Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Lufthansa droht mit weiteren Strecke...

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Beitrag vom 24.09.2025 - 08:44 Uhr
UserAtze
User (89 Beiträge)
Das man Merz seine Wahlversprechen nicht glauben darf, sollte doch nun jedem klar sein.
Beitrag vom 24.09.2025 - 09:14 Uhr
UserDaedalos1504
User (885 Beiträge)
Das übliche Geheule. Soll er doch streichen.
Beitrag vom 24.09.2025 - 09:16 Uhr
UserJochen Hansen
User (207 Beiträge)
Moin,

dass man sich nun schon auf ryanair-level begibt ist schon befremdlich. Mit teilweise uralten Flugzeugen (747/344/346) herumfliegen, welche ein schlechtes Produkt bzw. eine schlchte technical dispatch reliability liefern, ist ganz klar kein Treiber für die finanzielle Situation. Wenn das Produkt stimmt, kommen die Kunden.

Das eigene Unvermögen nur auf die Politik abzuwälzen, ist dann doch zu einfach.

Gruß,
Jochen
Beitrag vom 24.09.2025 - 09:24 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (3859 Beiträge)
" "Wenn Verbindungen unrentabel werden, sind wir gezwungen, Strecken zu reduzieren und die Flugzeuge woanders einzusetzen""

Potentielle Kunden sind entweder nicht bereit die LH vorschwebenden Preise zu zahlen oder es gibt schlicht und einfach keinen Bedarf.

Das, Herr Ritter, nennt sich Marktwirtschaft.

Das der Staat, der vorne und hinten nicht weiß wie er seine Ausgaben stemmen soll, das Produkt eines privatwirtschaftlichen Betriebes stützen soll, ist eine 'irre Forderung'!

Vielleicht sollte der Finanzminister mal durchrechnen wieviel eine Kerosinsteuer und eine Ust. auf alle Tickets dem Fiskus einbringen würde.

Die ständig wiederholte Behauptung 'der Wirtschaftsstandort Deutschland leide unter fehlenden Flugverbindungen' sollte doch endlich einmal konkret untersetzt werden.
Wenn es denn so wäre, würde unsere - sehr unternehmerfreundliche (was Sie auch sein muss) Wirtschaftsministerin Frau Reiche - auf diesem Gebiet schon mächtig Rabatz und Druck machen.
Beitrag vom 24.09.2025 - 09:31 Uhr
Usertop_pax
User (321 Beiträge)
Das Argument hohe Steuerlast ist aber eine gute und "sozialverträgliche" Ausrede um Strecken zu streichen. Durch den Wegfall der CLH werden sicherlich noch zahlreiche Verbindungen wegfallen...
Beitrag vom 24.09.2025 - 09:31 Uhr
UserVB
User (435 Beiträge)
Dass die Lufthansa wegen der deutschen Standortkosten Wettbewerbsnachteile im interkontinentalen Verkehr hat, ist denke nachvollziehbar.

Warum die deutsche Luftverkehrswirtschaft international ins Hintertreffen gerät, weil es jenseits der Drehkreuze kaum noch innerdeutsche Verbindungen gibt, ist eher schwer zu begreifen. Abgesehen davon ist das vielleicht auch eher Auswirkungen eines Megatrends hin zu Videokonferenzen und trotz Unzuverlässigkeit hin zur Bahn. Abgesehen davon werden Rennstrecken wie Köln/Düsseldorf-Berlin immer noch geflogen und für Dortmund-Berlin oder Dresden-Köln gibt es möglicherweise einfach auch nicht mehr genug Nachfrage, um einen Eurowings-A320 zu füllen.

Früher (tm) hat man solche Verbindungen zu hohen Ticketkosten mit kleinen Regionalflugzeugen geflogen auf hoher Kostenbasis. Das geht heute nicht mehr wirtschaftlich, aber daran wird auch eine Steuersenkung nichts ändern.
In ein paar Jahren wird man die Zeiten, wo eine HLX mit B737 zwischen Düsseldorf und Leipzig oder Germanwings mit A319 zwischen Köln und Dresden unterwegs war historisch als kurzzeitiges Strohfeuer wahrnehmen. Ob das jemals überhaupt wirtschaftlich war, werden wir wohl nicht herausfinden.
Beitrag vom 24.09.2025 - 09:36 Uhr
Usersapato
User (87 Beiträge)
Dann müssen sie halt die Preise erhöhen. Wenn die Passagiere nicht bereit sind zu zahlen dann streichen sie halt die Strecken. Was glauben die eigentlich wer sie sind? Diese ewige Jammerei ist unerträglich. Sollten lieber ihr Produkt verbessern dann zahlen die Leute auch mehr fürs Ticket.
Beitrag vom 24.09.2025 - 10:12 Uhr
UserCptKirk
Kapitän zur See
User (224 Beiträge)
Man sollte erstmal den eigenen Stall in Ordnung bringen.

Ein kaum konkurrenzfähiges Produkt was Kabine und Service am Boden sowie in der Luft angeht…

Allegris die 2017 (oder so) angekündigt wurde bald zehn Jahre später immer noch kaum im Markt, teilweise mit Bleiplatten etc.
Uralte Flieger…

Jetzt kommen die Piloten wieder dazu ..

Wenn man die eigenen Probleme gelöst hat kann man mal anfangen über den Rest zu jammern
Beitrag vom 24.09.2025 - 10:44 Uhr
Usersuperflieger
User (70 Beiträge)
Vermutlich sind nur diejenigen Inlandsflüge wirklich rentabel für LH, wo nicht selbstzahlende Passagiere drinsitzen: Alle die von irgendwo nach Berlin fliegen (diverse Politiker, Lobbyisten, Firmenvertreter aller Art) zahlen ja nicht aus eigener Tasche, da sind Steuern und Gebühren völlig wurscht. Mit denen kann man prima Flieger füllen und ist rentabel.Dagegen dürften die paar Privatreisenden kaum ins Gewicht fallen. Weitere Streckenstreichungen sind also absehbar...
Beitrag vom 24.09.2025 - 10:52 Uhr
UserOuterMarker
User (97 Beiträge)
The merchant's lament.....
Beitrag vom 24.09.2025 - 18:04 Uhr
UserCarlosPrimero
User (9 Beiträge)
Dann müssen sie halt die Preise erhöhen. Wenn die Passagiere nicht bereit sind zu zahlen dann streichen sie halt die Strecken. Was glauben die eigentlich wer sie sind? Diese ewige Jammerei ist unerträglich. Sollten lieber ihr Produkt verbessern dann zahlen die Leute auch mehr fürs Ticket.

Das Prinzip haben Sie noch nicht verstanden: ja, wenn die Leute nicht bereit sind, durch Steuern und Abgaben bedingte Preise zu akzeptieren, dann werden die Strecken halt gestrichen. Genau darum geht es hier. Aber dann werden halt Leipzig, Dresden, Köln, Bremen und noch viele andere halt komplett vom Luftverkehr abgeschnitten. Klar, man kann dann auch mit Bahn oder Auto fahren. Aber ab > 1.000 Km oder. wenn so ein doofes Gewässer (Meer/Ozean) dazwischen ist, dann wirds halt schwierig, mit den Öffies …
Vielleicht mal drum rum denken?
Beitrag vom 24.09.2025 - 18:10 Uhr
UserCarlosPrimero
User (9 Beiträge)
" "Wenn Verbindungen unrentabel werden, sind wir gezwungen, Strecken zu reduzieren und die Flugzeuge woanders einzusetzen""

Potentielle Kunden sind entweder nicht bereit die LH vorschwebenden Preise zu zahlen oder es gibt schlicht und einfach keinen Bedarf.

Das, Herr Ritter, nennt sich Marktwirtschaft.

Gehört zur Marktwirtschaft auch, dass bei einem Budiness Class Flug von München nach Frankfurt (Zubringer!) One Way (!) schon rund 95€ an Steuern und Gebühren anfallen? Finden Die DAS etwa in Ordnung?



Das der Staat, der vorne und hinten nicht weiß wie er seine Ausgaben stemmen soll, das Produkt eines privatwirtschaftlichen Betriebes stützen soll, ist eine 'irre Forderung'!

Vielleicht sollte der Finanzminister mal durchrechnen wieviel eine Kerosinsteuer und eine Ust. auf alle Tickets dem Fiskus einbringen würde.

Die ständig wiederholte Behauptung 'der Wirtschaftsstandort Deutschland leide unter fehlenden Flugverbindungen' sollte doch endlich einmal konkret untersetzt werden.
Wenn es denn so wäre, würde unsere - sehr unternehmerfreundliche (was Sie auch sein muss) Wirtschaftsministerin Frau Reiche - auf diesem Gebiet schon mächtig Rabatz und Druck machen.
Beitrag vom 24.09.2025 - 19:20 Uhr
UserStadtfreund
User (25 Beiträge)
Gut dass sich die Lufthansa mit diversen Zukäufen und Mehrheitsbeteiligungen breiter aufgestellt hat, denn wenn es so weiter geht dürfte es sonst irgendwann etwas dünn werden was die Feeder-Routen angeht.
Beitrag vom 24.09.2025 - 19:34 Uhr
UserEricM
User (6840 Beiträge)
Die Regierung Merz hatte der Branche Entlastungen zugesagt.

Hat sie nicht.
Im Koalitionsvertrag wurde vereinbart, das zu tun, falls es Mehreinnahmen geben sollte, die das ausgleichen (also unter Finanzierungsvorbehalt, wie bei so vielen anderen Punkte auch).

Man müsste die Frage also so stellen:
Wer ist dafür, dass zB die Einkommenssteuer oder die Mehrwertsteuer für Alle angehoben werden, damit die Lufthansa mehr verdient (oder wie hier "angedroht", weniger Strecken streicht)?

Meldet sich jemand dafür freiwillig?
Beitrag vom 24.09.2025 - 19:47 Uhr
UserEricM
User (6840 Beiträge)
Das Prinzip haben Sie noch nicht verstanden: ja, wenn die Leute nicht bereit sind, durch Steuern und Abgaben bedingte Preise zu akzeptieren, dann werden die Strecken halt gestrichen. Genau darum geht es hier. Aber dann werden halt Leipzig, Dresden, Köln, Bremen und noch viele andere halt komplett vom Luftverkehr
...durch die Lufthansa...
abgeschnitten.

Angebot und Nachfrage. Sobald die LH diese Plätze nicht mehr bedient, werden BA, KLM, etc. mehr Auslastung für ihre Zubringer nach CDG, AMS, LHR, etc. haben.

Gehört zur Marktwirtschaft auch, dass bei einem Budiness Class Flug von München nach Frankfurt (Zubringer!) One Way (!) schon rund 95€ an Steuern und Gebühren anfallen? Finden Die DAS etwa in Ordnung?

"Steuern und Gebühren" umfasst alles, von Ticketsteuer (15,35) über Mehrwertsteuer, DFS Gebühren, Landegebühren, Flughafenentgelte für Handling, Gepäck, Service, etc...

Haben Sie eigentlich eine Idee, wie viele Leute für so einen Flug alles mitarbeiten? In der Luft und am Boden. Und das im Hochlohnland Deutschland - für den Preis eines ordentlichen Mittagessens für 2 Personen.
Ja, finde ich in Ordnung (zumal für Business) - wo ist das Problem?
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