Bündnisspiele

Allianzen ordnen sich für Open Skies zwischen Japan und USA


TOKIO - Die Star Alliance Mitglieder All Nippon Airways, United Airlines und die erst im Oktober offiziell dem Bündnis beigetretene Continental Airlines planen eine enge Kooperation im Verkehr zwischen Japan und den Vereinigten Staaten.

Die Fluggellschaften wollen nach dem im Frühjahr erwarteten Abschluss des Open Skies Abkommens zwischen den USA und Japan kartellrechtliche Immunität für einen abgestimmten Flugbetrieb im Nachbarschaftsverkehr beantragen, meldet "Nikkei" am Freitag.

Nach Informationen der Zeitung könnte die erweiterte Kooperation bereits im Herbst 2010 starten. Mehr als ein Drittel des Flugverkehrs zwischen Japan und den Vereinigten Staaten würde dann von den drei Partnergesellschaften kontrolliert.

Damit würde das Bündnis sogar Marktführer Delta überholen, dem ein Verkehrsanteil von etwa 30 Prozent auf den Strecken zugeschrieben wird. Das Open Skies Abkommen zwischen den Vereinigten Staaten und Japan will auch American Airlines nutzen.

Bieterkampf um Japan Airlines


Das Unternehmen strebt eine enge Kooperation mit Japan Airlines im Nachbarschaftsverkehr an. Das Zustandekommen dieser Zusammenarbeit ist gegenwärtig allerdings ebenso ungewiss wie der Verbleib der angeschlagenen Japan Airlines in der American-Allianz oneworld.

Um die Bündniszukunft der Japan Airlines ist ein harter Bieterkampf zwischen American und oneworld auf der einen und Delta und SkyTeam auf der anderen Seite entbrannt.



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