WIEN - Nach Direktflügen von Ural Airlines in den arabischen Raum (Dubai) und nach China (Harbin) ist die zentralrussische Industrieregion Chelyabinsk seit Oktober 2011 via die CEE-Drehscheibe Wien auch an Westeuropa angebunden.
Die von der Region subventionierte Verbindung soll ab 12.Juni 2012 von derzeit zwei auf fünf wöchentliche Dienste aufgestockt werden.
Eine hochrangige, von Yuri Klepov, Vizegouverneur der Region angeführte Wirtschaftsdelegation wirbt derzeit in Wien um den Ausbau der Geschäftsbeziehungen. Industrieschwerpunkte sind Metallurgie, Maschinenbau, landwirtschaftliche Fahrzeuge und zunehmend Elekronik.
Laut Ural Direktor Alexey Fomin entwickle sich die neue, mit Airbus A320 bediente Linie nach Wien erfolgversprechend, die Nachfrage nehme stetig zu. Die Aufstockung auf fünf wöchentliche Flüge biete vor allem Geschäftsreisenden eine flexiblere Reiseplanung.
Die an der Grenze zwischen Europa und Asien gelegene Region wurde bis Herbst 2010 bereits von Austrian Airlines angeflogen. Zuletzt flog Austrian dreimal wöchentlich mit Airbus A320 den nur rund 200 Km nördlich gelegenen Flughafen der Regierungshauptstadt Ekaterinburg an.
Über ein Interlineabkommen mit Austrian bietet Ural Airlines ab Chelyabinsk via Wien 15 Umsteigeverbindungen nach Westeuropa an, u.a. nach München, Stuttgart, Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg und Berlin.
Ural Airlines ist eine der ältesten Fluggesellschaften Russland. Die vor 65 Jahren gegründete und EASA Part 145 zertifizierte Airline beförderte im letzten Jahr mit 1800 Mitarbeitern und einer Flotte von 13 Airbus A320 und 9 A321 rund 2,5 Millionen Passagiere, vorwiegend auf Inlandstrecken. Für 2012 erwartet Ural 3,5 Millionen Fluggäste.
Neben Wien fliegen Ural Airlines ab ihrer Basis Ekaterinburg in Westeuropa sieben weitere Ziele direkt an, u.a. München und Köln-Bonn. Im Winter betreibt Ural auch zahlreiche Charterflüge nach Salzburg und Innsbruck.
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