Lufthansa-Konzernairlines erhöhen Auslastung im Dezember
FRANKFURT - Die Schweizer Lufthansa-Tochtergesellschaft Swiss hat im Dezember mit einem Sitzladefaktor von 81,0 Prozent die konzernweit beste Durchschnittsauslastung ihrer Flüge erreicht. Gegenüber dem Vorjahr verbesserte sich der Sitzladefaktor der Swiss um 4,7 Prozentpunkte. "Die stabile Auslastung wurde insbesondere durch Anpassungen des Langstreckenangebots um -6,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielt", erklärte Lufthansa am Dienstag.
Der Erfolg habe sich entsprechend in der im Dezember bei 86,6 Prozent liegenden Auslastung des interkontinentalen Netzwerks gezeigt. Aber auch die Swiss-Kurzstrecke lag mit einer Auslastung von 70,7 Prozent 3,6 Prozentpunkte über dem Vorjahr.
Eine Verbesserung der Auslastung zeigt sich ebenfalls bei der 2009 im Konzern konsolidierten Austrian Airlines. Der Sitzladefaktor lag mit 72,5 Prozent um 3,1 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. "Trotz einer deutlichen Angebotsreduzierung von 6,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat wurden 1,7 Prozent mehr Passagiere transportiert", teilte Lufthansa mit.
Mit bmi flogen im Dezember rund 473.000 Passagiere, der Sitzladefaktor betrug 65,3 Prozent.
Passagiernachfrage zieht an
Lufthansa Passage erreichte im Dezember eine Auslastungssteigerung um 1,1 Prozentpunkte auf 76,8 Prozent. Das Flugangebot wurde insgesamt leicht um 2,8 Prozent zurückgenommen. Durch den Einsatz größeren Fluggeräts erhöhte sich das Sitzplatzangebot dennoch um 2,7 Prozent (ASK), erklärte Lufthansa. Der Absatz zog zeitgleich um 4,2 Prozent (RPK) an. Verkehrssteigerungen verzeichnete Lufthansa Passage sowohl auf ihren Kurzstrecken als auch in den Interkontinentalnetzen.
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