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Studie: Regionalflughäfen als Jobmaschinen

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Ryanair am Allgäu Airport Memmingen, © Allgäu Airport
KÖLN - Kleinere Flughäfen haben einer Studie zufolge eine große Bedeutung als Jobmaschinen in der Provinz. Pro eine Million Passagiere entstünden an diesen Flughäfen 1000 Arbeitsplätze.

Dies ergab die am Dienstag veröffentlichte Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Hinzu kämen noch einmal 2000 Stellen durch Gewerbeansiedlungen im Umfeld. Das IW definiert in Deutschland 19 Flughäfen als Regionalflughäfen, der größte ist der Flughafen Hannover mit fünf Millionen Passagieren im Jahr.

Zusammen sind die 19 Flughäfen demnach gut für jährlich 30 Millionen Passagiere. Sie wuchsen in den letzten zehn Jahren im Schnitt um jährlich mehr als sechs Prozent, während die großen Flughäfen Frankfurt, München und Düsseldorf nur knapp vier Prozent zulegten. «Insgesamt bieten die 19 Regionalflughäfen knapp 100 000 Menschen Lohn und Brot - und das zumeist in strukturschwachen Regionen», heißt es in der Studie.

© dpa | Abb.: dpa | 26.01.2010 18:54




Leser-Kommentare (5)

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11.04.2010 21:09
Gutes Streckennetz? Teilweise sind da Destinationen aufzählt die in Wirklichkeit gar nicht direkt angeflogen werden, zum Beispiel LED
Bei dieser Seite oben handelt es ich auch nur um ein Studiprojekt. Ryanair zahlt bestimmt die gleichen Gebühren wie TUIfly, bekommt aber wieder unzählige Marketinggelder zurück. Ich bin auch dafür, dass die Subventionen zurückgefahren werden. Ryanair wirbt nur immer als Jobmotor. Tatsächlich versuchen diese mit so wenig Personal wie nötig auszukommen. Ein neutrales Infoportal zum Flughafen Memmingen habe ich übrigens auch gefunden (  http://www.abflug-fmm.de ) . Hier werden auch die unschönen Fakten vom diesem angeblicht tollen Allgäu Airport im Newsletter veröffentlicht
29.01.2010 14:33
Am Steuertropf hängt auch die Bahn mit ihren unprofitablen Reginalverkehrszügen, sowie die öffentlichen Verkehrsmittel wie Bus, Tram usw.

Sollen Sie doch den Hahn abdrehen, dann wird das Geschrei sicherlich lauter.

Und mal unter uns, Ryanair zahlt sicherlich in FMM nicht weniger als es die Tuifly muss.
29.01.2010 13:16
Die Studie verschweigt doch wohl nicht umsonst den Gesamtwirtschaftlichen Faktor. Selbstverständlich kurbeln die Regionalflughäfen die Beschäftigung an, aber zu welchem gesamtwirtschaftlichen Preis?
Anstatt wie richtige Flughäfen alle Kosten aus Erlösen zu decken ( Passagiere, Airlines und Handel ), hängen diese Landeplätze am Steuertropf, da mit "Airlines" wie Ryanair eben kein Geld reinkommt, sondern draufgezahlt wird.
Man kann natürlich streiten, ob es besser ist Arbeitslosigkeit zu bezahlen oder Jobs zu subventionieren.
Aber am Ende wird jeder ganz klar sehen, dass es Staat, Land und Gemeinde billigen kommt, auf diese Landeplätze zu verzichten.
Oder macht es wie die Verantwortlichen in Basel: zeigt Ryanair den "langen Finger" und sorgt für Kostendeckung.


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