Erste Maschine 2014

Deutschland will weniger A400M abnehmen


BERLIN - Deutschland soll weniger als die 60 bestellten Airbus A400M erhalten. Berlin erwägt eine "geringfügige Reduzierung" des Auftrags, meldet "Reuters" unter Berufung auf einen Regierungssprecher.

Dies sei Teil der zu Monatsanfang erzielten Grundsatzeinigung über die Aufteilung gestiegener Programmkosten. Die Bestellerländer sind bereit, zehn Prozent oder zwei Milliarden Euro mehr für die Flugzeuge zu bezahlen. Weitere 1,5 Milliarden Euro fließen EADS über Exportkredite zu.

EADS hatte für die Lieferung von 180 Flugzeugen an die Abnehmerstaaten zunächst Programmkosten in Höhe von 20,0 Milliarden Euro angesetzt.

Offen bleibt, ob der Konzern die automatisierte Tiefflugsteuerung für den A400M weiterentwickeln wird. Deutschland ist einziger Kunde des aufwändigen Systems und könnte mit einem Verzicht EADS zusätzlich entlasten. Die Luftwaffe soll ihre ersten A400M ab 2014 erhalten. Die Maschinen ersetzen die Transall-Flotte.




© aero.de