Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Airline-Chef auf dem linken Sitz

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Beitrag vom 27.12.2020 - 11:04 Uhr
UserA320Fam
User (1175 Beiträge)
Mal etwas böswillig ... da kann ja nicht viel dran sein an so einem Kapitäns-Job, wenn man den mal eben so nebenbei mit nur vereinzelten Flügen ausführen kann.
Und im Ernst ... was soll der Quatsch? Ist das ums Ego zu befriedigen oder was? Nie im Leben kann der den Job vollwertig erfüllen. Für mich ist sowas ein klares Sicherheitstisiko und voll daneben. Dann soll er Hobby-Kisten steuern, Cessnas oder so, aber nicht 3mal im Jahr mit Paxen durch die Gegend düsen. Nie im Leben hat der die nötige Routine dafür...
Beitrag vom 27.12.2020 - 14:13 Uhr
UserFLAPS FIVE
User (39 Beiträge)
Offenbar hat man bei aero.de den Artikel zurückgezogen. Wofür auch immer das gut war. Vielleicht demnächst "Priority"?
Beitrag vom 27.12.2020 - 14:44 Uhr
UserFW 190
User (1687 Beiträge)
Um welchen CEO handelt es sich ? Und warum soll ein Lizenzinhaber nicht diese aufrecht erhalten wenn
a. die Möglichkeit dazu hat,
b. aus welchen Gründen auch immer daran interessiert ist und er
c. nach einer SIM Session mit einem Trainingskapitän an seiner Seite genau so sicher wie seine Mitarbeiterfliegt?

Es wird doch hier immer gerne von der Einfachheit des "an Lern" Berufes gesprochen (dauerte bis zum CPT mind. rd. 7 Jahre, heute eher 17), die kann dann der CEO dann sicher besser beurteilen als die vielen Schlaumeier hier. UND die von einigen so sehr erhoffen 1 Mann Cockpits kann er dann auch selbst viel besser beurteilen.

Ich finde es jedenfalls besser wenn der Chef zumindest annähernd das kann was er von den Mitarbeitern verlangt oder es zumindest gut verstehen kann. Das ist doch heute Berufsübergreifend eher das Problem, die Entscheidungsträger können oft nur beurteilen wenn etwas schlecht läuft, aber besser besser machen ist nicht. Ich kann auch feststellen wenn ein Ei faul ist, aber legen kann ich es nicht.
Beitrag vom 27.12.2020 - 15:01 Uhr
UserA320Fam
User (1175 Beiträge)
Ist ja krass, der Artikel ist weg.
Es ging um Air Baltik und dessen CEO. Der ist jetzt von B737 auf den A220 umgestiegen.
Und @FW190, klar kann der machen was er will, und wenn's die Lizenz zum Steuern eines Airliners ist. Ich zweifel aber stark an, das man seine Kompetenz und Routine für nen Kapitänssitz bei seiner eigentlichen Hauptberufung, nämlich Chef einer Airline, in dem Masse wie benötigt aufrecht erhält, nicht bei 3x fliegen im Jahr und auch nicht bei 6x.
Beitrag vom 27.12.2020 - 15:20 Uhr
UserFLAPS FIVE
User (39 Beiträge)
Ich zweifel aber stark an, das man seine Kompetenz und Routine für nen Kapitänssitz ... in dem Masse wie benötigt aufrecht erhält, nicht bei 3x fliegen im Jahr und auch nicht bei 6x.
Dann haben aber diverse LH Piloten bereits ein gravierendes Sicherheitsproblem? Dann besser gleich aus´s Arbeitsamt mit denen, oder nicht?
Beitrag vom 27.12.2020 - 15:30 Uhr
UserFW 190
User (1687 Beiträge)
.... Ich zweifel aber stark an, das man seine Kompetenz und Routine für nen Kapitänssitz bei seiner eigentlichen Hauptberufung, nämlich Chef einer Airline, in dem Masse wie benötigt aufrecht erhält, nicht bei 3x fliegen im Jahr und auch nicht bei 6x.

Ich nehme an, dass das nicht das eigentliche Ziel ist, sondern die bessere Beurteilung der Arbeitsleistung der Piloten durch direkte Inaugenscheinnahme und aktives mittun.

Beispiel aus einem anderen Bereich: z-B. Triebwerksüberholung mit Zeitvorgabe und dann schwierige Demontage. Was glauben Sie was passieren würde, wen einer Chefs da mal im Blaumann richtig mitmachen würde um zu sehen was da geleistet werden muss? Von dem Motivationschub der Mitarbeiter ganz zu schweigen.
Beitrag vom 27.12.2020 - 16:02 Uhr
UserA320Fam
User (1175 Beiträge)
.... Ich zweifel aber stark an, das man seine Kompetenz und Routine für nen Kapitänssitz bei seiner eigentlichen Hauptberufung, nämlich Chef einer Airline, in dem Masse wie benötigt aufrecht erhält, nicht bei 3x fliegen im Jahr und auch nicht bei 6x.

Ich nehme an, dass das nicht das eigentliche Ziel ist, sondern die bessere Beurteilung der Arbeitsleistung der Piloten durch direkte Inaugenscheinnahme und aktives mittun.

Beispiel aus einem anderen Bereich: z-B. Triebwerksüberholung mit Zeitvorgabe und dann schwierige Demontage. Was glauben Sie was passieren würde, wen einer Chefs da mal im Blaumann richtig mitmachen würde um zu sehen was da geleistet werden muss? Von dem Motivationschub der Mitarbeiter ganz zu schweigen.

Das ist Ihre Interpretation und mag auch gegebenfalls so sein.
Nur stutzt der nicht einfach nur mit im Flt Deck, sitzt da als Captain mit aller Konsequenz. Der beobachtet da nicht ei fach nur die Arbeit um Cickpit, sondern ist da Teil davon. Und da unterstelle ich die Notwendigkeit von Routine und Praxis und die spreche ich einem CEO auf dem linken Sessel ab.
Das kann man auch nicht mit der Aussage von @Flaps5 vergleichen.
Beitrag vom 27.12.2020 - 16:58 Uhr
UserV178
User (208 Beiträge)
Ich zweifel aber stark an, das man seine Kompetenz und Routine für nen Kapitänssitz ... in dem Masse wie benötigt aufrecht erhält, nicht bei 3x fliegen im Jahr und auch nicht bei 6x.
Dann haben aber diverse LH Piloten bereits ein gravierendes Sicherheitsproblem? Dann besser gleich aus´s Arbeitsamt mit denen, oder nicht?
Das kann man auch nicht mit der Aussage von @Flaps5 vergleichen.
Und da unterstelle ich die Notwendigkeit von Routine und Praxis und die spreche ich einem CEO auf dem linken Sessel ab.
Wo ist denn nun der Unterschied ob einer 9 Monate zuhause sitzt oder 9 Monate den Betrieb leitet? Flugpraxis jeweils NULL Stunden (oder Minuten)?
Beitrag vom 27.12.2020 - 17:01 Uhr
UserViri
User (800 Beiträge)
Ich zweifel aber stark an, das man seine Kompetenz und Routine für nen Kapitänssitz ... in dem Masse wie benötigt aufrecht erhält, nicht bei 3x fliegen im Jahr und auch nicht bei 6x.
Dann haben aber diverse LH Piloten bereits ein gravierendes Sicherheitsproblem? Dann besser gleich aus´s Arbeitsamt mit denen, oder nicht?
Das kann man auch nicht mit der Aussage von @Flaps5 vergleichen.
Und da unterstelle ich die Notwendigkeit von Routine und Praxis und die spreche ich einem CEO auf dem linken Sessel ab.
Wo ist denn nun der Unterschied ob einer 9 Monate zuhause sitzt oder 9 Monate den Betrieb leitet? Flugpraxis jeweils NULL Stunden (oder Minuten)?

Die, die solange nicht geflogen und dann wieder fliegen gehen, haben aber vorher ein mehrtägiges Simulatortraining vor sich, bevor man sie wieder auf die Linie lässt. Hat ein CEO für sowas Zeit? Falls ja, frage ich mich, ob er in seinem Job überhaupt ausgelastet ist.

Dieser Beitrag wurde am 27.12.2020 17:02 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 27.12.2020 - 17:10 Uhr
UserV178
User (208 Beiträge)
Ich zweifel aber stark an, das man seine Kompetenz und Routine für nen Kapitänssitz ... in dem Masse wie benötigt aufrecht erhält, nicht bei 3x fliegen im Jahr und auch nicht bei 6x.
Dann haben aber diverse LH Piloten bereits ein gravierendes Sicherheitsproblem? Dann besser gleich aus´s Arbeitsamt mit denen, oder nicht?
Das kann man auch nicht mit der Aussage von @Flaps5 vergleichen.
Und da unterstelle ich die Notwendigkeit von Routine und Praxis und die spreche ich einem CEO auf dem linken Sessel ab.
Wo ist denn nun der Unterschied ob einer 9 Monate zuhause sitzt oder 9 Monate den Betrieb leitet? Flugpraxis jeweils NULL Stunden (oder Minuten)?

Die, die solange nicht geflogen und dann wieder fliegen gehen, haben aber vorher ein mehrtägiges Simulatortraining vor sich, bevor man sie wieder auf die Linie lässt.
Ob jeder wirklich mehrere Tage in dem Simulator muss oder der Sim nur einen Teil ausmacht, na na na ... Tausende stillgelegte Piloten mal mehrere Tage, hat jemand mal kurz einen Taschenrechner für mich?
Hat ein CEO für sowas Zeit?
Die nimmt er sich. Ist doch klar.
Falls ja, frage ich mich, ob er in seinem Job überhaupt ausgelastet ist.
Wenn Sie dafür Zeit haben, warum sollte der CEO keine haben?
Beitrag vom 27.12.2020 - 18:17 Uhr
Usershuttle737
User (207 Beiträge)
Die Person ( Martin Gauss) hat Ihre berufliche Laufbahn übrigens im Cockpit begonnen ... ( war F/O bei DBA)
Desweiteren bezweifle ich,dass er mit normalen F/O‘s fliegt,
sondern wenn,dann mit Trainings Kapitänen.
Das A220 type-rating hat er dennoch wie jeder andere durchlaufen müssen nehme ich an...( anders wie Niki Lauda,der sein Airbus Rating am Wochenende gemacht hat,und auch so flog)
Beitrag vom 27.12.2020 - 18:22 Uhr
UserViri
User (800 Beiträge)
Ob jeder wirklich mehrere Tage in dem Simulator muss oder der Sim nur einen Teil ausmacht, na na na ... Tausende stillgelegte Piloten mal mehrere Tage, hat jemand mal kurz einen Taschenrechner für mich?

Herzlichen Glückwunsch, jetzt haben Sie das Problem jeder Airline verstanden, die nicht fliegen kann.

Hat ein CEO für sowas Zeit?
Die nimmt er sich. Ist doch klar.

Ist das so klar? Vielleicht sollte ich CEO einer Airline werden. Scheint ein chilliger Job zu sein, wenn man nebenbei noch fliegen gehen kann.

Falls ja, frage ich mich, ob er in seinem Job überhaupt ausgelastet ist.
Wenn Sie dafür Zeit haben, warum sollte der CEO keine haben?

Hmmmmmm, jetzt mal überlegen. Was macht ein CEO nochmal beruflich? Akten sortieren? Nein, das wars nicht. Kaffee kochen? Auch nicht. Ach ja ich habs: eine Airline führen!
Beitrag vom 27.12.2020 - 19:07 Uhr
UserV178
User (208 Beiträge)
Vielleicht sollte ich CEO einer Airline werden. Scheint ein chilliger Job zu sein, wenn man nebenbei noch fliegen gehen kann.
Ja vielleicht. Falls es eine Airline geben sollte die auf Sie gewartet hat.
Hmmmmmm, jetzt mal überlegen. Was macht ein CEO nochmal beruflich? Akten sortieren? Nein, das wars nicht. Kaffee kochen? Auch nicht. Ach ja ich habs: eine Airline führen!
Na sehen Sie, darum klappt das nicht mit Ihnen.
Beitrag vom 27.12.2020 - 19:41 Uhr
UserHalvar aus Flake
User (33 Beiträge)
Mal etwas böswillig ... da kann ja nicht viel dran sein an so einem Kapitäns-Job, wenn man den mal eben so nebenbei mit nur vereinzelten Flügen ausführen kann.
Und im Ernst ... was soll der Quatsch? Ist das ums Ego zu befriedigen oder was? Nie im Leben kann der den Job vollwertig erfüllen. Für mich ist sowas ein klares Sicherheitstisiko und voll daneben. Dann soll er Hobby-Kisten steuern, Cessnas oder so, aber nicht 3mal im Jahr mit Paxen durch die Gegend düsen. Nie im Leben hat der die nötige Routine dafür...

Auch mal etwas böswillig....:

Wenn so etwas in einem Forum einer Fachzeitschrift lesen muss, dann verwundert es nicht, dass Insider kaum hier vorhanden sind.
Bar jeder sachlichen und fachlichen Kenntnis so etwas heraus zu hauen, dass zeugt von immensem Selbstbewusstsein.
Ein CEO der auf sein Gehalt freiwillig verzichtet und seinen anderen Managementkollegen eine Gehaltskürzung in Höhe von 20 % auferlegt und dann noch de facto als voll qualifizierter Kapitän umsonst einen Rundlauf fliegt und somit als gutes Beispiel voran geht, um die Coronakrise zu überstehen, so abzukanzeln....
Die tausenden von unfallfreien Stunden zuvor, die technischen Abnahmeflüge beim Hersteller....das alles zählt ja nicht, oder??
Und wenn er als CEO Zeit hat, kann man das auch deuten, dass er als Chef delegiert, somit seine Mitarbeiter fördert und von vorne ein Unternehmen führt und der Laden einfach läuft und er mal sich ein oder zwei Tage rausnehmen kann.
Wenn er zurück kommt kann er entscheidenden Input geben hinsichtlich aller beteiligten Prozesse am Startflughafen, an der Destination hinsichtlich des dortigen Ground Handlings....
Manch anderer CEO schickt lieber ein mehrköpfiges Auditoren- Team los um sich dann von unerfahrenen Schreibtischtätern Umstände schildern zu lassen, die er wahrscheinlich pragmatischer und praxisnäher beurteilt....
Von den Synergie- Effekten hinsichtlich Motivation und Mitarbeiter- Produktivität reden wir besser mal nicht.

Man stelle sich mal vor ein Herr Spohr oder ein Herr O´Leary würden mal monatelang mal gratis arbeiten und mal aktiv mitarbeiten, da wo letztendlich das Geld verdient wird......




Dieser Beitrag wurde am 27.12.2020 19:48 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 27.12.2020 - 19:47 Uhr
Usershuttle737
User (207 Beiträge)
Mal etwas böswillig ... da kann ja nicht viel dran sein an so einem Kapitäns-Job, wenn man den mal eben so nebenbei mit nur vereinzelten Flügen ausführen kann.
Und im Ernst ... was soll der Quatsch? Ist das ums Ego zu befriedigen oder was? Nie im Leben kann der den Job vollwertig erfüllen. Für mich ist sowas ein klares Sicherheitstisiko und voll daneben. Dann soll er Hobby-Kisten steuern, Cessnas oder so, aber nicht 3mal im Jahr mit Paxen durch die Gegend düsen. Nie im Leben hat der die nötige Routine dafür...

Auch mal etwas böswillig....:

Wenn so etwas in einem Forum einer Fachzeitschrift lesen muss, dann verwundert es nicht, dass Insider kaum hier vorhanden sind.
Bar jeder sachlichen und fachlichen Kenntnis so etwas heraus zu hauen, dass zeugt von immensem Selbstbewusstsein.
Ein CEO der auf sein Gehalt freiwillig verzichtet und seinen anderen Managementkollegen eine Gehaltskürzung in Höhe von 20 % auferlegt und dann noch de facto als voll qualifizierter Kapitän umsonst einen Rundlauf fliegt und somit als gutes Beispiel voran geht, um die Coronakrise zu überstehen, so abzukanzeln....
Die tausenden von unfallfreien Stunden zuvor, die technischen Abnahmeflüge beim Hersteller....das alles zählt ja nicht, oder??
Und wenn er als CEO Zeit hat, kann man das auch deuten, dass er als Chef delegiert, somit seine Mitarbeiter fördert und von vorne ein Unternehmen führt und der Laden einfach läuft und er mal sich ein oder zwei Tage rausnehmen kann.
Wenn er zurück kommt kann er entscheidenden Input geben hinsichtlich aller beteiligten Prozesse am Startflughafen geben, an der Destination hinsichtlich des dortigen Ground Handlings....
Manch anderer CEO schickt lieber ein mehrköpfiges Auditoren- Team los um sich dann von unerfahrenen Schreibtischtätern Umstände schildern zu lassen, die er wahrscheinlich pragmatischer und praxisnäher beurteilt....
Von den Synergie- Effekten hinsichtlich Motivation und Mitarbeiter- Produktivität reden wir besser mal nicht.

Man stelle sich mal vor ein Herr Spohr oder ein Herr O´Leary würden mal monatelang mal gratis arbeiten und mal aktiv mitarbeiten, da wo letztendlich das Geld verdient wird......


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