Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Airbus rechnet 2025 mit ersten A330-...

Beitrag 16 - 30 von 45
Beitrag vom 12.11.2024 - 17:26 Uhr
Usercontrail55
User (6034 Beiträge)
Für weitergehende Regelungen fehlt nun mal der Auftrag. Da keiner weitergehende Regelungen wünscht, kann man der Industrie aber schwerlich Verantwortungslosigkeit vorwerfen.

Das mit 'dem Auftrag' ist, so sorry, doch absolut albern. Jede (demokratische) Regierung hat die Verpflichtung ihre Bürger vor Schaden und Ungemach, und dazu zählt eben nicht die Erhaltung von Privilegien und Egoismus gegenüber anderen, zu bewahren.

So sorry, aber da haben Sie leider nicht verstanden wie eine Demokratie funktioniert.

Nunja, da gibt es im deutschen Grundgesetz durchaus einige Paragraphen die in der von mir genannten Weise angewandt werden können:
Das werden sie ja auch, in welchem Umfang das zu interpretieren ist überprüft das BVerfGericht auf Antrag.
Art 20a 
Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.
Das wurde ja beurteilt, der Zeithorizont der Maßnahmen darf nicht zu weit in die Zukunft reichen, heutige Handlungen sind zum Teil unumkehrbar.
In kurz: Parteien bewerben sich mit einem Program, was Sie umsetzen wollen. Dafür sammeln Sie Stimmen ein, im Idealfall eine Mehrheit. Dann, jetzt kommt das entscheidende in der Demokratie, entscheidet die MEHRHEIT der Stimmen, was wirklich umgesetzt wird und was nicht.
Wenn Sie die Mehrheit nicht haben, können Sie diese Vorhaben auch nicht umsetzen.

Falsch, die in die Regierung gewählten Parteien bekommen für 4 Jahre ein Mandat vom Souverän.
Nicht ganz Richtig. Sie bekommen das Mandat für eine Legislaturperiode, dann müssen sie sich spätestens einer �berprüfungs stellen.
Wenn es so wäre, wie Sie schreiben, dann könnte es die jetzige Situation garnicht geben, da die Mehrheit des Volkes keine Neuwahlen möchte (siehe Umfragen dazu).
Da sind Sie aber nicht ganz aktuell.
Und wenn die Mehrheit der Leute nicht versteht, weil man Sie nicht richtig abholt und überzeugt, was gerade die brennendsten Probleme sind bzw. die Mehrheit eben andere Probleme als wichtiger ansieht, dann fehlt Ihnen schlicht weg der Auftrag dazu.

Nehmen Sie die Hilfe für die Ulraine.
Welchen Auftrag hatten die gewählten Parteinen bei der Wahl dazu vom Souverän? Keinen - und trotzdem sind diese, unseren Haushalt und damit auch den 'Wohlstand' (enormes Haushaltsdefizit) beeinträchtigenden Maßnahmen absolut Grundgesetz konform.
Wenn Sie schon das GG zitieren, dann aber auch vollständig. Hier GG Artikel 56
Beitrag vom 12.11.2024 - 19:05 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4080 Beiträge)
Für weitergehende Regelungen fehlt nun mal der Auftrag. Da keiner weitergehende Regelungen wünscht, kann man der Industrie aber schwerlich Verantwortungslosigkeit vorwerfen.

Das mit 'dem Auftrag' ist, so sorry, doch absolut albern. Jede (demokratische) Regierung hat die Verpflichtung ihre Bürger vor Schaden und Ungemach, und dazu zählt eben nicht die Erhaltung von Privilegien und Egoismus gegenüber anderen, zu bewahren.

So sorry, aber da haben Sie leider nicht verstanden wie eine Demokratie funktioniert.

Nunja, da gibt es im deutschen Grundgesetz durchaus einige Paragraphen die in der von mir genannten Weise angewandt werden können:
Das werden sie ja auch, in welchem Umfang das zu interpretieren ist überprüft das BVerfGericht auf Antrag.

Ich gehe eigentlich davon aus, das sich unsere PolitikerInnen von alleine an das GG halten. Um so schlimmer, wenn sie vom Verfassungsgericht 'zurück gepfiffen' werden (und sich trotzdem nicht danach richten).

Art 20a 
Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.
Das wurde ja beurteilt, der Zeithorizont der Maßnahmen darf nicht zu weit in die Zukunft reichen, heutige Handlungen sind zum Teil unumkehrbar.

s.o.

In kurz: Parteien bewerben sich mit einem Program, was Sie umsetzen wollen. Dafür sammeln Sie Stimmen ein, im Idealfall eine Mehrheit. Dann, jetzt kommt das entscheidende in der Demokratie, entscheidet die MEHRHEIT der Stimmen, was wirklich umgesetzt wird und was nicht.
Wenn Sie die Mehrheit nicht haben, können Sie diese Vorhaben auch nicht umsetzen.

Falsch, die in die Regierung gewählten Parteien bekommen für 4 Jahre ein Mandat vom Souverän.
Nicht ganz Richtig. Sie bekommen das Mandat für eine Legislaturperiode, dann müssen sie sich spätestens einer �berprüfungs stellen.
Wenn es so wäre, wie Sie schreiben, dann könnte es die jetzige Situation garnicht geben, da die Mehrheit des Volkes keine Neuwahlen möchte (siehe Umfragen dazu).
Da sind Sie aber nicht ganz aktuell.

Sorry,ich bezog mich auf Umfragen vor einem Monat.

Und wenn die Mehrheit der Leute nicht versteht, weil man Sie nicht richtig abholt und überzeugt, was gerade die brennendsten Probleme sind bzw. die Mehrheit eben andere Probleme als wichtiger ansieht, dann fehlt Ihnen schlicht weg der Auftrag dazu.

Nehmen Sie die Hilfe für die Ulraine.
Welchen Auftrag hatten die gewählten Parteinen bei der Wahl dazu vom Souverän? Keinen - und trotzdem sind diese, unseren Haushalt und damit auch den 'Wohlstand' (enormes Haushaltsdefizit) beeinträchtigenden Maßnahmen absolut Grundgesetz konform.
Wenn Sie schon das GG zitieren, dann aber auch vollständig. Hier GG Artikel 56

Ich darf diesen einmal einstellen:

"Art 56
Der Bundespräsident leistet bei seinem Amtsantritt vor den versammelten Mitgliedern des Bundestages und des Bundesrates folgenden Eid:

"Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe."

Der Eid kann auch ohne religiöse Beteuerung geleistet werden."

Was wollen Sie uns damit sagen!?
Beitrag vom 12.11.2024 - 20:07 Uhr
UserFW 190
User (2331 Beiträge)
Bei solchen Meldungen frage ich mich immer: 'was ist eigentlich aus den ganzen Studien/Forschungen für neue Flieger, die den eindeutig vorhandenen Klimaproblem gerecht werden, geworden?'.

Die laufen nach wie vor. Airbus ist da dran, es sollte ihnen aber klar sein, dass man bahnbrechende Innovationen nicht einfach mal so aus dem Hut zaubern kann?

Ich wundere mich halt nur das davon nichts mehr zu hören und zu lesen ist.
Vor nicht so langer Zeit gab es gefühlt mindestens jeden Monat eine Meldung dazu.

Da liegt der Gedanke nahe: aufgrund des quasi nicht mehr vorhandenen Wettbewerbers 'Boeing' und der dadurch vorhandenen Auftragsflut für Airbus, für herkömmliche Flieger, ist das nicht mehr so wichtig.


Da sind 2 Dinge davor, Reihenfolge egal: Die Physik und der Preis. Die Physik ist lösbar, aber zu einem höheren Preis. Ob wir Batterien, Brennstoffzellen (als Stromquelle), Wasserstoff direkt oder SAF und noch teurer, PtL nehmen. Es wird und bleibt immer viel teuerer. Und das müsste der Bürger akzeptieren und auch bezahlen. Nicht nur die Unternehmen denken betriebswirtschaftlich, auch jeder von uns. Der PAX im Allgemeinen ist ja noch nicht einmal bereit, CO2 Zertifikate als Ausgleich zu kaufen und dann ZU VERNICHTEN! Nur so wird tatsächlich über die weg gekauften Verschmutzungrechte der Eintrag zu mindest in Europa reduziert.

Vor etlichen Jahren als im Ruhrpott noch Kohle und Stahl für Wohlstand sorgten war der Himmel oftmals trüb. Mit dem Ausverkauf ins Ausland wurde der Himmel wieder klarer, aber die Verschmutzung an anderer Stelle auf der gleichen Welt eher noch trüber weil die Standards nicht so hoch waren. Genau das passiert heute bei der Stromherstellung aus Kohle , Polen und Tschechien kaufen "Verschmutzungsrechte und unsere �kobewegten freuen sich über unsere Erfolge und sehen nicht was wirklich in Gänze passiert. Auch beim Gaskraftwerken, (GuD Technologie) hat die Hälfte an CO2 / kWh aber wird aus Kostengründen von anderen nicht genutzt. Und wir könnten ja auch die Patente kostenlos für die eine gemeinsame Welt zur Verfügung stellen.

Beitrag vom 13.11.2024 - 08:13 Uhr
Usercontrail55
User (6034 Beiträge)
Nehmen Sie die Hilfe für die Ulraine.
Welchen Auftrag hatten die gewählten Parteinen bei der Wahl dazu vom Souverän? Keinen - und trotzdem sind diese, unseren Haushalt und damit auch den 'Wohlstand' (enormes Haushaltsdefizit) beeinträchtigenden Maßnahmen absolut Grundgesetz konform.
Wenn Sie schon das GG zitieren, dann aber auch vollständig. Hier GG Artikel 56

Ich darf diesen einmal einstellen:

"Art 56
Der Bundespräsident leistet bei seinem Amtsantritt vor den versammelten Mitgliedern des Bundestages und des Bundesrates folgenden Eid:

"Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe."

Der Eid kann auch ohne religiöse Beteuerung geleistet werden."

Was wollen Sie uns damit sagen!?
Das es nicht für alle Handlungen einen Auftrag des Souverän braucht, da er sich aus Gesetzen oder der Verfassung heraus ergibt. Manchmal ist er enger gefasst und manchmal weiter und erlaubt Interpretationen, die dann durch Gerichte und/oder den Souverän bewertet werden. Es gibt ganze Bibilioteken voll mit Kommentaren zur Auslegung des Grungesetzes, das ist keine präzise Bedeutung. Ganz aktuell dazu der Fall Shell in den Niederlanden.
Damit schließt sich der Kreis wie von @FloCo oder bei NTV beschrieben. Wenn des Souverän zufrieden ist, läuft es wie es läuft, ist er das nicht, offeriert die Politik neue Konzepte und bewirbt sich damit für ein Mandat.
Um damit auf Ihren ersten Post und das Titelthema zurückzukommen, sicher gibt es Ergebnisse der Studien und diese sind größtenteils auch öffentlich. Sie werden nur nicht so prominent eingestellt. Das liegt an der Absicht und Modell der Einsteller. Die wollen in erster Linie Geld verdienen und nicht unbedingt nachhaltig informieren.
Das Ergebnis, alte Flieger durch Neue zu ersetzen ist erst mal gut und in China gibt es da Bedarf. Ein Rollover braucht Zeit und Vieles läuft dabei parallel. Ob am Ende auch Wachstum dabei rauskommt oder nur ein Austausch weiß ich nicht, dazu gibt es aber bestimmt auch Studien. Die üblichen Zahlen dazu sind schon ein paar Jahre alt, Aktuelle habe ich nicht gefunden. Die braucht es aber, um das alles auch beurteilen zu können.

Nachtrag: Jetzt habe ich doch etwas gefunden bei Statista. 2023 war das globale Luftverkehrsaufkommen 95% von 2019 aber der CO2 Ausstoß nur 78% von 2019. Also netto weniger. Der gesamte Ausstoß stieg dabei an, dh. der Anteil der Luftfahrt ist insgesamt gesunken. Da ist die Nachricht, dass effizientere Flugzeuge sich weiter verbreiten doch eine Gute.

Dieser Beitrag wurde am 13.11.2024 08:26 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 13.11.2024 - 08:25 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2165 Beiträge)
Das mit 'dem Auftrag' ist, so sorry, doch absolut albern. Jede (demokratische) Regierung hat die Verpflichtung ihre Bürger vor Schaden und Ungemach, und dazu zählt eben nicht die Erhaltung von Privilegien und Egoismus gegenüber anderen, zu bewahren.

So sorry, aber da haben Sie leider nicht verstanden wie eine Demokratie funktioniert.

Nunja, da gibt es im deutschen Grundgesetz durchaus einige Paragraphen die in der von mir genannten Weise angewandt werden können:

Keine Ahnung, wo das hier meiner Aussage widersprechen sollte. Sie sprechen davon, dass das mit "dem Auftrag absolut albern" wäre. Ich erkläre Ihnen, wo dieser Auftrag herkommt und es eben bei weitem nicht "albern" ist. Dass das ganze basierend auf dem Grundgesetz zu erfolgen hat, ich dachte, dass wäre unter uns demokratischen Menschen hier, klar. Nichtsdestotrotz hat die Regierung einen Auftrag vom Souverän, nämlich in seinem Interesse Politik zu machen.

Art 2 
(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

Hat jetzt was damit zu tun? Außer vielleicht, dass, je nachdem wie man diese "Freiheit" definieren will, Sie diese tatsächlich einschränken wollen. Aber keine Ahnung, was Sie mit dem einfachen rauskopieren aus dem GG hier bezwecken wollen; Erklärungen dazu, wären vielleicht hilfreich um Ihre Gedanken zu verstehen.

Art 11 
(1) Alle Deutschen genießen Freizügigkeit im ganzen Bundesgebiet.
(2) Dieses Recht darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes und nur für die Fälle eingeschränkt werden, in denen eine ausreichende Lebensgrundlage nicht vorhanden ist und der Allgemeinheit daraus besondere Lasten entstehen würden oder in denen es zur Abwehr einer drohenden Gefahr für den Bestand oder die freiheitliche demokratische Grundordnung des Bundes oder eines Landes, zur Bekämpfung von Seuchengefahr, Naturkatastrophen oder besonders schweren Unglücksfällen, zum Schutze der Jugend vor Verwahrlosung oder um strafbaren Handlungen vorzubeugen, erforderlich ist.

Siehe oben; keine Ahnung, was das hier in zur Diskussion beitragen soll.

Art 14 
(2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.
(3) Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen. Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen.

Wer definiert denn, was "das Wohle der Allgemeinheit" ist? Nur, weil Sie etwas als Wohl der Allgemeinheit verstehen, was Ihr gutes Recht ist, heißt es nicht, dass auch die Allgemeinheit das so versteht. Und da sind wir wieder bei den Mehrheiten. Wenn es diese so klar gäbe, wie Sie sich das wünschen, dann würde das anders gehandhabt werden. Daher: Ã?berzeugen, Leute Abholen und Erklären und nicht nach Passagen im Gesetz suchen, nach denen man das Recht hat zu bevormunden und zu verbieten. Ansonsten wird das nichts, wie man die letzten 3 Jahren sehr gut gesehen hat.

Insbesondere:

Art 20a 
Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.

Jop; macht er das denn nicht? Und auch hier gilt: Im Schlimmsten Fall, wenn Sie es nicht schaffen die Menschen mitzunehmen, dann kann sich am Ende sogar eine Mehrheit bilden, die diesen Passus aus dem GG nimmt. Ja, ich weiß, ein eher unrealistisches Szenario, aber nur um nochmal zu verdeutlichen was es mit dem Auftrag des Souveräns auf sich hat. Die Gesetze sind ja nicht von Gott gegeben, auch die sind aus einem Auftrag des Volkes heraus entstanden. Wenn das Volk erkennt, dass die Gesetze gegen den Willen der Allgemeinheit gehen, dann kann sowas auch wieder geändert werden. Von daher ist auch dieser Paragraph kein Freifahrtschein Politik gegen den Willen der Mehrheit zu machen.

In kurz: Parteien bewerben sich mit einem Program, was Sie umsetzen wollen. Dafür sammeln Sie Stimmen ein, im Idealfall eine Mehrheit. Dann, jetzt kommt das entscheidende in der Demokratie, entscheidet die MEHRHEIT der Stimmen, was wirklich umgesetzt wird und was nicht.
Wenn Sie die Mehrheit nicht haben, können Sie diese Vorhaben auch nicht umsetzen.

Falsch, die in die Regierung gewählten Parteien bekommen für 4 Jahre ein Mandat vom Souverän.

Wo sage ich etwas anderes? Die gewählte Regierung bekommt für 4 Jahre den Auftrag (nett übrigens, wie Sie hier durch "Mandat" versuchen das Wort "Auftrag" zu vermeiden, nachdem Sie sich da in eine Sackgasse diskutiert haben, schade nur, dass man das schon Kindern beibringt, dass ein Mandat am Ende nichts anderes ist als ein Auftrag :D  https://www.hanisauland.de/wissen/lexikon/grosses-lexikon/m/mandat.html#:~:text=Ein%20Auftrag&text=Er%20oder%20sie%20soll%20die,Mandat%2C%20die%20Mitsch%C3%BCler%20zu%20vertreten. ) im Sinne der Wähler Politik zu machen. Da besteht natürlich keine 1:1 Beziehung, nicht jede Abstimmung wird an den Bürger geben und nach seiner Meinung gefragt, aber aus den Parteiprogrammen geht hervor wie die generelle Einstellung zu Themen ist, auf Basis deren die Stimmen vergeben werden. Von daher weiß ich nicht, inwiefern Sie hier zu dern Aussage "Falsch" kommen.

Wenn es so wäre, wie Sie schreiben, dann könnte es die jetzige Situation garnicht geben, da die Mehrheit des Volkes keine Neuwahlen möchte (siehe Umfragen dazu).

Das wurde für Sie ja bereits widerlegt.

Und wenn die Mehrheit der Leute nicht versteht, weil man Sie nicht richtig abholt und überzeugt, was gerade die brennendsten Probleme sind bzw. die Mehrheit eben andere Probleme als wichtiger ansieht, dann fehlt Ihnen schlicht weg der Auftrag dazu.

Nehmen Sie die Hilfe für die Ulraine.
Welchen Auftrag hatten die gewählten Parteinen bei der Wahl dazu vom Souverän? Keinen - und trotzdem sind diese, unseren Haushalt und damit auch den 'Wohlstand' (enormes Haushaltsdefizit) beeinträchtigenden Maßnahmen absolut Grundgesetz konform.

Siehe oben. Es wird nicht jede Abstimmung an Bürger geben. Gerade bei unvorhergesehenen Abstimmungen ist das natürlich schwierig, weswegen die Parteien entsprechend Ihrer Werte und Programme entscheiden und somit versuchen den Wählerwillen umzusetzen.
Die Umweltpolitik ist, anders als der Ukrainekrieg, ein Thema, das bereits vor der Wahl Thema war, wo sich alle Parteien positionieren konnten. ABer generell sehe ich auch hier ein Missverständnis auf Ihrer Seite, wie genau die Demokratie funktioniert. Schade auch, dass Sie nicht auf meinen eigentlichen Punkt, den ich hier gemacht habe, eingehen, sondern einfach nur ein nicht passendes Beispiel bringen, um es zu widerlegen.

Und selbstverständlich kann man die Wirtschaft in die Verantwortung nehmen, da Sie ja, industrielle Revolution 1850 - 1900, und alles danach, komplett verantwortlich ist!
Wer nur dem Profit folgt, ohne Rücksicht auf die Folgen- wie eben u.a. die Luftfahrtindustrie- ist auch dafür verantwortlich.

So wie jeden einzelnen Kunden auch. Aufklären und �berzeugen, statt verbieten und bevormunden, würde zu einem deutlich besseren und in meinen Augen auch schnellerem Ergebnis führen. Und wenn man das nicht schafft, dann scheint der eigene Punkt nicht gut genug gewesen zu sein.

Deshalb, eben um "...jeden einzelnen Kunden auch" in die Verantwortung zu nehmen bedarf es gesetzlicher Regelungen.

Da sind wir wieder: Verbieten! Gesetze!

Sorry, aber das haben wir doch mittlerweile gesehen, dass das nicht funktioniert. Ich bleibe dabei: Sie müssen die Menschen abholen und überzeugen. Andernfalls muss man sich nicht wundern, warum die Regierungsparteien so massiv an Zuspruch verlieren und warum immer mehr Wähler in die Arme der Populisten getrieben werden.
Beitrag vom 13.11.2024 - 10:17 Uhr
UserViri
User (1505 Beiträge)
Ich wundere mich halt nur das davon nichts mehr zu hören und zu lesen ist.
Vor nicht so langer Zeit gab es gefühlt mindestens jeden Monat eine Meldung dazu.

Tja, das ist das Problem mit der Wahrnehmung. Können Sie diese Wahrnehmung denn konkret mit Daten (Anzahl Meldungen pro Monat) unterfüttern und daraus eine Korrelation ableiten, dass tatsächlich aktuell weniger geforscht wird als früher? Oder ist das nur "Ihr Gefühl"?

Da liegt der Gedanke nahe: aufgrund des quasi nicht mehr vorhandenen Wettbewerbers 'Boeing' und der dadurch vorhandenen Auftragsflut für Airbus, für herkömmliche Flieger, ist das nicht mehr so wichtig.

Woran machen Sie das konkret fest? Wenn man die Ausgaben für Forschung und Entwicklung bei Airbus einmal anschaut, hat Airbus im ersten Halbjahr 2024 162 Millionen Euro mehr für diesen Bereich ausgegeben als noch im selben Zeitraum des Vorjahres.  https://www.airbus.com/sites/g/files/jlcbta136/files/2024-07/H1%2724_Airbus%20Financial%20Statements.pdf

It mainly reflects the development of latest generation commercial aircraft programmes, including the A321XLR, A350 Freighter and activities to prepare technologies of the future

Rechnen Sie einfach einmal die Anzahl der in den Jahren zusätzlich 'neu' hinzukommenden Flieger (ich gehe davon aus das die Prognosen zu erwartendem exorbitant steigenden Bedarf stimmen), den werden Sie auch leicht erkennen das die 10 % quasi nichts sind.

Doch, dann erst recht! Sie können den Chinesen nicht verbieten, ihr Flugangebot zu erweitern. Aber wenn die Erweiterung des Flugprogramms mit neueren Triebwerksgenerationen, wie sie am A330neo hängen, anstelle der alten Generation vom CEO, geschieht, kann man die Erhöhung der CO2 Emissionen zumindest eindämmen. Zumal ich davon ausgehe, dass die A330neo auch ersetzend für ältere Flugzeuge sind und nicht ausschließlich ergänzend.

Ob Sie mir das 'abkaufen' ist mir ziemlich egal. Eine Meinung darf ich haben und diese auch äußern, ob die Ihnen gefällt oder nicht.

Wenn Sie ernst genommen werden wollen, sollte Ihnen das nicht egal sein. Wenn Sie nicht ernst genommen werden, können Sie Ihre Meinung so oft äußern wie sie wollen - sie wird ignoriert werden.
Beitrag vom 13.11.2024 - 13:19 Uhr
Userstone
User (34 Beiträge)
ich bin mittlerweile froh dass hier mal zumindest der Name "a330neo" in einem Komentar erscheint/erwähnt wird.... ist ja schon mal ein Fortschritt. Insbesondere wenn es um "Lieferung und mögliche Bestellungen des A330neo von einem Kunden" geht.....
Beitrag vom 13.11.2024 - 17:15 Uhr
UserDaemotron
User (153 Beiträge)
In der Presse ist es etwas ruhiger um das Thema geworden, möglicherweise anderer Ablenkungen geschuldet. Bei Airbus läuft das Thema ZEROe aber durchaus, und nicht auf Sparflamme. Die Situation von Boeing spielt da meines Wissens nach gar keine so ganz große Rolle, da die Verpflichtung gegenüber dem frz. Staat eingegangen wurde - die Corona-Hilfen waren daran geknüpft. Ein Regierungswechsel in FR könnte das zwar ggf. aushebeln, aber bis jetzt ist so viel Geld in diese Entwicklung geflossen, dass Airbus wahrscheinlich selbst nicht mehr zurück kann (oder will). Genau da liegt der Hase auch im Pfeffer - es wird über Entwicklungskosten jenseits der 25 Mrd USD gemunkelt, und das Geld muss irgendwo herkommen. Den größten Teil wird Airbus durch Verkauf seiner jetzigen Flotte erwirtschaften müssen, die übrigens (zumindest bei den neu zugelassenen) weitgehend bereits für SAF zertifiziert ist, damit das kein Blocker wird, sollte SAF irgendwann doch in ergiebigeren Mengen verfügbar werden.

Beim System Luftfahrt bringt es übrigens wenig bis gar nichts, sich gezielt einzelne Akteure rauszupicken - es funktioniert nur im Verbund. Ein H2 oder SAF Flieger nutzt nichts, wenn ihn keiner kauft, oder die EASA ihn nicht zertifiziert (oder zertifizieren kann, weil die aktuellen Regularien noch nicht darauf ausgelegt sind). Ihn zu kaufen nutzt nichts, wenn es an den Flughäfen keine Infrastruktur für H2 oder SAF Betankung gibt. Die Infrastruktur an den Flughägen nutzt nichts, wenn H2 oder SAF nicht in ausreichenden Mengen verfügbar sind. Umgekehrt nutzen H2 und SAF Verfügbarkeit nichts, wenn es keine Flieger gibt, die damit betankt werden können.

Die riesen Herausforderung dabei: alles muss auch zeitlich aufeinander abgestimmt sein. Ein Akteur, der ein paar Jahre zu früh dran ist (bevor die anderen Akteure auch so weit sind), wird schlicht Pleite gehen, weil sein Produkt nicht nutzbar ist. Das erzeugt Zurückhaltung; eine Koordinierung durch ICAO oder wenigstens EASA könnte hier helfen, den "Lauerzustand" zu beenden. Dazu gehören dann aber auch staatliche Absicherungen gewisser Risiken, die von den Unternehmen eingefordert werden, zumindest bis zu dem Punkt, an dem es einen Nachweis gibt, dass entsprechende Technologien tatsächlich funktionieren und auch für den Massenmarkt taugen.
Beitrag vom 13.11.2024 - 18:01 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4080 Beiträge)
@contrail55, @FloyCo u.a.

Ich finde es schon erstaunlich (und auch etwas naiv) das Sie hier, zu diesem Thema, so argumentieren als hätten wir noch ewig Zeit uns mit dem Klimawandel und seinen verheerenden, Existenz bedrohenden Auswirkungen zu beschäftigen.

Insbesondere auch wenn man sich die katastrophalen Ereignisse der letzten Jahre ins Bewusstsein ruft.
Und es ist eben auch ziemlich eindeutig das gegenüber 2019 die Situation viel düsterer ist.

Aber gut, wir haben unsere Meinungen formuliert und werden nicht zu einem Konsens kommen. Lassen wie es so stehen und hoffen darauf das die Menschheit in kürzester Zeit noch Mittel und Wege findet das die anstehenden Kathastrphen abzuwenden bzw. abzumildern.
Wenn ich allerdings nach Baku schaue sehe ich da leider keine hohe Wahrscheinlichkeit.
Beitrag vom 13.11.2024 - 18:14 Uhr
UserFloCo
Nicht mehr so Vielflieger
User (2165 Beiträge)
@contrail55, @FloyCo u.a.

Ich finde es schon erstaunlich (und auch etwas naiv) das Sie hier, zu diesem Thema, so argumentieren als hätten wir noch ewig Zeit uns mit dem Klimawandel und seinen verheerenden, Existenz bedrohenden Auswirkungen zu beschäftigen.

Insbesondere auch wenn man sich die katastrophalen Ereignisse der letzten Jahre ins Bewusstsein ruft.
Und es ist eben auch ziemlich eindeutig das gegenüber 2019 die Situation viel düsterer ist.

Aber gut, wir haben unsere Meinungen formuliert und werden nicht zu einem Konsens kommen. Lassen wie es so stehen und hoffen darauf das die Menschheit in kürzester Zeit noch Mittel und Wege findet das die anstehenden Kathastrphen abzuwenden bzw. abzumildern.
Wenn ich allerdings nach Baku schaue sehe ich da leider keine hohe Wahrscheinlichkeit.


Ich finde es erstaunlich, dass Sie wirklich glauben, dass der beste Weg eine Art grüne absolutistische Regierungsform wäre, in der alle Klimaschutzmaßnahmen gegen den Willen der Bürger durchgesetzt werden können.

Aber gut, wir haben unsere Meinung formuliert und werden nicht zu einem Konsens kommen. Aber da Sie sich erlaubt haben meine Meinung mit Vorwürfen (u.a. Naivität) nochmal zu beurteilen, dachte ich mir, dass mir das auch noch zustehen würde.

Beitrag vom 13.11.2024 - 19:29 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4080 Beiträge)
@contrail55, @FloyCo u.a.

Ich finde es schon erstaunlich (und auch etwas naiv) das Sie hier, zu diesem Thema, so argumentieren als hätten wir noch ewig Zeit uns mit dem Klimawandel und seinen verheerenden, Existenz bedrohenden Auswirkungen zu beschäftigen.

Insbesondere auch wenn man sich die katastrophalen Ereignisse der letzten Jahre ins Bewusstsein ruft.
Und es ist eben auch ziemlich eindeutig das gegenüber 2019 die Situation viel düsterer ist.

Aber gut, wir haben unsere Meinungen formuliert und werden nicht zu einem Konsens kommen. Lassen wie es so stehen und hoffen darauf das die Menschheit in kürzester Zeit noch Mittel und Wege findet das die anstehenden Kathastrphen abzuwenden bzw. abzumildern.
Wenn ich allerdings nach Baku schaue sehe ich da leider keine hohe Wahrscheinlichkeit.


Ich finde es erstaunlich, dass Sie wirklich glauben, dass der beste Weg eine Art grüne absolutistische Regierungsform wäre, in der alle Klimaschutzmaßnahmen gegen den Willen der Bürger durchgesetzt werden können.

Aber gut, wir haben unsere Meinung formuliert und werden nicht zu einem Konsens kommen. Aber da Sie sich erlaubt haben meine Meinung mit Vorwürfen (u.a. Naivität) nochmal zu beurteilen, dachte ich mir, dass mir das auch noch zustehen würde.

Gerne doch.
Beitrag vom 13.11.2024 - 22:49 Uhr
Usercontrail55
User (6034 Beiträge)
@contrail55, @FloyCo u.a.

Ich finde es schon erstaunlich (und auch etwas naiv) das Sie hier, zu diesem Thema, so argumentieren als hätten wir noch ewig Zeit uns mit dem Klimawandel und seinen verheerenden, Existenz bedrohenden Auswirkungen zu beschäftigen.
Woraus lesen Sie denn ab, ich würde so argumentieren?
Aber gut, wir haben unsere Meinungen formuliert und werden nicht zu einem Konsens kommen.
Den braucht es auch nicht, war auch nicht angestrebt.
Lassen wie es so stehen und hoffen darauf das die Menschheit in kürzester Zeit noch Mittel und Wege findet das die anstehenden Kathastrphen abzuwenden bzw. abzumildern.
Die Hoffnung als Lösung? Das halte ich nun wieder für naiv. Diese Hoffnung habe ich schon längst aufgegeben.
Wenn ich allerdings nach Baku schaue sehe ich da leider keine hohe Wahrscheinlichkeit.
Eben, drum.
Der eine hat keinen Plan sondern baut auf das Prinzip Hoffnung, der andere hätte veilleicht einen Plan, will ihn aber nicht sagen, weil er den möglichen Gegenargumenten aus dem Weg gehen will. Wenn das das Konzept ist, um dem Klimawandel zu begegnen, dann gute Nacht. Damit kann man in der Tat keinen begeistern.

Dieser Beitrag wurde am 13.11.2024 22:50 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 14.11.2024 - 04:13 Uhr
UserKosmopolit
User (585 Beiträge)
Bei solchen Meldungen frage ich mich immer: 'was ist eigentlich aus den ganzen Studien/Forschungen für neue Flieger, die den eindeutig vorhandenen Klimaproblem gerecht werden, geworden?'.

Die laufen nach wie vor. Airbus ist da dran, es sollte ihnen aber klar sein, dass man bahnbrechende Innovationen nicht einfach mal so aus dem Hut zaubern kann?

Es ist sogar noch anders zu diskutieren. Ist es wirklich umweltfreundlich, in Bayern im Schwachwindgebiet Wald abzuholzen um Windräder hinzustellen, wenn neben dran ein voll funktionsfähiges Kernkraftwerk einfach aus politisch - ideologischen Gründen abgeschaltet wurde?

Ist es besser eine komplette Neuentwicklung zu machen, einen existierenden Jet weiterzuentwickeln, oder ist es am Ende nicht sogar besser, altes einfach weiter zu nutzen?
Das ist garnicht so einfach.


Offensichtlich nix! Stattdessen werden weiter frisch- fröhlich Flieger in großen Stückzahlen produziert, die den Herausforderungen nicht gerecht werden. Und die die nachweisbar negativen Auswirkungen der Fliegerei auf die Klimabilanz, aufgrund der schieren Masse, ganz eindeutig noch verschlechtern werden.

Was wollen Sie eigentlich? An anderer Stelle wurde uns gepredigt, dass jede kleine Verbesserung hilft! Jetzt verbraucht der 330neo ca. 10% weniger als der 330ceo, was eine ganze Menge ist, wenn man es auf die Flüge eines ganzen Jahres für eine gesamte flotte hochrechnet (mehr Einsparungen, als Sie durch Ihren Flugverzicht je einsparen werden), und dann wird wieder nur gemotzt! Nochmal: technische Innovationen fallen nicht vom Himmel! Und bis es wirklich bahnbrechendes neues gibt, ist das doch schonmal ein guter Anfang!

10% sind eine Menge in der Luftfahrt.

Ich bin auch an dieser Stelle sehr geneigt, einmal im Lilium Staatshilfen Thema die Kommentare der betreffenden Kommentatoren anzuschauen. Ich bin mir fast sicher, das es diese alle gegen die Unterstützung waren.
Kann ich nachvollziehen, aber das ist dann schon zwiespältig.
Weil was soll man sonst tun?

Grünes schrumpfen?



Ein erschreckendes Beispiel für die Verantwortungslosigkeit der (nicht nur) Luftfahrtindustrie. Profit zählt mehr als die Lebensgrundlage der Lebewesen auf unserem Planeten.

Da ist sie wieder, die moralische Ã?berlegenheit, die Sie und F11 hier gerne zur Schau stellen. Aber so sorry, aber das kauft Ihnen hier eh keiner mehr ab!

Moralisch, selbstgerecht und heuchlerisch, weil es im Grunde auf Klimakommunismus rausläuft.
Macht nur keiner mit.
Und genau das ist ja die Forderung, der Staat soll es machen.
Als ob der Staat jemals mit guten und funktionierenden Lösungen gekommen wäre.
Und kann der Staat die Physik ändern?

Der Markt- & Preismechanismus ist immer noch der beste Weg, Dinge zu lösen.

Ich bin auch gespannt, ob die entsprechenden Foristen genauso gelebt haben wie sie es hier fordern, denn die Grünen Wähler fliegen am meisten.
Wohlstandsverwahrlost, ist der Begriff der mir dazu in den Kopf kommt.

Zeigt auch klar warum Deutschland in der Krise steckt, bei dieser Mentalität.
Die Wettbewerber und die meisten Menschen dieser Welt sorgen sich nicht um 1,5 Grad Erwärmung, das sind nur rich Kids aus westlichen Metropolen.
Die haben andere Probleme.

Eine bessere Lösung, die hat leider keiner.
Beitrag vom 14.11.2024 - 06:46 Uhr
UserWMJH
User (385 Beiträge)
War nicht das Thema "Airbus rechnet 2025 mit ersten A330-900 für China"

Mittlerweile sind einige Foristen leider weit vom Thema abgedriftet und haben mehr den eigenen Focus auf politische Meinungsäusserung gelegt.
Beitrag vom 14.11.2024 - 10:17 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4080 Beiträge)
@contrail55, @FloyCo u.a.

Ich finde es schon erstaunlich (und auch etwas naiv) das Sie hier, zu diesem Thema, so argumentieren als hätten wir noch ewig Zeit uns mit dem Klimawandel und seinen verheerenden, Existenz bedrohenden Auswirkungen zu beschäftigen.
Woraus lesen Sie denn ab, ich würde so argumentieren?
Aber gut, wir haben unsere Meinungen formuliert und werden nicht zu einem Konsens kommen.
Den braucht es auch nicht, war auch nicht angestrebt.
Lassen wie es so stehen und hoffen darauf das die Menschheit in kürzester Zeit noch Mittel und Wege findet das die anstehenden Kathastrphen abzuwenden bzw. abzumildern.
Die Hoffnung als Lösung? Das halte ich nun wieder für naiv. Diese Hoffnung habe ich schon längst aufgegeben.
Wenn ich allerdings nach Baku schaue sehe ich da leider keine hohe Wahrscheinlichkeit.
Eben, drum.
Der eine hat keinen Plan sondern baut auf das Prinzip Hoffnung, der andere hätte veilleicht einen Plan, will ihn aber nicht sagen, weil er den möglichen Gegenargumenten aus dem Weg gehen will. Wenn das das Konzept ist, um dem Klimawandel zu begegnen, dann gute Nacht. Damit kann man in der Tat keinen begeistern.

Ich habe meinen Lösungsvorschlag klar artikuliert. Sie jedoch haben keinerlei Idee/Vorschlag, lediglich 'geht alles nicht'. So denkt (leider) die Mehrheit der Menschen, siehe das billige, populistische Gewäsch unter Ihrem Beitrag.

Genau deshalb bleibt - Sie haben meinen Sarkasmus nicht verstanden - nur das 'Prinzip Hoffnung'.

@WMJH: Sie haben völlig recht, deshalb war das auch hierzu mein letzter Beitrag (mein erstes Statement bezog sich durchaus auf das Artikelthema).