Beitrag vom 04.12.2024 - 11:04 Uhr
Letztendlich macht der BER aber 212 Mio Verlust in 2023, nach 90 Mio Verlust in 2022.
Sicher, und damit lag man 2023 über 60 Mio besser als geplant. Der eigentliche Betrieb von BER war 2023 profitabel und wird es auch 2024 sein. Die Konzernverluste sind Folgen von Altlasten und hoher Verschuldung durch endlose Bauverzögerungen sowie einer nahtlos anschließenden Pandemie.
Hurra, ein geringer Verlust ist ein positives Ergebnis- damit können Sie bei Dieter Nuhr auftreten.
Ich konnte das jetzt so nirgendwo lesen. Bitte kläre mich/uns auf, wie das gemeint ist. Danke.
Beitrag vom 04.12.2024 - 11:09 Uhr
Letztendlich macht der BER aber 212 Mio Verlust in 2023, nach 90 Mio Verlust in 2022.
Sicher, und damit lag man 2023 über 60 Mio besser als geplant. Der eigentliche Betrieb von BER war 2023 profitabel und wird es auch 2024 sein. Die Konzernverluste sind Folgen von Altlasten und hoher Verschuldung durch endlose Bauverzögerungen sowie einer nahtlos anschließenden Pandemie.
Der BER wäre möglicherweise profitabel, wäre er zur Eröffnung ohne Kosten quasi vor Ort materialisiert. OK. Ist er aber nicht. Die Zinskosten sind schon Teil des Gesamtpakets, auch wenn sie der unsäglichen Bau-Historie des BER geschuldet sind.
(Deswegen hört man in normalen Projekten ja auch irgendwann auf, gutes Geld schlechtem hinterherzuwerfen ...)
Zudem wird das "Betriebsergebnis(EBIT)" 2023 auf S44 als -79,3 Mio angegeben.
Ich interpretiere das so, dass die 124 Mio positives Ergebnis nicht ausschließlich durch den Flugbetrieb, Vermietung und Verpachtung zustande gekommen sind, sondern durch Ennahmen wie Verkäufe, die ich als Laie jetzt eher "Sondereffekte" genannt hätte.
Sie haben doch den GB ins Spiel gebracht, ich beziehe mich auf ihre Quelle / Seite 43: â??Die für den Konzern bedeutsamste finanzielle Steuerungskennzahl ist das EBITDA (vor Sondereinflüssen).â??
Das EBITDA ist seit 2022 positiv.
Beitrag vom 04.12.2024 - 11:17 Uhr
@contrail55
Sind Ihnen, bzgl. meiner Antwort, heute 8:46 Uhr, die Argumente ausgegangen?
Keinesfalls, habe ich übersehen.
Mit kein Produkt kostet, was es kostet ist gemeint, dass man für die Absicht dahinter den Preis anstrebt, der dieser Absicht zuträglich ist.
Sonderangebote haben die Absicht zB. Lager zu räumen oder Kunden anzuziehen. Haben Sie noch nie Restposten unter geplantem VK verkauft um nicht noch ein bisschen Deckungsbeitrag zu generieren oder Interesse an Ihrem Produkt zu erzeugen?
Preise über dem kalkulierten VK nimmt doch auch gerne mit, wenn der Markt es hergibt.
Das gilt besonders für Tickets, deren Preise kontinuierlich auf das Kaufverhalten abgestimmt werden.
Das Modell der LCC ist auch ziemlich klar. Minimale BareFare Preise um Kunden anzulocken um mit den Zusatzverkäufen zu punkten. Die Preisspanne bei Ryan geht von 15 - 350�, der Durchschnittspreis liegt Mitte 60� und entspricht ziemlich genau den Kosten für diesen Sitz. Wie beschrieben, Kunden locken oder abräumen was gerade geht. Kurz, kein Ticket kostet so viel wie es kostet.
Das haben wir jetzt aber zum x-ten Mal durchgekaut.
Dieser Beitrag wurde am 04.12.2024 11:20 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 04.12.2024 - 11:29 Uhr
Letztendlich macht der BER aber 212 Mio Verlust in 2023, nach 90 Mio Verlust in 2022.
Sicher, und damit lag man 2023 über 60 Mio besser als geplant. Der eigentliche Betrieb von BER war 2023 profitabel und wird es auch 2024 sein. Die Konzernverluste sind Folgen von Altlasten und hoher Verschuldung durch endlose Bauverzögerungen sowie einer nahtlos anschließenden Pandemie.
Hurra, ein geringer Verlust ist ein positives Ergebnis- damit können Sie bei Dieter Nuhr auftreten.
Durchaus. Auch das wiederhlot sich, Sie nehmen ein Parameter und durch die Alleinstellung wird es überhöht dargestellt. Das wird aber dem Ganzen nicht gerecht.
Beitrag vom 04.12.2024 - 11:31 Uhr
Da gehört in die Betrachtung die Gesamtwirtschaftliche Auswirkung mit rein, ist das ein attraktiver Standort für die Wirtschaft und Industrie? Das bleibt hier in den Diskussionen völlig unberücksichtigt.
Zurecht denke ich, da solche Betrachtungen der direkten, indirekten, katalytischen und sonstigen Phantasievollen Effekte ( zB der Umsatz des Friseurs des Polizisten, der dem Lifestyle-Berater des Steuerberaters des Piloten einen Strafzettel ausstellt) hochgradig ungenau sind und zudem negative Effekte idR unberücksichtigt bleiben.
In den An- und Abflugbereichen um den Hahn findet zB der üblicherweise mit dem Auto anreisende Regional-Tourismus nur marginal statt.
Ã?berwiegen die Jobs am Hahn die so verhinderten Jobs?
Das ist bestenfalls Kaffeesatzleserei, schlimmstenfalls einfach interessengetribene Zahlen(er)findung.
Dennoch kann man sich dem Thema durchaus seriös nähern. Danach gehe ich zu meinem Lifestyleberater, bezahlt durch meine Einnahmen im Traingsbereich des Flughafens ;-)
https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/Studien/Report/PDF/2020/IW_Report_2020_BER-Er%C3%B6ffnung-neu.pdfDieser Beitrag wurde am 04.12.2024 11:33 Uhr bearbeitet. Beitrag vom 04.12.2024 - 12:21 Uhr
Da gehört in die Betrachtung die Gesamtwirtschaftliche Auswirkung mit rein, ist das ein attraktiver Standort für die Wirtschaft und Industrie? Das bleibt hier in den Diskussionen völlig unberücksichtigt.
Zurecht denke ich, da solche Betrachtungen der direkten, indirekten, katalytischen und sonstigen Phantasievollen Effekte ( zB der Umsatz des Friseurs des Polizisten, der dem Lifestyle-Berater des Steuerberaters des Piloten einen Strafzettel ausstellt) hochgradig ungenau sind und zudem negative Effekte idR unberücksichtigt bleiben.
In den An- und Abflugbereichen um den Hahn findet zB der üblicherweise mit dem Auto anreisende Regional-Tourismus nur marginal statt.
Ã?berwiegen die Jobs am Hahn die so verhinderten Jobs?
Das ist bestenfalls Kaffeesatzleserei, schlimmstenfalls einfach interessengetribene Zahlen(er)findung.
Dennoch kann man sich dem Thema durchaus seriös nähern.
Danach gehe ich zu meinem Lifestyleberater, bezahlt durch meine Einnahmen im Traingsbereich des Flughafens ;-)
Passen Sie auf, dass sie ordungsgemÃ¤ß parken :)
https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/Studien/Report/PDF/2020/IW_Report_2020_BER-Er%C3%B6ffnung-neu.pdf
Ja, OK, ist seriöser. Aber: Auch hier fehlt eine Gegenrechnung, in der man zB nur, sagen wir mal die Hälfte dieser 6,5Mrd in Infrastrukturausbau und Flächenerschließung für Industrie und Gewerbe investiert hätte.
Vielleicht hätte man sogar Zukunftsbranchen wie Biotechnologie, Nanotechnologie, Robotik und weitere anziehen können, statt sich noch stärker von der bereits stark überstrapazierten Logistiksparte abhängig zu machen.
Wie würde der Berliner Süden bzw. der Kreis Dahme-Spreewald dann heute aussehen in Bezug auf Arbeitsplätze, Gewerbeeinnahmen, etc?
Beitrag vom 04.12.2024 - 13:12 Uhr
Da gehört in die Betrachtung die Gesamtwirtschaftliche Auswirkung mit rein, ist das ein attraktiver Standort für die Wirtschaft und Industrie? Das bleibt hier in den Diskussionen völlig unberücksichtigt.
Zurecht denke ich, da solche Betrachtungen der direkten, indirekten, katalytischen und sonstigen Phantasievollen Effekte ( zB der Umsatz des Friseurs des Polizisten, der dem Lifestyle-Berater des Steuerberaters des Piloten einen Strafzettel ausstellt) hochgradig ungenau sind und zudem negative Effekte idR unberücksichtigt bleiben.
In den An- und Abflugbereichen um den Hahn findet zB der üblicherweise mit dem Auto anreisende Regional-Tourismus nur marginal statt.
Ã?berwiegen die Jobs am Hahn die so verhinderten Jobs?
Das ist bestenfalls Kaffeesatzleserei, schlimmstenfalls einfach interessengetribene Zahlen(er)findung.
Dennoch kann man sich dem Thema durchaus seriös nähern.
Danach gehe ich zu meinem Lifestyleberater, bezahlt durch meine Einnahmen im Traingsbereich des Flughafens ;-)
Passen Sie auf, dass sie ordungsgemÃ¤ß parken :)
https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/Studien/Report/PDF/2020/IW_Report_2020_BER-Er%C3%B6ffnung-neu.pdf
Ja, OK, ist seriöser. Aber: Auch hier fehlt eine Gegenrechnung, in der man zB nur, sagen wir mal die Hälfte dieser 6,5Mrd in Infrastrukturausbau und Flächenerschließung für Industrie und Gewerbe investiert hätte.
Vielleicht hätte man sogar Zukunftsbranchen wie Biotechnologie, Nanotechnologie, Robotik und weitere anziehen können, statt sich noch stärker von der bereits stark überstrapazierten Logistiksparte abhängig zu machen.
Tesla? Adlershof?
Wie würde der Berliner Süden bzw. der Kreis Dahme-Spreewald dann heute aussehen in Bezug auf Arbeitsplätze, Gewerbeeinnahmen, etc?
Da müssen Sie nur in den Nordwesten von Berlin schauen und vergleichen. Oder den Bereich zwischen Dahme-Spreewald und Dresden, oder in der Lausitz nach dem Kohleausstieg. Es gibt einige Kolleg:innen, die pendeln von Cottbus zum Flughafen BER mangels Jobs in der Region.
Im Deutschlandatlas findet man dazu eine Menge Karten, interaktiv, da kann man gut rumspielen.
Aber ja, das ist immer nur eine Annäherung, was wäre gewesen wenn nicht.
Aber zum Thema... dort wo es Flughäfen gibt, gibt es Jobs, direkt oder indirekt. Unabhängig davon, ob der Preis dafür passt, hoch, zu hoch ist. Die Politik muss gute Argumente haben, diese Jobmotoren fallen zu lassen. Auf diesen Mechanismus zielt Ryanair ab. Auch unabhängig davon, ob man Ryan oder ähnliche Modelle mag oder nicht. Das ist die Realität.
Beitrag vom 04.12.2024 - 13:36 Uhr
Vielleicht hätte man sogar Zukunftsbranchen wie Biotechnologie, Nanotechnologie, Robotik und weitere anziehen können, statt sich noch stärker von der bereits stark überstrapazierten Logistiksparte abhängig zu machen.
Tesla? Adlershof?
Den Automobilsektor würde ich jetzt nicht als Zukunftsbranche in dem Sinne sehen auch nicht EVs.
Wie würde der Berliner Süden bzw. der Kreis Dahme-Spreewald dann heute aussehen in Bezug auf Arbeitsplätze, Gewerbeeinnahmen, etc?
Da müssen Sie nur in den Nordwesten von Berlin schauen und vergleichen. Oder den Bereich zwischen Dahme-Spreewald und Dresden, oder in der Lausitz nach dem Kohleausstieg.
Kann man nicht vergleichen, denn in den genannten Bereichen wurde (auch dank BER) ja gerade nichts investiert.
Es gibt einige Kolleg:innen, die pendeln von Cottbus zum Flughafen BER mangels Jobs in der Region.
Im Deutschlandatlas findet man dazu eine Menge Karten, interaktiv, da kann man gut rumspielen.
Aber ja, das ist immer nur eine Annäherung, was wäre gewesen wenn nicht.
Aber zum Thema... dort wo es Flughäfen gibt, gibt es Jobs, direkt oder indirekt.
Diese oft beobachtete Korrelation könnte auch auf einer umgekehrten Kausalität beruhen: Flughäfen wachsen dort, wo Jobs und Geld sind.
Vielleicht ist ja eher das Frankfurter Westend verantwortlich für den Aufstieg Fraports, nicht andersrum?
Dafür spricht, dass es dort, wo man versucht hat, über Flugplätze Jobs im Nirgendwo zu erzeugen, kaum Jobs jenseits des Flughafenzauns entstanden sind (Hahn, Memmingen, Kassel, ... ) .
Unabhängig davon, ob der Preis dafür passt, hoch, zu hoch ist. Die Politik muss gute Argumente haben, diese Jobmotoren
Stelle ich in Frage, s.o.
fallen zu lassen. Auf diesen Mechanismus zielt Ryanair ab. Auch unabhängig davon, ob man Ryan oder ähnliche Modelle mag oder nicht. Das ist die Realität.
Dieser Beitrag wurde am 04.12.2024 13:37 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 04.12.2024 - 14:18 Uhr
Vielleicht hätte man sogar Zukunftsbranchen wie Biotechnologie, Nanotechnologie, Robotik und weitere anziehen können, statt sich noch stärker von der bereits stark überstrapazierten Logistiksparte abhängig zu machen.
Tesla? Adlershof?
Den Automobilsektor würde ich jetzt nicht als Zukunftsbranche in dem Sinne sehen auch nicht EVs.
Das ist eine sehr eigenwillige Sichtweise. Adlershof?
Wie würde der Berliner Süden bzw. der Kreis Dahme-Spreewald dann heute aussehen in Bezug auf Arbeitsplätze, Gewerbeeinnahmen, etc?
Da müssen Sie nur in den Nordwesten von Berlin schauen und vergleichen. Oder den Bereich zwischen Dahme-Spreewald und Dresden, oder in der Lausitz nach dem Kohleausstieg.
Kann man nicht vergleichen, denn in den genannten Bereichen wurde (auch dank BER) ja gerade nichts investiert.
Sie wollen also sagen, ein Flughafen zieht Investitionen an? Das sage ich doch die ganze Zeit!
Aber zum Thema... dort wo es Flughäfen gibt, gibt es Jobs, direkt oder indirekt.
Diese oft beobachtete Korrelation könnte auch auf einer umgekehrten Kausalität beruhen: Flughäfen wachsen dort, wo Jobs und Geld sind.
Vielleicht ist ja eher das Frankfurter Westend verantwortlich für den Aufstieg Fraports, nicht andersrum?
Vielleicht. Ã"ndert aber nichts an meiner Aussage. Ich habe ja nicht gesagt, was was auslöst/ausgelöst hat.
Dafür spricht, dass es dort, wo man versucht hat, über Flugplätze Jobs im Nirgendwo zu erzeugen, kaum Jobs jenseits des Flughafenzauns entstanden sind (Hahn, Memmingen, Kassel, ... ).
Immerhin.
Beitrag vom 04.12.2024 - 16:22 Uhr
Vielleicht hätte man sogar Zukunftsbranchen wie Biotechnologie, Nanotechnologie, Robotik und weitere anziehen können, statt sich noch stärker von der bereits stark überstrapazierten Logistiksparte abhängig zu machen.
Tesla? Adlershof?
Den Automobilsektor würde ich jetzt nicht als Zukunftsbranche in dem Sinne sehen auch nicht EVs.
Das ist eine sehr eigenwillige Sichtweise.
Im Vergleich zu Nano- und Biotechnologie?
Auch Teslas sind nur Autos, auch wenn mancher Fan das anders empfindet :)
Adlershof?
Sagte mir nichts, musste ich googlen.
Der Ausbau dieses Stadtteils zum Wissenschafts und Wirtschaftsstandort läuft schon seit den 90ern.
Worauf wollen Sie da im Zusammenhang mit dem BER raus?
Wie würde der Berliner Süden bzw. der Kreis Dahme-Spreewald dann heute aussehen in Bezug auf Arbeitsplätze, Gewerbeeinnahmen, etc?
Da müssen Sie nur in den Nordwesten von Berlin schauen und vergleichen. Oder den Bereich zwischen Dahme-Spreewald und Dresden, oder in der Lausitz nach dem Kohleausstieg.
Kann man nicht vergleichen, denn in den genannten Bereichen wurde (auch dank BER) ja gerade nichts investiert.
Sie wollen also sagen, ein Flughafen zieht Investitionen an? Das sage ich doch die ganze Zeit!
Nein, ich _habe_ gesagt, in den BER und sein Umfeld _wurde_ massiv investiert.
Wir wissen aber nicht was rausgekommen wäre, wenn nur ein Bruchteil dieser Investitionen in andere Gegenden, Stadtteile oder Wirtschaftsförderung für andere Branchen als Logistik geflossen wäre...
Aber zum Thema... dort wo es Flughäfen gibt, gibt es Jobs, direkt oder indirekt.
Diese oft beobachtete Korrelation könnte auch auf einer umgekehrten Kausalität beruhen: Flughäfen wachsen dort, wo Jobs und Geld sind.
Vielleicht ist ja eher das Frankfurter Westend verantwortlich für den Aufstieg Fraports, nicht andersrum?
Vielleicht. Ã"ndert aber nichts an meiner Aussage. Ich habe ja nicht gesagt, was was auslöst/ausgelöst hat.
Doch, denn Sie behaupten einen positiven Effekt auf die regionale Wirtschaft durch Flughäfen wie Hahn, Memmingen, Kassel-Calden, etc. den man mit beachten müsse, wenn man die Bilanzverluste dieser Flughäfen betrachtet, die idR der Steuerzahler trägt.
Dafür spricht, dass es dort, wo man versucht hat, über Flugplätze Jobs im Nirgendwo zu erzeugen, kaum Jobs jenseits des Flughafenzauns entstanden sind (Hahn, Memmingen, Kassel, ... ).
Immerhin.
Dieser Beitrag wurde am 04.12.2024 16:24 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 05.12.2024 - 09:38 Uhr
@contrail55
Sind Ihnen, bzgl. meiner Antwort, heute 8:46 Uhr, die Argumente ausgegangen?
Keinesfalls, habe ich übersehen.
Mit kein Produkt kostet, was es kostet ist gemeint, dass man für die Absicht dahinter den Preis anstrebt, der dieser Absicht zuträglich ist.
Sonderangebote haben die Absicht zB. Lager zu räumen oder Kunden anzuziehen. Haben Sie noch nie Restposten unter geplantem VK verkauft um nicht noch ein bisschen Deckungsbeitrag zu generieren oder Interesse an Ihrem Produkt zu erzeugen?
Ich wusste nicht das Preise für Tickets, die unter dem wahren Kosten liegen, unter 'Sonderangebote zur Lagerräumung' fallen.
Das ist mir absolut neu.
Preise über dem kalkulierten VK nimmt doch auch gerne mit, wenn der Markt es hergibt.
Richtig, "...wenn der Markt es hergibt".
Gibt er aber offensichtlich nicht her.
Und deshalb wird nach staatlicher Quersubvention gerufen.
Das gilt besonders für Tickets, deren Preise kontinuierlich auf das Kaufverhalten abgestimmt werden.
Das Modell der LCC ist auch ziemlich klar. Minimale BareFare Preise um Kunden anzulocken um mit den Zusatzverkäufen zu punkten. Die Preisspanne bei Ryan geht von 15 - 350�, der Durchschnittspreis liegt Mitte 60� und entspricht ziemlich genau den Kosten für diesen Sitz. Wie beschrieben, Kunden locken oder abräumen was gerade geht. Kurz, kein Ticket kostet so viel wie es kostet.
Wenn dieses Geschäftsmodel nur funktioniert, wenn es mit staatlicher Unterstützung funktioniert, u.a auch um den Wettbewerb zu 'schlagen', wie das FR ja offensichtlich plant(!), dann ist es nicht korrekt.
Das haben wir jetzt aber zum x-ten Mal durchgekaut.
Möglich, aber nicht geklärt.
Beitrag vom 05.12.2024 - 09:41 Uhr
Letztendlich macht der BER aber 212 Mio Verlust in 2023, nach 90 Mio Verlust in 2022.
Sicher, und damit lag man 2023 über 60 Mio besser als geplant. Der eigentliche Betrieb von BER war 2023 profitabel und wird es auch 2024 sein. Die Konzernverluste sind Folgen von Altlasten und hoher Verschuldung durch endlose Bauverzögerungen sowie einer nahtlos anschließenden Pandemie.
Hurra, ein geringer Verlust ist ein positives Ergebnis- damit können Sie bei Dieter Nuhr auftreten.
Durchaus. Auch das wiederhlot sich, Sie nehmen ein Parameter und durch die Alleinstellung wird es überhöht dargestellt. Das wird aber dem Ganzen nicht gerecht.
Das wiederholt sich - Sie beenden eine Diskussion, in dem Sie etwas behaupten und für richtig erklären, ohne wirklich darauf einzugehen.
Ich bleibe dabei:
auch ein geringerer Verlust, als erwartet, ist ein Verlust und somit absolut nichts, was 'bejubelt werden sollte.
Beitrag vom 05.12.2024 - 10:42 Uhr
...
Preise über dem kalkulierten VK nimmt doch auch gerne mit, wenn der Markt es hergibt.
Richtig, "...wenn der Markt es hergibt".
Gibt er aber offensichtlich nicht her.
Und deshalb wird nach staatlicher Quersubvention gerufen.
dazu:
https://www.europarl.europa.eu/topics/de/article/20211118STO17609/landwirtschaftsstatistiken-subventionen-arbeitsplatze-produktion-infografikBeitrag vom 05.12.2024 - 10:46 Uhr
...
Preise über dem kalkulierten VK nimmt doch auch gerne mit, wenn der Markt es hergibt.
Richtig, "...wenn der Markt es hergibt".
Gibt er aber offensichtlich nicht her.
Und deshalb wird nach staatlicher Quersubvention gerufen.
dazu:
https://www.europarl.europa.eu/topics/de/article/20211118STO17609/landwirtschaftsstatistiken-subventionen-arbeitsplatze-produktion-infografik
Was hat Landwirtschaft - Ernährung ist nun mal unabdingbar für die menschliche Existenz (wobei ich nicht leugnen will das einige dieser Subventionen mehr als fragwürdig sind) - mit Fliegerei zu tun?
Beitrag vom 05.12.2024 - 10:53 Uhr
...
Preise über dem kalkulierten VK nimmt doch auch gerne mit, wenn der Markt es hergibt.
Richtig, "...wenn der Markt es hergibt".
Gibt er aber offensichtlich nicht her.
Und deshalb wird nach staatlicher Quersubvention gerufen.
dazu:
https://www.europarl.europa.eu/topics/de/article/20211118STO17609/landwirtschaftsstatistiken-subventionen-arbeitsplatze-produktion-infografik
Was hat Landwirtschaft - Ernährung ist nun mal unabdingbar für die menschliche Existenz (wobei ich nicht leugnen will das einige dieser Subventionen mehr als fragwürdig sind) - mit Fliegerei zu tun?
Sorry. Ich war der Meinung, dass
Preise über dem kalkulierten VK nimmt doch auch gerne mit, wenn der Markt es hergibt.
Richtig, "...wenn der Markt es hergibt".
Gibt er aber offensichtlich nicht her.
Und deshalb wird nach staatlicher Quersubvention gerufen.
sich auf Beispiele außerhalb der Fliegerei bezog. Hört sich jedenfalls so an.