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Beitrag 16 - 30 von 36
Beitrag vom 02.11.2025 - 13:19 Uhr
UserGB
User (858 Beiträge)
@airman300

Die Ju war einst stolzer Botschafter, Zeitzeuge, Sinnbild für Traditionspflege und Ingenieurskunst.
Das älteste fliegende Verkehrflugzeug der Welt.
Der Vorstand wollte sie 100Jahre flugfähig erhalten lassen, also bis 2036.
Aus scheinheiligen Gründen wurde sie 2019 stillgelegt, genauso wie die Superstar.

Die "scheinheilige" Gründe waren schlicht ausufernd finanzielle. Wenn Sie weniger meckern und mehr aero.de lesen würden, dann würden Sie wissen, dass die heutigen Sicherheitsvorschriften nicht mit denen der Herstellungsjahre vergleichbar sind und es nicht reichen würde, irgendwelche tragenden Teile von Hand als teure Einzelanfertigung neu zu bauen, nein, sie müssen auch meist nach heutigen Vorschriften neu zertifiziert werden, was schon bei Serienprodukten unheimlich teuer ist und für Einzelanfertigungen de facto eine unüberwindbare Hürde. So ist das halt, zu Junkers Zeiten hat man ein paar Träger verschweißt und mit Beplankung zugedengelt, das nennt sich Ingenieurskunst und hält zwar lange, aber eben nicht ewig. Heute geht so was schlicht nicht mehr.

Wie Sie den einschlägigen Informationsplattformen hätten mühelos entnehmen können, waren es diese zu ausufernden Kosten führenden Gründe, die die LH zur Aufgabe des Projekts zwangen. Was daran scheinheilig sein soll erschloss sich mir noch nicht mal nach dem vierten Bier.

Beitrag vom 02.11.2025 - 14:35 Uhr
UserEricM
User (6804 Beiträge)
Wie Sie den einschlägigen Informationsplattformen hätten mühelos entnehmen können, waren es diese zu ausufernden Kosten führenden Gründe, die die LH zur Aufgabe des Projekts zwangen. Was daran scheinheilig sein soll erschloss sich mir noch nicht mal nach dem vierten Bier.

Verschärfend kam denke ich hinzu, dass bei der Untersuchung nach dem Absturz der Ju52 in den Alpen 2018 starke Korrosion an nicht zugänglichen Stellen der tragenden Struktur gefunden wurden. Die war damals zwar nicht ursächlich für den Absturz, der betroffene Bereich hätte aber für eine Restauration der Ju52 der LH ebenfalls überprüft und Schäden dort behoben werden müssen.
Beitrag vom 02.11.2025 - 15:26 Uhr
Userairman300
User (26 Beiträge)
@GB
na, da hat ja jemand profundes Insiderwissen... Einfach nur dummes Geschwätz.
Für die Kosten des Spohr Mausoleums hätte man Ju52 und auch Superstar noch jahrelang warten, reparieren, fliegen und werbewirksam präsentieren können..
Aber bei Prestigeobjekten wie einer Halle zum 100. in der man sich gegenseitig auf die Schultern klopfen kann, spielen Kosten ebennicht so die Rolle, wie damals beim Erhalten der Ju52.
Diese Vorstandsleute hatten einfach nicht die E... in der Hose und machen sich lieber die eigenen Tasche voll. Damaliger Technikvorstand R.Abraham würde sich bei solch einer Haltung im Grabe herumdrehen.
Beitrag vom 02.11.2025 - 18:17 Uhr
UserGB
User (858 Beiträge)
@GB
na, da hat ja jemand profundes Insiderwissen... Einfach nur dummes Geschwätz.
Für die Kosten des Spohr Mausoleums hätte man Ju52 und auch Superstar noch jahrelang warten, reparieren, fliegen und werbewirksam präsentieren können..

Bitte keine Gedanken-Punkte, sondern konkrete Zahlen. Ansonsten würde ich der Qualifikation vom dummen Geschwätz ja grundsätzlich zustimmen, aber halt ...
Beitrag vom 02.11.2025 - 19:27 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (3804 Beiträge)
Wenn denn sollte man halt die Zeit und Rolle der LH in der Zeit von Nazideutschland komplett mit in die 100 Jahre einbeziehen. Z.B. fällt bei der JU 52 schon die eklatante Differenz (Quantität) zwischen zivilen und militärischen Varianten auf... .
Man kann ja auch noch in 1000 Jahren mit "Zeit im Nazireich" daherkommen. Die Geschichte wurde längst aufgearbeitet.

Ich finde es schon ein diskusienswürdig, 100 Jahre LH zu feiern, gleichzeitig aber zu betonen das es 'ja eigentlich erst 1956' los ging. Und man somit ein sehr unrühmliches Kapitel in den 100 Jahren Firmengeschichte seit 1926 (auf die sich die 100 Jahre ja beziehen) quasi 'unter den Tisch fallen lässt'. Siehe z.B. dazu hier:

 https://www.focus.de/wissen/mensch/nationalsozialismus/dubiose-zusammenarbeit-mit-lufthansa-die-tarnkappe-der-luftwaffe_id_5566162.html


Und was hat die zivile bzw militärische Nutzung der JU 52 damit zu tun?

Insofern schon sehr viel, da sie als Flieger von 'vor dem Krieg' ausgestellt wird, ihre (enorme) Rolle während des 2.WK (eben auch quantitativ > 4000!) aber offensichtlich völlig ausgeblendet wird.

Wenn schon, dann bitte alle Facetten der 100 Jahre beleuchten.
Beitrag vom 02.11.2025 - 22:24 Uhr
UserHeinzi
User (395 Beiträge)
Bei etwa 125 mio an Kosten für den Wiederaufbau ist bei der Connie die Reißleine gezogen worden. Nach dem JU52 Absturz hat man sich vor Augen geführt, dass es im Fall eines Unfalls, egal ob aus technischen Gründen, oder aus menschlichem Versagen, nicht so toll wäre, wenn der Name Lufthansa am Heck klebt. Weiterhin war das gesamte Projekt des Conniebetriebs sicher sehr unausgegoren. Nach den Einstandskosten kostendeckend, abschnittsweise, Flüge aus FRA nach Fernost anzubieten, würde sich wohl kaum über Tickets finanzieren lassen haben. Andererseits wäre die Hybridauslegung des Cockpits für Rundflüge aber nicht nötig gewesen.
Ob ein weiteres Veranstaltungsvenue Sinn macht, lasse ich mal dahin gestellt. Dieser weitere Glaspalast dient nur der Befriedigung des Egos von Carsten Spohr und mir ist bewußt, dass der Aufsichtsrat als Eigentümervertreter dem Bau auch zugestimmt hat. Ob es die Mehrheit der Einzeleigentümer auch getan hätte, halte ich für fraglich. Mich würde wundern, wenn dieses Projekt auf irgendeiner Kostenstelle zu einem Umsatzplus führt, oder auch nur ein Kunde deswegen LH für seinen Flug gewählt hat. Wir werden es nicht mehr erfahren. Wundern würde mich auch, wenn man mit Partys mehr Geld verdient, als wenn man die Bauosten festverzinslich angelegt hätte.
Die Historie betreffend wäre letztlich eine Landshut sicher ein Meilenstein in der Historie der LH und Deutschlands gewesen, auch wenn ich mir einer gewissen Problematik bewusst bin. Dafür brauchts dann halt auch Ei.. .
Beitrag vom 03.11.2025 - 08:10 Uhr
UserFRAHAM
User (1232 Beiträge)
Insofern schon sehr viel, da sie als Flieger von 'vor dem Krieg' ausgestellt wird, ihre (enorme) Rolle während des 2.WK (eben auch quantitativ > 4000!) aber offensichtlich völlig ausgeblendet wird.
>
Wenn schon, dann bitte alle Facetten der 100 Jahre beleuchten.

Wenn schon, dann bitte auch alle Facetten der Ju-52 und der Rolle der LH betrachten. Es ist ja nicht so, dass LH und die Ju für Deportationen genutzt wurden, für Luft-Luft oder Luft-Bodenkämpfe. Sie spielt eine auch nicht so große Rolle in Truppenverlegungen, was damals aber noch nicht in den großen Mengen wie heute per Luft gemacht wurde, sondern per Bahn, Schiff und LKW. Sie spielt eine große Rolle im Transport Verwunderter und von Flüchtlingen und als Transporter. Natürlich sind das unterstützende Leistungen gewesen, aber weder das LH Personal noch die Flugzeuge waren aktiv an der Tötung von Menschen beteiligt. Ich will die passive Rolle nicht herunterspielen, aber ich bin der Meinung, dass man rund 80-90 Jahre später auch mal manchen Grashalm wachsen lassen darf, ohne zu vergessen, worauf er gewachsen ist.

Was die Betriebs- und Instandhaltungskosten von Ju-52 und Super-Conny angehen - ich kenne Piloten und Techniker die das eine schon selber geflogen und am anderen mitgearbeitet haben. Beide Maschinen flugfähig wieder hinzubekommen wäre ja das Eine (wurde auch schon beschrieben, dass dies gar nicht so einfach ist, wie man denkt). Beispiel: das Hauptfahrwerk der Ju-52 hat Reifen vom A319 genutzt, weil man sonst keine passenden (Luftfahrt-)zertifizierten Reifen dafür hätte. Funfact - sie war damit zugelassen, schneller zu rollen, als sie fliegen konnte.

Das Andere ist die Unterbringung. Die beiden Maschinen sind ja selbst flugfähig nicht 24/7 unterwegs. D.h. sie hätten auch einen geeigneten Unterstand gebraucht. Dafür hätte es entweder Kapazitäten in normalen Hangars gebraucht oder auch eben einen Neubau, der auch im Raum stand.

Ich finde es gut, dass man den beiden Maschinen einen geschützten Raum bietet um gesehen zu werden und den Mitarbeitern in der Zentrale wieder etwas mehr "Produktnähe" und Stolz hervorzulocken. Ich kann mich noch gut erinnern, dass jeder Mitarbeiter ein Wimpel von mindestens 5 Airlines auf seinem Tische hatte und mindestens ein Flugzeugmodell. Heute ist alles klinisch tot.
Beitrag vom 03.11.2025 - 08:57 Uhr
UserHeinzi
User (395 Beiträge)
Ich finde es gut, dass man den beiden Maschinen einen geschützten Raum bietet um gesehen zu werden und den Mitarbeitern in der Zentrale wieder etwas mehr "Produktnähe" und Stolz hervorzulocken. Ich kann mich noch gut erinnern, dass jeder Mitarbeiter ein Wimpel von mindestens 5 Airlines auf seinem Tische hatte und mindestens ein Flugzeugmodell. Heute ist alles klinisch tot.

Produktnähe und Stolz für einen dreistelligen Milionenbetrag für die Mitarbeiter in der Zentrale. Joaaa, klar. Die dürfen bestimmt demnächst mal von außen an der Scheibe lecken.
Woran liegt es denn Ihrer Meinung nach, dass sich keiner mehr solche Devotionalien auf den Tisch stellt?
Beitrag vom 03.11.2025 - 10:36 Uhr
UserDaedalos1504
User (873 Beiträge)
Wenn schon, dann bitte auch alle Facetten der Ju-52 und der Rolle der LH betrachten. Es ist ja nicht so, dass LH und die Ju für Deportationen genutzt wurden, für Luft-Luft oder Luft-Bodenkämpfe. Sie spielt eine auch nicht so große Rolle in Truppenverlegungen, was damals aber noch nicht in den großen Mengen wie heute per Luft gemacht wurde, sondern per Bahn, Schiff und LKW. Sie spielt eine große Rolle im Transport Verwunderter und von Flüchtlingen und als Transporter. Natürlich sind das unterstützende Leistungen gewesen, aber weder das LH Personal noch die Flugzeuge waren aktiv an der Tötung von Menschen beteiligt. Ich will die passive Rolle nicht herunterspielen, aber ich bin der Meinung, dass man rund 80-90 Jahre später auch mal manchen Grashalm wachsen lassen darf, ohne zu vergessen, worauf er gewachsen ist.

Man sollte die Erinnerung schon wachhalten. Und wer von Zwangsarbeitern profitiert hat (ca. 10.000 wurden in den Werften der Luft Hansa eingesetzt), wäscht seine Hand nicht so in Unschuld wie Sie es hier darstellen.
Und wenn man eine Entschädigung und Rentenzahlungen für diese Zwangsarbeiter mit der Begründung ablehnt, man sei ein anderes Unternehmen und keine Rechtsnachfolgerin der Luft Hansa, darf dann nächstes Jahr nicht 100 Jahre feiern sondern nur 73 und kann dann auch gerne die Grashalme wachsen lassen.
Beitrag vom 03.11.2025 - 10:54 Uhr
UserGB
User (858 Beiträge)
@Heinzi
Ob ein weiteres Veranstaltungsvenue Sinn macht, lasse ich mal dahin gestellt. Dieser weitere Glaspalast dient nur der Befriedigung des Egos von Carsten Spohr....

Man kann über Werbe- und Repräsentationsausgaben immer geteilter Meinung sein, da sich ihr Nutzen fast nie direkt nachweisen lässt. Andererseits bestimmt der schöne Schein unzweifelhaft auch das Geschäft Insofern ist ein angemessenes Maß an Werbung und Repräsentation durchaus akzeptabel. Eine Entscheidung zur Buchung eines LH-Flugs beruht sicher nicht allein auf dem Image-Faktor, aber es ist durchaus angebracht, ihn mit einzukalkulieren. Von zwei gleichwertigen Produkten nimmt man eben immer gerne das mit mehr Glitzer.

Produktnähe und Stolz für einen dreistelligen Milionenbetrag für die Mitarbeiter in der Zentrale. Joaaa, klar. Die dürfen bestimmt demnächst mal von außen an der Scheibe lecken.

Sie sollten diese Idee vielleicht mal Michael O’Leary verkaufen - Passagiere statt Mitarbeiter lecken winters das Eis vom Flügel - das sind ja völlig unbekannte Sparpotentiale. Wer braucht da noch Salzstreuer an Bord?
Beitrag vom 03.11.2025 - 17:56 Uhr
UserHeinzi
User (395 Beiträge)
@Heinzi
Ob ein weiteres Veranstaltungsvenue Sinn macht, lasse ich mal dahin gestellt. Dieser weitere Glaspalast dient nur der Befriedigung des Egos von Carsten Spohr....

Man kann über Werbe- und Repräsentationsausgaben immer geteilter Meinung sein, da sich ihr Nutzen fast nie direkt nachweisen lässt.>

Zweifellos

>Andererseits bestimmt der schöne Schein unzweifelhaft auch das Geschäft. Insofern ist ein angemessenes Maß an Werbung und Repräsentation durchaus akzeptabel.>

Beim ersten Satz gehe ich grundsätzlich mit. Aber der schöne Schein zweier Oldtimer in einer Glaskiste vor der Zentrale wird da sicher keinen zum Kauf eines Tickets bewegen.

>Eine Entscheidung zur Buchung eines LH-Flugs beruht sicher nicht allein auf dem Image-Faktor, aber es ist durchaus angebracht, ihn mit einzukalkulieren. Von zwei gleichwertigen Produkten nimmt man eben immer gerne das mit mehr Glitzer.>

Der überwiegende Teil der Kunden wird vermutlich nie Erfahren, dass LH jetzt auch Museumsbetreiber mit Restauration ist. Als Veranstaltungsort wird das sicher ein anderes Gewicht haben.

Produktnähe und Stolz für einen dreistelligen Milionenbetrag für die Mitarbeiter in der Zentrale. Joaaa, klar. Die dürfen bestimmt demnächst mal von außen an der Scheibe lecken.

Sie sollten diese Idee vielleicht mal Michael O’Leary verkaufen - Passagiere statt Mitarbeiter lecken winters das Eis vom Flügel - das sind ja völlig unbekannte Sparpotentiale. Wer braucht da noch Salzstreuer an Bord?>

Dann kommt O'Leary noch auf dumme Ideen und kürzt die Gehälter seiner Mitarbeiter, da sie jetzt Essen an Bord frei haben, indem sie die Klapptische ablutschen. Bei dem weiss man nie...
Beitrag vom 03.11.2025 - 18:18 Uhr
UserHeinzi
User (395 Beiträge)
Wenn schon, dann bitte auch alle Facetten der Ju-52 und der Rolle der LH betrachten. Es ist ja nicht so, dass LH und die Ju für Deportationen genutzt wurden, für Luft-Luft oder Luft-Bodenkämpfe. Sie spielt eine auch nicht so große Rolle in Truppenverlegungen, was damals aber noch nicht in den großen Mengen wie heute per Luft gemacht wurde, sondern per Bahn, Schiff und LKW. Sie spielt eine große Rolle im Transport Verwunderter und von Flüchtlingen und als Transporter. Natürlich sind das unterstützende Leistungen gewesen, aber weder das LH Personal noch die Flugzeuge waren aktiv an der Tötung von Menschen beteiligt. Ich will die passive Rolle nicht herunterspielen, aber ich bin der Meinung, dass man rund 80-90 Jahre später auch mal manchen Grashalm wachsen lassen darf, ohne zu vergessen, worauf er gewachsen ist.

Man sollte die Erinnerung schon wachhalten. Und wer von Zwangsarbeitern profitiert hat (ca. 10.000 wurden in den Werften der Luft Hansa eingesetzt), wäscht seine Hand nicht so in Unschuld wie Sie es hier darstellen.>
Und wenn man eine Entschädigung und Rentenzahlungen für diese Zwangsarbeiter mit der Begründung ablehnt, man sei ein anderes Unternehmen und keine Rechtsnachfolgerin der Luft Hansa, darf dann nächstes Jahr nicht 100 Jahre feiern sondern nur 73 und kann dann auch gerne die Grashalme wachsen lassen. >

Auch wenn ich die Spohr'sche Rechenweise nachvollziehen kann, verstehe ich, dass auch er keinen Jungbrunnen hat, wodurch die Party in 27 Jahren für Ihn eher unwarscheinlich wird. Also muss er sich ne Party basteln und dann ist halt 1+1=3. Das ist seine Duftmarke, die sichtbar ist und bleibt. Letztlich ist die rechtliche Seite ja anscheinend geklärt und wenn man sich an Recht halten möchte, gehört auch das auch dazu. Es war ein Vorgängerunternehmen, auf das das bezogen nach dem Krieg ein neues Unternehmen gegründet wurde.
Diese dunklen Zeiten sind ewig her, erinnern geht und das war's. Ich mache mir auch keinen Kopf, wenn ich über die A1 oder A48 fahre.
Beitrag vom 04.11.2025 - 06:05 Uhr
Usercontrail55
User (5815 Beiträge)
Wenn schon, dann bitte auch alle Facetten der Ju-52 und der Rolle der LH betrachten. Es ist ja nicht so, dass LH und die Ju für Deportationen genutzt wurden, für Luft-Luft oder Luft-Bodenkämpfe. Sie spielt eine auch nicht so große Rolle in Truppenverlegungen, was damals aber noch nicht in den großen Mengen wie heute per Luft gemacht wurde, sondern per Bahn, Schiff und LKW. Sie spielt eine große Rolle im Transport Verwunderter und von Flüchtlingen und als Transporter. Natürlich sind das unterstützende Leistungen gewesen, aber weder das LH Personal noch die Flugzeuge waren aktiv an der Tötung von Menschen beteiligt. Ich will die passive Rolle nicht herunterspielen, aber ich bin der Meinung, dass man rund 80-90 Jahre später auch mal manchen Grashalm wachsen lassen darf, ohne zu vergessen, worauf er gewachsen ist.

Man sollte die Erinnerung schon wachhalten. Und wer von Zwangsarbeitern profitiert hat (ca. 10.000 wurden in den Werften der Luft Hansa eingesetzt), wäscht seine Hand nicht so in Unschuld wie Sie es hier darstellen.
Und wenn man eine Entschädigung und Rentenzahlungen für diese Zwangsarbeiter mit der Begründung ablehnt,
Man lehnt aber nicht ab und man hat auch gezahlt. Zusätzlich mussten die ganzen Nazi-Hintergründe für die Coronahilfen der Kommission offen gelegt werden. Nur weil etwas nicht öffentlich ist, findet es trotzdem statt.
man sei ein anderes Unternehmen und keine Rechtsnachfolgerin der Luft Hansa, darf dann nächstes Jahr nicht 100 Jahre feiern sondern nur 73 und kann dann auch gerne die Grashalme wachsen lassen.
Beitrag vom 04.11.2025 - 08:08 Uhr
UserDaedalos1504
User (873 Beiträge)
Wenn schon, dann bitte auch alle Facetten der Ju-52 und der Rolle der LH betrachten. Es ist ja nicht so, dass LH und die Ju für Deportationen genutzt wurden, für Luft-Luft oder Luft-Bodenkämpfe. Sie spielt eine auch nicht so große Rolle in Truppenverlegungen, was damals aber noch nicht in den großen Mengen wie heute per Luft gemacht wurde, sondern per Bahn, Schiff und LKW. Sie spielt eine große Rolle im Transport Verwunderter und von Flüchtlingen und als Transporter. Natürlich sind das unterstützende Leistungen gewesen, aber weder das LH Personal noch die Flugzeuge waren aktiv an der Tötung von Menschen beteiligt. Ich will die passive Rolle nicht herunterspielen, aber ich bin der Meinung, dass man rund 80-90 Jahre später auch mal manchen Grashalm wachsen lassen darf, ohne zu vergessen, worauf er gewachsen ist.

Man sollte die Erinnerung schon wachhalten. Und wer von Zwangsarbeitern profitiert hat (ca. 10.000 wurden in den Werften der Luft Hansa eingesetzt), wäscht seine Hand nicht so in Unschuld wie Sie es hier darstellen.
Und wenn man eine Entschädigung und Rentenzahlungen für diese Zwangsarbeiter mit der Begründung ablehnt,
Man lehnt aber nicht ab und man hat auch gezahlt. Zusätzlich mussten die ganzen Nazi-Hintergründe für die Coronahilfen der Kommission offen gelegt werden. Nur weil etwas nicht öffentlich ist, findet es trotzdem statt.
man sei ein anderes Unternehmen und keine Rechtsnachfolgerin der Luft Hansa, darf dann nächstes Jahr nicht 100 Jahre feiern sondern nur 73 und kann dann auch gerne die Grashalme wachsen lassen.

Dann hat ja wenigstens die Kommission dank Corona dafür gesorgt, dass man endlich Verantwortung übernimmt. Danke für die Aufklärung.
Beitrag vom 04.11.2025 - 10:14 Uhr
Usercontrail55
User (5815 Beiträge)
Wenn schon, dann bitte auch alle Facetten der Ju-52 und der Rolle der LH betrachten. Es ist ja nicht so, dass LH und die Ju für Deportationen genutzt wurden, für Luft-Luft oder Luft-Bodenkämpfe. Sie spielt eine auch nicht so große Rolle in Truppenverlegungen, was damals aber noch nicht in den großen Mengen wie heute per Luft gemacht wurde, sondern per Bahn, Schiff und LKW. Sie spielt eine große Rolle im Transport Verwunderter und von Flüchtlingen und als Transporter. Natürlich sind das unterstützende Leistungen gewesen, aber weder das LH Personal noch die Flugzeuge waren aktiv an der Tötung von Menschen beteiligt. Ich will die passive Rolle nicht herunterspielen, aber ich bin der Meinung, dass man rund 80-90 Jahre später auch mal manchen Grashalm wachsen lassen darf, ohne zu vergessen, worauf er gewachsen ist.

Man sollte die Erinnerung schon wachhalten. Und wer von Zwangsarbeitern profitiert hat (ca. 10.000 wurden in den Werften der Luft Hansa eingesetzt), wäscht seine Hand nicht so in Unschuld wie Sie es hier darstellen.
Und wenn man eine Entschädigung und Rentenzahlungen für diese Zwangsarbeiter mit der Begründung ablehnt,
Man lehnt aber nicht ab und man hat auch gezahlt. Zusätzlich mussten die ganzen Nazi-Hintergründe für die Coronahilfen der Kommission offen gelegt werden. Nur weil etwas nicht öffentlich ist, findet es trotzdem statt.
man sei ein anderes Unternehmen und keine Rechtsnachfolgerin der Luft Hansa, darf dann nächstes Jahr nicht 100 Jahre feiern sondern nur 73 und kann dann auch gerne die Grashalme wachsen lassen.

Dann hat ja wenigstens die Kommission dank Corona dafür gesorgt, dass man endlich Verantwortung übernimmt. Danke für die Aufklärung.
Dafür brauchte es die Kommission nicht, gezahlt wurde bereits vor 25 Jahren.