Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Boeing setzt einen LOT-Dreamliner f...

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Beitrag vom 19.03.2013 - 09:45 Uhr
UserMik
User (1367 Beiträge)
Die NTSB ist über die ganze Vorgehensweise von Boeing und FAA alles andere als "glücklich", und hält die Boeinglösung für unzureichend.
Solange der Grund der Brände und Explosionen nicht gefunden wurde, dürfe die B787 nicht abheben auch nicht mit der "Notlösung von Boeing" !
Beitrag vom 19.03.2013 - 09:54 Uhr
UserReal Dreamliner
"Konstrukteur"
User (227 Beiträge)
Die NTSB ist über die ganze Vorgehensweise von Boeing und FAA alles andere als "glücklich", und hält die Boeinglösung für unzureichend.
Solange der Grund der Brände und Explosionen nicht gefunden wurde, dürfe die B787 nicht abheben auch nicht mit der "Notlösung von Boeing" !

Das ist auch mein Gefühl, leider hat das NTSB nicht die Möglichkeiten, der FAA das "relaunch" zu untersagen.Das liegt alleine in der Hand der FAA....
Hast Du einen Link oder eine Quelle?
Beitrag vom 19.03.2013 - 10:12 Uhr
UserMik
User (1367 Beiträge)
Geh mal bei Aerotelegraph rein da ist ein guter Beitrag darüber.....Boeing vertusch und verschweigt viele dinge sag ich nur.
Hoffe die EASA kuckt besser hin und übernimmt die FAA Entscheidung nicht ungeprüft...das Recht dazu hat sie !
Beitrag vom 19.03.2013 - 10:50 Uhr
UserReal Dreamliner
"Konstrukteur"
User (227 Beiträge)
Geh mal bei Aerotelegraph rein da ist ein guter Beitrag darüber.....Boeing vertusch und verschweigt viele dinge sag ich nur.
Hoffe die EASA kuckt besser hin und übernimmt die FAA Entscheidung nicht ungeprüft...das Recht dazu hat sie !

Danke für den Hinweis. Das sieht wirklich ganz schwer nach Vertuschung und Druck aus. Schaun wir mal, wie das weitergeht und ob die EASA in Vorleistung (die Zulassung für den A350 steht ja noch aus) die "Ergebnisse" der FAA akzeptiert. Eines erscheint nun sehr deutlich: Die FAA ist eine politische Behörde und vertritt die Interessen der Industrie und erst in zweiter Linie die der Paxe.

Beitrag vom 19.03.2013 - 11:22 Uhr
Userfbwlaie
User (3707 Beiträge)
Falls Boeing auf eine Freigabe der 787 vor den NTSB-Veranstaltungen zielt, wäre das eine Brüskierung der Sicherheitsbehörden. Vieleicht reagiert LaHood entsprechend. Hershman dürfte sauer sein.
Die Kunden bzw. Passagiere sollen also die Maschine testen...
Beitrag vom 19.03.2013 - 12:26 Uhr
Userda64291
User (312 Beiträge)
Geh mal bei Aerotelegraph rein da ist ein guter Beitrag darüber.....Boeing vertusch und verschweigt viele dinge sag ich nur.
Hoffe die EASA kuckt besser hin und übernimmt die FAA Entscheidung nicht ungeprüft...das Recht dazu hat sie !

Aerotelegraph zu zitieren ist ein absoluter Witz. Das ist als würde man die Bild Zeitung zitieren!

Und nochmals: Boeing wird kein Flugzeug bewusst auf die Strecke bringen so lange es Sicherheitsrisiken gibt.
Beitrag vom 19.03.2013 - 12:37 Uhr
UserMik
User (1367 Beiträge)
Da wäre ich mir nicht so sicher es geht um Milliarden Dollar da zählen Menschenleben nicht so viel, war das schon immer.
Und die FAA steht unter großem Druck durch Boeing und deren Lobbygruppen !
Solange man aber nicht gesichert weiß woran es bei den Akkus gelegen hat, darf die B787-8 nicht fliegen "Notlösungen" hin oder her !

Dieser Beitrag wurde am 19.03.2013 12:38 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 19.03.2013 - 12:47 Uhr
UserLord of the Air
User (18 Beiträge)
Und nochmals: Boeing wird kein Flugzeug bewusst auf die Strecke bringen so lange es Sicherheitsrisiken gibt.

Ein absoluter Witz ist zu glauben, daß Boeing keine Sicherheitsrisiken eingeht. In Chicago regiert nur noch das Geld, und das Desaster wird langsam zu teuer. Also, ab in die Luft mit den Dingern, denn es wird ja schon gut gehen.
Alleine der Gedanke daran, daß statt die wirkliche Ursache zu beseitigen nur eine "Sicherheitsbox" um die Batterie zu bauen und damit durchzukommen, läßt mich wütend werden.
Wie oben schon erwähnt wurde, kann man nur hoffen, daß die EASA in diesem Fall nicht blauäugig die zu erwartende FAA-Freigabe übernimmt, sondern eigene Untersuchungen macht. Aber das wird ja wieder verhindert werden, damit es nicht zu einem Wirtschaftskrieg kommt (siehe A350-Freigabe, wo es dann ja umgekehrt läuft)

Ich frage mich nur, warum Boeing sich so strikt weigert, herkömmliche Batterien einzusetzen, denn die Sicherheitsbox und das ganze Drumherum wiegen ja auch ein paar Kilo. Wie großl ist dann noch die Differenz zu einem herkömmlichen Akku, der das ganze Sicherheits- Zeug nicht braucht.
Sind die vielleicht 100kg Unterschied es wert, weiterhin Menschleben zu gefährden?

Dieser Beitrag wurde am 19.03.2013 12:48 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 19.03.2013 - 13:09 Uhr
Userflo2323
User (258 Beiträge)
Da wäre ich mir nicht so sicher es geht um Milliarden Dollar da zählen Menschenleben nicht so viel, war das schon immer.

Also das ist ja absolut lächerlich und eines Experten-Forums wie dem von Aero.de absolut unwürdig. Das impliziert ja, dass Boeing wissentlich Sicherheitsrisiken eingehen würde. Wenn bei einer 787 ein ernster Unfall passieren würde, dann hätte Boeing doch erst richtige Probleme.

Man kann durchaus auch als Eurpäer mal die ingenieurstechnische Meisterleistung anerkennen, dass die Ingenieure von Boeing innerhalb kürzester Zeit ein neues Batteriedesign entwickelt haben, während Airbus sein langjähriges Konzept mit Li-Ion-Batterien mal eben über Bord geworfen hat, weil man es sich nicht zugetraut hat. Die FAA ist eine staatliche Behörde und hat mit Boeing nichts zu tun. Wenn man dort nach umfangreichen Tests zum Ergebnis kommt, dass neue Batteriedesign ist 1000% sicher, dann haben die europäischen Behörden keinen Grund daran zu zweifeln.

Also bitte mal etwas die Kirche im Dorf lassen. Verschwörungstheorien haben bei Aero.de wohl eher keinen Platz.
Beitrag vom 19.03.2013 - 13:33 Uhr
UserMik
User (1367 Beiträge)
Was für ne Meisterleistung ? Die Kiste steht seit über 2 Monaten am Boden !
Das Batteriedesign haben keine Boeingingenieure entwickelt sondern welche aus Japan !
Und überbord wirft man nix ...sondern es ist nicht sicher genug, besser gesagt noch nicht deswegen hat Airbus die Reisleine gezogen und das ist gut so .
Die FAA hat viel zu große Zulassungsteile Boeing selber überlassen und das ist und war falsch !!
Und ein neues Batteriedesign hat Boeing garnicht sondern nur ne Notlösung...einen neuen Li-lon Akku für die B787 zu entwerfen zu bauen und zu testen dauert 1-2 Jahre mindestens.
Das weiß auch Boeing bloß will "kann" man nicht solange warten...hier geht es um Geld nix anderes und das hat nix mit irgendwelchen Verschwörungstheorien zutuen.



Dieser Beitrag wurde am 19.03.2013 13:34 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 19.03.2013 - 13:34 Uhr
UserReal Dreamliner
"Konstrukteur"
User (227 Beiträge)
Da wäre ich mir nicht so sicher es geht um Milliarden Dollar da zählen Menschenleben nicht so viel, war das schon immer.

Also das ist ja absolut lächerlich und eines Experten-Forums wie dem von Aero.de absolut unwürdig. Das impliziert ja, dass Boeing wissentlich Sicherheitsrisiken eingehen würde. Wenn bei einer 787 ein ernster Unfall passieren würde, dann hätte Boeing doch erst richtige Probleme.

Man kann durchaus auch als Eurpäer mal die ingenieurstechnische Meisterleistung anerkennen, dass die Ingenieure von Boeing innerhalb kürzester Zeit ein neues Batteriedesign entwickelt haben, während Airbus sein langjähriges Konzept mit Li-Ion-Batterien mal eben über Bord geworfen hat, weil man es sich nicht zugetraut hat. Die FAA ist eine staatliche Behörde und hat mit Boeing nichts zu tun. Wenn man dort nach umfangreichen Tests zum Ergebnis kommt, dass neue Batteriedesign ist 1000% sicher, dann haben die europäischen Behörden keinen Grund daran zu zweifeln.

Also bitte mal etwas die Kirche im Dorf lassen. Verschwörungstheorien haben bei Aero.de wohl eher keinen Platz.

Sie glauben auch an die Euro Rettung, oder?

Mal im Ernst. Ich hatte mal das Vergnügen, ein Seminar besuchen zu dürfen, das den unverfänglichen Titel : "Haftpflicht in der Luftfahrt" trug. Seitdem betrachte ich die Welt mit anderen Augen. Auf einen Nenner gebracht: Alles ist eine Kosten-Nutzen Rechnung. Sogar Lufttüchtigkeitsanweisungen werden nach einer Rechnung erlassen oder eben auch nicht.
Wenn man den Verlautbarungen des NTSB glauben darf, hat die FAA schon bei der Zulassung der 787genau so gehandelt.
Beitrag vom 19.03.2013 - 13:37 Uhr
UserFW 190
User (938 Beiträge)
Man kann durchaus auch als Eurpäer mal die ingenieurstechnische Meisterleistung anerkennen, dass die Ingenieure von Boeing innerhalb kürzester Zeit ein neues Batteriedesign entwickelt haben, während Airbus sein langjähriges Konzept mit Li-Ion-Batterien mal eben über Bord geworfen hat, weil man es sich nicht zugetraut hat.

Ingenieutechnische Meisterleistung? Bist Du sicher? Seit 2006 entwickelt und nach dem Desaster unter zur Hilfenahme von externen (man spricht von Ford und anderen) Fachleuten die nicht aus der Flugzeugindustrie oder dem Akku oder Ladesystemzulieferern kommen.

Das angeblich langjährige Konzept bei Airbus sollte doch erst mit dem A 350 kommen. Die bereiten nun 2 Lösungen vor, das wäre bei dieser neuen Technologie auch von Seiten Boeing besser gewesen einen Plan B vorbeitet zu haben. Meisterliche Ingenieurleistungen wurden bei Boeing durch meisterliche Einkaufspraktiken ersetzt.

Warten wir doch mal ab wie schnell Deine Meisterleistung wieder fliegt....
Beitrag vom 19.03.2013 - 14:48 Uhr
Userfbwlaie
User (3707 Beiträge)
So ganz hat Boeing (bei Randy) nicht erklärt, wie eine erhöhte Sauerstoffkonzentration bei den Batterien vermieden werden soll. "Zieht" es immer in der Batterie, d. h. Kabinenluft wir permanent durch die Batterie gedrückt?
Wie wird im Bodenbetrieb verfahren....
Was soll die Kiste mit ihrem 1/8 Zoll starkem Blech überhaupt aushalten können?

Dieser Beitrag wurde am 19.03.2013 14:49 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 19.03.2013 - 15:20 Uhr
UserLord of the Air
User (18 Beiträge)

Also das ist ja absolut lächerlich und eines Experten-Forums wie dem von Aero.de absolut unwürdig. Das impliziert ja, dass Boeing wissentlich Sicherheitsrisiken eingehen würde. Wenn bei einer 787 ein ernster Unfall passieren würde, dann hätte Boeing doch erst richtige Probleme.

Man kann durchaus auch als Eurpäer mal die ingenieurstechnische Meisterleistung anerkennen, dass die Ingenieure von Boeing innerhalb kürzester Zeit ein neues Batteriedesign entwickelt haben, während Airbus sein langjähriges Konzept mit Li-Ion-Batterien mal eben über Bord geworfen hat, weil man es sich nicht zugetraut hat. Die FAA ist eine staatliche Behörde und hat mit Boeing nichts zu tun. Wenn man dort nach umfangreichen Tests zum Ergebnis kommt, dass neue Batteriedesign ist 1000% sicher, dann haben die europäischen Behörden keinen Grund daran zu zweifeln.

Also bitte mal etwas die Kirche im Dorf lassen. Verschwörungstheorien haben bei Aero.de wohl eher keinen Platz.

Wie glaubwürdig ist denn eine Firma, die nur des PR-Gags wegen einen Potemkinschen Pappmachee-Flieger präsentiert hat und dabei noch so dreist weiter behauptet hat, er würde ein halbes Jahr später (oder früher... ich weiß es nicht mehr so genau) den Erstflug haben. Tolle Meisterleistung!

Boeing hat einfach nur Glück gehabt, daß die beiden Brände (oder Batterieverschmorungen oder wie auch immer) am Boden bzw. in Landereichweite erfolgt sind, sonst hätte es da schon die ersten Toten gegeben (des Ausgleich wegen: Ja, auch die Paxe von QF32 hatten Glück).
Wo ist denn da die technische Meisterleistung bei der ursprünglichen Konstruktion der Batterie bzw. der Elektrik? Fehlt nur noch, daß einer behauptet, "die sind ja bei Thales und der der japanischen Akku-Klitsche entwickelt worden... da kann ja Boeing nix dafür, das die bösen externen Firmen so schlecht sind."

Es ist schon traurig, wie manche hier den Amis am Rockzipfel hängen und so tun als wären sie Götter und uns weit technisch überlegen. Wir Europäer müssen uns auf keinen Fall vor irgendwem verstecken, aber wenn uns Leute wie flo2323 weiterhin so etwas einreden, glauben einige das vielleicht auch noch.
An der Stelle möchte ich nochmals auf die Seattle Times hinweisen, in deren Kommentaren zum Desaster deutlich zu lesen ist, was die Amerikaner über Boeing und Amerika in diesen Tagen denken.


Dieser Beitrag wurde am 20.03.2013 08:53 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 19.03.2013 - 15:40 Uhr
UserOBI
User (115 Beiträge)
1000%ig braucht ja gar nicht sein ... 100%ig sicher reicht ja schon.

Alles darüber ist pures Marketing ... ;-)
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