EMB 121 Xingu

EMB Xingu


SAO PAULO - Sie ist ein Meilenstein der Firmengeschichte. Die EMB 121 Xingu war die erste Embraer mit Druckkabine. Zum vierzigjährigen Firmenjubiläum wurde der Prototyp der Serie sorgfältig restauriert. Seit 2008 arbeiteten Studenten des National Industrial Apprenticeship Service unter Aufsicht von Ingenieuren des Flugzeugbauers an PP-ZXI.

Das Flugzeug soll jetzt permanent im Aerospace Museum von Rio de Janeiro ausgestellt werden. Im Jahr 2009 feiert Embraer auch den 30. Jahrestag der Zulassung der EMB 121 Xingu. Embraer baute insgesamt 105 Einheiten des Flugzeugs. Der Prototyp sticht dennoch besonders aus der Serie hervor.


"Die Xingu PP-ZXI flog zum ersten mal am 22. Oktober 1976 und unterscheidet von später gebauten Modellen", kommentierte Pedro Ferraz, Direktor des Embraer Forschungsinstituts. "Nach den ersten Erprobungen wurden stärkere Triebwerke eingesetzt der Rumpf verlängert, um mehr Passagiere unterzubringen. Die ursprüngliche Version ging nie in Serie."


Die Xingu erhielt ihren Namen von einem Eingeborenstamm des Amazonasgebiets und wurde auf der Bandeirante-Plattform entwickelt. Embraer zielte mit dem Modell auf den Markt für Geschäftsreiseflugzeuge. Die Xingu stellt das erste mit Druckkabine ausgestattete Flugzeug brasilianischer Fertigung dar.


In Frankreich noch bis 2025 im Dienst

Die Xingu war außerdem das erste brasilianische Flugzeug, das begleitet von einer Bandeirante den Atlantik überquerte. Die Maschinen bieten Platz für acht Passagiere und wurden zuerst von der brasilianischen Luftwaffe bestellt.


Die französische Luftwaffe setzt die Xingu weiterhin zur Pilotenausbildung ein. Nach einer Überholung der Bordelektronik sollen die Flugzeuge noch bis zum Jahr 2025 im Dienst bleiben. Damit würde die Xingu über einen Zeitraum von insgesamt 42 Jahren Teil einer aktiven Flotte sein.


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