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Beitrag vom 13.02.2024 - 18:37 Uhr
Usercontrail55
User (5862 Beiträge)
... Am Boden geht weiter noch viel ueber Outsourcing...

Das geht ja in die Richtung von contrail ... Arbeitsplatzgefahr

Aber Outsourcing ist doch eh ganz gross im Konzern. Die Gefährdung hängt m.M.n. nicht an einer Gehaltserhöhung. Es wird so oder so verlagert was geht. Ist bisher geschehen und wird weiterhin geschehen...
Nicht an einer, aber am Trend und am Wettbewerb. Ã?ber die Zeit ist der Kostenunterschied einfach zu groß und der Wettbewerb nutzt die günstige Variante.
Die Gefahr ist real, muss man nicht nochmal auflisten. Man kann natürlich All-In gehen und die Welle reiten solange sie läuft. Man trägt aber auch das Risiko, wenn sie mal bricht. Da nützen die ganze Scharfmacher von außen nichts, die sind dann ja nicht betroffen.


Dieser Beitrag wurde am 13.02.2024 19:38 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 13.02.2024 - 18:54 Uhr
Userrambazamba123
User (747 Beiträge)
Zu guter letzt saegt der Boden halt am eigenen Ast, mit guter IT waeren schon heute viele Jobs ueberfluessig

Wie gut, dass LH selbst diese gute IT verhindert, in dem sie im Branchenvergleich für IT so schlechte Gehälter zahlt, dass richtige IT-Experten das Weite suchen und sie somit bei LH an allen Ecken und Enden fehlen. Outsourcing wurde da schon massiv betrieben, am Ende immer mit so vielen negativen Folgen, dass die Dinge wieder zurückgedreht wurden.

Der Spruch mit dem eigenen Ast kommt wohl auch nie aus der Mode und wird bei jeder Verhandlung von Boden, Flugbegleitern und Cockpit von Außenstehenden bemüht.
Beitrag vom 13.02.2024 - 19:14 Uhr
UserEricM
User (6840 Beiträge)
... Am Boden geht weiter noch viel ueber Outsourcing...

Das geht ja in die Richtung von contrail ... Arbeitsplatzgefahr

Aber Outsourcing ist doch eh ganz gross im Konzern. Die Gefährdung hängt m.M.n. nicht an einer Gehaltserhöhung. Es wird so oder so verlagert was geht. Ist bisher geschehen und wird weiterhin geschehen...

Wenn man seine MA outsourced, ist man als Firma das Problem der steigenden Kosten und Streiks ja zudem auch nicht los.

Da haben sich schon viele umgeschaut, die dann statt Tarifverhandlungen nun Folgeverträge mit dem Outsourcer ausgehandelt haben, nachdem sie vorher das gesamte Personal und damit Know-How für eine bestimmte Tätigkeit abgegeben hatten.
Ich sags mal so: Eine gute Verhandlungsposition außer für die ganz unterkomplexen Jobs ist das keine.

Outsourcing-Kunden, die von Streiks beim Outsourcer wegen der dortigen Tarifforderungen betroffen sind, stellen zudem fest, dass dieses Thema auch nicht "weg" ist, sondern dann nur anders genannt wird...
Beitrag vom 13.02.2024 - 19:26 Uhr
Usercontrail55
User (5862 Beiträge)
Zu guter letzt saegt der Boden halt am eigenen Ast, mit guter IT waeren schon heute viele Jobs ueberfluessig

Wie gut, dass LH selbst diese gute IT verhindert, in dem sie im Branchenvergleich für IT so schlechte Gehälter zahlt, dass richtige IT-Experten das Weite suchen und sie somit bei LH an allen Ecken und Enden fehlen. Outsourcing wurde da schon massiv betrieben, am Ende immer mit so vielen negativen Folgen, dass die Dinge wieder zurückgedreht wurden.

Der Spruch mit dem eigenen Ast kommt wohl auch nie aus der Mode und wird bei jeder Verhandlung von Boden, Flugbegleitern und Cockpit von Außenstehenden bemüht.
Ist er denn falsch?
Beitrag vom 13.02.2024 - 19:35 Uhr
Usercontrail55
User (5862 Beiträge)
... Am Boden geht weiter noch viel ueber Outsourcing...

Das geht ja in die Richtung von contrail ... Arbeitsplatzgefahr

Aber Outsourcing ist doch eh ganz gross im Konzern. Die Gefährdung hängt m.M.n. nicht an einer Gehaltserhöhung. Es wird so oder so verlagert was geht. Ist bisher geschehen und wird weiterhin geschehen...

Wenn man seine MA outsourced, ist man als Firma das Problem der steigenden Kosten und Streiks ja zudem auch nicht los.
Stimmt, aber man hat die gleichen Kosten wie alle Wettbewerber, die ebenso dorthin outgesourcst haben.
Da haben sich schon viele umgeschaut, die dann statt Tarifverhandlungen nun Folgeverträge mit dem Outsourcer ausgehandelt haben, nachdem sie vorher das gesamte Personal und damit Know-How für eine bestimmte Tätigkeit abgegeben hatten.
Ich sags mal so: Eine gute Verhandlungsposition außer für die ganz unterkomplexen Jobs ist das keine.
Auch hier, das externe Angebot ist allemal größer als das Interne. Da hat man die Wahl zwischen den Dienstleistern.
Outsourcing-Kunden, die von Streiks beim Outsourcer wegen der dortigen Tarifforderungen betroffen sind, stellen zudem fest, dass dieses Thema auch nicht "weg" ist, sondern dann nur anders genannt wird...
Siehe oben. Da die anderen bei den gleichen Dienstleistern sind, betrifft es dann auch alle gleichermaßen.
Die Frage ist doch, ist meine Leistung 50% mehr wert, als die des Dienstleisters? Nicht nur Gehalt, auch weil der Dienstleister effizienter arbeiten kann, da er sich spezialisiert und optimiert hat.
Beitrag vom 13.02.2024 - 19:39 Uhr
Userrambazamba123
User (747 Beiträge)
Ja. Und mit Outsourcing in der IT ist LH schon massenhaft auf die Schnauze gefallen. Nicht umsonst ist Lufthansa Systems seit Corona zum strategischen Partner aufgestiegen und man beschäftigt lieber dort das Personal, als zu viel extern.

Outsourcen kann man standardisierte Jobs. Diese sind aber schon weitestgehend outgesourct.

Ich frage mich eher, warum überhaupt auf einmal eine solche Diskussion geführt wird?
Beitrag vom 13.02.2024 - 19:56 Uhr
UserEin Leser dieser..
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User (830 Beiträge)
Angesichts der Inflation seit dem letzten Abschluss ist das doch immer noch ein harter Reallohnverlust oder nicht?
Genau! Und das ist das Problem, denn den Piloten der Mainline wurde der Reallohnverlust erspart, aber alle anderen sollen ihn akzeptieren. Und mach einer will das nicht verstehen.

Nur für mein Verständnis. Letzter Abschluss August 22: gestaffelt +200 Euro und 2 x 2,5 %.
Bei einem angenommenen Einkommen von 4.000 Brutto sind das am Ende der Laufzeit Dezember 23 10 %.
Die Inflationsrate 2023 lag bei 5,9 Prozent, 2022 bei 7,9 %. Von August 22 bis Dezember 23 dürften das dann auch um die 10 % gewesen sein.
Für den jetzigen Abschluss kann man noch gar nix zur Inflationsrate sagen.


Dieser Beitrag wurde am 13.02.2024 19:57 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 13.02.2024 - 20:13 Uhr
UserEin Leser dieser..
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User (830 Beiträge)
...
Aber Outsourcing ist doch eh ganz gross im Konzern. Die Gefährdung hängt m.M.n. nicht an einer Gehaltserhöhung. Es wird so oder so verlagert was geht. Ist bisher geschehen und wird weiterhin geschehen...

(500 Euro x 12 Monate + 3000 Euro) x 25,000 Mitarbeiter = 225 Mio Euro.
Die eigentlichen Mehrkosten liegen noch deutlich darüber, denn die 500 Euro sind 12,5 % aber mindestens 500 und die Arbeitgeberanteile der Sozialversicherungen kommen auch noch oben drauf.
Die Versuchung das auszusourcen wächst.
Beitrag vom 13.02.2024 - 20:14 Uhr
UserChristian159
User (1561 Beiträge)
Outsourcen kann man standardisierte Jobs.

Etwa so wie der eines Piloten?
Beitrag vom 13.02.2024 - 21:31 Uhr
UserA320Fam
User (2171 Beiträge)
Die Versuchung das auszusourcen ist latent vorhanden, also sollte man stillhalten? Am besten noch was abgeben? Ne, da reite ich lieber die Welle so lange sie trägt. Bange machen gilt nicht.
Beitrag vom 13.02.2024 - 21:32 Uhr
UserA320Fam
User (2171 Beiträge)
... gilt nicht mehr ...
Beitrag vom 13.02.2024 - 21:35 Uhr
UserMD 11
User (1100 Beiträge)
Durch Abgeben wurde noch niemals auch nur ein Job irgendwo gerettet.
Wer dieses Märchen glaubt, ist komplett naiv.
Beitrag vom 13.02.2024 - 21:43 Uhr
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User (830 Beiträge)
Die Versuchung das auszusourcen ist latent vorhanden, also sollte man stillhalten?
Hat keiner gesagt.

Am besten noch was abgeben? Ne, da reite ich lieber die Welle so lange sie trägt. Bange machen gilt nicht.
Und von Abgeben hat schon gar niemand gesprochen.

Ich wollte mit meinem Post nur mal verdeutlichen, was es kostet, wenn die Forderungen 1:1 erfüllt werden. Rund eine Viertelmilliarde Euro in einem Jahr zusätzlich. Ganz sachlich.
Beitrag vom 13.02.2024 - 22:30 Uhr
Userrambazamba123
User (747 Beiträge)
Die Versuchung das auszusourcen ist latent vorhanden, also sollte man stillhalten?
Hat keiner gesagt.

Am besten noch was abgeben? Ne, da reite ich lieber die Welle so lange sie trägt. Bange machen gilt nicht.
Und von Abgeben hat schon gar niemand gesprochen.

Ich wollte mit meinem Post nur mal verdeutlichen, was es kostet, wenn die Forderungen 1:1 erfüllt werden. Rund eine Viertelmilliarde Euro in einem Jahr zusätzlich. Ganz sachlich.


Das dieser Vergleich auch hinkt ist klar.

Realistisch wäre irgendwo bei 8-10% bei 18 Monaten und die 3.000� (75 Mio�) sind für den AG auch steuerfrei, also ohne weitere Folgen.

Aber man kann es natürlich im Extrem rechnen, dass noch nie eingetreten ist.

Beitrag vom 13.02.2024 - 22:35 Uhr
UserX-Ray
User (842 Beiträge)
Die Versuchung das auszusourcen ist latent vorhanden, also sollte man stillhalten?
Hat keiner gesagt.

Eben.

Am besten noch was abgeben? Ne, da reite ich lieber die Welle so lange sie trägt. Bange machen gilt nicht.
Und von Abgeben hat schon gar niemand gesprochen.

â??Abgebenâ?? ist LH-Deutsch. Das fängt schon da an, wo Maximal-Forderungen nicht erfüllt werden. Konnten Sie nicht wissen.

Ich wollte mit meinem Post nur mal verdeutlichen, was es kostet, wenn die Forderungen 1:1 erfüllt werden. Rund eine Viertelmilliarde Euro in einem Jahr zusätzlich. Ganz sachlich.

Und damit haben Sie auch völlig Recht. Ganz sachlich.

Aber jetzt ist offenbar Wellenreiten angesagt. Da sollen sich ja auch schon Leute das Genick gebrochen haben. Denn wer glaubt, dass ein stark steigender Kostenblock nicht die unternehmerische Freiheit des Arbeitgebers anspornt, diesen Kostenblock wieder wettbewerbsfähig zu gestalten, der ist ebenso komplett naiv.

Ich für meinen Teil kenne seit langem die Entwicklung, wie im Betrieb die nächsten Jobs an den nächsten Dienstleister gehen. Da gibt es keinen großen Wurf, das geht Schritt für Schritt, Bereich für Bereich. Und die Einschläge kommen näher. Aber gut, sind ja alles nur Sprüche, alles nur Märchen. Geht dann halt alles seinen Weg.
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