Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Piloten bieten Lufthansa millionensc...

Beitrag 46 - 58 von 58
1 | 2 | 3 | 4 | « zurück | weiter »
Beitrag vom 12.11.2020 - 18:04 Uhr
Usershuttle737
User (207 Beiträge)
Ich denke, gemeint ist: der Crewfaktor/Flugzeug ist nahezu identisch. Bezahlung ist etwas besser. Dafür ist der Yield auf Langstrecke aber auch höher.

Der Crewfaktor auf der Langstrecke - wenn Sie schon die Langstrecke vergleichend hier einbringen - liegt über 50% höher als auf der Kurzstrecke, das max Gehalt eines LH-Kapitäns liegt 50% über dem max. Gehalt eines Easyjet-Kapitäns (pilotsjobnetwork).
Nur soviel zu "nahezu identisch" bzw. "etwas besser".
Stimmt nicht ganz,
Vergleichen wir Kurzstrecke LH mit easyjet
Quelle:
aktuelle Tarifverträge,mir vorliegend
Einstiegsgehalt F/o bei LH vs easy etwa 30%hoeher
Gehalt nach 5 Jahren etwas höher bei easy
Einstiegsgehalt Cpt,bei easy etwas höher als bei LH
Gehalt nach etwa 5 Jahren etwa gleich,dann bei LH höher...
Soviel dazu.
Crewfaktor Kurzstrecke bei easyjet Deutschland ( Gehalt war auch auf den Deutschen Vertrag gemünzt)
Zwischen 6 und 7!
Bei LH das gleiche...
Flugstunden bei easy Deitschland,etwa 700 jährlich,
LH wohl etwa das gleiche...
Über die Verwaltung müssen wir glaube ich nicht sprechen,
eben auch aus den von Ihnen dargelegten Gründen,
macht Sinn...
Wasserkopf?
sollte das beleidigend sein,sorry dafür,aber als Pilot braucht man hier auch ein dickes Fell...
Achso,ich hab schonmal ein Haus gemalt...kann ich jetzt Architekt werden?
Ansonsten hoffe ich fuer alle,egal ob Crew,Boden oder sonstwas,
das wir alle mit einem blauen Auge durch die Krise kommen...
Beitrag vom 12.11.2020 - 19:00 Uhr
Usergordon
User (2675 Beiträge)
Ich denke, gemeint ist: der Crewfaktor/Flugzeug ist nahezu identisch. Bezahlung ist etwas besser. Dafür ist der Yield auf Langstrecke aber auch höher.

Der Crewfaktor auf der Langstrecke - wenn Sie schon die Langstrecke vergleichend hier einbringen - liegt über 50% höher als auf der Kurzstrecke, das max Gehalt eines LH-Kapitäns liegt 50% über dem max. Gehalt eines Easyjet-Kapitäns (pilotsjobnetwork).
Nur soviel zu "nahezu identisch" bzw. "etwas besser".
Stimmt nicht ganz,
Vergleichen wir Kurzstrecke LH mit easyjet

Nein, LH_HON verglich den Yield auf der (LH-)Langstrecke mit dem auf der (U2-)Kurzstrecke. Dann kann man doch auch Intekontpiloten mit Kontpiloten vergleichen, oder?

Abgesehen davon ist der Yield auf der Langstrecke 50% niedriger als auf der Kurzstrecke. Aber dazu müßte man halt wissen, wie sich Yield im Luftverkehr definiert ...

Dieser Beitrag wurde am 12.11.2020 19:01 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 12.11.2020 - 19:14 Uhr
Usershuttle737
User (207 Beiträge)
Das man den yield Kurz/Langstrecke nicht vergleichen kann,dazu muß ich kein Master in BWL haben,hat mit der Diskussion hier auch nichts zu tun...
Den yield kann ich natuerlich fuer jedes AOC/Flotte whatever einzeln berechnen,oder einen Wert fuer alles nehmen...
Da müsste man dann EW mit Easyjet vergleichen,ohne es genau zu wissen (den yield) sage ich mal,dass der bei EW hoeher ist trotz viel niedriger Personalkosten.
LH Hon hat die Sachlage am besten erkannt und bewertet👍
Nach dem Abschluss fuer Boden und Kabine sollte das Thema Kündigungen vom Tisch sein,auch wenn es bei vielen ein feuchter Traum wäre,die Kollegen zum Arbeitsamt zu schicken...
Vielleicht liegt‘s am Zusammenhalt im Cockpit und dem Organisationsgrad...Neid und Missgunst habe ich da jedenfalls noch nicht erlebt
Beitrag vom 12.11.2020 - 19:48 Uhr
UserSpheniscidae
User (368 Beiträge)
Findet man in den vorhergehenden 48 Posts irgendwo einen Hinweis darauf was die Piloten angeboten haben? Oder kommt der Flamewar hier gänzlich ohne Fakten aus?
Beitrag vom 12.11.2020 - 20:26 Uhr
Usergordon
User (2675 Beiträge)
LH Hon hat die Sachlage am besten erkannt und bewertet👍

Naja, wer Kont- mit Interkontyields vergleicht .... ich weiß nicht ...

Nach dem Abschluss fuer Boden und Kabine sollte das Thema Kündigungen vom Tisch sein,auch wenn es bei vielen ein feuchter Traum wäre,die Kollegen zum Arbeitsamt zu schicken...

Ich glaube, das ist ein Mißverständnis. Durch den zeitlich befristeten Krisentarifvertrag ist der Abbau von 30000 Stellen ja nicht vom Tisch. Die Flugzeuge gehen raus (oder sind es schon), die Firma wird sich auf jeden Fall neu dimensionieren. Nur in den nächen 12 bis 18 Monaten ist das Thema vom Tisch.
Und nur das das klar ist, auch ich kann davon betroffen sein. Und das verursacht durchaus keine feuchten Träume. Aber die Lufthansa wird sich neu aufstellen und verkleinern, da führt kein Weg vorbei.
Beitrag vom 13.11.2020 - 01:58 Uhr
UserOldCrow
User (192 Beiträge)
Es wird Zeit, dass auch Technik, LSG, Verwaltung einmal ordentliche Zugeständnisse machen.
Was hilft es, immer nur die Piloten zu schikanieren? Immerhin sind diese Leute hochqualifizierte Spezialisten. Stattdessen sollte man mal die Axt bei den Leuten ansetzen, die es wie Sand am Meer gibt. Wieviele Sachbearbeiter gibt es auf dieser Welt? Die kann man einfach entlassen und anschließend schnell und ohne großen Aufwand wieder einstellen.
Der Aufbau eines qualifizierten Pilotencorps scheint da wesentlich schwieriger.


Bravo.
Endlich einmal ein vernünftiger Kommentar.
Beitrag vom 13.11.2020 - 08:51 Uhr
Usercontrail55
User (2305 Beiträge)
Ich persönlich bin ein Freund älterer Flugbegleiter.

Ich auch!

Die benötigten Abitur und 2 Fremdsprachen.

Das ist mir neu. Ich kenne eine ehemalige Krankenschwester, die hat kein Abitur, die hat umgesattelt. Da weiß aber @contrail bestimmt mehr.

Achtung, er schrieb "benötigten", früher, nicht heute.
Die 2 Fremdsprachen stimmen, Abitur wäre mir neu. Wobei das Beides keine Garantie für Dienstleistungsbereitschaft ist, wie wir selbst festgestellt haben. Dann wurde eine Berufsausbildung Pflicht, dass man schon mal weiß, wie arbeiten geht ;-)

Das ist aber alles Makulatur. Es geht nicht Qualitätsansprüche, es geht darum das schiere Volumen zu generieren. Früher hat man einen Artikel zum Traumberuf in der Brigitte lanciert und dann sind 10.000! Berwerbubgen reingeflattert. Das ist haute nicht mehr so, denn alle fischen im selben Tümpel. Der Tümpel ist nicht unbedingt größer geworden, aber es fischen jetzt mehr. Das macht es schwieriger gute Leute zu generieren und eine unötige Einstiegshürde ist hier hinderlich. Mir als Purser ist jemand mit Gastroerfahrung und Dienstleistungsgen lieber als wenn er das große Latinum hat. Ja, es gibt Gute und weniger Gute hier wie da.>
Neuerdings reicht Realschule und Englisch und das merkt man. Auch wenn mir jetzt wieder Arroganz vorgeworfen wird.
Was merkt man denn da? Ich weiß was Sie meinen, das bekommen Sie aber mit Abitur und spanisch nicht weg. Und Alt oder Jung macht da keinen Unterschied. Das würde hier jedoch den Rahmen sprengen.
Ich fühle mich immer noch gut aufgehoben, da ich weiß, was die trainieren, speziell für einem Notfall.
:-)

Dieser Beitrag wurde am 13.11.2020 08:52 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 14.11.2020 - 07:11 Uhr
Usergordon
User (2675 Beiträge)
Falls es für solche Diskussionen von Interesse ist, das Personal bei Lufthansa German Airlines teilt sich nach der Personalstandsmeldung so auf:

Kabine: 20966 (61%)
Cockpit: 4997 (14%)
Stationen: 4087 (12%)
Technik: 2159 (6%)
Overhead: 1471 (4%), davon 160 Overhead Kabine/Cockpit
Ground Operations: 836 (2%)
Beitrag vom 14.11.2020 - 10:27 Uhr
UserHPA
User (37 Beiträge)
Es wird Zeit, dass auch Technik, LSG, Verwaltung einmal ordentliche Zugeständnisse machen.
Was hilft es, immer nur die Piloten zu schikanieren? Immerhin sind diese Leute hochqualifizierte Spezialisten. Stattdessen sollte man mal die Axt bei den Leuten ansetzen, die es wie Sand am Meer gibt. Wieviele Sachbearbeiter gibt es auf dieser Welt? Die kann man einfach entlassen und anschließend schnell und ohne großen Aufwand wieder einstellen.
Der Aufbau eines qualifizierten Pilotencorps scheint da wesentlich schwieriger.


Bravo.
Endlich einmal ein vernünftiger Kommentar.

Die LHT & LSG hat in den letzten Jahren in Deutschland extrem viele Zugeständnisse gemacht. Base & Heavy Maintenance wurden so gut wie komplett ins Ausland verlagert (Malta, Sofia & Manila), zudem wird gerade ein neuer Standort für die Engine Maintenance in Polen aufgebaut. Einen Direkteinstieg gibt es quasi nicht mehr und man ist erst einmal mindestens 2 Jahre über AP angestellt. Wenn man zuvor an einem Auslandsstandort gearbeitet hat, wird man in Deutschland trotzdem erst einmal auf 2 Jahre befristet (und bereits im April alle entlassen).
Die LHT wächst seit mindestens 10 Jahren in Deutschland nicht mehr und neue Wartungkapazitäten werden ausschließlich im Ausland aufgebaut. Außerdem wird nicht wie bei Airbus nach dem Metall- und Elektroindustrie Tarifvertrag gezahlt sondern nach Verkehr und Logistik. Kurzum: bei der LHT wird seit mindestens 10 Jahren massiv gespart mit teilweise erheblichen Auswirkungen auf die Mitarbeiter und somit erheblich zum Konzerngewinn beigetragen, der dann an anderer Stelle als "Leistung" beansprucht wurde.
Bei der LSG lief das noch extremer, um sie auf den Verkauf vorzubereiten. Auch hier sollte darauf geachtet werden, dass diese "Leistung" nicht von der falschen Seite beansprucht wird.
Beitrag vom 14.11.2020 - 10:49 Uhr
Usercontrail55
User (2305 Beiträge)
Falls es für solche Diskussionen von Interesse ist, das Personal bei Lufthansa German Airlines teilt sich nach der Personalstandsmeldung so auf:

Kabine: 20966 (61%)
Cockpit: 4997 (14%)
Stationen: 4087 (12%)
Technik: 2159 (6%)
Overhead: 1471 (4%), davon 160 Overhead Kabine/Cockpit
Ground Operations: 836 (2%)
PM für Sie.
Beitrag vom 11.12.2020 - 14:58 Uhr
Userflydc9
User (541 Beiträge)
„Mangels Einigung wird es wohl erstmals in der Geschichte unseres Unternehmens im zweiten Quartal 2021 so weit sein, dass uns 500 Kapitäne und 500 Erste Offiziere verlassen müssen“, erklärte Spohr gegenüber der Wirtschaftswoche. Das wäre in etwa ein Fünftel des Lufthansa-Cockpit-Personals.

Die Schuld daran gibt Spohr den Piloten, die sich anders als Flugbegleiter oder die Beschäftigten in der Kabine, nicht auf ausreichende Zugeständnisse bei den Gehältern und Arbeitszeitverkürzungen eingelassen hätten. „Es geht ausgerechnet um die Beschäftigtengruppe mit den höchsten Tarifgehältern“, so Spohr

Nur ein paar tage Urlaub anbieten, auf welchen die Piloten im nächsten Jahr weniger anspruch haben reicht einfach nicht....

So wird es nie zu einer Einigung kommen.
Beitrag vom 11.12.2020 - 15:09 Uhr
UserV178
User (210 Beiträge)
Scheint auch irgendwie ein sensationelles Angebot, auf zwei Tage Urlaub zu verzichten wenn man mehr als 150 Tage in Kurzarbeit geht.
Beitrag vom 11.12.2020 - 15:19 Uhr
Usercontrail55
User (2305 Beiträge)
„Mangels Einigung wird es wohl erstmals in der Geschichte unseres Unternehmens im zweiten Quartal 2021 so weit sein, dass uns 500 Kapitäne und 500 Erste Offiziere verlassen müssen“, erklärte Spohr gegenüber der Wirtschaftswoche. Das wäre in etwa ein Fünftel des Lufthansa-Cockpit-Personals.

Die Schuld daran gibt Spohr den Piloten, die sich anders als Flugbegleiter oder die Beschäftigten in der Kabine, nicht auf ausreichende Zugeständnisse bei den Gehältern und Arbeitszeitverkürzungen eingelassen hätten. „Es geht ausgerechnet um die Beschäftigtengruppe mit den höchsten Tarifgehältern“, so Spohr

Nur ein paar tage Urlaub anbieten, auf welchen die Piloten im nächsten Jahr weniger anspruch haben reicht einfach nicht....

So wird es nie zu einer Einigung kommen.
Vielleicht spielen Kündigungen einer Seite auch eher in die Karten. Das ist mal ein Statement, dass man so nicht kennt.
1 | 2 | 3 | 4 | « zurück | weiter »