Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Lufthansa-Konzern streicht kostenfre...

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Beitrag vom 17.11.2020 - 21:03 Uhr
UserBlotto
User (230 Beiträge)
Race to the bottom... Was für ein Signal an jeden, wenn es nicht mal mehr Kaffee gibt. Und auch super für alle, die in letzter Zeit gebucht haben mit "Snacks und Getränke" bei der Tarifauswahl.
Fürs Essen kann ich das ja nachvollziehen. Niemand braucht den Schokoriegel, das miese Sandwich oder die drei kleinen Brezel in der Tüte Und das wird auch das Feedback der Kunden gewesen sein. Das aber als Begründung zu nehmen um den Getränkeservice abzuschaffen, ist einfach nur dreist. Willkommen bei Ryanair.
Beitrag vom 17.11.2020 - 21:38 Uhr
UserLP
User (339 Beiträge)
Ich sehe es ähnlich, wie einige Forenteilnehmer hier. Die sinnlosen Snacks kann man weglassen. Sollte ich darauf Appetit haben, so hole ich mir die auf dem Weg zum Gate. Gute Mahlzeiten gegen Gebühr und vielleicht online Vorbestellung gehe ich auch mit. Wahrscheinlich gibt’s auch Leute, die nix Essen. Das hilft dann sogar Müll sparen.
Die Getränkekarte und ich gebe zu, eine Auswahl „gratis“ Getränke sind aber für mich der Unterschied zur Lowcost Geschichte. Bin gespannt, ob das wirklich ernst ist und welche Auswirkungen es mal hat.
Beitrag vom 17.11.2020 - 23:49 Uhr
UserJX
User (122 Beiträge)
@Trijet
Das mit den leeren Falschen kann ich bestätigen, also das das niemand juckt.
Ich hatte schon 100mal leere Plastik Pfandflaschen im Rucksack, hat genau 0,0 Leute bisher gejuckt. Meine "SwissCart" hingegen ist bei jedem zweiten Flug eine Sonderkontolle Wert :-D
Kann mir auch gar nicht vorstellen das es verboten ist. Ich könnte genauso gut 20 Flaschen leer machen die ich mir hinter der Securtity gekauft habe und mit in den Flieger nehmen ^^
Beitrag vom 18.11.2020 - 08:18 Uhr
UserAerLingus
User (44 Beiträge)
Farewell Flagcarrier LH.
Dann eben gar nicht mehr mit euch. Man kann den letzten Passagieren auch gleich alles streichen.
Andere Flagcarrier bekommen es schließlich auch hin, Meal Box plus Getränkerunde (!) innerhalb eines 50-Minuten-Fluges zu servieren. Da stank LHs Müsliriegel schon lange gegen ab.
Wirklich armselig vom Kranich das alles. Corona hin oder her.
Beitrag vom 18.11.2020 - 09:05 Uhr
Useramigo011
User (69 Beiträge)
LH reflektiert das Bild was wir seit Jahren in D u. Europa haben. Alle guten Services werden kaputtgespart , sämtliche Infrastruktur geschlossen oder schmuddeln vor sich hin. D ist doch bald schon ein Armenhaus und seine Bürger gewöhnen sich daran , auch an die LH-Eco.

Die Zukunft liegt im Osten !! und dahin am besten mit asiatischen oder arabischen Airlines.


Beitrag vom 18.11.2020 - 09:56 Uhr
UserVicFalls
User (1 Beiträge)
Wieviel Einsparungspotential genau bringt denn das Streichen von Kaffee und Apfelsaft? Und wieviel genau haben die Berater gekostet, die sich diesen Blödsinn ausgedacht haben?
Beitrag vom 18.11.2020 - 10:13 Uhr
UserA345
User (710 Beiträge)
LH hat einen sehr großen Verwaltungsapparat zu finanzieren. Das Geld hierfür muss vor allem das Kerngeschäft reinfliegen. Das war früher deutlich einfacher als heute. Zusatzerlöse haben eine enorme Bedeutung gewonnen, der Kostendruck ist in allen Geschäftsfeldern enorm! Die Low-Coster sind hier seit Jahren viel besser aufgestellt - der Erfolg gibt ihnen recht (will keiner hören, ich weiß). Dennoch unterscheiden sich LH, AUA und Swiss immer noch klar und deutlich von FR, Easy und Co. Wer das anders sieht, kann ja jetzt getrost bei FR, Easy und Co. buchen.

Ich kann mich noch sehr gut an das Geschrei bei Air Berlin erinnern, als erst die gratis Zeitungen und dann nach und nach die kostenlose Bordverpflegung auf Kurz- und Mittelstrecke gestrichen wurde. Es hat keine drei Monate gedauert, dann hat kein Hahn mehr nach gekräht. Und die Flieger waren trotzdem voll. Und nein, es war sicherlich nicht das Buy-on-Bord-Konzept, was AB in die Pleite getrieben hat.
Beitrag vom 18.11.2020 - 10:13 Uhr
Usergordon
User (2550 Beiträge)
Wieviel Einsparungspotential genau bringt denn das Streichen von Kaffee und Apfelsaft?

74 Millionen pro Jahr

Und wieviel genau haben die Berater gekostet, die sich diesen Blödsinn ausgedacht haben?

150000 einmalig
Beitrag vom 18.11.2020 - 10:17 Uhr
UserJX
User (122 Beiträge)
Ich habe da auch schon zig mal hin und her überlegt

Das Streichen von Kaffee und Apfelsatz spart vermutlich 20 Euro auf einem Flug, am Ende müssen sie es ja eh im Flieger haben.
Das ist absolut kein Punkt der Geld einspart

Aber ich könnt mir vorstellen das der Normalfall nicht der sein wird das man mit seiner Geldböre im Flieger 2,80 bezahlt sondern es vorher bei der Buchung auswählen kann.
Reines Psycho Ding
Jeder der direkt bezahlt für sich abgezockt, wenn es einfach 2 Häkchen zum Anklicken sind bei der Buchung dann ist das einfach "Normal"
So wie man 12 Euro anklickt für ein bestimmten Sitzplatz so klickt man eben 15 Euro an für "Premium" Essen
So wir das ganze ja schon beworben, mach das Kostenlose über die Jahre richtig schlecht, streiche das dann und nehme dann für "Premium" extra Geld.
Respekt für diesen Schachzug

Ist wie eine Aufpreisliste bei einer Fahrzeugbestellung, da klickt man hier und dort, zahlt für Fußmatten auch 150 Euro die eigentlich selbstverständlich sind

Die Einsparung wird minimal durch die Streichung sein, aber über das Buchungssystem so bezahlt wird da schon ein extra Sümmchen zusammenkommen womit man dann tatsächlich Geld verdient.
Wie gesagt, dem Kunde hat man die letzten Jahre eh schon alles Stück für Stück weggenommen, der Erwartet heute eh nix mehr kostenlos
Da passt dann noch so eine Mega Krise gerade ins Konzept, da kann man dem Kunden viel mehr zumuten und dieser hat eher Verständnis

Dieser Beitrag wurde am 18.11.2020 10:21 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 18.11.2020 - 10:21 Uhr
UserFW 190
User (1667 Beiträge)
Wieviel Einsparungspotential genau bringt denn das Streichen von Kaffee und Apfelsaft?

74 Millionen pro Jahr

Und wieviel genau haben die Berater gekostet, die sich diesen Blödsinn ausgedacht haben?

150000 einmalig

Ah, ja, mit 145 Mio Fluggästen 2019 gerechnet wären das rd. 50 Cent pro PAX oder sind Sie von den Zahlen in diesem Jahr ausgegangen. Frage, warum überhaupt einen Berater für eine solche Entscheidung? Alibifunktion oder ist keiner in der Lage eine solche ohne Berater zu treffen?
Beitrag vom 18.11.2020 - 10:27 Uhr
UserJX
User (122 Beiträge)
Ja, das mit den 74 Millionen klingt natürlich mächtig beeindruckend

Wie erwähnt sind das das dennoch lächerliche 50 Cent pro Gast
50 Cent die an Board aus einer Lufthansa eine Raynair machen.

Da könnte man auch das Ticket 50 Cent Teurer machen, das geht im Ticketpreis völlig unter


Nein, es geht nicht um Sparen, es geht darum zusätzlich Geld einzunehmen, das ist der Punkt

Beitrag vom 18.11.2020 - 10:30 Uhr
UserA345
User (710 Beiträge)


Nein, es geht nicht um Sparen, es geht darum zusätzlich Geld einzunehmen, das ist der Punkt



Ist das LH - insbesondere in der jetzigen Situation - zu verübeln?
Beitrag vom 18.11.2020 - 10:32 Uhr
Usergordon
User (2550 Beiträge)
Wieviel Einsparungspotential genau bringt denn das Streichen von Kaffee und Apfelsaft?

74 Millionen pro Jahr

Und wieviel genau haben die Berater gekostet, die sich diesen Blödsinn ausgedacht haben?

150000 einmalig

Ah, ja, mit 145 Mio Fluggästen 2019 gerechnet wären das rd. 50 Cent pro PAX oder sind Sie von den Zahlen in diesem Jahr ausgegangen. Frage, warum überhaupt einen Berater für eine solche Entscheidung? Alibifunktion oder ist keiner in der Lage eine solche ohne Berater zu treffen?

Natürlich hat das kein Berater gekostet. Aber auf blöde Fragen gibt es blöde Antworten.
Beitrag vom 18.11.2020 - 10:35 Uhr
UserJX
User (122 Beiträge)
Ist das LH - insbesondere in der jetzigen Situation - zu verübeln?

Ich denke das dieser Weg schon vorher eingeschlagen war und nur zufällig zusammenfällt.

Aber ja, die Zeiten ändern sich, ob durch Corona, Klimaterroristen oder einfach durch Mitbewerber.
Find halt immer lächerlich wie sowas dann "Verkauft" wird
"Den Kundenansprüchen" "Kundenbefragungen" "Premium" usw

Dieser Beitrag wurde am 18.11.2020 10:35 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 18.11.2020 - 10:39 Uhr
Usergordon
User (2550 Beiträge)
Ja, das mit den 74 Millionen klingt natürlich mächtig beeindruckend

Wie erwähnt sind das das dennoch lächerliche 50 Cent pro Gast
50 Cent die an Board aus einer Lufthansa eine Raynair machen.

Da könnte man auch das Ticket 50 Cent Teurer machen, das geht im Ticketpreis völlig unter

Wenn man Tickets um 50 Cent teurer machen könnte und der Passagier würde das akzeptieren, warum macht man es dann nicht und bekommt so 72 Millionen höhere Einnahmen ohne höhere Kosten?
Oder warum nicht gleich ein Euro mehr. Dann sind das schon 145 Millionen! Reiner zusätzlicher Gewinn, versteht sich.

Mann, ist die Lufthansa blöd.

Vielleicht sollte man Sie als Berater engagieren!

Dieser Beitrag wurde am 18.11.2020 10:40 Uhr bearbeitet.
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