Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Boeing 787-9 von Lufthansa steuerte ...

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Beitrag vom 09.12.2025 - 12:00 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (3941 Beiträge)
Der Artikel ist leider bei spiegel.de hinter der Paywall.
Aber die Einleitung liest sich interessant und lässt aufhorchen (kann aber auch nur im Sinne von Abonnementen- Gewinnung so 'dramatisch' formuliert sein...):

"Bei der Lufthansa wächst der Druck, effizienter zu fliegen. Das könnte auf Kosten der Sicherheit gehen, legen interne Dokumente nahe. Insider berichten von Fehlern."

Beitrag vom 09.12.2025 - 12:26 Uhr
UserFW-Condor
User (246 Beiträge)
das eine muss ja mit dem anderen nichts zu tun haben, kann aber. ich denke, dass eine NOTAM durchrutscht ist ein extrem seltener Einzelfall, aber so etwas wird begünstigt durch Arbeitsverdichtung und gesprochene "Wünsche" nach Zeit- und Spritersparnis. Schriftlich wird das totsicher nirgends existieren, aber die Wünsche von Vorstand und Bereichsleitungen kennt ja jeder.
Wenn die LH ihr Sicherheitsimage verliert, dann wirds finster.
Beitrag vom 09.12.2025 - 12:35 Uhr
UserFRAHAM
User (1260 Beiträge)
Vermutlich sind beim Spiegel die gleichen Experten unterwegs wie hier. Und es geht nur um Clicks und Kundengenerierung. Am liebsten solche Aussagen noch als Fragen generiert. Dass eine Notam durchrutscht "kann" passieren, sollte aber nicht. Offenkundig ist nichts passiert, damit ist das einzig spannende an dieser Meldung, wie man nun intern aus diesem Fehler gelernt hat.

Durchschnittlich gelten laut ICAO zeitgleich rund 35.000 NOTAMS. Es werden rund 600 am Tag veröffentlicht, die flight planing relevant sind. Ich möchte es nicht heruntgerspielen, denn Luftraumsperrungen können schon heftige Folgen bei Verletzung haben. Ich möchte nur vorbeugen, dass wieder ein Bashing anfängt nach dem Motto "da arbeiten nur Idioten".
Beitrag vom 09.12.2025 - 12:53 Uhr
User-wolf-
User (403 Beiträge)
Bild würde schreiben: "LH beinahe mit Rakete kollidiert" :D
Beitrag vom 09.12.2025 - 12:55 Uhr
UserFRAHAM
User (1260 Beiträge)
Oder "Angriff auf Ferienflieger - stecken die Klimakleber dahinter?"

Dieser Beitrag wurde am 09.12.2025 12:55 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 09.12.2025 - 13:35 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (3941 Beiträge)
Vermutlich sind beim Spiegel die gleichen Experten unterwegs wie hier. Und es geht nur um Clicks und Kundengenerierung. Am liebsten solche Aussagen noch als Fragen generiert. Dass eine Notam durchrutscht "kann" passieren, sollte aber nicht. Offenkundig ist nichts passiert, damit ist das einzig spannende an dieser Meldung, wie man nun intern aus diesem Fehler gelernt hat.
>
Kennen Sie denn den gesamten Inhalt des Artikels, so das Sie die Autoren bewerten können?

Die Aussage "...legen interne Dokumente nahe. Insider berichten von Fehlern." würde ich gerne (von/ im Artikel) belegt lesen. Habe aber leider kein S+ Abo.


Durchschnittlich gelten laut ICAO zeitgleich rund 35.000 NOTAMS. Es werden rund 600 am Tag veröffentlicht, die flight planing relevant sind. Ich möchte es nicht heruntgerspielen, denn Luftraumsperrungen können schon heftige Folgen bei Verletzung haben. Ich möchte nur vorbeugen, dass wieder ein Bashing anfängt nach dem Motto "da arbeiten nur Idioten".

Hatte noch keiner geschrieben!
Beitrag vom 09.12.2025 - 13:51 Uhr
UserFW-Condor
User (246 Beiträge)
Zitat aus dem Spiegelartikel von Martin U. Müller:

Interne Berichte und Fallbeschreibungen
Geht die Lufthansa aus Kostengründen Sicherheitsrisiken ein? Lufthansa bestreitet das vehement.

Dem SPIEGEL liegen interne Berichte und Fallbeschreibungen vor. Sie offenbaren den Blick in eine Sicherheitskultur, die allem Anschein nach bei Teilen des Personals auch Störgefühle auslöst. Und sie deuten darauf hin, dass Kritiker es schwer haben, auf Probleme hinzuweisen. Der Eindruck verstärkte sich im Gespräch mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die anonym bleiben wollen, weil sie Konsequenzen befürchten.


"Kritik gilt als sperrig und unerwünscht. Die Ausbildung in der Flugplanung wird schlanker, Standards weicher", sagt einer, der die Abteilung gut kennt. Auch wachse der Druck, offensiver zu planen – schneller, mit weniger Sprit, auf direkteren Routen –, damit die Zeiten und Kosten stimmen. Ökonomische Ziele würden der Sicherheit "stets untergeordnet" werden, heißt es von Lufthansa. Sicherheit habe "zu jedem Zeitpunkt oberste Priorität".

Soweit der Spiegel
Beitrag vom 09.12.2025 - 14:10 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (3941 Beiträge)
Zitat aus dem Spiegelartikel von Martin U. Müller:

Interne Berichte und Fallbeschreibungen
Geht die Lufthansa aus Kostengründen Sicherheitsrisiken ein? Lufthansa bestreitet das vehement.

Dem SPIEGEL liegen interne Berichte und Fallbeschreibungen vor. Sie offenbaren den Blick in eine Sicherheitskultur, die allem Anschein nach bei Teilen des Personals auch Störgefühle auslöst. Und sie deuten darauf hin, dass Kritiker es schwer haben, auf Probleme hinzuweisen. Der Eindruck verstärkte sich im Gespräch mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die anonym bleiben wollen, weil sie Konsequenzen befürchten.


"Kritik gilt als sperrig und unerwünscht. Die Ausbildung in der Flugplanung wird schlanker, Standards weicher", sagt einer, der die Abteilung gut kennt. Auch wachse der Druck, offensiver zu planen – schneller, mit weniger Sprit, auf direkteren Routen –, damit die Zeiten und Kosten stimmen. Ökonomische Ziele würden der Sicherheit "stets untergeordnet" werden, heißt es von Lufthansa. Sicherheit habe "zu jedem Zeitpunkt oberste Priorität".

Soweit der Spiegel

Danke.
Also keine wirklichen, verifizierbaren Quellen nur Diffuses von 'anonymen Insidern' und 'Berichte die vorliegen', jedoch konkreten (Vor)Fälle und wieviele werden nicht benannte.

Nunja, das Motto von Herrn Augstein "Schreiben was ist" scheint auch beim Spiegel nicht mehr zu gelten.
Leider.

Beitrag vom 09.12.2025 - 14:21 Uhr
UserChristian159
User (1593 Beiträge)
Im November schrieb Tim Würfel, ein Lufthansapilot, seit 40 Jahren LH-Pilot, dem hier nachgesagt wurde, "immer sehr sachlich, reflektiert und wenig angreifbar im Kern" zu sein:

Während ich die Bemühungen um die Flugsicherheit weiterhin als beispielhaft wahrnehme sind andere Begriffe, mit denen man sich gerne historisch identifizieren möchte, verblasst ...

Haben sich diese sicherheitsrelevanten Vorfälle in den letzten 3 Wochen zugetragen? Hat der Herr Würfel das vielleicht nur nicht mitbekommen? Hatte er Urlaub? Oder gibt es hier einen Zusammenhang zu dem aktuellen Tarifkonflikt?
Fragen über Fragen ...
Beitrag vom 09.12.2025 - 14:51 Uhr
Usertop_pax
User (337 Beiträge)
Im November schrieb Tim Würfel, ein Lufthansapilot, seit 40 Jahren LH-Pilot, dem hier nachgesagt wurde, "immer sehr sachlich, reflektiert und wenig angreifbar im Kern" zu sein:

Während ich die Bemühungen um die Flugsicherheit weiterhin als beispielhaft wahrnehme sind andere Begriffe, mit denen man sich gerne historisch identifizieren möchte, verblasst ...

Haben sich diese sicherheitsrelevanten Vorfälle in den letzten 3 Wochen zugetragen? Hat der Herr Würfel das vielleicht nur nicht mitbekommen? Hatte er Urlaub? Oder gibt es hier einen Zusammenhang zu dem aktuellen Tarifkonflikt?
Fragen über Fragen ...


Ein ziemlich sinnfreier und lächerlicher Kommentar. Und Tims Beitrag im Crew Portal in so einen Zusammenhang zu setzen, naja.... mindestens Themaverfehlung!
Beitrag vom 09.12.2025 - 15:00 Uhr
UserIg2
User (18 Beiträge)
Im November schrieb Tim Würfel, ein Lufthansapilot, seit 40 Jahren LH-Pilot, dem hier nachgesagt wurde, "immer sehr sachlich, reflektiert und wenig angreifbar im Kern" zu sein:

Während ich die Bemühungen um die Flugsicherheit weiterhin als beispielhaft wahrnehme sind andere Begriffe, mit denen man sich gerne historisch identifizieren möchte, verblasst ...

Haben sich diese sicherheitsrelevanten Vorfälle in den letzten 3 Wochen zugetragen? Hat der Herr Würfel das vielleicht nur nicht mitbekommen? Hatte er Urlaub? Oder gibt es hier einen Zusammenhang zu dem aktuellen Tarifkonflikt?
Fragen über Fragen ...


Ein ziemlich sinnfreier und lächerlicher Kommentar. Und Tims Beitrag im Crew Portal in so einen Zusammenhang zu setzen, naja.... mindestens Themaverfehlung!


Wenn es dem eigenen Narrativ hilft...
Beitrag vom 09.12.2025 - 15:57 Uhr
Usercontrail55
User (5918 Beiträge)
Im November schrieb Tim Würfel, ein Lufthansapilot, seit 40 Jahren LH-Pilot, dem hier nachgesagt wurde, "immer sehr sachlich, reflektiert und wenig angreifbar im Kern" zu sein:

Während ich die Bemühungen um die Flugsicherheit weiterhin als beispielhaft wahrnehme sind andere Begriffe, mit denen man sich gerne historisch identifizieren möchte, verblasst ...

Haben sich diese sicherheitsrelevanten Vorfälle in den letzten 3 Wochen zugetragen? Hat der Herr Würfel das vielleicht nur nicht mitbekommen? Hatte er Urlaub? Oder gibt es hier einen Zusammenhang zu dem aktuellen Tarifkonflikt?
Fragen über Fragen ...


Ein ziemlich sinnfreier und lächerlicher Kommentar. Und Tims Beitrag im Crew Portal in so einen Zusammenhang zu setzen, naja.... mindestens Themaverfehlung!


Wenn es dem eigenen Narrativ hilft...
Welchem Narrativ hilft es denn?
Einmal sagt eine interne Quelle, alles super, dann sagen andere interne Quellen, alles nicht so super. Einmal wird Unkonkretes als sachlich gelobt, dann wieder Unkonkretes als Diffus qualifiziert. Ich kann da kein übergreifendes Narrativ erkennen.
Beitrag vom 09.12.2025 - 16:41 Uhr
UserChristian159
User (1593 Beiträge)
Im November schrieb Tim Würfel, ein Lufthansapilot, seit 40 Jahren LH-Pilot, dem hier nachgesagt wurde, "immer sehr sachlich, reflektiert und wenig angreifbar im Kern" zu sein:

Während ich die Bemühungen um die Flugsicherheit weiterhin als beispielhaft wahrnehme sind andere Begriffe, mit denen man sich gerne historisch identifizieren möchte, verblasst ...

Haben sich diese sicherheitsrelevanten Vorfälle in den letzten 3 Wochen zugetragen? Hat der Herr Würfel das vielleicht nur nicht mitbekommen? Hatte er Urlaub? Oder gibt es hier einen Zusammenhang zu dem aktuellen Tarifkonflikt?
Fragen über Fragen ...


Ein ziemlich sinnfreier und lächerlicher Kommentar. Und Tims Beitrag im Crew Portal in so einen Zusammenhang zu setzen, naja.... mindestens Themaverfehlung!

Wieso?
Etwa weil ich einen Widerspruch sehe zwischen ...

Während ich die Bemühungen um die Flugsicherheit weiterhin als beispielhaft wahrnehme ...

und

Kritik gilt als sperrig und unerwünscht. Die Ausbildung in der Flugplanung wird schlanker, Standards weicher.

Klären Sie mich doch einfach auf, wie beide Aussagen zusammenpassen.
Beitrag vom 09.12.2025 - 16:43 Uhr
UserHeinzi
User (418 Beiträge)
Erkennbar ist allerdings bei LH über die letzten 30 Jahre, dass man in vielen Bereichen auch nur noch macht, was gesetzlich erforderlich ist und keine Standards mehr setzt, wie in der Vergangenheit. Auch eine Sicherheitsabteilung des Flugbetriebs war vor der Aschewolke in Island bald wöchentlich mit Mahnungen an alle Beteiligten am Flugbetrieb zu hören. Häufig laut, unbequem und in den Forderungen nicht günstig. Damals wurde deren Leiter abgesägt, danach kamen Ja-sager und letztlich wurde der Aufgabenbereich der Abteilung einfach geändert. Heute sind sie quasi mundtot und mischen sich nicht mehr ein.
Zur Belastung auf Nachtflügen wurden Flightreports eingefordert. Als diese dann mit teils heftigen Kommentaren in größerer Zahl kamen, wurden diese klein geredet und abgebügelt nach dem Motto, es ginge nicht um Übermüdung, sondern Bequemlichkeit. Man solle unterwegs nicht feiern, sondern sich ausruhen, dann seien lange Nachtflüge auch zu zweit kein Problem. Beispiele gäbe es noch viele.

Beitrag vom 09.12.2025 - 16:48 Uhr
UserChristian159
User (1593 Beiträge)
Erkennbar ist allerdings bei LH über die letzten 30 Jahre, dass man in vielen Bereichen auch nur noch macht, was gesetzlich erforderlich ist und keine Standards mehr setzt, wie in der Vergangenheit. Auch eine Sicherheitsabteilung des Flugbetriebs war vor der Aschewolke in Island bald wöchentlich mit Mahnungen an alle Beteiligten am Flugbetrieb zu hören. Häufig laut, unbequem und in den Forderungen nicht günstig. Damals wurde deren Leiter abgesägt, danach kamen Ja-sager und letztlich wurde der Aufgabenbereich der Abteilung einfach geändert. Heute sind sie quasi mundtot und mischen sich nicht mehr ein.
Zur Belastung auf Nachtflügen wurden Flightreports eingefordert. Als diese dann mit teils heftigen Kommentaren in größerer Zahl kamen, wurden diese klein geredet und abgebügelt nach dem Motto, es ginge nicht um Übermüdung, sondern Bequemlichkeit. Man solle unterwegs nicht feiern, sondern sich ausruhen, dann seien lange Nachtflüge auch zu zweit kein Problem. Beispiele gäbe es noch viele.

Okay, dann hat der Tim das wohl nur so daher gesagt, das mit der Flugsicherheit. Mag sein ...
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