MAINZ - Der Iran liefert nach ZDF-Informationen mit zivilen Passagierflugzeugen Waffen und Sprengstoff nach Syrien und in den Libanon. Dies berichtete das "heute-journal" am Mittwoch vorab unter Berufung auf westliche Nachrichtendienste.
Als Drahtzieher gelte die Iranische Revolutionsgarde, die das Regime des syrischen Machthabers Baschar al-Assad und die Hisbollah-Bewegung im Libanon unterstützt.
Der Verdacht richtet sich gegen die iranischen Fluggesellschaften Iran Air und Yas Air. Nach ZDF-Informationen werden dabei Flugzeuge eingesetzt, die normalerweise für Flüge von und nach Westeuropa genutzt werden. Nach Einschätzung der Nachrichtendienste könnten Munition und Sprengstoff auf diesem Weg auch in die Europäische Union gelangen und dort für Anschläge verwendet werden.
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