Airbus schließt Auftragsbuch nach 133 Messebestellungen
FARNBOROUGH - Virgin America und Airbus haben bei der internationalen Luftfahrtmesse in Farnborough am Donnerstag eine voerst noch unverbindliche Kaufabsichtserklärung für vierzig A320-Flugzeuge unterzeichnet. Mit dieser Bestellung würde sich die Flotte von Virgin America verdreifachen. Die Fluggesellschaft gab an, dass sie die Triebwerksauswahl für die zusätzlichen Flugzeuge mit Abschluss des Kaufvertrages ankündigen wird.
Virgin America betreibt bereits 28 Airbus-Flugzeuge (10 A319 und 18 A320) und wird bis Ende 2012 weitere 22 gekaufte und geleaste A320 in Dienst stellen. Mit dem endgültigen Abschluss der angekündigten Kaufabsichtserklärung wird die Flotte von Virgin America insgesamt 90 Airbus-Flugzeuge umfassen.
Airbus zog nach vier Messetagen am Donnerstag Bilanz. Schwellenmärkte und wieder in den Markt zurückkehrende Leasingunternehmen haben das Geschehen in Farnborough bestimmt, schreibt Airbus in einer Aussendung vom Mittag. Unter dem Strich fuhr Airbus in Farnborough Aufträge und Absichtserkärungen im Wert von 28 Milliarden US Dollar ein.
Verbindlichen Messebestellungen über 133 Flugzeuge rechnet Airbus einen Wert von 13 Milliarden US Dollar zu. In Farnborough über Absichtserklärungen angebahnte Aufträge über 122 Maschinen haben laut Airbus einen Listenpreiswert von 15 Milliarden US Dollar.
Für das Gesamtjahr 2010 hob Airbus in Farnborough seinen Ausblick von 300 auf "über 400" Auftragseingänge an.
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