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Sperrung des Luftraums kostet Air Berlin 40 Millionen Euro

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TUIfly Boeing 737-800, © TUIfly
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BERLIN - Der Vulkanausbruch in Island hält die Fluggesellschaft Air Berlin weiter in Atem. Alle Prognosen zur Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr seien "unter dem Vorbehalt dieses unkalkulierbaren, aber sehr realen Naturrisikos zu sehen", heißt es im Geschäftsbericht der zweitgrößten deutschen Airline zum ersten Quartal. Das mehrere Tage dauernde Flugverbot im April dürfte Air Berlin den Angaben zufolge rund 40 Millionen Euro gekostet haben.

Die Belastung wirkt sich im zweiten Geschäftsquartal aus. Weitere Flugverbote sind für die kommenden Monate nicht ausgeschlossen. Dennoch hält das Management an dem Ziel fest, den operativen Gewinn in diesem Jahr zu steigern.

Dabei setzt das Unternehmen vor allem auf die im Oktober übernommenen Strecken der TUI-Fluglinie TUIfly. Dank dieser zusätzlichen Verbindungen will Air Berlin erstmals die Marke von 30 Millionen Fluggästen knacken. Der Umsatz soll zugleich um ein Zehntel wachsen.

Air Berlin hatte im ersten Quartal ihren Verlust zunächst ausgeweitet. Wie das Unternehmen am Dienstagabend mitteilte, stieg der Verlust in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres auf 93,6 Millionen Euro nach 88,4 Millionen im Vorjahr an. Operativ wurde ein Verlust vor Zinsen und Steuern (EBIT) von -98,6 Millionen Euro ausgewiesen nach -87,3 Millionen Euro im Vorjahr.

Lufthansa beziffert Vulkan-Kosten auf 200 Millionen Euro


Die Einstellung des Luftverkehrs nach dem Vulkanausbruch auf Island wird sich im zweiten Quartal auch auf die Ergebnisse der größten europäischen Fluggesellschaft Lufthansa auswirken. Der Konzern rechnet durch die Ausfälle mit einer Belastung von 200 Millionen Euro.

Die geplante Steigerung des operativen Gewinns in diesem Jahr hänge davon ab, "dass die Aktivitäten des Vulkans Eyjafjallajökull nicht zu weiteren Luftraumsperrungen führen, die den Betriebsablauf unserer Geschäftsfelder beeinträchtigen", stellte Lufthansa auch in ihrem Geschäftsbericht für das erste Quartal die weitere Entwicklung unter Vorbehalt.


© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Flughafen Düsseldorf | 20.05.2010 09:23




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