Beitrag vom 03.12.2024 - 21:11 Uhr
Selbst der BER kommt ja nicht mal aus den roten Zahlen,â?¦
Mit der betrieblichen Tätigkeit hat BER 2023 124,4 Mio Gewinn gemacht. LCC-Anteil 51,3%.
Beitrag vom 03.12.2024 - 22:26 Uhr
Hier mal eine Ã?bersicht aus 2019, also einem absoluten Boom-Jahr:
https://www.airliners.de/so-deutschlands-flughaefen-analyse/50454
Nur 8 von 24 Flughäfen in DE waren selbst während des damaligen Booms profitabel.
Beitrag vom 03.12.2024 - 22:32 Uhr
@EricM.
FR hat keine Sozialversicherungsabgaben etc. dem Staat vorenthalten. Die Piloten waren leider sehr sehr unerfahren und wussten nicht, was Selbstständigkeit alles bedeutet.
FR hat wohl eingesehen, dasss man in diesem Fall nur von Scheinselbstständigkeit sprechen kkonnte.
Eine ähnliche Diskussion hat es auch bei "freien Mitarbeitern" des Fernsehens gegeben. Die wurden zunächst gut bezahlt und gebucht. Als es nicht so gut lief, kam die �berraschung für das Fernsehen.
Dieser Beitrag wurde am 03.12.2024 23:05 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 03.12.2024 - 23:05 Uhr
Hier mal eine Ã?bersicht aus 2019, also einem absoluten Boom-Jahr:
https://www.airliners.de/so-deutschlands-flughaefen-analyse/50454
Nur 8 von 24 Flughäfen in DE waren selbst während des damaligen Booms profitabel.
Das Thema ist viel zu divers, um das mit Allgemeinplätzen abzutun. Ich bleibe dabei, man muss jeden Platz und seinen gesamtwirtschaftlichen Wert Einzel betrachten. Ryan scheint eine Gesamtstrategie zu verfolgen und baut Druck auf.
Beitrag vom 03.12.2024 - 23:42 Uhr
Selbst der BER kommt ja nicht mal aus den roten Zahlen,â?¦
Mit der betrieblichen Tätigkeit hat BER 2023 124,4 Mio Gewinn gemacht. LCC-Anteil 51,3%.
So ganz kapiere ich die 124 Mio "operativen Gewinn" in der Bilanz des BER ja nicht.
https://corporate.berlin-airport.de/content/dam/corporate/de/unternehmen-presse/newsroom/publikationen/geschaeftsbericht/2024-05-08-gesch%C3%A4ftsbericht-pdf.pdf
Auf der einen Seite weisen sie die 124 Mio EBITDA aus, also "ohne Sondereinflüsse", andererseits sinkt dieser EBITDA ggü 2022 durch geringere Erlöse aus Grundstücksverkäufen" (S.43) ...
Operatives Ergebnis
Das EBITDA vor Sondereinflüssen (EUR 124,4 Mio.; Vj. EUR 216,7 Mio.) entwickelte sich,
vornehmlich durch die positivere Entwicklung bei den Umsatzerlöse, besser als geplant
(EUR 92,3 Mio.).
Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr ergab sich im Wesentlichen durch den Wegfall
des in 2022 noch erzielten Gewinns aus Grundstücksverkäufen
Grundstücksverkäufe hätte ich jetzt nicht als operative Aufgabe eines Flughafens gesehen ...
Letztendlich macht der BER aber 212 Mio Verlust in 2023, nach 90 Mio Verlust in 2022.
Beitrag vom 04.12.2024 - 08:46 Uhr
> Von wem, den großen Airports? Die könnten m.E. sogar profitieren.
Was meinen Sie mit profitieren? In LEJ, DRS, STR, HAM ist der Druck schon da, Volumen und finanziell. Das sind keine kleinen Airports.
Ja richtig, der Druck IN den Airports, aber nicht auf die Politik.
Aber Sie schreiben doch, dass es keine Subventionen geben soll. Wenn die Betriebsergebnisse (weiter) ins Minus rutschen, dann gleicht die öffentliche Hand als Eigentümer da noch mehr aus. Die wird dann schon fragen, warum das so ist und die Airports werden sagen warum. Die verhandeln ja mit den Airlines und wissen genau was geht und was nicht. Die Politik ist da recht schnell mit im Boot.
Sie kennen meine Meinung:
Ein Ticket sollte/muss soviel kosten, das es alle Kosten abdeckt, also auch die realen Kosten für den Airport, plus einer entsprechenden Marge für die Airline.
Ohne irgendwelche Quersubventionen.
Kein Ticket kostet so viel wieviel es kostet. Selbst Ihre Bahntickets nicht. Es gibt immer Schwankungen im Markt, das müssten Sie doch kennen aus Ihrem alten Job.
Das genau ist das Problem:
"Kein Ticket kostet so viel wieviel es kostet.".
Denn aus meinem 'alten Job' kenne ich die Grundsätze der Marktwirtschaft:
ein Geschäftsfeld/Produkt/Angebot das sich nicht selbst trägt, inklusive aller Kosten + Gewinn, wird eingestellt.
Zum Bahnticket: dazu finden Sie etwas im Grundgesetz, Art. 87e, Absatz 4.
Und mit FR (und anderen Billigheimern) wird sich auch kein ordentliches Betriebsergebnis erwirtschafteten lassen. Wenn diese Airports den Druck dieser Airlines nachgeben, dann bleibt das auch so.
Haben Sie für diese Aussagen Quellen?
Schauen Sie sich die Zahlen der von mir genannten (und ähnlichen Airports) an - da haben Sie die Quelle.
Hab ich, deswegen frage ich ja. Memmingen, ein reiner Lowcost Airport, macht Gewinn, große Airports mit niedrigem LCC Anteil machen Verlust. Liegt vielleicht nicht an Ryanair und Co.
Selbst der BER kommt ja nicht mal aus den roten Zahlen, dann schafft es eine 'Landratspiste', die zum Großteil nur von den Billigheimern angeflogen wird, gleich garnicht.
Siehe oben.
Größe und Airlinemix alleine scheinen Garantie zu sein.
Meinen Sie damit ungleiche Konditionen für Airlines? Das wäre ja nun völlig hanebüchen und weit jenseits von Marktwirtschaft!
Beitrag vom 04.12.2024 - 08:47 Uhr
Letztendlich macht der BER aber 212 Mio Verlust in 2023, nach 90 Mio Verlust in 2022.
Sicher, und damit lag man 2023 über 60 Mio besser als geplant. Der eigentliche Betrieb von BER war 2023 profitabel und wird es auch 2024 sein. Die Konzernverluste sind Folgen von Altlasten und hoher Verschuldung durch endlose Bauverzögerungen sowie einer nahtlos anschließenden Pandemie.
Beitrag vom 04.12.2024 - 09:05 Uhr
Selbst der BER kommt ja nicht mal aus den roten Zahlen,â?¦
Mit der betrieblichen Tätigkeit hat BER 2023 124,4 Mio Gewinn gemacht. LCC-Anteil 51,3%.
So ganz kapiere ich die 124 Mio "operativen Gewinn" in der Bilanz des BER ja nicht.
https://corporate.berlin-airport.de/content/dam/corporate/de/unternehmen-presse/newsroom/publikationen/geschaeftsbericht/2024-05-08-gesch%C3%A4ftsbericht-pdf.pdf
Auf der einen Seite weisen sie die 124 Mio EBITDA aus, also "ohne Sondereinflüsse", andererseits sinkt dieser EBITDA ggü 2022 durch geringere Erlöse aus Grundstücksverkäufen" (S.43) ...
Operatives Ergebnis
Das EBITDA vor Sondereinflüssen (EUR 124,4 Mio.; Vj. EUR 216,7 Mio.) entwickelte sich,
vornehmlich durch die positivere Entwicklung bei den Umsatzerlöse, besser als geplant
(EUR 92,3 Mio.).
Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr ergab sich im Wesentlichen durch den Wegfall
des in 2022 noch erzielten Gewinns aus Grundstücksverkäufen
Grundstücksverkäufe hätte ich jetzt nicht als operative Aufgabe eines Flughafens gesehen ...
Eigentlich schon. Ein Flughafen ist ja nicht nur Terminal und Vorfeld, es ist ein gesamtes Infrastrukturprojekt. Da gehört die Erstellung, Vermietung und Verpachtung des Business Parks dazu. FRAport weist auch nicht die Ergebnisse der einzelnen Flughäfen aus oder gar Erlöse der Passagier/Flugzeug Abfertigung. Da steht nur FRA hat positiv zum Ergebnis beigetragen. Kann aber auch weniger Verlust bedeuten.
Letztendlich macht der BER aber 212 Mio Verlust in 2023, nach 90 Mio Verlust in 2022.
Da bleibt die Frage, ist das schlimm? Da gehört in die Betrachtung die Gesamtwirtschaftliche Auswirkung mit rein, ist das ein attraktiver Standort für die Wirtschaft und Industrie? Das bleibt hier in den Diskussionen völlig unberücksichtigt.
Beitrag vom 04.12.2024 - 09:51 Uhr
Letztendlich macht der BER aber 212 Mio Verlust in 2023, nach 90 Mio Verlust in 2022.
Sicher, und damit lag man 2023 über 60 Mio besser als geplant. Der eigentliche Betrieb von BER war 2023 profitabel und wird es auch 2024 sein. Die Konzernverluste sind Folgen von Altlasten und hoher Verschuldung durch endlose Bauverzögerungen sowie einer nahtlos anschließenden Pandemie.
Der BER wäre möglicherweise profitabel, wäre er zur Eröffnung ohne Kosten quasi vor Ort materialisiert. OK. Ist er aber nicht. Die Zinskosten sind schon Teil des Gesamtpakets, auch wenn sie der unsäglichen Bau-Historie des BER geschuldet sind.
(Deswegen hört man in normalen Projekten ja auch irgendwann auf, gutes Geld schlechtem hinterherzuwerfen ...)
Zudem wird das "Betriebsergebnis(EBIT)" 2023 auf S44 als -79,3 Mio angegeben.
Ich interpretiere das so, dass die 124 Mio positives Ergebnis nicht ausschließlich durch den Flugbetrieb, Vermietung und Verpachtung zustande gekommen sind, sondern durch Ennahmen wie Verkäufe, die ich als Laie jetzt eher "Sondereffekte" genannt hätte.
@contrail55
Und wenn Dinge wie Grundstücks_verkäufe_ zum "operativen Betrieb" gehören, dann frag ich mich ja, was noch für 337 Mio "Sondereffekte" übrigbleibt, die das Gesamtergebnis auf -212 Mio runterziehen.
Da steht nur FRA hat positiv zum Ergebnis beigetragen. Kann aber auch weniger Verlust bedeuten.
Ne, das nicht.
"Zum Ergebnis positiv beitragen" heißt eindeutig Gewinn.
"Hat sich positiv entwickelt" kann auch einen geringeren Verlust bedeuten.
Da gehört in die Betrachtung die Gesamtwirtschaftliche Auswirkung mit rein, ist das ein attraktiver Standort für die Wirtschaft und Industrie? Das bleibt hier in den Diskussionen völlig unberücksichtigt.
Zurecht denke ich, da solche Betrachtungen der direkten, indirekten, katalytischen und sonstigen Phantasievollen Effekte ( zB der Umsatz des Friseurs des Polizisten, der dem Lifestyle-Berater des Steuerberaters des Piloten einen Strafzettel ausstellt) hochgradig ungenau sind und zudem negative Effekte idR unberücksichtigt bleiben.
In den An- und Abflugbereichen um den Hahn findet zB der üblicherweise mit dem Auto anreisende Regional-Tourismus nur marginal statt.
Ã?berwiegen die Jobs am Hahn die so verhinderten Jobs?
Das ist bestenfalls Kaffeesatzleserei, schlimmstenfalls einfach interessengetribene Zahlen(er)findung.
Dieser Beitrag wurde am 04.12.2024 10:26 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 04.12.2024 - 10:07 Uhr
Selbst der BER kommt ja nicht mal aus den roten Zahlen,â?¦
Mit der betrieblichen Tätigkeit hat BER 2023 124,4 Mio Gewinn gemacht. LCC-Anteil 51,3%.
So ganz kapiere ich die 124 Mio "operativen Gewinn" in der Bilanz des BER ja nicht.
https://corporate.berlin-airport.de/content/dam/corporate/de/unternehmen-presse/newsroom/publikationen/geschaeftsbericht/2024-05-08-gesch%C3%A4ftsbericht-pdf.pdf
Auf der einen Seite weisen sie die 124 Mio EBITDA aus, also "ohne Sondereinflüsse", andererseits sinkt dieser EBITDA ggü 2022 durch geringere Erlöse aus Grundstücksverkäufen" (S.43) ...
Operatives Ergebnis
Das EBITDA vor Sondereinflüssen (EUR 124,4 Mio.; Vj. EUR 216,7 Mio.) entwickelte sich,
vornehmlich durch die positivere Entwicklung bei den Umsatzerlöse, besser als geplant
(EUR 92,3 Mio.).
Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr ergab sich im Wesentlichen durch den Wegfall
des in 2022 noch erzielten Gewinns aus Grundstücksverkäufen
Grundstücksverkäufe hätte ich jetzt nicht als operative Aufgabe eines Flughafens gesehen ...
Eigentlich schon. Ein Flughafen ist ja nicht nur Terminal und Vorfeld, es ist ein gesamtes Infrastrukturprojekt. Da gehört die Erstellung, Vermietung und Verpachtung des Business Parks dazu. FRAport weist auch nicht die Ergebnisse der einzelnen Flughäfen aus oder gar Erlöse der Passagier/Flugzeug Abfertigung. Da steht nur FRA hat positiv zum Ergebnis beigetragen. Kann aber auch weniger Verlust bedeuten.
Letztendlich macht der BER aber 212 Mio Verlust in 2023, nach 90 Mio Verlust in 2022.
Da bleibt die Frage, ist das schlimm? Da gehört in die Betrachtung die Gesamtwirtschaftliche Auswirkung mit rein, ist das ein attraktiver Standort für die Wirtschaft und Industrie? Das bleibt hier in den Diskussionen völlig unberücksichtigt.
Darum geht es aber in der Diskussion hier absolut nicht.
Denn wenn Sie so argumtieren, können Sie auch die ganze deutsche Wirtschaft mit einbeziehen - in der es ja bekanntlich nicht mehr gut läuft.
Beitrag vom 04.12.2024 - 10:09 Uhr
Letztendlich macht der BER aber 212 Mio Verlust in 2023, nach 90 Mio Verlust in 2022.
Sicher, und damit lag man 2023 über 60 Mio besser als geplant. Der eigentliche Betrieb von BER war 2023 profitabel und wird es auch 2024 sein. Die Konzernverluste sind Folgen von Altlasten und hoher Verschuldung durch endlose Bauverzögerungen sowie einer nahtlos anschließenden Pandemie.
Hurra, ein geringer Verlust ist ein positives Ergebnis- damit können Sie bei Dieter Nuhr auftreten.
Beitrag vom 04.12.2024 - 10:38 Uhr
@contrail55
Und wenn Dinge wie Grundstücks_verkäufe_ zum "operativen Betrieb" gehören, dann frag ich mich ja, was noch für 337 Mio "Sondereffekte" übrigbleibt, die das Gesamtergebnis auf -212 Mio runterziehen.
Müsste amn im Detail anschauen, dazu fehlt mir aber die Muße. Grundsätzlich steht ein Flughafenbetrieb auf mehreren Säulen, da gehört neben Aviation auch Retail und Real Estate Management dazu.
Da steht nur FRA hat positiv zum Ergebnis beigetragen. Kann aber auch weniger Verlust bedeuten.
Ne, das nicht.
"Zum Ergebnis positiv beitragen" heißt eindeutig Gewinn.
"Hat sich positiv entwickelt" kann auch einen geringeren Verlust bedeuten.
Ja, sicher. Das original Wording habe ich nicht mehr gefunden, aber ich habe es als Letzeres gelesen. Spielt aber keine Rolle.
Da gehört in die Betrachtung die Gesamtwirtschaftliche Auswirkung mit rein, ist das ein attraktiver Standort für die Wirtschaft und Industrie? Das bleibt hier in den Diskussionen völlig unberücksichtigt.
Zurecht denke ich, da solche Betrachtungen der direkten, indirekten, katalytischen und sonstigen Phantasievollen Effekte ( zB der Umsatz des Friseurs des Polizisten, der dem Lifestyle-Berater des Steuerberaters des Piloten einen Strafzettel ausstellt) hochgradig ungenau sind und zudem negative Effekte idR unberücksichtigt bleiben.
In den An- und Abflugbereichen um den Hahn findet zB der üblicherweise mit dem Auto anreisende Regional-Tourismus nur marginal statt.
Ã?berwiegen die Jobs am Hahn die so verhinderten Jobs?
Das ist bestenfalls Kaffeesatzleserei, schlimmstenfalls einfach interessengetribene Zahlen(er)findung.
Ach? ;-) Gilt das nicht für alle daran Beteiligten?
Beitrag vom 04.12.2024 - 10:42 Uhr
Da bleibt die Frage, ist das schlimm? Da gehört in die Betrachtung die Gesamtwirtschaftliche Auswirkung mit rein, ist das ein attraktiver Standort für die Wirtschaft und Industrie? Das bleibt hier in den Diskussionen völlig unberücksichtigt.
Darum geht es aber in der Diskussion hier absolut nicht.
In meiner schon, da unterscheiden wir uns.
Beitrag vom 04.12.2024 - 10:46 Uhr
@contrail55
Sind Ihnen, bzgl. meiner Antwort, heute 8:46 Uhr, die Argumente ausgegangen?
Beitrag vom 04.12.2024 - 11:02 Uhr
...
Zum Bahnticket: dazu finden Sie etwas im Grundgesetz, Art. 87e, Absatz 4.
Vorneweg: Ich befürworte staatliche Subventionen im Schienenverkehr. �ber das wie und wie hoch kann man diskutieren.
Aber Art 87 e (4) GG:
"Der Bund gewährleistet, daß dem Wohl der Allgemeinheit, insbesondere den Verkehrsbedürfnissen, beim Ausbau und Erhalt des Schienennetzes der Eisenbahnen des Bundes sowie bei deren Verkehrsangeboten auf diesem Schienennetz, soweit diese nicht den Schienenpersonennahverkehr betreffen, Rechnung getragen wird. Das Nähere wird durch Bundesgesetz geregelt."
sagt nichts darüber aus, dass der Kunde nicht vollständig dafür aufkommen soll.
Dafür steht im Art 87 e (3):
"Eisenbahnen des Bundes werden als Wirtschaftsunternehmen in privat-rechtlicher Form geführt. Diese stehen im Eigentum des Bundes, soweit die Tätigkeit des Wirtschaftsunternehmens den Bau, die Unterhaltung und das Betreiben von Schienenwegen umfaßt. Die Veräußerung von Anteilen des Bundes an den Unternehmen nach Satz 2 erfolgt auf Grund eines Gesetzes; die Mehrheit der Anteile an diesen Unternehmen verbleibt beim Bund. Das Nähere wird durch Bundesgesetz geregelt."
Für Wirtschaftsunternehmen ist eine Gewinnerzielungsabsicht verpflichtend.
Das GG ist immer eine große Keule. Aber es taugt bei weitem nicht für alle Themen als Argument.