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Verkehrseinbruch in Wien

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NIKI Luftfahrt beendet 2009 mit zweistelligem Wachstum

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Flughafen Wien, © Star Alliance
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WIEN - Die österreichische Fluggesellschaft NIKI Luftfahrt weitete im Jahr 2009 ihr Passagiervolumen auf rund 2,6 Millionen Fluggäste aus und verbuchte damit ein starkes Wachstum von 28,6 Prozent. "Das Geschäft wurde im Bereich der Linienflüge und im Charterverkehr nahezu gleichmäßig entwickelt, auch wenn die Verdichtung des bestehenden Liniennetzwerkes 2009 im Vordergrund gestanden ist", teilte NIKI in einer Stellungnahme mit.

"Man braucht das richtige Konzept, wenn man in einem Jahr wie 2009 wachsen will", sagte NIKI-Präsident Niki Lauda. "Wir hatten den Mut zu expandieren, neue Strecken einzuführen, Frequenzen zu erhöhen und wurden belohnt."

Für das Jahr 2010 plant die Gesellschaft mit einer Erweiterung ihrer Kapazität um 30 Prozent.  Die NIKI-Flotte wird 2010 mit drei Embraer 190-Auslieferungen im Mai und Oktober auf 17 Flugzeuge aufgestockt.

An neuen Linienstrecken kommen ab 1. Februar Wien - Belgrad, Wien - Bukarest und Wien – Sofia hinzu. Mit 26. März werden die Destinationen Barcelona, Nizza und Kopenhagen aus Wien non-stop bedient. Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin ist an NIKI Luftfahrt mit 24,0 Prozent beteiligt.

Flughafen Wien erleidet herbe Verkehrsrückgänge


Am Flughafen Wien war NIKI die einzige größere Fluglinie, die ihre Passagierzahlen verbessern konnte.

Nach fünf wachstumstarken Jahren schloß der Wiener Airport 2009 mit 18.114.103 abgefertigten Passagieren. Dies entspricht einem Minus von 8,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für das Jahr 2010 wird in Wien ein leichtes Wachstum in der Passage von 2,0 Prozent prognostiziert.

Einziger Wachstumsmarkt ab Wien blieb 2009 der Verkehr in den Nahen und Mittleren Osten mit einem Plus 5,7 Prozent. Alle anderen Verkehrssegmente mussten zum Teil starke Rückgänge hinnehmen. So sank der Verkehr nach Osteuropa um empfindliche 15,1 Prozent, während Westeuropa mit einem Rückgang von 6,3 Prozent günstiger als der Schnitt blieb.

Starke Einbußen gab es ab Wien auf der Langstrecke. Der Verkehr nach Nordamerika verzeichnete ein drastisches Minus von 27,7 Prozent, Fernost minus 18,1 Prozent und Afrika minus 2,5 Prozent.

© aero.de | Abb.: Embraer | 20.01.2010 09:05




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