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Beitrag vom 23.01.2022 - 14:17 Uhr
UserFrequentC
User (857 Beiträge)
@contrail55 schrieb,
Weil Boeing das nicht als Temperatur Thema identifiziert hat, sondern als UV Thema und hier mit einem neuen UV Schutz arbeitet. Das Argument war ja Temperatur.
Wenn es tatsächlich ein UV Problem wäre, hätte es mit den Klimabedienungen in DOH ja nichts zu tun, weil die Strahlung auf Reiseflughöhe doppelt ( Zunahme pro 1.000 m 8-10%) zu hoch ist wie am Boden.


@Jordi2 schrieb,
Nein überhaupt nicht "Fragen über Fragen". Al B. hat sich offensichtlich total verzockt! Er wollte AB "Schadensersatz" aufdrücken, allerdings gibt es keinen veritablen Grund für Schadensersatz, da es KEINEN Schaden (im Sinnd der Sicherheit) gibt!
Die (quasi) kostenlose Gewährleistung, für die Lackschäden, hat AB hat angeboten.
Das beantwortet aber die Frage nicht, wer die Flugzeuge bezahlt, wenn sie nicht geleast sind? Und nur damum geht es in der Aussage von @GB.
Also doch Fragen über Fragen....

Das sich QR eventuell mit Airbus verzockt hat, steht doch auf einem anderen Blatt und hat mit Leasing, Bar oder Kreditkauf Null zu tun.

Dieser Beitrag wurde am 23.01.2022 14:18 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 23.01.2022 - 19:36 Uhr
Usercontrail55
User (3269 Beiträge)
@contrail55 schrieb,
Weil Boeing das nicht als Temperatur Thema identifiziert hat, sondern als UV Thema und hier mit einem neuen UV Schutz arbeitet. Das Argument war ja Temperatur.
Wenn es tatsächlich ein UV Problem wäre, hätte es mit den Klimabedienungen in DOH ja nichts zu tun, weil die Strahlung auf Reiseflughöhe doppelt ( Zunahme pro 1.000 m 8-10%) zu hoch ist wie am Boden.
Eben. Aber es geht ja in meinem Text nicht um Airbus und Doha, sondern um Boeing. Daher lässt sich da nichts direkt ableiten. Versuche ich ja die ganze Zeit rüber zu bringen. Das was wir wissen ist zu dünn um eine konkrete Aussage treffen zu können. Mehr nicht.
Bei Boeing, soweit man das recherchieren kann, war es wohl die UV Strahlung, als die Flieger ungeschützt zwischen Prozessschritten draußen gestanden haben. Das scheint etwas mit dem Schutzanstrich auf dem Composite gemacht zu haben. Das könnte auch der Grund sein, dass einige Flugzeuge betroffen sind und andere auch wieder nicht. Vielleicht! Ist das auch der Grund bei Airbus? Da stehen die Rumpfsegmente draußen, aber die Tragflächen nicht. Deswegen haben vielleicht! die Tragflächen keine Probleme, aber das Dach des Rumpfes. Das hieße, der Fehler ist schon vorher passiert und wo der lackierte Flieger dann rumsteht oder im Einsatz ist spielt danach keine Rolle mehr. Alles vielleicht!
Beitrag vom 23.01.2022 - 19:53 Uhr
UserFrequentC
User (857 Beiträge)
Das wäre eine plausible Erklärung.
Beitrag vom 23.01.2022 - 20:23 Uhr
UserEricM
User (3816 Beiträge)
Das wäre eine plausible Erklärung.

Stimme zu, die beste bisher.
Wobei man das dann nicht zwingend am UV während der Produktion festmachen muss sondern auch an anderen Umweltfaktoren, die auf unfertige bzw. nur vorbehandelte Teile eingewirkt haben können.
Wie zB Temperatur, Luftfeuchtigkeit, andere Strahlungquellen wi zB IR, Vibrationen, ...
Beitrag vom 24.01.2022 - 08:32 Uhr
Usercontrail55
User (3269 Beiträge)
Das wäre eine plausible Erklärung.

Stimme zu, die beste bisher.
Wobei man das dann nicht zwingend am UV während der Produktion festmachen muss sondern auch an anderen Umweltfaktoren, die auf unfertige bzw. nur vorbehandelte Teile eingewirkt haben können.
Wie zB Temperatur, Luftfeuchtigkeit, andere Strahlungquellen wi zB IR, Vibrationen, ...
Da muss aber noch was anderes sein. Wenn man sich das Boeing Thema anschaut, dann ist das großflächig abgelöst.
 https://www.reddit.com/r/aviation/comments/rw501u/oman_air_b787_i_just_wonder_why/
Hier bei Qatar platzt der Lack auf und rollt sich nach außen, bleibt aber drauf (Siehe Rumpfdach). Wenn die Haftung auf dem Composite das Problem ist, müsste der Lack eigentlich auf den Nieten und den Blech U-Scheiben halten und drumherum weg sein. Ich bin wirklich gespannt, ob wir erfahren werden, was das Problem dabei ist.

Dieser Beitrag wurde am 24.01.2022 11:16 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 24.01.2022 - 10:00 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (570 Beiträge)
Vielleicht ist es auch schlicht und einfach nur ein "handwerkliches Problem". Die (Lackierungs-)Techniken mit diesem Untergrund sind ja im Vergleich zu herkömmlichen Methoden/ Untergründen (Alu) doch noch sehr "jung". Insofern ist die von @Contrail55 geschriebene Erklärung m.E. die bisher beste Erklärung. Aber wir sind halt alle nur Laien auf diesem Gebiet.

Ich bin sicher, die Spezialisten bei Airbus und Boing (wenn die denn Zeit dafür haben ;)) beschäftigen bereits intensiv mit dem Problem.

Sicherheitsrelevant, wie es Al B. darzustellen versucht um finanzielle Vorteile zu "erpressen", scheint das Problem nicht zu sein (sonst würde er ja weder A350 noch B787 fiegen lassen...).
Beitrag vom 24.01.2022 - 18:35 Uhr
UserGB
User (130 Beiträge)
@FrequentC
Meine Entgegnung, daß man Leasingobjekte nicht einfach so zurück geben kann, bezog sich auf deine Aussage

>Das schöne am Leasing ist aber, das man den Vertrag auslaufen lassen kann und der
>Leasinggeber hat den Flieger auf dem Hof stehen. Der der die Kiste dagegen gekauft
>hat, muss sie voll bezahlen.

Das ist zwar richtig, wenn der Leasingvertrag ausläuft und nicht verlängert wird, ich bezog mich aber auf vorzeitige Vertragskündigung.

Wobei selbstverständlich, wie bei Autos auch, Grundlage der Leasingkalkulation der erwartete Restwert nach Ablauf der Leasingzeit ist (womit Leasingraten gerne mal klein gerechnet werden können) und stark zu vermuten ist, daß nicht nur autofinanzierende Banken sondern auch flugzeugverleasende Finanzierungsgesellschaften das Restwertrisiko dem Leasingnehmer aufhalsen, sprich wenn die Kiste nicht den erwarteten Wiederverkaufswert bringt der Leasingnehmer die Differenz nachschießen muß.

Käufer und Leasingnehmer haben somit deshalb praktisch dasselbe Restwertrisiko, sauber gerechnet sind Leasingraten dann noch wegen der zusätzlichen Finanzierungsverluste eher höher als Abzahlung aus Eigenmitteln, der Reiz des Leasings liegt üblicherweise auf der steuerlichen Seite, sofern Gewinne eingefahren werden. Sofern.
Beitrag vom 03.02.2022 - 08:28 Uhr
Userzahlenfuchs
User (33 Beiträge)
Also, komischerweise hört man nur von Quatar diese Beschwerden. Und A350er fliegen mittlerweile über den ganzen Globus. Airbus bietet Reparaturen an, aber man will nicht. Lieber eine Klage und Geld holen?

Jetzt kommt noch der Whistleblowerbericht von Piloten bei Quatar, die keine gesetzeskonformen Dienstpläne absolvieren müssen und teilweise auf Flüge einschlafen vor Müdigkeit.

Habe den Eindruck, dass hier mehr "im Busch" ist als ein bisschen abgeplatzter Lack.
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