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Phase-Out aller B744 bis 2011

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Japan Airlines streicht Streckennetz und Flotte zusammen

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Japan Airlines Boeing 747-400, © Gerhard Vysocan, Edition Airside
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TOKIO - Die in Insolvenz fliegende Japan Airlines ergreift weitere Maßnahmen zur Konsolidierung ihrer Finanzen. Das Management kündigte am Mittwoch die Streichung weiterer Verbindungen an. Bis Ende des laufenden Geschäftsjahrs (31. März) wird die Fluggesellschaft zudem ihre gesamten Boeing 747-400- und Airbus A300-600-Flotten stilllegen. Bereits Ende Oktober stellt JALCARGO den Betrieb ihrer Vollfrachterflotten ein.

"Die Airline hat beschlossen, die Dienste auf 15 internationalen und 30 nationalen Verbindungen zu beenden", teilte Japan Airlines in einer Erklärung mit. Unter Einrechnung der bereits im Fiskaljahr 2009 umgesetzten Maßnahmen im Streckennetz wird Japan Airlines den Betrieb auf 28 internationalen und 50 nationalen Routen einstellen.

"Gegenüber den Werten des Geschäftsjahrs 2008 werden das internationale und nationale Angebot (ASK) um 40 beziehungsweise 30 Prozent verringert", fasst die neue Japan Airlines-Führung um Vorstandschef Kazuo Inamori und Chief Operating Officer Masaru Onishi die Auswirkungen des von ihr angesetzten Rotstifts zusammen.

Ziel des staatlich gestützten Unternehmens sei es, "so schnell wie möglich wieder die Gewinnzone zu erreichen und ein Geschäftsmodell zu etablieren, das unabhängig von wirtschaftlichen Schwankungen funktioniert."

Ausmusterung aller B747-400 und A300-600 vorgezogen


Durch den Einsatz kleineren Fluggeräts auf den erhaltenen Strecken will Japan Airlines weitere Kosten abbauen. In der Flottenliste ihrer letzten Jahresbilanz wies Japan Airlines 48 eigene Boeing 747-400 und 18 Airbus A300-600R aus. Dieses Fluggerät wird bereits ab 31. März 2011 nicht mehr in den Farben der Gesellschaft im Einsatz sein. Der im Januar vorgelegte Sanierungsplan sah den vollständigen Phase-Out der 747-Flotte erst über die nächsten drei Jahre vor.

In den ersten neun Monaten ihres Geschäftsjahres 2009/2010 (31. März) flog Japan Airlines einen Milliardenverlust ein. Nach Steuern stand ein Minus von 177,9 Milliarden Yen (1,46 Milliarden Euro) in den Büchern der seit Januar insolventen oneworld-Airline.

© aero.de | Abb.: Gerhard Vysocan, Edition Airside | 29.04.2010 09:44




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