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Ungarn und Russland verhandeln über Malev-Rettung

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Malev Bombardier Q400, © Malev
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BUDAPEST - Die Regierungen Ungarns und Russlands verhandeln über Rettungsmöglichkeiten für die verlustreiche ungarische Fluggesellschaft Malev, die sich faktisch in russischem Besitz befindet. Aus diesem Grund traf sich Ungarns Finanzminister Peter Oszko mit dem russischen Vize-Regierungschef Viktor Subkow am Donnerstag in Moskau, wie die ungarische Nachrichtenagentur MTI berichtete.

Ungarn sei bereit, als Miteigentümer und Finanzier von Malev die Rettung zu unterstützen, sagte Oszko. Die russische Seite habe den ungarischen Vorschlag begrüßt. Die Verhandlungen werden fortgesetzt.

Der russische und der ungarische Staat wollen nach früheren Medienberichten in Ungarn gemeinsam Malev eine Finanzspritze von 40 Milliarden Forint (148 Millionen Euro) zukommen lassen. 2008 schloss Malev mit einem Minus von 15,1 Milliarden Forint ab.

Airbride-Anteile bei VEB

Malev war 2007 nach mehreren erfolglosen Versuchen privatisiert worden. 49 Prozent der Anteile hält das russisch kontrollierte Unternehmen Airbridge Zrt. Der Rest gehört ungarischen Privatpersonen, die ebenfalls zum Interessenkreis des russischen Teileigners gehören. Ihre Präsenz stellt sicher, dass Malev als Airline eines EU-Staates gilt.

Die Airbridge-Anteile hält seit März dieses Jahres die Moskauer Entwicklungsbank VEB (Wneschekonombank), nachdem sich der frühere Airbridge-Besitzer Boris Abramowitsch zurückgezogen hatte.

© dpa | Abb.: Malev | 29.10.2009 14:21




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