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Lieferungen 2011

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Lufthansa bestellt weitere acht Bombardier CRJ900

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Lufthansa Regional CRJ900, © Deutsche Lufthansa AG
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FRANKFURT - Die Deutsche Lufthansa AG hat heute (Freitag) acht fabrikneue Regionalflugzeuge bestellt. Der Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG hatte die Bestellung zuvor genehmigt. Die Jets vom Typ CRJ900 NextGen des kanadischen Herstellers Bombardier sind für den Einsatz im Regionalverkehr von Lufthansa bestimmt, teilte der Konzern in einer Stellungnahme mit. Die Auslieferung der Flugzeuge erfolgt bereits im ersten Halbjahr 2011.

Der Auftrag hat einen Wert von 317 Millionen US Dollar nach Listenpreis. Lufthansa hatte im Mai mit Lieferung der letzten zwei von insgesamt 15 Flugzeugen den Aufbau ihrer CRJ900-Flotte bei der Konzerntochter Eurowings abgeschlossen. Eurowings beendete damit den im Frühjahr 2009 eingeleiteten Austausch ihrer BAe-146 Flotte.

Bei welcher Regionaltochter die neuen Jets ab 2011 in den Dienst gehen werden ließ Lufthansa am Freitag noch offen. "Hierüber wird in den kommenden Monaten entschieden", sagte Konzernsprecherin Claudia Lange am Freitag auf Anfrage unserer Redaktion.

Im Januar hatte Eurowings eine umfassende Umstrukturierung ihres Betriebs angekündigt. Bundesweit sollen zehn Standorte aufgegeben werden. Betroffen sind Dortmund, Münster/Osnabrück, Paderborn, Köln, Nürnberg, Berlin, Hannover, Frankfurt, Stuttgart und München. Der Flugbetrieb der Eurowings soll an der Basis Düsseldorf konzentriert werden.

Mit Beginn der Sommerflugplans Ende März leitete Eurowings eine erhebliche Verkleinerung ihrer Flotte ein. Binnen Jahresfrist soll die CRJ900 das im Betrieb der Eurowings ausschließlich genutzte Fluggerät sein. Zwei CRJ700 und 17 CRJ200 werden die Flotte verlassen.

Scope-Clause auf 95 Plätze erweitert

Im Juni einigte sich Lufthansa mit der Pilotenvereinigung Cockpit nach einem monatelangen Tarifstreit auf eine Schlichtervorlage. Unter der neuen Vereinbarung wurde die Scope-Clause von 70 auf 95 Passagierplätze ausgeweitet. Damit kann der Lufthansa-Konzern jetzt Fluggerät mit bis zu 95 Plätzen frei bei seinen Regionaltöchtern einsetzen. 

Im Mittelpunkt stand die Frage, inwieweit kleinere Maschinen bei Lufthansa-Töchtern fliegen dürfen, die nicht nach dem Konzerntarif bezahlen.

Zudem einigten sich beide Seiten, dass künftig mehr als ein Fünftel der Konzernflotte bei den Töchtern fliegen darf. Dabei muss es sich nur um die kleinsten Maschinen der Flotte handeln, egal wieviele Sitze sie haben. Für Strecken zwischen Deutschland und der Schweiz oder Österreich, wo die Lufthansa Töchter wie Swiss und AUA hat, gibt es eine Quote, nach der Lufthansa-Piloten mindestens im Einsatz sein müssen.

Lufthansa zeigte sich mit dem Ergebnis der Schlichtung zufrieden. "Dadurch werden nachhaltige Entwicklungsperspektiven für die Regionalverkehre gewährleistet", hieß es in einer Mitteilung des Konzerns.


© aero.de, dpa | Abb.: Deutsche Lufthansa AG | 02.07.2010 15:40




Leser-Kommentare (2)

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02.07.2010 17:40
Nach meinem Verständnis dürfen nur ein Füntel der Flugzeuge des LH Konzerns bei Gesellschaften fliegen, die nicht direkt Lufthansa sind, (LH Cityline usw) und es dürfen nur die kleinsten Flugzeuge der Flotte sein. Wenn also 10% CRJ's sind und 20% Boeing 737 (Der Gesamtflotte), dann müssen erstmal die CRJ's dort fliegen und dann der Rest aus B737. Man könnte ja auch A340 dort fliegen lassen. Das ist aber mit dieser Klausel untersagt, da die A340 sicher nicht zu den 20% der Flotte gehören, die die kleinsten Flugzeuge stellen.

Gruß aus EDHI

Dieser Beitrag wurde am 02.07.2010 17:40 Uhr bearbeitet.
02.07.2010 16:25
"Dabei muss es sich nur um die kleinsten Maschinen der Flotte handeln, egal wieviele Sitze sie haben. "

Irgendwie verstehe ich diesen Satz nicht. Welche kleinsten Maschinen welcher Flotte? Die der LH Passage?


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