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Beitrag vom 30.01.2017 - 14:27 Uhr
UserMacrole
User (94 Beiträge)





und bei fragwürdigen Arbeitsbedingungen (die es nirgendwo in der LH Group gibt!!


Fragwürdige Arbeitsbedingungen sehe ich durchaus bei Eurowings Europe



Dieser Beitrag wurde am 30.01.2017 14:29 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 30.01.2017 - 14:47 Uhr
UserA300-600
User (202 Beiträge)
Diese ganze Diskussion ist gerade an Lächerlichkeit nicht zu übertreffen.
Kann nicht mal langsam ein Moderator einschreiten und diese Trolls (Frequent C und flydc9) stoppen?
Normale Diskussionen und Gespräche sind nicht möglich, weil hier nur noch zitiert, rezitiert und durch o.g. Trolls blockiert wird.
Und um das ganze noch mal auf den Punkt zu bringen und meine Meinung zum Ursprungsbeitrag hier auch noch mal vomier zu geben:
Es ist unanständig mitten in einer Schlichtung auf so eine Art und Weise wie Hohmeister es gemacht hat Druck auf den Schlichter auszuüben. Eigentlich müsste der Schlichter sofort von seiner Aufgabe zurücktreten und den Schuldigen (Harry Hohmeister) auch ganz klar benennen.
Beitrag vom 30.01.2017 - 15:03 Uhr
Usergpower
User (1650 Beiträge)
Danke für die klaren Worte, zu beiden Themen!
Beitrag vom 30.01.2017 - 16:37 Uhr
Userflydc9
User (675 Beiträge)

Das man als ausgebildeter Pilot an die LH gebunden ist und nicht wechseln kann, wurde vermutlich schon x-mal in anderen Beiträgen erwähnt


Sorry aber das ist quatsch, und das wissen sie auch. Als ausgebildeter Pilot bei LH kann man gehen wann man will. Es gibt nirgendwo einen Passus im Arbeitsvertrag der einem verbietet, den Hut zu nehmen.
Beitrag vom 30.01.2017 - 17:07 Uhr
UserMuck
User (287 Beiträge)
Ja, die Frage stellt sich, was der Vorstand mit dieser Aussage während der Schlichtung bezweckt.

Will man die Piloten dazu bringen Druck auf Ihre Vertreter in der Tarifkommission aufzubauen vor Angst um ihre Jobs und/oder Zukunftsperspektiven?

Oder bereitet man die Öffentlichkeit schon einmal darauf vor, dass der Schlichterspruch durch den Vorstand nicht angenommen werden kann weil man unter diesem keine Zukunft für die Marke Lufthansa sähe?

Wie auch immer: Ich denke der Schlichter und die Tarifkommissionsmitglieder sind professionell genug um dieses "Störfeuer" nicht zu beachten.
Beitrag vom 30.01.2017 - 17:13 Uhr
Userchris7891
User (809 Beiträge)

Das man als ausgebildeter Pilot an die LH gebunden ist und nicht wechseln kann, wurde vermutlich schon x-mal in anderen Beiträgen erwähnt


Sorry aber das ist quatsch, und das wissen sie auch. Als ausgebildeter Pilot bei LH kann man gehen wann man will. Es gibt nirgendwo einen Passus im Arbeitsvertrag der einem verbietet, den Hut zu nehmen.

Schon wieder nicht aufgepasst. LH-Flugschüler dürfen nur bei LH fliegen,da die MPL an den Operator gebunden ist. Erst nach 1500 Flugstunden hat man eine ATPL.
Beitrag vom 30.01.2017 - 17:14 Uhr
Userfbwlaie
User (4459 Beiträge)
Hat es schon einmal ein Ähnliches wie das Verhalten von Hohmeister gegeben?
LH hat damit doch klar gesagt, dass man an einer unabhängigen Schlichtung nicht interessiert ist.
Unabhängig von Hohmeisters Drohung kann doch LH bestimmte Bereiche in Personengesellschaften per Betriebsübergang ausgliedern. die dann Dienstleister für LH (und auch andere) sind . vgl. Datenverarbeitung.
Was sind bereits EW....?

Dieser Beitrag wurde am 30.01.2017 17:16 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 30.01.2017 - 17:15 Uhr
Userchris7891
User (809 Beiträge)
Ja, die Frage stellt sich, was der Vorstand mit dieser Aussage während der Schlichtung bezweckt.

Will man die Piloten dazu bringen Druck auf Ihre Vertreter in der Tarifkommission aufzubauen vor Angst um ihre Jobs und/oder Zukunftsperspektiven?

Oder bereitet man die Öffentlichkeit schon einmal darauf vor, dass der Schlichterspruch durch den Vorstand nicht angenommen werden kann weil man unter diesem keine Zukunft für die Marke Lufthansa sähe?

Wie auch immer: Ich denke der Schlichter und die Tarifkommissionsmitglieder sind professionell genug um dieses "Störfeuer" nicht zu beachten.


Ich weiß nicht so recht. LH wollte doch die Schlichtung. Hohmeister verliert sein Gesicht. Garnadt ist bald weg. Er steht meiner Meinung ziemlich alleine da.
Beitrag vom 30.01.2017 - 17:19 Uhr
Userchris7891
User (809 Beiträge)
Hat es schon einmal Ähnliches wie das Verhalten von Hohmeister gegeben?
LH hat damit doch klar gesagt, dass man an einer unabhängigen Schlichtung nicht interessiert ist.
Unabhängig von Hohmeisters Drohung kann doch LH bestimmte Bereiche in Personengesellschaften per Betriebsübergang ausgliedern. die dann Dienstleister für LH (und auch andere) sind . vgl. Datenverarbeitung.
Was sind bereits EW....?

Funktioniert aber nicht mit LH. Nur 8 % der Flotte dürfen per Wetlease für LH fliegen (alles über CRJ/ERJ) .

Die Frage ist, ob der Kunde dann noch bereit ist mit so einem Konstrukt aus verschiedenen Gesellschaften zu fliegen.
Beitrag vom 30.01.2017 - 17:20 Uhr
Userflydc9
User (675 Beiträge)

Das man als ausgebildeter Pilot an die LH gebunden ist und nicht wechseln kann, wurde vermutlich schon x-mal in anderen Beiträgen erwähnt


Sorry aber das ist quatsch, und das wissen sie auch. Als ausgebildeter Pilot bei LH kann man gehen wann man will. Es gibt nirgendwo einen Passus im Arbeitsvertrag der einem verbietet, den Hut zu nehmen.

Schon wieder nicht aufgepasst. LH-Flugschüler dürfen nur bei LH fliegen,da die MPL an den Operator gebunden ist. Erst nach 1500 Flugstunden hat man eine ATPL.

Ja das sind gerade die letzen paar Flugschüler , die LH aufgenommen hat, für den Rest der ca 5000 Piloten gilt das nicht - die haben einen ATPL, der überall gültig ist.
Ausserdem gibt es in Zukunft nach dem neuen Ausbildungskonzept wieder für allen neuen einen voll gültigen ATPL - und keinen MPL mehr

Dieser Beitrag wurde am 30.01.2017 17:21 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 30.01.2017 - 17:37 Uhr
Userfbwlaie
User (4459 Beiträge)
@chris7891,
die Dienstkleidung wird gestellt...
Die Flotte mag LH gehören, aber nicht das fliegende Personal...
Ich habe erlebt wie MA im Bereich Verpackung eines Chemiekonzernes per Betriebsübergang zu Logistikern mutierten. Das Entgelt wurde für alle Tarifgruppen (auch AT) entsprechend "angepasst". Es gab noch eine einmalige Entschädigungszahlung...
Ob Betriebsvereinbarungen bei LH Ähnliches zulassen, weiss ich nicht!

Dieser Beitrag wurde am 30.01.2017 17:38 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 30.01.2017 - 18:07 Uhr
UserMuck
User (287 Beiträge)
@fbwlaie:
Chris sagte eben, dass es eine Vereinbarung gibt, dass so etwas nicht möglich ist.

Es gibt hierzu nicht nur eine Betriebsvereinbarung sondern sogar einen Tarifvertrag. Er besagt, dass minimal 93,5% der Blockstunden von Flugzeugen ab 95 Sitzplätzen mit LH-Flugnummer durch KTV-Piloten bereedert werden müssen.
siehe  http://www.iww.de/quellenmaterial/id/190089

Man kann natürlich unter EW-Nummer fliegen, aber chris sagt, dass das wohl nicht unbedingt durch den Kunden angenommen würde.

Ich meine: Wäre es so einfach sich des ungeliebten eigenen Humankapitals zu entledigen, dann hätte man es schon längst gemacht.


Dieser Beitrag wurde am 30.01.2017 18:16 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 30.01.2017 - 18:32 Uhr
Usergpower
User (1650 Beiträge)
Es gibt noch eine weitere Regel. Wo LH draufsteht muss auch LH drin sein. Daher die *A Bemalung auf den Jump Fliegern. Wie weit man das treiben könnte ohne die Marke zu erodieren sei mal dahingestellt. Aber diese Woche wissen wir mehr.

Dieser Beitrag wurde am 30.01.2017 19:57 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 30.01.2017 - 19:47 Uhr
Userflydc9
User (675 Beiträge)
Die Lufthansa kann einen Tarifabschluss mit der von den Piloten geforderten Erhöhung von 20 Prozent nicht gebrauchen. Denn, so Spohrs richtige Litanei, angesichts effizienterer Wettbewerber von Billigfliegern bis zu den Golflinien kann es die Lufthansa nicht leisten, wenn ihre Ausgaben für Pilotengehälter von bislang rund einer Milliarde Euro im Jahr um 200 Millionen Euro ansteigen. Bereits die umgerechnet rund zwei Euro pro Passagier mehr beim Flugpreis wären viele Kunden ein Grund anderswo zu buchen. Darum schrumpft die Lufthansa-Marke als Kern des Konzerns bereits seit gut drei Jahren und ist nach einst fast 400 Fliegern bei 334 Maschinen angekommen.

 http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/schlichtung-steht-vor-ende-der-lufthansa-drohen-hohe-belastungen/19323598-all.html

Dieser Beitrag wurde am 30.01.2017 19:49 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 30.01.2017 - 20:52 Uhr
UserMuck
User (287 Beiträge)
Bereits die umgerechnet rund zwei Euro pro Passagier mehr beim Flugpreis wären viele Kunden ein Grund anderswo zu buchen.

Ach so. Wenn CS das so sagt, dann muss das ja stimmen.

Oje, die "Nummer 1 Netz-Airline in Europa", welche der "Qualitätsführerschaft höchste Bedeutung" zukommen lassen möchte hat das Problem, dass ihr bei einem durchschnittlichen Ticket-Preis von 458€ die Kunden davon rennen, wenn die Tickets zwei Euro teurer werden.

Aber zum Glück kriegen Gewerkschaften nie 100% ihrer Forderung, sondern maximal 50%.

Vielleicht schafft es die Lufthansa, ja mit einem Euro Mehrpreis pro Ticket zu überleben. Zumal die "Hub-Airlines ... im Wesentlichen über den Ersatz älterer Flugzeuge durch modernere Muster mit höheren Sitzplatzkapazitäten" wachsen, was einen "senkenden Einfluss auf die Stückkosten" hat.
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