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Beitrag 16 - 30 von 45
Beitrag vom 30.11.2019 - 18:01 Uhr
UserViri
User (618 Beiträge)
Wieso nicht einfach Condor. Die verdienen wenigstens Geld und verstehen deren Markt. Ausserdem ist die ganze Struktur schon vorhanden. Und für LH wäre es einfach günstig für Condor neue Langstreckenflieger zu leasen.

Wenn die den Markt verstehen ..... und Geld verdienen .... und die ganze Struktur schon vorhanden ist .... und man einfach nur günstig Langstreckenflieger leasen muss .....
Warum macht Condor das nicht einfach selbst?

Weil die die letzten Jahre an einem kränkenden Konzern gehangen haben, der die erwirtschafteten Gewinne dazu genutzt hat, um die Schulden abzubezahlen? In 16 Jahren wurde 15x Profit erwirtschaftet. Wenn die nicht immer abgeflossen wären, hätte man längst neue Flugzeuge beschaffen können.
Beitrag vom 30.11.2019 - 18:17 Uhr
Usergordon
User (2211 Beiträge)
Wieso nicht einfach Condor. Die verdienen wenigstens Geld und verstehen deren Markt. Ausserdem ist die ganze Struktur schon vorhanden. Und für LH wäre es einfach günstig für Condor neue Langstreckenflieger zu leasen.

Wenn die den Markt verstehen ..... und Geld verdienen .... und die ganze Struktur schon vorhanden ist .... und man einfach nur günstig Langstreckenflieger leasen muss .....
Warum macht Condor das nicht einfach selbst?

Weil die die letzten Jahre an einem kränkenden Konzern gehangen haben, der die erwirtschafteten Gewinne dazu genutzt hat, um die Schulden abzubezahlen? In 16 Jahren wurde 15x Profit erwirtschaftet. Wenn die nicht immer abgeflossen wären, hätte man längst neue Flugzeuge beschaffen können.

Aber jetzt ist man den kränkelnden Konzern doch los und kann super durchstarten, Mit Marktverständnis, 15 Gewinnen in 16 Jahren, vorhandener Struktur. Warum legt man mit solch tollen Voraussetzungen nicht einfach los? Auf was oder wen wartet man denn?
Beitrag vom 30.11.2019 - 18:34 Uhr
Usercontrail55
User (1815 Beiträge)
Wieso nicht einfach Condor. Die verdienen wenigstens Geld und verstehen deren Markt. Ausserdem ist die ganze Struktur schon vorhanden. Und für LH wäre es einfach günstig für Condor neue Langstreckenflieger zu leasen.

Wenn die den Markt verstehen ..... und Geld verdienen .... und die ganze Struktur schon vorhanden ist .... und man einfach nur günstig Langstreckenflieger leasen muss .....
Warum macht Condor das nicht einfach selbst?

Weil die die letzten Jahre an einem kränkenden Konzern gehangen haben, der die erwirtschafteten Gewinne dazu genutzt hat, um die Schulden abzubezahlen? In 16 Jahren wurde 15x Profit erwirtschaftet. Wenn die nicht immer abgeflossen wären, hätte man längst neue Flugzeuge beschaffen können.
1 und 1 ist noch lange nicht 2. Der Profit war manchmal so klein und der Verlust war dies eine Mal so groß, dass er den Gewinn von 3 Jahren gefressen hat. Und es war nur die Türkeikrise, die den Verlust erzuegt hat. Bei der nächste Krise ist man wieder in den Miesen und hoffentlich sucht sich Lauda/Ryan keine neue Spielwiese wie Wien auf der dann evtl. die Condor spielt. Das ist alles auf Kante genäht.

Aber zurück zu EW. So neu scheint das nicht und es ist möglich das man EW LS beerdigt um kartellrechtlich Platz für die Condor zu schaffen.
 https://www.aerotelegraph.com/lufthansas-optionen-fuer-die-langstrecken-von-eurowings

Dieser Beitrag wurde am 30.11.2019 18:36 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 30.11.2019 - 18:54 Uhr
UserViri
User (618 Beiträge)
Wieso nicht einfach Condor. Die verdienen wenigstens Geld und verstehen deren Markt. Ausserdem ist die ganze Struktur schon vorhanden. Und für LH wäre es einfach günstig für Condor neue Langstreckenflieger zu leasen.

Wenn die den Markt verstehen ..... und Geld verdienen .... und die ganze Struktur schon vorhanden ist .... und man einfach nur günstig Langstreckenflieger leasen muss .....
Warum macht Condor das nicht einfach selbst?

Weil die die letzten Jahre an einem kränkenden Konzern gehangen haben, der die erwirtschafteten Gewinne dazu genutzt hat, um die Schulden abzubezahlen? In 16 Jahren wurde 15x Profit erwirtschaftet. Wenn die nicht immer abgeflossen wären, hätte man längst neue Flugzeuge beschaffen können.

Aber jetzt ist man den kränkelnden Konzern doch los und kann super durchstarten, Mit Marktverständnis, 15 Gewinnen in 16 Jahren, vorhandener Struktur. Warum legt man mit solch tollen Voraussetzungen nicht einfach los? Auf was oder wen wartet man denn?

Die Gewinne sind doch weg, wie soll das also gehen? Man musste ja stets alles an TCX abführen.
Beitrag vom 30.11.2019 - 20:07 Uhr
UserAvokus
User (863 Beiträge)
CONDOR als Carrier für die Langstrecke hat Charme. Dies würde allerdings im Umkehrschluß bedeuten, daß Condor Mittelstrecke in Eurowings aufging oder abgesplittet werden könnte, was Teckentrup ja als Option offen ließ.

Dieser Beitrag wurde am 30.11.2019 20:10 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 30.11.2019 - 20:59 Uhr
Usergordon
User (2211 Beiträge)
Wieso nicht einfach Condor. Die verdienen wenigstens Geld und verstehen deren Markt. Ausserdem ist die ganze Struktur schon vorhanden. Und für LH wäre es einfach günstig für Condor neue Langstreckenflieger zu leasen.

Wenn die den Markt verstehen ..... und Geld verdienen .... und die ganze Struktur schon vorhanden ist .... und man einfach nur günstig Langstreckenflieger leasen muss .....
Warum macht Condor das nicht einfach selbst?

Weil die die letzten Jahre an einem kränkenden Konzern gehangen haben, der die erwirtschafteten Gewinne dazu genutzt hat, um die Schulden abzubezahlen? In 16 Jahren wurde 15x Profit erwirtschaftet. Wenn die nicht immer abgeflossen wären, hätte man längst neue Flugzeuge beschaffen können.

Aber jetzt ist man den kränkelnden Konzern doch los und kann super durchstarten, Mit Marktverständnis, 15 Gewinnen in 16 Jahren, vorhandener Struktur. Warum legt man mit solch tollen Voraussetzungen nicht einfach los? Auf was oder wen wartet man denn?

Die Gewinne sind doch weg, wie soll das also gehen? Man musste ja stets alles an TCX abführen.

Aber jetzt muss man sich doch nur neue Flugzeuge leasen und kann ohne kränkelnden Konzern, mit vorhandenen Struktur und Marktverständnis ganz leicht den Markt erobern.
Worauf wartet Teckentrup?
Beitrag vom 30.11.2019 - 22:16 Uhr
UserViri
User (618 Beiträge)
> Wieso nicht einfach Condor. Die verdienen wenigstens Geld und verstehen deren Markt. Ausserdem ist die ganze Struktur schon vorhanden. Und für LH wäre es einfach günstig für Condor neue Langstreckenflieger zu leasen.

Wenn die den Markt verstehen ..... und Geld verdienen .... und die ganze Struktur schon vorhanden ist .... und man einfach nur günstig Langstreckenflieger leasen muss .....
Warum macht Condor das nicht einfach selbst?

Weil die die letzten Jahre an einem kränkenden Konzern gehangen haben, der die erwirtschafteten Gewinne dazu genutzt hat, um die Schulden abzubezahlen? In 16 Jahren wurde 15x Profit erwirtschaftet. Wenn die nicht immer abgeflossen wären, hätte man längst neue Flugzeuge beschaffen können.

Aber jetzt ist man den kränkelnden Konzern doch los und kann super durchstarten, Mit Marktverständnis, 15 Gewinnen in 16 Jahren, vorhandener Struktur. Warum legt man mit solch tollen Voraussetzungen nicht einfach los? Auf was oder wen wartet man denn?

Die Gewinne sind doch weg, wie soll das also gehen? Man musste ja stets alles an TCX abführen.

Aber jetzt muss man sich doch nur neue Flugzeuge leasen und kann ohne kränkelnden Konzern, mit vorhandenen Struktur und Marktverständnis ganz leicht den Markt erobern.
Worauf wartet Teckentrup?

Man mag mich kerne korrigieren, aber: Formal gehört Condor doch noch zu TCX, muss also herausgekauft werden? Aus eigener Kraft geht derzeit nicht, da man alle Gewinne vor der TCX-Pleite abgeben musste.
Beitrag vom 01.12.2019 - 00:23 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (524 Beiträge)


Man mag mich kerne korrigieren, aber: Formal gehört Condor doch noch zu TCX, muss also herausgekauft werden? Aus eigener Kraft geht derzeit nicht, da man alle Gewinne vor der TCX-Pleite abgeben musste.

Hat man dafür nicht 3xx Mio Euro Kredit bekommen? Wenn man das hier so liest, dann sind ja viele der Meinung, dass Condor ohne Probleme Gewinne erwirtschaften kann (sogar mehr als vorher, weil Thomas Cook weg ist) und man nur neue Flieger braucht.
Da sollten sich 300 Mio genug Startkapital sein, oder nicht?
Beitrag vom 01.12.2019 - 11:13 Uhr
UserWurrel
User (61 Beiträge)
Wenn man das hier so liest, kommt man zu dem Schluss dass hier jede Menge absolute Spezialspezialisten in Sachen Wirtschaftswissenschaften unterwegs sind. Was mich nur wundert: Wieso schreiben die alle hier statt vor Ort ihr sagenhaftes Wissen einzusetzen. Man hätte z.B. Air Berlin retten können oder sich jetzt bei Condor eine goldene Nase verdienen. LH sucht bestimmt immer gute Leute die es besser können als CS (was angeblich keine große Kunst ist). Einfach mal Kontakt aufnehmen, kann doch nicht so schwer sein.
Beitrag vom 01.12.2019 - 16:44 Uhr
Useralex4dus
User (1 Beiträge)
Als Kunde der Lufthansa empfehle ich die Billigstrategie abzulegen, das können andere besser. Top Service, Komfort, Sicherheit und Zuverlässigkeit ist das was ich mit der Gesellschaft verbinde. Ich erwarte auch keine 30€ Tickets. Ich wundere mich sowieso weshalb man den Billigtrend nachlaufen muss. Ryanair können die 18 jährigen oder Rentner machen...
Beitrag vom 01.12.2019 - 19:40 Uhr
UserWurrel
User (61 Beiträge)
Das Thema ist allmählich etwas ausgelutscht. LH hat sehr lange das angeboten was Sie sich wünschen. Die Nachfrage war aber zu gering und das teurere Produkt nicht zu verkaufen. Keiner wollte es, und Sie fliegen zu wenig (mit LH). LH hat (irgendwann) richtig reagiert und darum gibt es LH noch.
Beitrag vom 02.12.2019 - 08:27 Uhr
UserNicci72
User (358 Beiträge)
Wenn die "Eurowings"-Langstrecke (lassen wir mal draußen vor, was daran jeweils eigentlich "Eurowings" war und ist) seit ihrer Gründung 2014 nur Defizite einfuhr und einfährt und womöglich auch noch wesentlichen Anteil an dem Gesamt-Defizit hat, das Eurowings kontinuierlich seit der Übernahme der LCC-Operations von Germanwings 2015 verursacht, dann ist es ja im Grunde sogar sinnvoll, die "Eurowings"-Langstrecke komplett einzustellen und Eurowings nach dem Vorbild von Vueling bei der IAG und Transavia bei Air France/KLM als Kurz- und Mittelstrecken-LCC zu konzentrieren. Wie schon mehrfach erwähnt haben sich auch schon andere Airlines mit dem Versuch eines Langstrecken-LCC verhoben. Schlechtem Geld sollte man kein gutes hinterherwerfen.

Genau das wird ja durch die Herausnahme der EW-Langstrecke auch passieren.

Damit aber noch nicht genug. Dieser neue Langstrecken-LCC soll nun am Vorbild der Edelweiss ausgerichtet werden. Am Vorbild der Edelweiss! Hat im Vorstand der Lufthansa Group eigentlich irgendjemand bemerkt, dass Edelweiss gar kein LCC ist sondern ein Ferienflug-Spezialist und dass gerade darin das Erfolgskonzept von Edelweiss besteht? Vielleicht sollte es irgendjemand den Hohen Herren einmal sagen?

Die Hohen Herren haben noch nie von LCC gesprochen. Die sprechen immer nur von Zweitmarke.

Und das soll also funktionieren? ...?

Weiß ich auch nicht, aber viel schlechter als im letzten Jahr wird es wohl kaum werden.


Also, zumindest dem Artikel zufolge (und auf den habe ich mich bezogen - wenn Sie andere, bessere Informationen haben, dann teilen Sie die bitte mit, dann will ich nichts gesagt haben) planen die Hohen Herren genau das: Eurowings Langstrecke einzustellen und stattdessen einen eigenen Langstrecken-LCC ins Leben zu rufen, dessen Name aber noch nicht feststehen soll.
Alles Andere wäre auch sinnfrei, da die vier Netz-Airlines des Lufthansa-Konzerns (Lufthansa Passage, AUA, Brussels, Swiss) alle bereits eigene Langstrecke anbieten und ein fünfter Legacy-Langstrecken-Carrier im Konzern tatsächlich nur das fünfte Rad am Wagen wäre.
Beitrag vom 02.12.2019 - 08:43 Uhr
UserNicci72
User (358 Beiträge)
CONDOR als Carrier für die Langstrecke hat Charme. Dies würde allerdings im Umkehrschluß bedeuten, daß Condor Mittelstrecke in Eurowings aufging oder abgesplittet werden könnte, was Teckentrup ja als Option offen ließ.

Das mag gut sein, dass das hinter diesem Plan steckt, mit Condor hätte man wenigstens einen etablierten Markennamen. Wobei dann die Meldung im Artikel irgendwie daneben wäre, dass man noch keinen Namen für den neuen Langstrecken-LCC gefunden habe.

Nur würde es dann schon bedeuten, dass von Condor außer dem Markennamen praktisch nichts mehr übrig bliebe, nicht nur nicht das Mittelstrecken-Geschäft. Condor ist ein spezialisierter Ferienflieger, der den Großteil seines Geschäftes im Sektor des Pauschaltourismus macht, also in Zusammenarbeit mit Reiseveranstaltern, und nur nebenbei auch noch den Direktvertrieb von Tickets durchführt. Das hat mit dem Geschäftsmodell eines LCC zunächst einmal herzlich wenig zu tun.
Wobei es natürlich andererseits zu dem Hinweis passen würde, den neuen Langstrecken-LCC "nach dem Vorbild von Edelweiss" stricken zu wollen - wobei Edelweiss aber auch kein LCC ist sondern ein spezialisierter Ferienflieger und außerdem natürlich über die Mittelstrecke verfügt.

Also, für mich klingt das alles - jedenfalls so, wie es im Artikel zu lesen war, hinter den Kulissen mögen andere Sachstände vorliegen - noch sehr unausgegoren, nämlich so, dass die Eurowings Langstrecke auf jeden Fall eingestellt werden soll und man dabei ist, sich irgendetwas Neues als Substitut zu überlegen, irgendetwas so in der Richtung eines Mixtum Compositum von Edelweiss und Langstrecken LCC.
Beitrag vom 02.12.2019 - 09:05 Uhr
UserNicci72
User (358 Beiträge)


Man mag mich kerne korrigieren, aber: Formal gehört Condor doch noch zu TCX, muss also herausgekauft werden? Aus eigener Kraft geht derzeit nicht, da man alle Gewinne vor der TCX-Pleite abgeben musste.

Hat man dafür nicht 3xx Mio Euro Kredit bekommen? Wenn man das hier so liest, dann sind ja viele der Meinung, dass Condor ohne Probleme Gewinne erwirtschaften kann (sogar mehr als vorher, weil Thomas Cook weg ist) und man nur neue Flieger braucht.
Da sollten sich 300 Mio genug Startkapital sein, oder nicht?

Nun, Condor ist ein anderes Thema als das, was hier in diesem Artikel zu lesen stand - jedenfalls wenn man einmal davon ausgeht, dass der Gedanke an Condor nur vielleicht - vielleicht! - hinter dem Projekt des Lufthansa-Konzerns steht. Eine gesicherte diesbezügliche Nachricht kann man jedenfalls nicht aus dem Artikel herauslesen.

Der staatliche Kredit der KfW in Höhe von 380 Millionen € ist dafür bestimmt, Condor über den Winter in der Luft zu halten und damit dem Condor-Management Zeit für entsprechende Verkaufs-Gespräche zu verschaffen. Der Kredit wurde von der EU aber nur unter der Auflage genehmigt, dass er in wöchentlichen Tranchen ausgezahlt wird und dass Condor für jede Tranche den akuten finanziellen Bedarf jeweils nachweisen muss. Deshalb ist von außen unklar, wieviel von dem Geld bisher tatsächlich auf dem Konto der Condor eingegangen ist. Investitionen - z.B. in die überalterte Langstrecken-Flotte der Condor - dürfen von dem Kredit ausdrücklich nicht getätigt werden. Und wie bei jedem Kredit ist das Geld mit Zinsen zurückzuzahlen.

Was die Verkaufsgespräche anbelangt so ist mir an öffentlichen Statements nur die Aussage bekannt, dass sie angeblich wohl sehr gut laufen sollen und dass Herr Teckentrup optimistisch ist, bis Ende Januar eine Lösung gefunden zu haben.
Gäbe es einen Investor, der einen Kaufpreis in Höhe von XY € für die Condor zahlen würde, so würde dieses Geld in die Insolvenzmasse des bisherigen Eigentümers von Condor, Thomas Cook, fließen. Der Insolvenzverwalter und die Gläubiger von Thomas Cook würden sicherlich nichts dagegen einzuwenden haben, da auf diese Weise doch noch etwas Geld zum Verteilen in die Kasse käme. Für die Erneuerung der Condor-Langstrecken-Flotte müsste der Investor dann natürlich noch einmal in die Tasche greifen, vorausgesetzt natürlich, er möchte mit seinem neuen Eigentum die Langstrecke dann auch noch bedienen.
Statements von Seiten des Condor-Managements, in aktuellen Verhandlungen mit dem Lufthansa-Konzern zu sein, habe ich im Übrigen bisher zwar nicht gelesen, aber das muss natürlich nichts heißen.
Beitrag vom 02.12.2019 - 11:09 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (524 Beiträge)


Hat man dafür nicht 3xx Mio Euro Kredit bekommen? Wenn man das hier so liest, dann sind ja viele der Meinung, dass Condor ohne Probleme Gewinne erwirtschaften kann (sogar mehr als vorher, weil Thomas Cook weg ist) und man nur neue Flieger braucht.
Da sollten sich 300 Mio genug Startkapital sein, oder nicht?

Nun, Condor ist ein anderes Thema als das, was hier in diesem Artikel zu lesen stand - jedenfalls wenn man einmal davon ausgeht, dass der Gedanke an Condor nur vielleicht - vielleicht! - hinter dem Projekt des Lufthansa-Konzerns steht. Eine gesicherte diesbezügliche Nachricht kann man jedenfalls nicht aus dem Artikel herauslesen.

Der staatliche Kredit der KfW in Höhe von 380 Millionen € ist dafür bestimmt, Condor über den Winter in der Luft zu halten und damit dem Condor-Management Zeit für entsprechende Verkaufs-Gespräche zu verschaffen. Der Kredit wurde von der EU aber nur unter der Auflage genehmigt, dass er in wöchentlichen Tranchen ausgezahlt wird und dass Condor für jede Tranche den akuten finanziellen Bedarf jeweils nachweisen muss. Deshalb ist von außen unklar, wieviel von dem Geld bisher tatsächlich auf dem Konto der Condor eingegangen ist. Investitionen - z.B. in die überalterte Langstrecken-Flotte der Condor - dürfen von dem Kredit ausdrücklich nicht getätigt werden. Und wie bei jedem Kredit ist das Geld mit Zinsen zurückzuzahlen.

Was die Verkaufsgespräche anbelangt so ist mir an öffentlichen Statements nur die Aussage bekannt, dass sie angeblich wohl sehr gut laufen sollen und dass Herr Teckentrup optimistisch ist, bis Ende Januar eine Lösung gefunden zu haben.
Gäbe es einen Investor, der einen Kaufpreis in Höhe von XY € für die Condor zahlen würde, so würde dieses Geld in die Insolvenzmasse des bisherigen Eigentümers von Condor, Thomas Cook, fließen. Der Insolvenzverwalter und die Gläubiger von Thomas Cook würden sicherlich nichts dagegen einzuwenden haben, da auf diese Weise doch noch etwas Geld zum Verteilen in die Kasse käme. Für die Erneuerung der Condor-Langstrecken-Flotte müsste der Investor dann natürlich noch einmal in die Tasche greifen, vorausgesetzt natürlich, er möchte mit seinem neuen Eigentum die Langstrecke dann auch noch bedienen.
Statements von Seiten des Condor-Managements, in aktuellen Verhandlungen mit dem Lufthansa-Konzern zu sein, habe ich im Übrigen bisher zwar nicht gelesen, aber das muss natürlich nichts heißen.


Danke für IHre Antwort auf meinen Kommentar? Also soll das eine sein? Irgendwie passt das thematisch nicht so wirklich.
DAs führt etwas zu Verwirrungen, wenn Sie auf einen Kommentar antworten, aber inhaltlich dann nicht darauf eingehen....