Emergency AD

A330/A340-Betreiber sollen Goodrich-Sonden überprüfen


FRANKFURT/M. - Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat eine Emergency Airworthiness Directive (AD 2009-0202-E) an Betreiber von Flugzeugen der Airbus A330/A340-Serie mit Pitotsonden des Herstellers Goodrich herausgegeben. Die Lufttüchtigkeitsanweisung ordnet eine sofortige Überprüfung der pneumatischen quick-disconnect Anschlüsse der Sonden an.



Die EASA habe zuletzt mehrere Berichte über lose Anschlüsse an Pitotsonden der Goodrich-Serie P/N 0851HL erhalten. Hierdurch bestehe ein Risiko fehlerhafter Geschwindigkeitsangaben, begründet die EASA die Herausgabe der Lufttüchtigkeitsanweisung.

Nach dem Absturz eines Airbus A330-200 der Air France auf Flug AF447 am 1. Juni hatte die EASA in einer Lufttüchtigkeitsanweisung erst Ende August den vollständigen oder teilweisen Austausch der an der Unglücksmaschine eingesetzen Thales-Pitotsonden mit Goodrich P/N 0851HL-Sonden angeordnet.

Die amerikanische Luftfahrtaufsicht FAA folgte der EASA im September in einer korrespondierenden Lufttüchtigkeitsanweisung.

EASA Emergency AD 2009-0202-E






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