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Suche nach Airbus-Wrack im Atlantik weiter ergebnislos
PARIS - Der in den Atlantik gestürzte Airbus der Air France bleibt möglicherweise für immer verschollen. An diesem Wochenende werde der letzte Zipfel des gesamten Suchgebiet durchkämmt, teilte das Pariser Amt für Unfallanalyse BEA am Freitag mit. Die Schiffe mit ihren Sonargeräten und Tauchrobotern würden dann nach Recife zurückbeordert. «Wir werden die Ergebnisse auswerten und dann entscheiden, was wir weiter tun», sagte BEA-Sprecherin Martine Del Bono.
Ob der rätselhafte Absturz der A330 im Juni 2009 mit 228 Menschen an Bord noch aufgeklärt werden kann, ist ungewiss. Denn es ist unklar, ob genügend Mittel für eine vierte Suchkampagne bereit stehen werden. Das Flugzeug war am 1. Juni 2009 auf dem Nachtflug von Rio nach Paris vermutlich etwa 1500 Kilometer nordöstlich von Recife im Unwetter abgestürzt.
Dank automatischer Wartungsmeldungen weiß man, dass sich der Autopilot und andere Geräte nach dem Ausfall der Pitot-Geschwindigkeitsmesser abgeschaltet hatten. Allerdings erklärt das laut BEA den Unfall noch nicht. Klarheit sollte die Auswertung der Daten der noch im Wrack vermuteten Flugschreiber bringen.
Die dritte Suchkampagne hatte am 2. April begonnen. Das BEA schätzte die Chancen auf gut 50:50, weil das Suchgebiet von 16.500 auf 2.000 Quadratkilometer eingegrenzt werden konnte. Doch bis Freitag wurden 2.800 Quadratkilometer mit Sonar und 3.000 Quadratkilometer mit drei Tauchrobotern - darunter einem des Kieler Leibniz- Instituts für Meereswissenschaften - abgesucht. Ohne Ergebnis.
© dpa, aero.de | Abb.: FAB | 23.04.2010 15:01
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Die aktuell zur Verfügung stehende Technik scheint noch nicht in der Lage, Metallteile in diesem mehr als 2.000 Meter tiefen und zum Teil sehr zerklüfteten Gebiet orten zu können, Tragisch, denn jede weitere Aufklärung dieses Falles würde die Sicherheit in der Luftfahrt langfristig erhöhen.