Studie: Regionalflughäfen als Jobmaschinen
KÖLN - Kleinere Flughäfen haben einer Studie zufolge eine große Bedeutung als Jobmaschinen in der Provinz. Pro eine Million Passagiere entstünden an diesen Flughäfen 1000 Arbeitsplätze.
Dies ergab die am Dienstag veröffentlichte Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Hinzu kämen noch einmal 2000 Stellen durch Gewerbeansiedlungen im Umfeld. Das IW definiert in Deutschland 19 Flughäfen als Regionalflughäfen, der größte ist der Flughafen Hannover mit fünf Millionen Passagieren im Jahr.
Zusammen sind die 19 Flughäfen demnach gut für jährlich 30 Millionen Passagiere. Sie wuchsen in den letzten zehn Jahren im Schnitt um jährlich mehr als sechs Prozent, während die großen Flughäfen Frankfurt, München und Düsseldorf nur knapp vier Prozent zulegten. «Insgesamt bieten die 19 Regionalflughäfen knapp 100 000 Menschen Lohn und Brot - und das zumeist in strukturschwachen Regionen», heißt es in der Studie.
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