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Beitrag 31 - 45 von 46
Beitrag vom 18.04.2026 - 23:46 Uhr
UserAirbusinsider
User (37 Beiträge)
"Das sagt die GL auch genau so. Allerdings mit dem Zusatz, das die Kosten der Kurzstrecke die Profite der LS auffressen."

Man weiß aber schon, dass sich die LS in FRA überhaupt nur durch die KS halten kann!? Auch wenn es in der Buchhaltung getrennt wird - als Geschäftsmodell funktioniert nur beides zusammen und bedingt sich gegenseitig.

Das ist ein Trugschluss, es gibt (Netzwerk-)Airlines mit sehr profitabler Kurzstrecke. Qantas zB ist auf der Kurzstrecke viel profitabler als auf der Langstrecke. Dass die Kurzstrecke zwangsläufig von der Langstrecke quersubventioniert werden muss stimmt halt einfach nicht und ist nur eine Ausrede der Gewerkschaften, um sich dagegen zu wehren dass man produktiver werden muss. Es geht ja gar nicht mal so sehr um die absoluten Gehälter bei Classic, nur ist halt auch die Produktivität absurd grottig. Es gibt unzählige Piloten in Teilzeit, die aber alle die gleichen teuren Simulatorstunden, Type Ratings und sonstigen Nebenschauplätze brauchen wie ein Vollzeit-Kollege.
Beitrag vom 18.04.2026 - 23:52 Uhr
UserCptKirk
Kapitän zur See
User (293 Beiträge)
Ergibt doch auch kein Sinn, die Konzernergebnisse zu vergleichen.
Bei LH ist z. B. die Technik drin, die in der Ausprägung eine AF/KLM nicht haben. Und Swiss ist zwar auch Netzwerkairline, die steuert aber viel zum Gewinn bei. Die LHG Zahlen sagen also wenig über die Mainline.

Im übrigen schrumpft bei AF/KLM vom Passagieraufkommen her die AF auch, Transavia wächst.
Beitrag vom 18.04.2026 - 23:52 Uhr
UserAirbusinsider
User (37 Beiträge)

Da sehe ich schon große Ähnlichkeiten zu EW, LHCL, LHCAL und Disco (JOON flog auch Langstrecke)

Vielleicht hat man aus diesen und den eigenen Fehlern der Vergangenheit ja gelernt. EW und 4Y sind profitabel, VL wird die Stückkosten bei den Zubringern deutlich senken. Auch wenn diese Angaben regelmäßig angezweifelt werden, was ich für Nonsens halte.

Naja, EW ist auch erst seit dem strukturellen Nachfrageumbruch nach Corona profitabel. Insofern kann man den Shutdown von Joon aus 2019 da nicht unbedingt ins Feld führen - könnte schlicht (im Rückblick) zu früh gewesen sein.
Beitrag vom 18.04.2026 - 23:54 Uhr
UserAirbusinsider
User (37 Beiträge)

Und das soll einzig und allein an den Personalkosten der Kurz- und Mittelstrecken der LHA liegen?

Nein. Und? Weil es nicht der einzige Grund ist soll man da jetzt nichts unternehmen oder was?
Beitrag vom 19.04.2026 - 08:49 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4238 Beiträge)
> Ja, alles korrekt.
> Nur AF HOP existiert seit 2013 ("Air France HOP entstand am 31. März 2013 aus dem Zusammenschluss der regionalen Gesellschaften Airlinair, Brit Air und Regional Airlines unter dem Markennamen HOP!.")
>
> Der Versuch, ich schreib es bereits, mit JOON noch preiswerter zu produzieren, wurde schnell wieder eingestampft. Ein Versuch eines neuen AOC (AF HOP AIRLINES o.ä.) ist nicht bekannt.

JOON war nicht der Versuch, preiswerter als HOP! zu produzieren. Das waren völlig unterschiedliche Modelle. Sie werfen schon wieder alles durcheinander und verzetteln sich in endlosen Versuchen, irgendwelche Vergleiche zu ziehen. So bringt das nix.

Ich ziehe nicht 'irgendwelche Vergleiche', sondern ganz konkret: LH zu AF/ KLM.
Das sind zwei große, europäische Player, mit fast deckungsgleichem Geschäftsmodell.

Aber warum? Was läuft bei AF/KL besser? Haben Sie sich mal die Bilanzen angesehen? Oder den Aktienkurs von AF/KL seit Anfang 2020? Dagegen ist die LH-Aktie eine Perle, und das will wirklich was heißen.

Nunja, Aktienkurs ist für Anleger interessant, aber für die Konzerne doch eher das Ergebnis:

Und das sah für 2025 so aus:

AF/KL:
Umsatz 33,0 Milliarden 
EBIT 2,0 Milliarden 

LHG:
Umsatz  39,6 Milliarden
EBIT 2,0 Milliarden

Wieso nehmen Sie denn dann nicht IAG als Vorbild? Die haben bei 33,2 Mrd. Umsatz mehr als 5,0 Mrd. Gewinn eingefahren.

Weil Sie mich gefragt hatten "Was läuft bei AF/KL besser?"! Die Antwort passt Ihnen offenbar nicht,
Verstehe :) .

Und dann können Sie auch gleich mal googlen, wie BA während Corona die Personalkosten gesenkt hat. Nur mal zum Vergleich zu LH, wo die Mitarbeiter ja angeblich "alles ertragen" und "immer weiter abgeben" müssen.
>
Dann müsste man ja eventuell die Personalstrategie/das Vorgehen der LH (auch im Hinblick auf die Personalsituation der Nachcoronazeit) während Corona diskutieren!?

LHG erzielt also ein fast gleiches Ergebnis bei 6,6 Milliarden mehr Umsatz.

Dann macht ein Programm wie "Turnaround" offenbar Sinn.

Schaun wir mal.

Und das soll einzig und allein an den Personalkosten der Kurz- und Mittelstrecken der LHA liegen?

Hat niemand behauptet, das entspringt wieder nur ihrer Phantasie.

Nein, ich bezog mich lediglich auf den Tenor der Diskussionen hier und in anderen Threads dazu.
Dort ist bei vielen Foristen doch glasklar (ja auch bei Ihnen;) ):
Schuld sind nur die gierigen AN.
Beitrag vom 19.04.2026 - 08:53 Uhr
UserAerLingus
User (221 Beiträge)
Zubringung? SIE TUN MIR WEH!

Dieser Beitrag wurde am 19.04.2026 08:56 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 19.04.2026 - 09:36 Uhr
UserCptKirk
Kapitän zur See
User (293 Beiträge)
Nein, ich bezog mich lediglich auf den Tenor der Diskussionen hier und in anderen Threads dazu. Dort ist bei vielen Foristen doch glasklar (ja auch bei Ihnen;) ): Schuld sind nur die gierigen AN.


Niemand der hier seriös mit diskutiert, sieht die Schuld allein bei den AN. Aber einige machen es sich hier zu einfach, die Probleme nur beim Management allein zu verorten und daraus abzuleiten, dass hohe Gehalts- und Versorgungsforderungen gerechtfertigt seien.
Auch bei 100% Verantwortung des Managements der finanziellen Performance der LHA, ist am Ende die Lage wie sie ist und somit kein Geld für große neue Ausgabeposten wie die bessere Altersversorgung (falls es darum überhaupt geht). Und dann immer zu unterstellen, dass bewusst Profit der LHA an andere LHG Einheiten (wäre dann wohl vornehmlich SWISS, LHT und LCAG,) verschoben wird, ist doch ein Verweigern der Realität.
Größere Anpassungen an Gehaltsstrukturen oder aus AG-Sicht weniger flexible Einsatzmöglichkeiten, sind doch in der Finanzsituation nur dann vertretbar, wenn wirklich nicht genug Personal zu den aktuellen Konditionen auffindbar ist. Dagegen kann man natürlich streiken und so versuchen den Druck zu erzeugen, aber wenn kein Handlungsspielraum gesehen wird, ist das im Ergebnis kontraproduktiv für den eigenen Arbeitsplatz.

Und: Natürlich hat das Management ganz viel an der Misere mit zu verantworten. Man hat den Aufschwung nach Corona zu flach eingeschätzt, dann fehlte Gerät. Man hat bei den Bestellungen kein glückliches Händchen gehabt und kein Plan B bei der 779. Die Überkomplexität der Allegris ist auf die Füße gefallen (Bleigewichte, gesperrte Sitzreihen, gesperrte Business usw.) und sie kam viel zu spät. Insgesamt ein Produkt was nicht besonders konkurrenzfähig ist.
Man könnte sicher noch viele Punkte finden. Aber was hilft es für die konkrete Frage, woher das Geld nehmen für die Altersversorgung - von den SWISS Gewinnen?
Beitrag vom 19.04.2026 - 10:20 Uhr
UserX-Ray
User (939 Beiträge)
> > Ja, alles korrekt.
> > Nur AF HOP existiert seit 2013 ("Air France HOP entstand am 31. März 2013 aus dem Zusammenschluss der regionalen Gesellschaften Airlinair, Brit Air und Regional Airlines unter dem Markennamen HOP!.")
> >
> > Der Versuch, ich schreib es bereits, mit JOON noch preiswerter zu produzieren, wurde schnell wieder eingestampft. Ein Versuch eines neuen AOC (AF HOP AIRLINES o.ä.) ist nicht bekannt.
>
> JOON war nicht der Versuch, preiswerter als HOP! zu produzieren. Das waren völlig unterschiedliche Modelle. Sie werfen schon wieder alles durcheinander und verzetteln sich in endlosen Versuchen, irgendwelche Vergleiche zu ziehen. So bringt das nix.

Ich ziehe nicht 'irgendwelche Vergleiche', sondern ganz konkret: LH zu AF/ KLM.
Das sind zwei große, europäische Player, mit fast deckungsgleichem Geschäftsmodell.

Aber warum? Was läuft bei AF/KL besser? Haben Sie sich mal die Bilanzen angesehen? Oder den Aktienkurs von AF/KL seit Anfang 2020? Dagegen ist die LH-Aktie eine Perle, und das will wirklich was heißen.

Nunja, Aktienkurs ist für Anleger interessant, aber für die Konzerne doch eher das Ergebnis:

Und das sah für 2025 so aus:

AF/KL:
Umsatz 33,0 Milliarden 
EBIT 2,0 Milliarden 

LHG:
Umsatz  39,6 Milliarden
EBIT 2,0 Milliarden

Wieso nehmen Sie denn dann nicht IAG als Vorbild? Die haben bei 33,2 Mrd. Umsatz mehr als 5,0 Mrd. Gewinn eingefahren.

Weil Sie mich gefragt hatten "Was läuft bei AF/KL besser?"! Die Antwort passt Ihnen offenbar nicht,
Verstehe :) .

Sie haben auf meine Frage überhaupt nicht geantwortet. Die Bilanzen sind bekannt.

Und dann können Sie auch gleich mal googlen, wie BA während Corona die Personalkosten gesenkt hat. Nur mal zum Vergleich zu LH, wo die Mitarbeiter ja angeblich "alles ertragen" und "immer weiter abgeben" müssen.
>
Dann müsste man ja eventuell die Personalstrategie/das Vorgehen der LH (auch im Hinblick auf die Personalsituation der Nachcoronazeit) während Corona diskutieren!?

Oh je…

LHG erzielt also ein fast gleiches Ergebnis bei 6,6 Milliarden mehr Umsatz.

Dann macht ein Programm wie "Turnaround" offenbar Sinn.

Schaun wir mal.

Erst verweisen Sie auf die vergleichsweise geringe Profitabilität bei LHG, aber ein Programm zur Ergebnisverbesserung ist auch nicht Recht? Sie wissen doch wieder gar nicht, worauf Sie eigentlich hinaus wollen.

Und das soll einzig und allein an den Personalkosten der Kurz- und Mittelstrecken der LHA liegen?

Hat niemand behauptet, das entspringt wieder nur ihrer Phantasie.

Nein, ich bezog mich lediglich auf den Tenor der Diskussionen hier und in anderen Threads dazu.
Dort ist bei vielen Foristen doch glasklar (ja auch bei Ihnen;) ):
Schuld sind nur die gierigen AN.

Sie haben wieder mal nichts verstanden.
Beitrag vom 19.04.2026 - 10:39 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4238 Beiträge)
> > > Ja, alles korrekt.
> > > Nur AF HOP existiert seit 2013 ("Air France HOP entstand am 31. März 2013 aus dem Zusammenschluss der regionalen Gesellschaften Airlinair, Brit Air und Regional Airlines unter dem Markennamen HOP!.")
> > >
> > > Der Versuch, ich schreib es bereits, mit JOON noch preiswerter zu produzieren, wurde schnell wieder eingestampft. Ein Versuch eines neuen AOC (AF HOP AIRLINES o.ä.) ist nicht bekannt.
> >
> > JOON war nicht der Versuch, preiswerter als HOP! zu produzieren. Das waren völlig unterschiedliche Modelle. Sie werfen schon wieder alles durcheinander und verzetteln sich in endlosen Versuchen, irgendwelche Vergleiche zu ziehen. So bringt das nix.
>
> Ich ziehe nicht 'irgendwelche Vergleiche', sondern ganz konkret: LH zu AF/ KLM.
> Das sind zwei große, europäische Player, mit fast deckungsgleichem Geschäftsmodell.

Aber warum? Was läuft bei AF/KL besser? Haben Sie sich mal die Bilanzen angesehen? Oder den Aktienkurs von AF/KL seit Anfang 2020? Dagegen ist die LH-Aktie eine Perle, und das will wirklich was heißen.

Nunja, Aktienkurs ist für Anleger interessant, aber für die Konzerne doch eher das Ergebnis:

Und das sah für 2025 so aus:

AF/KL:
Umsatz 33,0 Milliarden 
EBIT 2,0 Milliarden 

LHG:
Umsatz  39,6 Milliarden
EBIT 2,0 Milliarden

Wieso nehmen Sie denn dann nicht IAG als Vorbild? Die haben bei 33,2 Mrd. Umsatz mehr als 5,0 Mrd. Gewinn eingefahren.

Weil Sie mich gefragt hatten "Was läuft bei AF/KL besser?"! Die Antwort passt Ihnen offenbar nicht,
Verstehe :) .

Sie haben auf meine Frage überhaupt nicht geantwortet. Die Bilanzen sind bekannt.

Warum haben Sie dann gefragt und gleich auf IAG verwiesen?

Und dann können Sie auch gleich mal googlen, wie BA während Corona die Personalkosten gesenkt hat. Nur mal zum Vergleich zu LH, wo die Mitarbeiter ja angeblich "alles ertragen" und "immer weiter abgeben" müssen.
>
Dann müsste man ja eventuell die Personalstrategie/das Vorgehen der LH (auch im Hinblick auf die Personalsituation der Nachcoronazeit) während Corona diskutieren!?

Oh je…

Ja ich weiß: solche Diskussionen mögen Sie nicht.
Denn da war ja alles zu 100% voll richtig und ist komplett aufgegangen. Fehler gab es nicht.

LHG erzielt also ein fast gleiches Ergebnis bei 6,6 Milliarden mehr Umsatz.

Dann macht ein Programm wie "Turnaround" offenbar Sinn.

Schaun wir mal.

Erst verweisen Sie auf die vergleichsweise geringe Profitabilität bei LHG, aber ein Programm zur Ergebnisverbesserung ist auch nicht Recht? Sie wissen doch wieder gar nicht, worauf Sie eigentlich hinaus wollen.

Wo habe ich geschrieben 'das mir das nicht recht ist'? Ich habe lediglich geschrieben: das man das mal abwarten muss, ob alles so aufgeht wie geplant. Aber mich beschimpfen macht sich aus Ihrer Sicht natürlich besser.
Und das soll einzig und allein an den Personalkosten der Kurz- und Mittelstrecken der LHA liegen?

Hat niemand behauptet, das entspringt wieder nur ihrer Phantasie.

Nein, ich bezog mich lediglich auf den Tenor der Diskussionen hier und in anderen Threads dazu.
Dort ist bei vielen Foristen doch glasklar (ja auch bei Ihnen;) ):
Schuld sind nur die gierigen AN.

Sie haben wieder mal nichts verstanden.

Sind Sie sicher das Sie alles verstanden haben?
Beitrag vom 19.04.2026 - 10:39 Uhr
UserRicky63
User (9 Beiträge)
Das generelle Problem sind die vielen Drehkreuze MUC,VIE,Zürich in relativer Nähe. Mit Rom kommt das Nächste und von Brüssel nicht zu reden. Und dann noch eventuell Lissabon.
Beitrag vom 19.04.2026 - 10:42 Uhr
UserX-Ray
User (939 Beiträge)
> > > > Ja, alles korrekt.
> > > > Nur AF HOP existiert seit 2013 ("Air France HOP entstand am 31. März 2013 aus dem Zusammenschluss der regionalen Gesellschaften Airlinair, Brit Air und Regional Airlines unter dem Markennamen HOP!.")
> > > >
> > > > Der Versuch, ich schreib es bereits, mit JOON noch preiswerter zu produzieren, wurde schnell wieder eingestampft. Ein Versuch eines neuen AOC (AF HOP AIRLINES o.ä.) ist nicht bekannt.
> > >
> > > JOON war nicht der Versuch, preiswerter als HOP! zu produzieren. Das waren völlig unterschiedliche Modelle. Sie werfen schon wieder alles durcheinander und verzetteln sich in endlosen Versuchen, irgendwelche Vergleiche zu ziehen. So bringt das nix.
> >
> > Ich ziehe nicht 'irgendwelche Vergleiche', sondern ganz konkret: LH zu AF/ KLM.
> > Das sind zwei große, europäische Player, mit fast deckungsgleichem Geschäftsmodell.
>
> Aber warum? Was läuft bei AF/KL besser? Haben Sie sich mal die Bilanzen angesehen? Oder den Aktienkurs von AF/KL seit Anfang 2020? Dagegen ist die LH-Aktie eine Perle, und das will wirklich was heißen.
>
Nunja, Aktienkurs ist für Anleger interessant, aber für die Konzerne doch eher das Ergebnis:

Und das sah für 2025 so aus:

AF/KL:
Umsatz 33,0 Milliarden 
EBIT 2,0 Milliarden 

LHG:
Umsatz  39,6 Milliarden
EBIT 2,0 Milliarden

Wieso nehmen Sie denn dann nicht IAG als Vorbild? Die haben bei 33,2 Mrd. Umsatz mehr als 5,0 Mrd. Gewinn eingefahren.

Weil Sie mich gefragt hatten "Was läuft bei AF/KL besser?"! Die Antwort passt Ihnen offenbar nicht,
Verstehe :) .

Sie haben auf meine Frage überhaupt nicht geantwortet. Die Bilanzen sind bekannt.

Warum haben Sie dann gefragt und gleich auf IAG verwiesen?

Und dann können Sie auch gleich mal googlen, wie BA während Corona die Personalkosten gesenkt hat. Nur mal zum Vergleich zu LH, wo die Mitarbeiter ja angeblich "alles ertragen" und "immer weiter abgeben" müssen.
>
Dann müsste man ja eventuell die Personalstrategie/das Vorgehen der LH (auch im Hinblick auf die Personalsituation der Nachcoronazeit) während Corona diskutieren!?

Oh je…

Ja ich weiß: solche Diskussionen mögen Sie nicht.
Denn da war ja alles zu 100% voll richtig und ist komplett aufgegangen. Fehler gab es nicht.

LHG erzielt also ein fast gleiches Ergebnis bei 6,6 Milliarden mehr Umsatz.

Dann macht ein Programm wie "Turnaround" offenbar Sinn.

Schaun wir mal.

Erst verweisen Sie auf die vergleichsweise geringe Profitabilität bei LHG, aber ein Programm zur Ergebnisverbesserung ist auch nicht Recht? Sie wissen doch wieder gar nicht, worauf Sie eigentlich hinaus wollen.

Wo habe ich geschrieben 'das mir das nicht recht ist'? Ich habe lediglich geschrieben: das man das mal abwarten muss, ob alles so aufgeht wie geplant. Aber mich beschimpfen macht sich aus Ihrer Sicht natürlich besser.
Und das soll einzig und allein an den Personalkosten der Kurz- und Mittelstrecken der LHA liegen?

Hat niemand behauptet, das entspringt wieder nur ihrer Phantasie.

Nein, ich bezog mich lediglich auf den Tenor der Diskussionen hier und in anderen Threads dazu.
Dort ist bei vielen Foristen doch glasklar (ja auch bei Ihnen;) ):
Schuld sind nur die gierigen AN.

Sie haben wieder mal nichts verstanden.

Sind Sie sicher das Sie alles verstanden haben?

OK, ist wie immer Zeitverschwendung. Schönen Sonntag.
Beitrag vom 19.04.2026 - 12:09 Uhr
Userinfrequent
User (6 Beiträge)
Das generelle Problem sind die vielen Drehkreuze MUC,VIE,Zürich in relativer Nähe. Mit Rom kommt das Nächste und von Brüssel nicht zu reden. Und dann noch eventuell Lissabon.

Ich bin als Aktionär und Kunde der Meinung dass eine größere Anzahl von Drehkreuzen (und deren Vernetzung mit billig-AOC - da meistens auch Wochenendtourismus und Nat-Carriern) die Lösung ist.

Warum:
- man erweitert damit den Einzugsbereich wo man Langstrecke *direkt* ohne Umsteigen anbieten kann für Geschäftskunden und bequeme (wo Konkurrenz nur Umsteigen anbieten kann)
- Und man kann die preissensible Kundschaft über Umsteigen im eigenen Konzern zur Auslastungssteuerung nehmen

Ein Konkurrent, der nicht aus dem Start/Ziel-Land ist (oder aus Dubai, Istanbul, ....) tut sich da schwer.

Das ist auch der Grund warum ich als Aktionär eine TAP gerne sehen würde.

Was die LH Langstrecke in so einem Konstrukt verdient und bezahlen kann hängt dann hauptsächlich davon ab was der *deutsche* Markt hergibt.

In Geschäftskunde wird meist Langstrecke direkt fliegen aus einer Großstadt in eine Großstadt, entweder mit einem Carrier aus dem Heimat- oder Zielland. Und mit der präferierten Allianz.

Private die irgendwo in die Pampa wollen oder von dort kommen, sind auf Umsteigen angewiesen (sofern kein Bahnanschluß), und sind daher wieder auf den Carrier angewiesen der im jeweiligen Land anbietet.

Innereuropäisch bucht jeder sowieso was zeitlich und örtlich passt

Die A321XLR Diskussion ist glaub ich auch aus der Perspektive zu sehen.

Und als Aktionär würd ich eine TAP nur begrüßen. Und eine Air-Baltic auch. Weil beides die geographische Abdeckung (und damit den TAM) auf Kosten der Konkurrenz erweitert.
Beitrag vom 19.04.2026 - 12:42 Uhr
UserHeinzi
User (540 Beiträge)
Ein paar Kommentare meinerseits:

Argumentation Lebenshaltungskosten MUC/FRA vs. Verdienst:
- bezweifle dass die Flugbegleiter alle in München Stadt oder Frankfurt-Stadt leben.
- Vermutlich kommen viele auch aus dem ländlichen Umfeld

Flugbegleiter leben gerade in den U30 Jahren als Single nicht selten in WG`s. Wenn Sie im Umkreis von einer Stunde de Flughafens MUC wohnen müssen, wegen Ihrer Stby Dienste, ist auch da nichts mehr günstig, denn Sie konkurrieren mit ebenfalls nicht üppig verdienenden Flughafen Mitarbeitern, die dort wohnen möchten. Da draußen gibt`s auch schon lange nichts mehr zum Schnäppchenpreis. Auch einer der Gründe warum MUC Airport es schwer hat, Personal zu deren Bezahlung zu finden. Wohnen Sie noch weiter draußen , gibt es keine Anbindung mehr an die Öffis und Sie brauchen ein Auto um morgens um 5 Uhr zum Briefing am Flughafen zu stehen und zahlen viel Sprit, oder Sie gehen während des Standy Dienstes ins Hotel und die sind auch kein Schnapper.

LH Zubringer vs. Langstrecke und wer profitabel ist:
- die Argumentation könnte man so auch bei Swiss, Austrian, Italia, Brüssels, ... etc. führen, deren Langstrecke füllt sich auch nicht von alleine
- LH Langstrecke hat sicher auch etliches an Transkontinental-Umsteiger
- national wird in Zukunft vieles über die Bahn laufen
- Europa-zubringer wird redundant über mehrere AOC ablaufen (nationale + billig), um eben Streiks etc abfedern zu können>

Zumindest der mit der Bahn ist klasse. MUC wird die nächsten 20 Jahre+ nicht an MUC angebunden sein. Die Bahn selbst ist ein Sanierungsfall im Sinne von Infrastruktur, was noch nicht einmal die Chefin bestreitet und wird sich die nächsten zehn Jahre daran abarbeiten. Und wenn ein Staatsunternehmen etwas in die Hand nimmt und von 10 Jahren spricht, meint es 20-30 Jahre. Von den Kosten und wo das Geld her kommen soll, reden wir noch überhaupt nicht.
Beitrag vom 19.04.2026 - 13:14 Uhr
UserHeinzi
User (540 Beiträge)
Nein, ich bezog mich lediglich auf den Tenor der Diskussionen hier und in anderen Threads dazu. Dort ist bei vielen Foristen doch glasklar (ja auch bei Ihnen;) ): Schuld sind nur die gierigen AN.


Niemand der hier seriös mit diskutiert, sieht die Schuld allein bei den AN. Aber einige machen es sich hier zu einfach, die Probleme nur beim Management allein zu verorten und daraus abzuleiten, dass hohe Gehalts- und Versorgungsforderungen gerechtfertigt seien.
Auch bei 100% Verantwortung des Managements der finanziellen Performance der LHA, ist am Ende die Lage wie sie ist und somit kein Geld für große neue Ausgabeposten wie die bessere Altersversorgung (falls es darum überhaupt geht). Und dann immer zu unterstellen, dass bewusst Profit der LHA an andere LHG Einheiten (wäre dann wohl vornehmlich SWISS, LHT und LCAG,) verschoben wird, ist doch ein Verweigern der Realität.>

Das ist aber vielleicht einer der entscheidenden Punkte, die die Mitarbeiter, nicht nur bei LH, satt haben. Managemententscheidungen führen zu Schieflagen in Unternehmen und mit dem Argument der Verantwortung des Managements für den Bestand des Unternehmens wird dann von den Mitarbeitern die Akzeptanz von harten Einschnitten verlangt. Hört sich für mich an, wie ein Manager Millionenjob mit Vollkasko und Ausredengenerator.
Größere Anpassungen an Gehaltsstrukturen oder aus AG-Sicht weniger flexible Einsatzmöglichkeiten, sind doch in der Finanzsituation nur dann vertretbar, wenn wirklich nicht genug Personal zu den aktuellen Konditionen auffindbar ist. Dagegen kann man natürlich streiken und so versuchen den Druck zu erzeugen, aber wenn kein Handlungsspielraum gesehen wird, ist das im Ergebnis kontraproduktiv für den eigenen Arbeitsplatz.>


Da fehlt mir noch " zu den aktuellen Konditionen" und der benötigten Qualität. Leider macht man genau da Abstriche, was es für Lufthansa wieder ermöglicht immer noch Personal zu den angebootenen Konditionen zu finden. Wenn einem das mal nicht auf die Füße fällt.

Und: Natürlich hat das Management ganz viel an der Misere mit zu verantworten. Man hat den Aufschwung nach Corona zu flach eingeschätzt, dann fehlte Gerät. Man hat bei den Bestellungen kein glückliches Händchen gehabt und kein Plan B bei der 779. Die Überkomplexität der Allegris ist auf die Füße gefallen (Bleigewichte, gesperrte Sitzreihen, gesperrte Business usw.) und sie kam viel zu spät. Insgesamt ein Produkt was nicht besonders konkurrenzfähig ist.>

Da stellt sich mir die Frage, warum ein Vorstand, in diesem Fall Spohr, immer noch bleiben darf.

Man könnte sicher noch viele Punkte finden. Aber was hilft es für die konkrete Frage, woher das Geld nehmen für die Altersversorgung - von den SWISS Gewinnen?>

Das ist vielleicht nicht die ideale Lösung. Allerdings darf man auch einmal fragen, wo die SWISS heute so wäre, wenn Sie nicht mit von LH Mitarbeitern generiertem Geld gekauft und vor allem aufgepäppelt worden wäre. Das kann natürlich auch nicht in alle Ewigkeiten als Argument her halten, ist aber sicher eine berechtigte Frage seitens der LH Mitarbeiter auf Ihre Frage, die aus Sicht eines SWISS Mitarbeiters gestellt sein könnte.

Ich bin nun wahrlich nicht häufig Ihrer Meinung, aber dieses Mal liegen wir nicht weit auseinander. Es zeigt aber leider das Normal in Unternehmen und Verantwortungen Ihrer Manager.
Selbst wenn das Management zu 100% an der Lage Schuld ist, bleibt im Umkehrschluss alles beim alten. Der Mitarbeiter zahlt die Zeche. Das läuft leider auch in anderen Unternehmen immer wieder genau gleich. Wenn dann nichts da ist, gibt es nichts zu verteilen, ist zweifellos auch richtig. Wäre zu klären und bewerten, ob etwas da ist. Aber selbst wenn nicht, frage ich mich, wieso der Aufsichtsrat da noch nicht den Stecker gezogen hat. Auf VC Seite sollte man das auch machen und dann wird vielleicht nicht alles gut aber wieder ein ganzes Stück besser.
Beitrag vom 19.04.2026 - 14:37 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (4238 Beiträge)
> > > > > Ja, alles korrekt.
> > > > > Nur AF HOP existiert seit 2013 ("Air France HOP entstand am 31. März 2013 aus dem Zusammenschluss der regionalen Gesellschaften Airlinair, Brit Air und Regional Airlines unter dem Markennamen HOP!.")
> > > > >
> > > > > Der Versuch, ich schreib es bereits, mit JOON noch preiswerter zu produzieren, wurde schnell wieder eingestampft. Ein Versuch eines neuen AOC (AF HOP AIRLINES o.ä.) ist nicht bekannt.
> > > >
> > > > JOON war nicht der Versuch, preiswerter als HOP! zu produzieren. Das waren völlig unterschiedliche Modelle. Sie werfen schon wieder alles durcheinander und verzetteln sich in endlosen Versuchen, irgendwelche Vergleiche zu ziehen. So bringt das nix.
> > >
> > > Ich ziehe nicht 'irgendwelche Vergleiche', sondern ganz konkret: LH zu AF/ KLM.
> > > Das sind zwei große, europäische Player, mit fast deckungsgleichem Geschäftsmodell.
> >
> > Aber warum? Was läuft bei AF/KL besser? Haben Sie sich mal die Bilanzen angesehen? Oder den Aktienkurs von AF/KL seit Anfang 2020? Dagegen ist die LH-Aktie eine Perle, und das will wirklich was heißen.
> >
> Nunja, Aktienkurs ist für Anleger interessant, aber für die Konzerne doch eher das Ergebnis:
>
> Und das sah für 2025 so aus:
>
> AF/KL:
> Umsatz 33,0 Milliarden 
> EBIT 2,0 Milliarden 
>
> LHG:
> Umsatz  39,6 Milliarden
> EBIT 2,0 Milliarden

Wieso nehmen Sie denn dann nicht IAG als Vorbild? Die haben bei 33,2 Mrd. Umsatz mehr als 5,0 Mrd. Gewinn eingefahren.

Weil Sie mich gefragt hatten "Was läuft bei AF/KL besser?"! Die Antwort passt Ihnen offenbar nicht,
Verstehe :) .

Sie haben auf meine Frage überhaupt nicht geantwortet. Die Bilanzen sind bekannt.

Warum haben Sie dann gefragt und gleich auf IAG verwiesen?

Und dann können Sie auch gleich mal googlen, wie BA während Corona die Personalkosten gesenkt hat. Nur mal zum Vergleich zu LH, wo die Mitarbeiter ja angeblich "alles ertragen" und "immer weiter abgeben" müssen.
>
Dann müsste man ja eventuell die Personalstrategie/das Vorgehen der LH (auch im Hinblick auf die Personalsituation der Nachcoronazeit) während Corona diskutieren!?

Oh je…

Ja ich weiß: solche Diskussionen mögen Sie nicht.
Denn da war ja alles zu 100% voll richtig und ist komplett aufgegangen. Fehler gab es nicht.

> LHG erzielt also ein fast gleiches Ergebnis bei 6,6 Milliarden mehr Umsatz.

Dann macht ein Programm wie "Turnaround" offenbar Sinn.

Schaun wir mal.

Erst verweisen Sie auf die vergleichsweise geringe Profitabilität bei LHG, aber ein Programm zur Ergebnisverbesserung ist auch nicht Recht? Sie wissen doch wieder gar nicht, worauf Sie eigentlich hinaus wollen.

Wo habe ich geschrieben 'das mir das nicht recht ist'? Ich habe lediglich geschrieben: das man das mal abwarten muss, ob alles so aufgeht wie geplant. Aber mich beschimpfen macht sich aus Ihrer Sicht natürlich besser.
> Und das soll einzig und allein an den Personalkosten der Kurz- und Mittelstrecken der LHA liegen?

Hat niemand behauptet, das entspringt wieder nur ihrer Phantasie.

Nein, ich bezog mich lediglich auf den Tenor der Diskussionen hier und in anderen Threads dazu.
Dort ist bei vielen Foristen doch glasklar (ja auch bei Ihnen;) ):
Schuld sind nur die gierigen AN.

Sie haben wieder mal nichts verstanden.

Sind Sie sicher das Sie alles verstanden haben?

OK, ist wie immer Zeitverschwendung. Schönen Sonntag.

Okay, ist wie immer...wenn Ihnen nichts mehr einfällt, dann (überheblich) zurückziehen. Auch Ihnen eine schönen Sonntag :)