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UPS-Frachter des Typs Boeing 747-400 in Dubai abgestürzt

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UPS Boeing 747-400 beim Start, © UPS, Archiv
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DUBAI - Ein Frachtflugzeug des Typs Boeing 747-400 des internationalen Paketdienstes UPS ist am Freitag nach dem Start in Dubai abgestürzt. Die Besatzung hatte nach Ausbruch eines Feuers im Cockpit noch versucht, zum Flughafen zurückzukehren. Beide Besatzungsmitglieder kamen bei dem Unfall ums Leben, bestätigte die Luftfahrtsbehörde der Vereinigten Arabischen Emirate noch am Freitag. Die Maschine sollte nach Köln fliegen.

Die Boeing mit der Registrierung N571UP hatte einen Notfall erklärt. Nach einer ersten Mitteilung der US Luftsicherheitsbehörde NTSB beschloss die Besatzung etwa 45 Minuten nach dem Start vom Dubai International Airport wieder an den Flughafen zurückkehren.

Nach Angaben von Augenzeugen verlor die Maschine schnell an Höhe und stürzte unweit einer im Bau befindlichen Wohnsiedllung in ein freies Feld. Der Unfall ereignete sich um 20:00 Lokalzeit, bzw. 18:00 MEZ.

Piloten anderer Maschinen, die die Frequenz des Kontrollzentrums von Bahrain mithörten, berichteten, dass sich die UPS-Maschine rund 120 NM nordwestlich von Dubai befand, als die Crew einen Notabstieg durchführte. Später soll sie noch mitgeteilt haben, dass sie nicht mehr im Stande ist, aufgrund eines Feuers ihre Instrumente im Cockpit abzulesen, und um entsprechende Daten von der Flugsicherung bat.

Die Maschine soll sich letztlich auf direktem Kurs zur Landebahn 12L des Dubai Airports befunden haben. In einer am Sonntag veröffentlichten Stellungnahme erklärt die Luftfahrtaufsicht der Vereinigten Arabischen Emirate GCAA, dass Flug 6 die Flughöhe allerdings nicht mehr kontrollieren konnte. Die Maschine überflog Dubai International vor dem Absturz in 8.500 Fuß Höhe.

UPS hat den Verlust ihrer 747-400 in einer Pressemitteilung bestätigt. Nach Angaben des Konzerns befand sich UPS-Flug 6 mit zwei Crewmitgliedern auf dem Weg von Dubai nach Köln. Der Logistikdienstleister kündigte an, dass alles getan werde, um die Unfallursache aufzuklären. «Sicherheit ist eine Schlüsselpriorität für UPS», erklärte Topmanager Bob Lekites.

Die in den Unfall verwickelte 747-400 war erst drei Jahre alt und hatte zwischen 1764 Starts und Landungen 9.977 Flugstunden gesammelt. Die verunglückten Piiloten im Alter von 48 und 38 Jahren waren in Anchorage (US Bundesstaat Alaska) stationiert.


aero.de veröffentlicht in Lizenz ausgewählte Meldungen des Dienstes "The Aviation Herald" (avherald.com) in deutscher Sprache. 

© aero.de, dpa | Abb.: UPS, Archiv | 03.09.2010 20:02




Leser-Kommentare (11)

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02.11.2010 14:57
Dieser Absturz müsse nun auch "unter dem Licht" aktueller Terrorbombenmeldungen "neu bewertet" werden.
09.09.2010 21:41
Als letzter Satz in einem aktuellen Artikel "UPS Service-Update zu dem Flugzeugabsturz in Dubai" wird Bob Lekites, Präsident von UPS Airlines, zitiert:

"Sichere und verlässliche Betriebsabläufe haben oberste Priorität für unsere Mitarbeiter, Kunden und öffentlichen Interessenvertreter."

Davon ^ ist selbstverständlich auszugehen. Kann und möchte das ^ Jemand aus der Praxis bestätigen?
 http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?aktion=jour_pm&comefrom=scan&r=423672
08.09.2010 07:12
Mein tiefstes Beileid für die Crew und ihre Angehörigen


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