HAMBURG - Die von der schwarz-gelben Bundesregierung geplante Luftverkehrsabgabe soll nach einem Zeitungsbericht nach 18 Monaten überprüft werden. Wie die «Financial Times Deutschland» (Dienstag) berichtet, heißt es in Regierungskreisen, die geplante Abgabe auf Flüge solle bis zum 30. Juni 2012 einer Evaluierung unterzogen werden. Dabei werde untersucht, wie sich die Zahl der Flüge und damit das Aufkommen aus der Abgabe entwickelt hat.
Außerdem würden die Auswirkungen auf die Fluggesellschaften und die Flughäfen überprüft. Dann könnte die Regierung auf mögliche Verlagerungen von Flügen ins Ausland reagieren.
Die Luftverkehrsabgabe soll als Teil des Haushaltsbegleitgesetzes am Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossen werden. Grundsätzlich soll eine Ticketabgabe die Branche nicht gefährden. Die geplante Abgabe, die je nach Flugentfernung 8,25 Euro oder 45 Euro betragen und damit dem Fiskus insgesamt eine Milliarde Euro einbringen soll, benachteilige etwa Low-Cost-Airlines sowie Flughäfen in Grenzregionen.
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