Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Boeing hat Blitzschutz der 787-Tanks...

Beitrag 1 - 15 von 40
1 | 2 | 3 | « zurück | weiter »
Beitrag vom 11.12.2019 - 12:51 Uhr
Userder_handwerker
User (8 Beiträge)
Geiz ist geil! ;)
Beitrag vom 11.12.2019 - 13:13 Uhr
UserEin_Fliegereiint..
User (364 Beiträge)
Liebe Boeing, lasst doch einfach gleich alles weg, auch die Flieger. Das spart Unsummen ein. Das da noch kein BWLer drauf gekommen ist :-)
Beitrag vom 11.12.2019 - 13:31 Uhr
UserFW 190
User (1331 Beiträge)
Ooh, hat der Lieferant einfach so die Kupferstreifen weggelassen? Und das ohne Rückfrage? Ach nee, Boeing beherrscht nun auch die Physik der Blitze, ja dann ist ja alle gut.
Beitrag vom 11.12.2019 - 14:02 Uhr
UserTody76
User (40 Beiträge)
Bei Boeing kommt man darauf, daß Flugzeuge bauen Geld kostet und das mindert die Gewinne und Renditen!
Beitrag vom 11.12.2019 - 14:04 Uhr
Userswift1212
User (137 Beiträge)
Das sollte man einfach mal gelesen haben, was hier ein QS-Manager von Boeing seiner Familie rät.

Bevor hier der Inhalt irgendwo verschwindet und nicht mehr nachzulesen ist:
Quelle:  https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/ernste-sicherheitsmaengel-34-familie-fliegt-nicht-mit-34-ex-boeing-qualitaetsmanager-warnt-vor-gefaehrlichen-dreamlinern-8299755


28 Jahre lang arbeitete John Barnett als Qualitätsmanager im Boeing-Werk in Everett (Bundesstaat Washington). Dann wurde er 2010 nach Charleston (South Carolina) versetzt, wo der neue Langstreckenjet 787 Dreamliner produziert wird. Und dort ticken die Uhren scheinbar anders.
"Die neue Führung verstand nichts von Prozeduren", erklärte Barnett in einem Interview mit "Corporate Crime Reporter". Vielmehr schien das neue Führungsteam nach dem Motto zu verfahren, dass sie die Dinge so angehen, wie es ihnen beliebt. Dies hinge wohl auch damit zusammen, dass dessen Mitglieder von der Militärsparte kamen und sich alle als Kumpels verstanden.

Schwere Sicherheitsmängel
Wie Barnett ausführte, seien die Mitarbeiter gedrängt worden, das Prozedere nicht einzuhalten, etwa indem Defekte nicht dokumentiert und Kontrollen nicht ausgeführt werden. Es sei darum gegangen, Aufgaben einfach abzuhaken, damit die Flugzeuge die Fabrik rasch verlassen und damit die Kasse klingeln lassen konnten.

Dabei habe es klein angefangen, nämlich mit dem Papierkram. So wurden in den Jahren 2011 und 2012 zunächst nur Schreibarbeiten nicht korrekt beendet. Doch in den folgenden Jahren sei es immer schlimmer geworden, kritisiert John Barnett. Es sei schließlich so weit gegangen, dass sicherheitsrelevante Probleme ignoriert wurden.
Insbesondere drei schwere Sicherheitsmängel seien nicht angegangen worden. So seien bei der Montage Titan-Splitter entstanden, die dann in Bereiche fielen, in denen sich Kabel zur Flugkontrolle und weitere elektronische Ausstattung befindet. Zum zweiten habe sein Team entdeckt, dass 25 Prozent der im Notfall für die Passagiere bestimmten Sauerstoffmasken nicht funktionieren. Und schließlich wurde nicht richtig dokumentiert, was mit beschädigten Teilen geschehe, sodass diese verloren gingen. Barnett ist jedoch überzeugt, dass viele davon - auch für die Struktur wichtige Komponenten - wieder eingebaut worden, ohne korrigiert worden zu sein.

Warnungen ignoriert
Doch obwohl John Barnett seine Bedenken laut äußerte und dabei alle im Konzern verfügbaren Wege einschlug, wurde letztlich nichts gegen diese Missstände unternommen. So habe er sich zunächst an seine direkten Vorgesetzten gewandt und, als dies nicht fruchtete, an den Konzernbereich Human Resources und schließlich sogar an den Bereich Ethik. Seine erste Beschwerde habe er in > 2014 eingereicht.
Barnetts Vorgesetzte versuchten daraufhin, ihn kaltzustellen. Sie versetzten ihn in eine Abteilung, in der er auf sich allein gestellt und von anderen Qualitätsmanagern isoliert war. Doch damit nicht genug: "Sie haben mich ständig verunglimpft. Ich befand mich in einem feindlichen Arbeitsumfeld. Ich konnte nichts mehr richtig machen. Wann immer ich auf das Prozedere verwies, wurde ich angewiesen, in deren Grauzonen zu arbeiten und Möglichkeiten zu finden, die Produktion am Laufen zu halten".

Behörden informiert
Nachdem John Barnett einsah, dass er intern nichts erreichen konnte, habe er sich an die Behörden gewandt - an die Bundesluftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) sowie an die OSHA (Occupational Safety and Health Administration), die für die Durchsetzung des Bundesarbeitssicherheitsgesetzes zuständig ist.
Während die Untersuchungen der OSHA laut Barnett noch laufen, wurde die FAA sofort aktiv und fand die Vorwürfe des Whistleblowers in Zusammenhang mit den Titan-Splittern und den verlorenen Teilen bestätigt. Was das Sauerstoffsystem anging, hatte Boeing inzwischen wohl selbst eine Untersuchung eingeleitet.
Zwar habe die FAA daraufhin Boeing verboten, weiterhin Flugzeuge mit besagten Metallsplittern auszuliefern, doch weil der Konzern der Ansicht ist, dass sie die Flugsicherheit nicht gefährdeten, hat Boeing die Käufer und Betreiber bereits ausgelieferter Maschinen nicht über diese Splitter informiert. Dies bedeute, dass rund 800 gefährdete Dreamliner im Flugbetrieb seien, kritisiert Barnett, der inzwischen nicht mehr für Boeing arbeitet.

Familie gewarnt
Der Ex-Boeing-Manager betonte, dass dies in einer Katastrophe enden könnte, und mit dieser Meinung sei er nicht allein.
AUS DIESEM GRUND WÜRDE ER SELBST EHER SEINEN FLUG ÄNDERN, BEVOR ER AN BORD EINER 787 MITFLIEGEN WÜRDE. AUCH DIE MITGLIEDER SEINER FAMILIE HABE ER DIESBEZÜGLICH GEWARNT UND GEBETEN, SICH GEGEBENENFALLS UM EIN ANDERES TICKET ZU BEMÜHEN, UM MIT EINEM ANDEREN FLUGZEUGTYP ZU FLIEGEN.


...einfach ohne Worte, wenn das ein Boeing-Qualitätsmanager so offen ausspricht.

Dieser Beitrag wurde am 11.12.2019 14:07 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 11.12.2019 - 14:11 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (347 Beiträge)
Sorry, aber was ist das bitte für ein Artikel? Das ist ja mal wieder Bild Zeitungs Niveau:
"Boeing hat am Dreamliner Absicherungen der Flügentanks gegen Blitztreffer still und heimlich abgeschafft."

Still und Heimlich hat man da etwas am Flieger geändert, das die FAA dann aber abgenommen hat? Jetzt versucht man aber wirklich die Boeing-Hater zu beglücken und Klicks zu generieren, oder?
Beitrag vom 11.12.2019 - 14:33 Uhr
Userswift1212
User (137 Beiträge)
@FloCo
Sorry, aber was ist das bitte für ein Artikel? Das ist ja mal wieder Bild Zeitungs Niveau:
"Boeing hat am Dreamliner Absicherungen der Flügentanks gegen Blitztreffer still und heimlich abgeschafft."

Still und Heimlich hat man da etwas am Flieger geändert, das die FAA dann aber abgenommen hat?
Jetzt versucht man aber wirklich die Boeing-Hater zu beglücken und Klicks zu generieren, oder?


Das hier ist einer der Whistle Blower, die offen die Arbeitsweise darlegen, die so niemals sein sollte! Ob hier die Kritiken eines John Barnett, eines Vince Weldon eines Richard P. Feynman, oder wer auch immer angeführt wird, die eine saubere Arbeit fordern und dafür aufstehen, so sind diese Kritiken zu prüfen, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen und nicht so pauschal abzutun!

Ob und was hier die FAA bei Boeing so alles abgenommen hat und was nicht, das ist ein sehr interessantes Thema und da sind noch einige Punkte offen.

Und noch einmal:
Diese Kritik hat überhaupt nichts mit Boeing-Hater zu tun, sondern bezieht sich ausschließlich auf die Forderung nach einer einwandfreien und sicheren Arbeit! - Und das beschränkt sich auch nicht auf einen Hersteller, einen Flugzeugtyp, ein Fluggesellschaft oder was auch immer und macht auch vor sauberen und einwandfreien Unfallermittlungen nicht halt!!!
--- und das gilt immer und überall!!!

Und dass hier bei einigen Abläufen von Boeing (und auch anderen Herstellern und Behörden) einiges im argen ist, steht wohl außer Frage!


...und den Entschluss mit einigen Flugzeugen einfach nicht mehr zu fliegen, das ist eine durchaus berechtigte Reaktion, die mittlerweile einige für sich und ihre Familie so treffen!!!

Dieser Beitrag wurde am 11.12.2019 14:40 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 11.12.2019 - 14:41 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (347 Beiträge)
Sorry, aber was ist das bitte für ein Artikel? Das ist ja mal wieder Bild Zeitungs Niveau:
"Boeing hat am Dreamliner Absicherungen der Flügentanks gegen Blitztreffer still und heimlich abgeschafft."

Still und Heimlich hat man da etwas am Flieger geändert, das die FAA dann aber abgenommen hat?
Jetzt versucht man aber wirklich die Boeing-Hater zu beglücken und Klicks zu generieren, oder?


Das hier ist einer der Whistle Blower, die offen die Arbeitsweise darlegen, die so niemals sein sollte! Ob hier die Kritiken eines John Barnett, eines Vince Weldon eines Richard P. Feynman, oder wer auch immer angeführt wird, die eine saubere Arbeit fordern und dafür aufstehen, so sind diese Kritiken zu prüfen, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen und nicht so pauschal abzutun!

Ob und was hier die FAA bei Boeing so alles abgenommen hat und was nicht, das ist ein sehr interessantes Thema und da sind noch einige Punkte offen.

Und noch einmal:
Diese Kritik hat überhaupt nichts mit Boeing-Hater zu tun, sondern bezieht sich ausschließlich auf die Forderung nach einer einwandfreien und sicheren Arbeit! - Und das beschränkt sich auch nicht auf einen Hersteller, einen Flugzeugtyp, ein Fluggesellschaft oder was auch immer und macht auch vor sauberen und einwandfreien Unfallermittlungen nicht halt!!!
--- und das gilt immer und überall!!!

Und dass hier bei einigen Abläufen von Boeing (und auch anderen Herstellern und Behörden) einiges im argen ist, steht wohl außer Frage!

Sorry, aber was hat Ihr Kommentar mit dem zu tun, was ich geschrieben habe? Ich habe die redaktionelle Leistung kritisiert und nicht abgestritten, dass da von Seiten Boeing und der FAA irgendetwas falsch gelaufen ist. Und wenn in dem Artikel geschrieben wird, dass Boeing etwas "still und heimlich" gemacht hat und später dann aber schreibt, dass ja die FAA davon weiß und es abgenommen habe (unter welchem Umständen auch immer), dann passt das einfach nicht zusammen und dient bloß dem Zweck hier weiter Zündstoff zu dem allseits beliebten Thema zu liefern.

Von daher, wenn Sie schon auf meinen Kommentar antworten, dann auch bitte zu dem was ich geschrieben habe und nicht zu irgendetwas, worauf ich nicht einmal Bezug genommen habe....
Beitrag vom 11.12.2019 - 15:05 Uhr
UserGraha
User (62 Beiträge)
Sorry, aber was ist das bitte für ein Artikel? Das ist ja mal wieder Bild Zeitungs Niveau:
"Boeing hat am Dreamliner Absicherungen der Flügentanks gegen Blitztreffer still und heimlich abgeschafft."

Still und Heimlich hat man da etwas am Flieger geändert, das die FAA dann aber abgenommen hat?
Jetzt versucht man aber wirklich die Boeing-Hater zu beglücken und Klicks zu generieren, oder?


Das hier ist einer der Whistle Blower, die offen die Arbeitsweise darlegen, die so niemals sein sollte! Ob hier die Kritiken eines John Barnett, eines Vince Weldon eines Richard P. Feynman, oder wer auch immer angeführt wird, die eine saubere Arbeit fordern und dafür aufstehen, so sind diese Kritiken zu prüfen, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen und nicht so pauschal abzutun!

Ob und was hier die FAA bei Boeing so alles abgenommen hat und was nicht, das ist ein sehr interessantes Thema und da sind noch einige Punkte offen.

Und noch einmal:
Diese Kritik hat überhaupt nichts mit Boeing-Hater zu tun, sondern bezieht sich ausschließlich auf die Forderung nach einer einwandfreien und sicheren Arbeit! - Und das beschränkt sich auch nicht auf einen Hersteller, einen Flugzeugtyp, ein Fluggesellschaft oder was auch immer und macht auch vor sauberen und einwandfreien Unfallermittlungen nicht halt!!!
--- und das gilt immer und überall!!!

Und dass hier bei einigen Abläufen von Boeing (und auch anderen Herstellern und Behörden) einiges im argen ist, steht wohl außer Frage!

Sorry, aber was hat Ihr Kommentar mit dem zu tun, was ich geschrieben habe? Ich habe die redaktionelle Leistung kritisiert und nicht abgestritten, dass da von Seiten Boeing und der FAA irgendetwas falsch gelaufen ist. Und wenn in dem Artikel geschrieben wird, dass Boeing etwas "still und heimlich" gemacht hat und später dann aber schreibt, dass ja die FAA davon weiß und es abgenommen habe (unter welchem Umständen auch immer), dann passt das einfach nicht zusammen und dient bloß dem Zweck hier weiter Zündstoff zu dem allseits beliebten Thema zu liefern.

Von daher, wenn Sie schon auf meinen Kommentar antworten, dann auch bitte zu dem was ich geschrieben habe und nicht zu irgendetwas, worauf ich nicht einmal Bezug genommen habe....

Sorry aber Sie irren hier. Im Bericht steht das die FAA Einspruch wegen der weggelassen Kupfer Ableitungen erheben wollte aber Boeing hat angeführt das bereits 40 in der Art produziert hat. Dies sagt doch das hier Boeing heimlich etwas gemacht hat ohne dies vorher sich absegnen zu lassen.
Der Bericht ist nach meiner Ansicht somit I.O.
Beitrag vom 11.12.2019 - 15:20 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (347 Beiträge)

Sorry aber Sie irren hier. Im Bericht steht das die FAA Einspruch wegen der weggelassen Kupfer Ableitungen erheben wollte aber Boeing hat angeführt das bereits 40 in der Art produziert hat. Dies sagt doch das hier Boeing heimlich etwas gemacht hat ohne dies vorher sich absegnen zu lassen.
Der Bericht ist nach meiner Ansicht somit I.O.

Wenn es still und heimlich war, wie kann dann die FAA Einspruch dagegen einlegen? Aus dem Artikel wird genau das nämlich nicht klar: Wann hat die FAA denn davon erfahren? Ohne solche Infos, kann man hier nur Vermutungen anstellen, und dafür ist der Wortlaut dann perfekt ausgewählt. Es fehlt aber jeder Hintergrund und Informationen. Und das was da dann steht ist nicht komplett, aber durch den ersten Absatz ein perfekter reißerischer Artikel. Mehr nicht und von daher bleibe ich dabei, dass das für mich Bildniveau ist, das genau solche Kommentare, wie die ersten 4 hier unter dem Artikel, provozieren soll.
Beitrag vom 11.12.2019 - 15:49 Uhr
Userdidigolf
User (244 Beiträge)
Sorry, aber was ist das bitte für ein Artikel? Das ist ja mal wieder Bild Zeitungs Niveau:
"Boeing hat am Dreamliner Absicherungen der Flügentanks gegen Blitztreffer still und heimlich abgeschafft."

Still und Heimlich hat man da etwas am Flieger geändert, das die FAA dann aber abgenommen hat? Jetzt versucht man aber wirklich die Boeing-Hater zu beglücken und Klicks zu generieren, oder?

Ich habe doch heute morgen den Artikel der Seattle Times schon mal im anderen Thread verlinkt, aus dem ziemlich klar hervorgeht, wie das ablief.
Boeing hat einfach vor Jahren den Einbau der Kupferfolie sowie Isolierverschlusskappen im Tank weggelassen. Da wusste die FAA noch nichts davon. Erst Anfang dieses Jahres wurde man darauf aufmerksam gemacht
FAA Ingenieure haben dagegen Einspruch erhebt, aber mit dem Hinweis auf die Auslieferung von den nächsten 40 Fliegern, die bereits gebaut waren, gab man wohl nach und akzeptierte das. Hat nichts mit Boeing bashing zu tun, sondern ist einfach nur gruselig was Boeing sich in letzter Zeit erlaubt!
Hier noch mal der Artikel in der ST:
 http://www.seattletimes.com/business/boeing-aerospace/faa-engineers-objected-to-boeings-removal-of-some-787-lightning-protection-measures/

Dieser Beitrag wurde am 11.12.2019 15:50 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 11.12.2019 - 15:59 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (347 Beiträge)
Ich habe doch heute morgen den Artikel der Seattle Times schon mal im anderen Thread verlinkt, aus dem ziemlich klar hervorgeht, wie das ablief.
Boeing hat einfach vor Jahren den Einbau der Kupferfolie sowie Isolierverschlusskappen im Tank weggelassen. Da wusste die FAA noch nichts davon. Erst Anfang dieses Jahres wurde man darauf aufmerksam gemacht
FAA Ingenieure haben dagegen Einspruch erhebt, aber mit dem Hinweis auf die Auslieferung von den nächsten 40 Fliegern, die bereits gebaut waren, gab man wohl nach und akzeptierte das. Hat nichts mit Boeing bashing zu tun, sondern ist einfach nur gruselig was Boeing sich in letzter Zeit erlaubt!
Hier noch mal der Artikel in der ST:
 http://www.seattletimes.com/business/boeing-aerospace/faa-engineers-objected-to-boeings-removal-of-some-787-lightning-protection-measures/

Nochmal, ist aber auch mein letzter Kommentar hier: Ja, das ist alles gut und schön, aber das ist doch auch gar nicht meine Kritik. In habe weder die FAA, noch Boeing, noch was einer von beiden gemacht hat, gut geheißen oder in Schutz genommen. Da sehen beide wieder nicht gut aus, weder Boeing, die das gemacht haben, noch die FAA, die dann aufgrund von kaufmännischen Argumenten das einfach so durch gehen lassen, obwohl sie Zweifel haben.
Das war nicht mein Thema.

Mir geht es um den Artikel, in dem nämlich genau all das, was Sie hier aus einem anderen Artikel angeben, nicht erwähnt wird. Da steht nur: Boeing hat mal wieder scheiße gebaut und still und heimlich irgendwas gemacht.
Keine Hintergründe, kein gar nichts.

Das ist das was ich kritisiert habe, nicht mehr, nicht weniger.

So, und nun war's das von mir hier, da das nicht zielführend ist und auch nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hat....
Beitrag vom 11.12.2019 - 16:08 Uhr
Userairborn
User (209 Beiträge)

Sorry aber Sie irren hier. Im Bericht steht das die FAA Einspruch wegen der weggelassen Kupfer Ableitungen erheben wollte aber Boeing hat angeführt das bereits 40 in der Art produziert hat. Dies sagt doch das hier Boeing heimlich etwas gemacht hat ohne dies vorher sich absegnen zu lassen.
Der Bericht ist nach meiner Ansicht somit I.O.

Wenn es still und heimlich war, wie kann dann die FAA Einspruch dagegen einlegen? Aus dem Artikel wird genau das nämlich nicht klar: Wann hat die FAA denn davon erfahren? Ohne solche Infos, kann man hier nur Vermutungen anstellen, und dafür ist der Wortlaut dann perfekt ausgewählt. Es fehlt aber jeder Hintergrund und Informationen. Und das was da dann steht ist nicht komplett, aber durch den ersten Absatz ein perfekter reißerischer Artikel. Mehr nicht und von daher bleibe ich dabei, dass das für mich Bildniveau ist, das genau solche Kommentare, wie die ersten 4 hier unter dem Artikel, provozieren soll.

FloCo
Sie stören sich, ich nenn es mal so, an der Aussage: "Boeing hat … still und heimlich ... abgeschafft".
Nach der mir bekannten Sachlage ist diese Kritik ihrerseits unberechtigt. U.a. waren bereits 40 Dreamliner mit reduzierter Blitzschutzeinrichtung produziert bevor diese Sachlage bekannt wurde und auch die FAA davon erfuhr.
Wenn man diese Vorgehensweise nicht als heimlich produziert, durchgeführt, bezeichnen kann, darf, wann dann?
Richtig ist, dass die bei der Flugzeugproduktion aufgetretenen Schlampereien immer offensichtlicher werden. Der Weg in die Öffentlichkeit war dann letztlich auch der Grund, Boeing zum Überdenken ihrer Fertigungs-Philosophie zu bewegen und zur Sachlage Stellung zu beziehen.



Dieser Beitrag wurde am 11.12.2019 16:10 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 11.12.2019 - 16:13 Uhr
UserLuftfahrt und Ei..
User (23 Beiträge)
Die Frage ist natürlich, ob trotz Aufweichung, die Blitze dem Jet schaden können. Blitze stellen bekanntlich keine Gefahr für Flugzeuge da und werden häufig sogar getroffen, ohne das es die Passagiere im Innenraum merken, da beim starten oder landen, der Lärmpegel, aufgrund der Triebwerksregulationen, in der Kabine besonders hoch ist.

Ich finde hier wird aus einer Mücke wieder ein Elefant gemacht!
Beitrag vom 11.12.2019 - 16:19 Uhr
UserMcFlyHAM
User (10 Beiträge)
Die Frage ist natürlich, ob trotz Aufweichung, die Blitze dem Jet schaden können. Blitze stellen bekanntlich keine Gefahr für Flugzeuge da und werden häufig sogar getroffen, ohne das es die Passagiere im Innenraum merken, da beim starten oder landen, der Lärmpegel, aufgrund der Triebwerksregulationen, in der Kabine besonders hoch ist.

Ich finde hier wird aus einer Mücke wieder ein Elefant gemacht!


Das zeugt leider von fachlicher Unkenntnis. Für Flugzeuge, die nicht aus Verbundmaterialen bestehen, ist die Aussage nicht ganz falsch. Bei Verbundmaterialien - und daraus besteht nun mal eine 787 und deren Flügel im Gegensatz z.B. zu einer 737 - sind Blitzeinschläge sehr wohl ein Problem!

Und was bitte sind Triebwerksregulationen???

Dieser Beitrag wurde am 11.12.2019 16:21 Uhr bearbeitet.
1 | 2 | 3 | « zurück | weiter »