FRANKFURT/M. - Die bereits seit mehreren Monaten laufenden Tarifverhandlungen für das Kabinenpersonal der Lufthansa ziehen sich weiter hin. Die für Montag angesetzten erneuten Gespräche wurden nach Angaben der Spezialgewerkschaft UFO abgesagt.
Grund für die Absage sei ein Wechsel in der Verhandlungsführung. Dies teilte ein Vorstandsmitglied auf Anfrage mit. Ein neuer Termin stand zunächst noch nicht fest.
Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) will unter anderem bessere Arbeitsbedingungen für rund 16 000 Stewards und Stewardessen durchsetzen. Sie hatte nach der sechsten Runde mit Warnstreiks gedroht, wenn es keine Fortschritte gebe. Lufthansa hatte nach früheren Angaben Vorschläge unterbreitet. Allerdings müssten auch die Kabinenbeschäftigten einen Beitrag zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit leisten, hieß es noch Ende Juli. Aktuell wollte das Unternehmen die Verhandlungen nicht kommentieren.
Mit den Gewerkschaften Verdi (vor allem für das Bodenpersonal) und Cockpit (für die Piloten) hatte Lufthansa zuletzt Abschlüsse erzielt, die unter anderem eine Nullrunde vorsehen.
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