Februarverkehr

Air France-KLM durch Winter und Lotsenstreik ausgebremst


PARIS - Air France-KLM meldet für den Monat Februar eine gegenüber dem Vorjahr um 0,6 Prozent (RPK) gesunkene Verkehrsleistung. Der Airlinekonzern führt die rückläufige Verkehrsentwicklung auf Witterungseinflüsse und einen viertätigen Streik der französischen Fluglotsen zurück. Gegenüber Februar 2009 nahm Air France-KLM 5,0 Prozent (ASK) Angebot aus dem System. Die Auslastung der Flüge verbesserte sich um 3,5 Prozentpunkte auf 77,7 Prozent.

Im Februar reisten insgesamt 4,8 Millionen Passagiere mit Air France-KLM, 2,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. In den Durchschnittserlösen zeichne sich aber sowohl im Passagier- als auch im Frachtgeschäft eine weitere Stabilisierung ab, erklärte der Konzern am Montag.

Die Frachtleistung nahm im Februar um 2,1 Prozent (RTK) bei einem um 13,5 Prozent (ATK) gekürzten Angebot ab. Die Cargoauslastung verbesserte sich um 8,3 Prozentpunkte auf 70,8 Prozent.

Mit der Wirtschaftskrise war bei den Fluggesellschaften das Geschäft eingebrochen. Air France-KLM hat bereits für das Ende März endende Geschäftsjahr 2009/10 einen Milliardenverlust angekündigt. Auch die Erlöse dürften gesunken sein. Nach Konzern-Angaben haben die Flugausfälle durch den Streik und das schlechte Wetter im Februar ungefähr 22 Millionen Euro Umsatz gekostet.




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