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Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Manager spielen Schutzschirmverfahre...

Beitrag 46 - 60 von 68
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Beitrag vom 09.11.2020 - 20:01 Uhr
Userstanfield
User (258 Beiträge)
Jetzt noch die Insolvenz zu wählen halte ich für juristisch nicht tragbar. Angesichts der heutigen Mitteilung zu Biontech/Pfizer ist das Licht am Ende des Tunnels schon zu sehen. 50 Mio Dosen bis Ende des Jahres, 1,2 Mrd. im kommenden Jahr - man wird wohl kaum warten können, bis alle 8 Mrd. Menschen geimpft sind, bevor man sicht traut, der Wirtschaft wieder Luft zum Atmen zu lassen. Das wird viel eher Zug um Zug gehen mit in Kauf genommenen, hoffentlich möglichst geringen Verlusten an Menschenleben, aber eben auch größtmöglichem Erhalt wirtschaftlicher Existenzen.

Zumal parallel die Frage der Öffnung bestimmter Reisekorridore und/oder allgemeiner Lockerung der Reisebeschränkungen unter Anwendung von Tests vor Abflug ebenfalls noch geklärt werden muss und ggf. Entlastung bringen könnte.

Wer weiß, vielleicht stellt sich am Ende raus, dass man die 9 Mrd einsacken und trotzdem in die Insolvenz gehen wollte und dass einem das jetzt leider durch die unerwartet aber erfreulich schnellen Fortschritte in der Impfstoffentwicklung auf die Füße fällt...

Von drohender Insolvenz kann man bei den bereits reduzierten Abflüssen und vorhandener Liquidität von 9-12 Monaten (ohne weitere Einsparungen) akut wohl kaum sprechen.
Beitrag vom 09.11.2020 - 20:43 Uhr
User
User ( Beiträge)
@100-58

Thema "Standardsache": Die airberlin Pleite ist nun 3 Jahre her. Nun wurden alle Kündigungen für unwirksam erklärt. Lucas Flöther hat gepatzt. Das BAG hat nun sogar schon das 1. Urteil (zugunsten eines Piloten) auf Betriebsübergang gefällt.
Was ist mit den ganzen anderen?
Hat auch nur ein einziger seinen Job zurückbekommen?
In drei Jahren ist das Haus längst weg, so lange wartet keine Bank. Und keiner kann vorher wissen was die Gerichte entscheiden.
Von daher: Es ist nicht immer alles so einfach.
Wenn der Knall kommt dann kommt er, das ist einfach mal so.
Auf ein juristisches Nachspiel bei LH wäre ich gespannt
Das kann dann fünf Jahre dauern oder länger. Beispiel Loveparade im Jahr 2010.
glaube aber nicht daran, dass es dazu kommen wird.
Das juristische Nachspiel ist einiges unwahrscheinlicher als der Schirm.
Beitrag vom 09.11.2020 - 21:14 Uhr
User
User ( Beiträge)
Wer weiß, vielleicht stellt sich am Ende raus, dass man die 9 Mrd einsacken und trotzdem in die Insolvenz gehen wollte
Und wo hätte man die 9 Milliarden hinsacken sollen? Aktuell werden die ganzen Angestellten Monat für Monat bezahlt, incl. teilweise üppiger Aufstockungsbeträge. Ziemlich transparente Sache würde ich mal sagen.
... und dass einem das jetzt leider durch die unerwartet aber erfreulich schnellen Fortschritte in der Impfstoffentwicklung auf die Füße fällt...
Man sollte den Tag mal nicht vor dem Abend loben, auch wenn die Nachricht von heute natürlich vielen etwas Mut gibt. Ich habe keinen Grund zur Annahme dass dem LH Management es ein Dorn im Auge wäre wenn man möglichst schnell einen wirksamen Impfstoff zugelassen bekäme.
Von drohender Insolvenz kann man bei den bereits reduzierten Abflüssen und vorhandener Liquidität von 9-12 Monaten (ohne weitere Einsparungen) akut wohl kaum sprechen.
Wenn der Winter außergewöhnlich schlecht wird oder der Impfstoff nicht die Erwartungen erfüllen kann und die Infektionszahlen durch die Decke gehen, wäre es eventuell das Beste wenn LH die übrig gebliebenen 5 Milliarden an den Staat zurückgibt und der letzte das Licht ausmacht.
Beitrag vom 09.11.2020 - 22:34 Uhr
UserVJ 101
User (1320 Beiträge)
Selbst wenn ein Impfstoff in ausreichender Menge vorhanden sein wird, müssen auch noch hinreichend viele Menschen gefunden werden, die sich das spritzen lassen.
Beitrag vom 09.11.2020 - 22:55 Uhr
UserV178
User (294 Beiträge)
Selbst wenn ein Impfstoff in ausreichender Menge vorhanden sein wird, müssen auch noch hinreichend viele Menschen gefunden werden, die sich das spritzen lassen.
Zwangsimpfungen werden wir in unseren Breitengraden wohl nicht erleben. Man wird es dem ein oder anderen schmackhaft machen mit Vergünstigungen oder Bevorteilungen. Zum Beispiel über erweiterte Reisemöglichkeiten, Gastronomie Lockerungen oder sonstigen Bonbons. Wie viele das nutzen werden, muss man abwarten. Aber erst einmal muss der Impfstoff beweisen dass er das Corona Problem besiegt.
Beitrag vom 10.11.2020 - 04:25 Uhr
UserBoeing747430
User (44 Beiträge)
Mich ekeln diese z.T. gehässigen Kommentare hier wirklich an, mit welcher Freude hier die Insolvenz eines Unternehmens herbeigesehnt wird und sich dann auch noch lustig über die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gemacht wird die ihren Beruf mit Leidenschaft in einem Unternehmen ausüben, oder ausgeübt haben haben, in dem sie seit 10,20,30 oder 40 Jahren beschäftigt sind oder waren. Sie sollten sich schämen, hier solche Sprüche zu kloppen.

Beitrag vom 10.11.2020 - 09:25 Uhr
UserBene78
User (65 Beiträge)

Von drohender Insolvenz kann man bei den bereits reduzierten Abflüssen und vorhandener Liquidität von 9-12 Monaten (ohne weitere Einsparungen) akut wohl kaum sprechen.
So entspannt scheint es LH offensichtlich nicht zu sehen.
 https://www.google.de/amp/s/www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/coronakrise-lufthansa-will-sich-halbe-milliarde-euro-leihen-a-db4ba43c-522b-4546-846a-a68cecae43c9-amp
Beitrag vom 10.11.2020 - 09:29 Uhr
UserBene78
User (65 Beiträge)
Zumal bei Liquidität für neun Monate auch schon in 6 Monaten ein schutzschirm Szenario stehen sollte. 6 Monate sind schnell rum. Die nächsten 3-6 Monate wird sich an der Situation auch nichts ändern.
Beitrag vom 10.11.2020 - 10:15 Uhr
Userstanfield
User (258 Beiträge)
In Ihrem Link steht, dass nach jüngsten Angaben 10,1 Mrd. € an liquiden Mitteln vorhanden sind und monatlich 350 Mio € verbrannt werden. Macht dann ca 28 Monate, bis das Licht ausgeht. Ich denke, da wird es viel früher wieder deutlich bergauf gehen mit der Luftfahrt. Demnach dürfte die Anleihe eher platziert werden, um von den teuren Zinsen an den Staat auf die deutlich günstigeren, die man mit der Anleihe anbietet, umzuschulden.

Für den in Aussicht gestellten Ertrag würden sich aber wohl kaum Abnehmer finden, wenn in wenigen Monaten Schutzschirm und/oder harte Insolvenz tatsächlich drohten.

Neue Rückschläge außen vor gelassen gibt es berechtigte Hoffnung, dass die Talsohle durchschritten ist.
Beitrag vom 10.11.2020 - 11:11 Uhr
Usercontrail55
User (3703 Beiträge)

Von drohender Insolvenz kann man bei den bereits reduzierten Abflüssen und vorhandener Liquidität von 9-12 Monaten (ohne weitere Einsparungen) akut wohl kaum sprechen.
So entspannt scheint es LH offensichtlich nicht zu sehen.
 https://www.google.de/amp/s/www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/coronakrise-lufthansa-will-sich-halbe-milliarde-euro-leihen-a-db4ba43c-522b-4546-846a-a68cecae43c9-amp
Im Gegenteil. Das ist ein Testballon, um zu sehen ob der Markt Geld gibt und zu welchen Bedingungen. Die sind wesentlich besser, als die des Staates. Es war schon immer kommuniziert, dass man Geld vom freien Markt bevorzugt. Wenn es klappt glaubt der Kapitalmarkt an LH.
Beitrag vom 10.11.2020 - 14:01 Uhr
UserAngros
User (594 Beiträge)
Natürlich wird sowas durchgespielt. Wahrscheinlich öfters sogar und warum sollte das Management nicht alle (theoretisch) möglichen Optionen prüfen? Was davon umgesetzt wird... steht auf einem anderen Blatt.
Beitrag vom 10.11.2020 - 18:08 Uhr
Userflydc9
User (706 Beiträge)
Jetzt noch die Insolvenz zu wählen halte ich für juristisch nicht tragbar.

warum nicht?

Ohne schutzschirmverfahren wird spohr niemals die Einsparungen und Personalreduktion durchsetzen können, die nötig sind, um ein Überleben der LH zu sichern

Dieser Beitrag wurde am 10.11.2020 18:09 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 10.11.2020 - 19:51 Uhr
Userstanfield
User (258 Beiträge)
Wie gesagt, "halte ich für"... ist also nur meine Meinung, ich bin aber kein Jurist. Nach meinem Rechtsempfinden kann man aber nicht opportunistisch eine nicht notwendige Maßnahme einfach wählen, um unliebsame Tarifstrukturen zu zerschlagen.

Was Sie schreiben, ist ja auch nur eine Behauptung. Wer weiß denn schon, ob es nicht doch reichen wird, wenn das Geschäft wieder anzieht. Den Blick mal nach Asien, da brummt es schon wieder sehr ordentlich. Kann hier also auch schneller gehen, als manch einer sich das wünscht. Da hätte man sich dann zu früh geschadenfreut.
Beitrag vom 11.11.2020 - 01:29 Uhr
UserBene78
User (65 Beiträge)
Macht dann ca 28 Monate, bis das Licht ausgeht. Ich denke, da wird es viel früher wieder deutlich bergauf gehen mit der Luftfahrt.

Der Löwenanteil der Einsparungen macht das KuG aus.. damit ist aber Spätestens 31.12.21 Schluss. Bis dahin müssen die Personalkosten drastisch reduziert werden.

Demnach dürfte die Anleihe eher platziert werden, um von den teuren Zinsen an den Staat auf die deutlich günstigeren, die man mit der Anleihe anbietet, umzuschulden.
Das ist richtig. Neben den 10 mrd Liquidität steht das dreifache an Verbindlichkeiten. Bei der finanziellen Belastung ist der schutzschirm garnicht so weit weg.

Neue Rückschläge außen vor gelassen gibt es berechtigte Hoffnung, dass die Talsohle durchschritten ist.

Die LH müsste erstmal wieder Fahrt aufnehmen damit man überhaupt von neuen Rückschlägen reden kann. Die Talsohle wird sich noch eine Weile ziehen.
Beitrag vom 11.11.2020 - 09:21 Uhr
UserA345
User (758 Beiträge)
Ich verstehe nicht wie manch einer immer noch glaube kann, dass ein paar Maßnahmen wie Vorruhestand, Arbeitszeitreduzierung und Freiwilligenangebote ausreichen, um LH durch diese Krise zu bringen. Kläre mich mal einer auf, ich will es wirklich verstehen!
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