Gewerkschaften bei SAS stimmen Einkommenskürzungen zu


STOCKHOLM (dpa) - Die bei der skandinavischen Fluggesellschaft SAS (Scandinavian Airlines Systems) vertretenen Gewerkschaften haben erheblichen Kürzungen von Gehältern sowie Pensionsansprüchen zugestimmt. Wie das stark angeschlagene Unternehmen am Mittwoch in Stockholm mitteilte, sollen dadurch 1,5 Milliarden Kronen (160 Millionen Euro) eingespart werden.



Das halbstaatlich in Dänemark, Norwegen und Schweden betriebene Unternehmen bezifferte die durch Markteinbrüche im vierten Quartal entstandene Kostenlücke auf vier Milliarden Kronen. SAS-Chef Mats Jansson nannte die Einigung mit den Gewerkschaften auf eine Verminderung der tarifvertraglichen Personalkosten um zwölf Prozent einen «sehr wichtigen Schritt».

SAS gilt nach hartnäckigen Gerüchten seit Monaten als Übernahmekandidat mit der Deutschen Lufthansa als wichtigstem Kaufinteressenten. Beide Seiten verweigern Kommentare zur Berichten über angebliche Übernahmeverhandlungen.


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