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Arbeitskampf droht

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Tarifverhandlungen für Lufthansa-Piloten gescheitert

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Lufthansa Boeing 747-400, © Deutsche Lufthansa AG
FRANKFURT/M. - Die Lufthansa steuert auf einen Arbeitskampf mit ihren Piloten zu. Die seit Mai andauernden Verhandlungen über einen neuen Gehaltstarifvertrag seien ergebnislos abgebrochen worden, berichteten die Fluggesellschaft und die Pilotenvereinigung Cockpit (VC) am Dienstag übereinstimmend. Die Gewerkschaft will nach Angaben ihres Sprechers Jörg Handwerg im Januar die Mitglieder über einen Streik abstimmen lassen. Ein genauer Termin für die rund vier Wochen dauernde Urabstimmung stehe noch nicht fest.

Die Pilotenvereinigung hatte ursprünglich 6,4 Prozent mehr Geld bei einem Zeitraum von zwölf Monaten verlangt. Mit der Einführung des Sparprogramms «Climb 2011» habe das Unternehmen seit dem Sommer massiv auf Sparbeiträge der Piloten gedrängt. Man habe bereits über eine Nullrunde nachgedacht, erklärte Handwerg. Die Lufthansa sei im Gegenzug aber nicht bereit gewesen, die Arbeitsplätze der rund 4500 Piloten im Konzerntarifvertrag zu garantieren. Daher seien die Verhandlungen gescheitert.

Letztlich gehe es nicht um die bloße Gehaltsforderung, sondern um die künftige Struktur im gesamten Lufthansa-Konzern, meinte der Cockpit-Sprecher. Das Unternehmen hatte in jüngster Zeit mehrere ausländische Fluggesellschaften übernommen und beispielsweise in Italien eine eigene Tochtergesellschaft gegründet, deren Piloten nicht unter den Konzerntarif fallen. Es gehe darum, zu verhindern, dass im Konzern gezielt Konkurrenzsituationen zwischen unterschiedlich bezahlten Piloten aufgebaut würden.

Eine Sprecherin der Lufthansa bestätigte das Scheitern der Verhandlungen, wollte sich aber nicht zu Einzelheiten äußern, weil man auch weiterhin an einer konstruktiven Lösung interessiert sei.

© dpa | Abb.: Lufthansa AG | 22.12.2009 17:36




Leser-Kommentare (13)

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24.12.2009 14:12
Zitat:"(...)ich dachte als VC-Mitglied und Mitglied der Cockpit-Passage hätte man etwas mehr Rückgrat und Kritikfähigkeit abbekommen, schliesslich sind es doch Psychologen die in HAM OX entscheiden und Kollegen die einem den VC-Beitritt mit welchen Argumenten auch immer nahelegen...(...)"

Wenn sachliche Kritik geübt wird, kann man sicherlich eine akzeptable Diskussion erwarten, aber wie man in den Wald ruft...

Warum sollen wir Ihnen denn Gehör schenken oder das überhaupt ernst nehmen was Sie uns hier vorwerfen? Glauben Sie ernsthaft, dass wir uns auf das Niveau einlassen, dass wir uns beschimpfen lassen während sie sätzeweise Unwissen preisgeben aber den Eindruck vermitteln wollen, alles beurteilen zu können? Dumpfes Bashing kommentiere ich hier nicht weiter, und werde auch keine Diskussionen aufgreifen, das empfehle ich hier allen, denen es eigentlich darum geht, Berufsverbände wie die VC ins rechte Licht zu rücken. Es ist immer möglich und auch richtig über Ausrichtung und Struktur von Gewerkschaften zu sprechen, keine Frage. Aber bitte mit weniger Stammtisch-Flair und mehr fundierten Fakten statt hohler Phrasen.

Mit freundlichen Grüßen,

noch ein VC-Mitglied
23.12.2009 21:02
Hallo pilot747,

sollten sie VC Mitglied sein wäre mein Vorschlag,daß sie sich dort einbringen. Eine Diskussion dieses Themas ist hier unangebracht, weil Hintergrundwissen hier nicht vermittelt werden kann!

Sollten sie kein VC-Mitglied sein, schlage ich vor, daß sie die deutschen Tarifgepflogenheiten akzeptieren!

In diesem Sinne: Besinnliche Feiertage - Allen!



Dieser Beitrag wurde am 24.12.2009 13:00 Uhr bearbeitet.
23.12.2009 20:37
@pilot747

ich bleib dabei, du hast keine ahnung wovon du sprichst.
Kennst wieder die VC, noch deren forderungen und über die kosten und auswirkungen des streiks von 2001 weisst du auch nicht bescheid, wie man anhand deiner abenteuerlichen behauptung sieht, die Geschäftsleitung der Lufthansa könnte einen 1-jährigen streik durchstehen.

LH hat massiv verbindungen reduziert, strecken gestrichen und fluggerät rausgenommen und hervorragend auf die wirtschaftliche situation reagiert. besser als jede andere airline. schau dir doch einfach mal das operativ ergebnis an im vergleich zu BA, AF, KLM, IB etc.. Swiss, Brussels und auch LH schreibt schwarze zahlen.

Es geht hier lediglich darum den angestellten am ende der krise noch ein paar zugeständnisse abzupressen und die produktivität weiter zu steigern. das ganze aber auf kosten der arbeitnehmer. Setz dich doch bitte erstmal richtig mit der thematik auseinander und verbreite hier nicht irgendwelche vermutungen.

Wenn du anfängst sachlich fundiert zu argumentieren, lass ich mich gerne auf eine diskussion ein, aber das ist ohne sachverstand leider nicht machbar.

Grüße vom VC-Mitglied


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