Beitrag vom 20.10.2025 - 17:59 Uhr
@aero.de:
Warum verbreiten Sie erneut, ohne kritisch zu hinterfragen, Unwahrheiten?
"Ein erster wichtiger Schritt sei die Rücknahme der Erhöhung bei der Luftverkehrssteuer, die bereits im Koalitionsvertrag vereinbart, aber nicht umgesetzt ist."
Das ist eine Unwahrheit, ja eigentlich sogar eine Lüge!
Denn das wurde nicht 'vereinbart'. Es wurde als Möglichkeit und Ziel in den Koalitionsvertrag hinein geschrieben, aber eben unter Finanzierungsvorbehalt. Und eine Finanzierung solcher Geschenke ist eben z.Zt. absolut nicht möglich!
Und auch die Aussage von Herrn Niggemann:
"Wichtige Industrieregionen in Deutschland verlören wegen der hohen Kosten ihre Anbindung an die Weltwirtschaft, ..."
wird immer nur behauptet, aber noch nie irgendwie relevant nachvollziehbar untersetzt/ begründet.
Btw.
Auch diese Behauptung das die (staatlich 'verursachten'!?) Standortkosten "...zu deutlich höheren Ticketpreisen" in 2025, gegenüber 2019 geführt hätten, würde ich gerne mal nachgewiesen haben - natürlich unter Berücksichtigung der allgemeinen Inflationsrate in Deutschland. Ich wage zu behaupten das das nicht stimmt.
Beitrag vom 20.10.2025 - 18:07 Uhr
Wichtige Industrieregionen in Deutschland verlören wegen der hohen Kosten ihre Anbindung an die Weltwirtschaft, sagte Lufthansas Personalvorstand Michael Niggemann. Er bestätigte, dass weitere Inlandsverbindungen zu den Drehkreuzen Frankfurt und München auf dem Prüfstand stehen, weil sie defizitär seien.
Die ewig gleiche Leier, ohne wirklich Fakten und Zahlen zu benennen. Und dahinter dann noch die Ansicht, Nachfrage durch niedriger Preise da zu generieren, wo sie aktuell nicht vorhanden ist. Und dass sollen letztlich alle Steuerzahler aufgrund fadenscheiniger und nicht belegten Behauptungen bezahlen. Es könnte auch sein, dass die Nachfrage ganz einfach nicht da ist. Aber die LH scheint genauso wie unsere Automobilwirtschaft im "Gestern" hängen geblieben zu sein. Dafür spricht ja auch der ewige Einsatz von viermotorigen, veralteten Fluggerät. Reine Nostalgie.
Dieser Beitrag wurde am 20.10.2025 18:08 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 20.10.2025 - 19:46 Uhr
Ja, das mittlerweile tägliche Rumgeheule über hohe Standortkosten im Luftverkehr bekommt langsam etwas Rituelles ...
[monotoner Singsang an]
Oh Springer- und Funke-Presse, unser täglich' Wehklagen über hohe Kosten verbreite heute, auf dass der Zorn der Beeinflussten unsere Regierung hinwegfegen möge und wir uns wohlgesonnere Herrscher in Amt und Würden bringen können. Amen.
[monotoner Singsang aus]...
Aber mal im Ernst: 30% militärische Kosten bei der Flugsicherung? Wo sollen denn die bei einem Verhältnis der Flugbewegungen von bestenfalls 1:1000 (wenn alle Luftwaffen Geräte tatsächlich flugtauglich wären) herkommen?
Dieser Beitrag wurde am 20.10.2025 21:37 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 21.10.2025 - 02:51 Uhr
Ich fände es gut, wenn im Gegenzug die Bundeswehr bei den Herren mal anklingelt und noch hunderttausende nachfordert für die Sicherheit bisher, in der wir gelebt haben. Haben ja schwache Branchen wie Stahlindustrie und Bergbau auch mitbezahlen müssen bisher.