MADRID - Iberia hat im zweiten Quartal (30. Juni) nach Abzug von Steuern einen Überschuss von 31,1 Millionen Euro eingeflogen. Im gleichen Berichtszeitraum des Vorjahres standen noch Verluste von 72,8 Millionen Euro unter der Bilanz der spanischen Fluggesellschaft.
Iberia führt die positive Ergebnisentwicklung auf gestiegene Umsätze im internationalen Verkehr sowie im Frachtgeschäft zurück. Im ersten Halbjahr 2010 hat Iberia ihr systemweites Angebot nochmals um 4,4 Prozent (ASK) verknappt. Durch eine zeitgleich einsetzende Erholung des Absatzes um 0,9 Prozent (RPK) erhöhte sich die Auslastung der Flüge um 2,9 Prozentpunkte auf 81,7 Prozent.
Im Juli hatte die EU Kommission grünes Licht für die geplante Fusion von Iberia und British Airways gegeben. Die Fluggesellschaften sind bereits über die Allianz oneworld miteinander verbunden. Im November sollen die Aktionäre von Iberia und British Airways über den Vollzug des Vorhabens entscheiden.
Flugausfälle durch Vulkanasche und Streiks hatten British Airways ihren
Start in das Geschäftsjahr 2010/2011 erschwert. Im ersten Berichtsquartal der Gesellschaft (ebenfalls 30. Juni) flog der BA-Konzern einen Verlust nach Steuern von 122 Millionen GBP
(146,5 Millionen Euro) ein. Im Vorjahr stand ein Minus von 106 Millionen
GBP unter der Bilanz.
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