Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / F-18-Kampfflugzeuge würden rund 8 M...

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Beitrag vom 29.07.2020 - 01:21 Uhr
UserAfterburner
User (122 Beiträge)
Nebenbei ist auch noch Macron sauer, denn es wurden für das gemeinsame
Future Combat Air System der EU vereinbart, solche elektronischen Stör-Geräte zu entwickeln / einzubauen.

Atomwaffen hätte Frankreich theoretische außerdem auch im Angebot ... würde eigentlich mehr Sinn machen, man würde sich die angeblich so super-wichtige atomare Teilhabe mit unseren EU-Nachbarn sichern.
Beitrag vom 29.07.2020 - 03:07 Uhr
Usermuckster
User (24 Beiträge)
Die Greenpeace-Kasper haben keine Ahnung, was die Super Hornet kosten würde. Der Vergleich zu Australien zeigt vielmehr, dass man eine Studie mit dem Ziel in Auftrag gab, ein möglichst unschönes Ergebnis vorweisen zu können.

Denn kein Flugzeug wird zum Listenpreis verkauft. Unzählige Faktoren beeinflussen die Preisgestaltung, nicht zuletzt die Politik.

Und gerade weil im derzeitigen Klima ein Verkauf amerikanischer Rüstungsgüter nach Deutschland einen Riesen-Propagandaerfolg für die Trump-Administration darstellen würde, darf die Bundesluftwaffe mit erheblichen Preisnachlässen rechnen.

Hinzukommt, dass die Super Hornet als Lückenbüßer fungieren soll. Es würde keinen Technologietransfer geben, keine Forderung nach einer Einbindung deutscher Unternehmen; und auch diese aus amerikanischer Sicht vorteilhafte Konstellation wird entsprechend honoriert werden.

Dieser Beitrag wurde am 29.07.2020 03:07 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 29.07.2020 - 08:27 Uhr
UserReal Dreamliner
"Konstrukteur"
User (290 Beiträge)
Nur 8 Milliarden? Das ist doch ein Deal.

In Zeiten, in denen die gewählte Politik für Wolkenschlösser und für milde Gaben die Kohle in Billiongröße raushaut, bekämen wir für das Geld ausnahmsweise mal etwas in die Hand.

An eine Bereitschaft der Franzosen, der Luftwaffe ihre Atomwaffen zur "Verfügung" zu stellen, glaube ich nicht.
Beitrag vom 29.07.2020 - 09:59 Uhr
UserEricM
User (2288 Beiträge)
Denn kein Flugzeug wird zum Listenpreis verkauft. Unzählige Faktoren beeinflussen die Preisgestaltung, nicht zuletzt die Politik.

Guter Punkt.
Bis diese geplanten F18 tatsächlich auf dem Asphalt eines deutschen Fliegerhorsts stehen, können wir also locker 16-24 Mrd einplanen.

SCNR :)

Dieser Beitrag wurde am 29.07.2020 10:50 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 29.07.2020 - 12:24 Uhr
Usersf260
User (572 Beiträge)
Nebenbei ist auch noch Macron sauer, denn es wurden für das gemeinsame
Future Combat Air System der EU vereinbart, solche elektronischen Stör-Geräte zu entwickeln / einzubauen.

Atomwaffen hätte Frankreich theoretische außerdem auch im Angebot ... würde eigentlich mehr Sinn machen, man würde sich die angeblich so super-wichtige atomare Teilhabe mit unseren EU-Nachbarn sichern.

Schön dass Macron sauer ist. Und weiter? Seit wann entscheiden die Franzosen, was die Deutschen zu kaufen haben und was nicht?
Die Rafale steht nicht zur Wahl, da sie ebenfalls nicht für die amerikanischen B61 Bomben zugelassen sind und ebenso keine ELOKA Version verfügt.
Desweiteren möchte man bei der Bundeswehr endlich mal ein marktverfügbares System Und keine europäische Lösung, die erst dann funktioniert, wenn sie kurz vor der Ausmusterung steht.
Deshalb: JA zur Super Hornet und NEIN zu Eurofighter in dieser Rolle.
Beitrag vom 29.07.2020 - 12:26 Uhr
Usermichik897
User (49 Beiträge)
Realistische Einschätzung. Bei einem Stückpreis von rund 70 Mio. kommt schonmal die Hälfte zusammen, dazu addieren sich Ersatzteile, Schulung und Wartungskosten die im Zweifel teils nur durch Hersteller gemacht werden.
Beitrag vom 29.07.2020 - 13:17 Uhr
UserAfterburner
User (122 Beiträge)
Schön dass Macron sauer ist. Und weiter? Seit wann entscheiden die Franzosen, was die Deutschen zu kaufen haben und was nicht?

Schon mal was von europ. Zusammenarbeit gehört? In Zeiten von Trump wichtiger den je. Außerdem hat Airbus Defense wichtige Standorte in Deutschland, z.B. in Bayern. Die opponieren dort ebenfalls.

Die Rafale steht nicht zur Wahl,

Von der Rafale hat doch niemand geredet.

Desweiteren möchte man bei der Bundeswehr endlich mal ein marktverfügbares System Und keine europäische Lösung, die erst dann funktioniert, wenn sie kurz vor der Ausmusterung steht.

Kann man einerseits so sehen, andernseits muss aber auch die Frage gestellt werden, ob man wirklich im 21 Jhd. einsatzfähige Atombomber braucht. Das ist doch total veraltet. Wenn man sich schon Atomwaffen zulegen möchte, dann ne moderne Rakete, oder allerwenigstens ne Drone, aber doch keine veraltete Bombertechnik. Wenns nur ne Milliarde wäre, von mir aus, aber 8 Milliarden um Weltuntergang spielen zu können, ne.

Beitrag vom 29.07.2020 - 13:19 Uhr
UserAfterburner
User (122 Beiträge)
An eine Bereitschaft der Franzosen, der Luftwaffe ihre Atomwaffen zur "Verfügung" zu stellen, glaube ich nicht.

Das Atomwaffenprogramm ist teuer, da würden in Frankreich offene Türen eingetreten.
Schon Chirac hatte vor~20 Jahren angeboten Deutschland zu beteiligen. Das wurde von der damaligen rot-grünen Regierung aber abgelehnt, die waren damals noch gegen Kernwaffen. Heute sind die dagegen wieder hipp, weshalb auch immer.
Beitrag vom 29.07.2020 - 13:57 Uhr
UserStockMaster
User (76 Beiträge)
Nur 8 Milliarden? Das ist doch ein Deal.

In Zeiten, in denen die gewählte Politik für Wolkenschlösser und für milde Gaben die Kohle in Billiongröße raushaut, bekämen wir für das Geld ausnahmsweise mal etwas in die Hand.

An eine Bereitschaft der Franzosen, der Luftwaffe ihre Atomwaffen zur "Verfügung" zu stellen, glaube ich nicht.

Auch wenn es vielleicht sarkastisch gemeint war (nicht sicher, sorry), stimmt die Aussage so voll.
Wenn wir wirklich 45 Superhornets inkl. Serviceleistungen, Ersatzteilversorgung, Schulungen etc für €8 Mrd bekommen, dann ist das ein sehr guter Deal! Dann hoffentlich aber auch mit ordentlichem Lastenheft, Anforderungsmanagement (um teure Änderungen zu vermeiden) und all inclusive über die Programmlebensdauer. Die Gesamtkosten über die Programmlebensdauer können schnell mal das Dreifache des Anschaffungspreises sein. Wenn das alles für 8Mrd gegeben ist, wäre das der preislich beste Deal den die Bundeswehrbeschaffung in meiner Erinnerung gemacht hat.
Beitrag vom 29.07.2020 - 14:00 Uhr
Usersf260
User (572 Beiträge)
Es geht bei einsatzfähigen Systemen nicht nur um die Atomwaffen. Man munkelt die F-18 könnte auch konventionell eingesetzt werden ;) Vor allem mit einer Fülle an waffensysteme, die der Eurofighter nicht mal ansatzweise einsetzen kann. Und im besonderen geht es hier auch um die Growler, das derzeit mit Abstand beste und vor allem bestens funktionierende System für ECR, welches es gibt.
Europäische Zusammenarbeit ist schön und gut, aber die Soldaten brauchen Material welches im Einsatz keine Probleme Macht und funktioniert. Und da machen besonders vergangene Rüstungsprojekte keine gute Figur: Siege A400M, NH90, Tiger, usw.
Dieses jahrelange rumgegurke bei der europäischen Industrie nervt einfach nur noch. Statt großer Versprechungen sollte man erst mal
Liefern.
Nicht umsonst werden C-130J und CH-47/CH-53K eingeführt.
Beitrag vom 29.07.2020 - 14:03 Uhr
Usersf260
User (572 Beiträge)
Schön dass Macron sauer ist. Und weiter? Seit wann entscheiden die Franzosen, was die Deutschen zu kaufen haben und was nicht?

Schon mal was von europ. Zusammenarbeit gehört? In Zeiten von Trump wichtiger den je. Außerdem hat Airbus Defense wichtige Standorte in Deutschland, z.B. in Bayern. Die opponieren dort ebenfalls.

Die Rafale steht nicht zur Wahl,

Von der Rafale hat doch niemand geredet.

Desweiteren möchte man bei der Bundeswehr endlich mal ein marktverfügbares System Und keine europäische Lösung, die erst dann funktioniert, wenn sie kurz vor der Ausmusterung steht.

Kann man einerseits so sehen, andernseits muss aber auch die Frage gestellt werden, ob man wirklich im 21 Jhd. einsatzfähige Atombomber braucht. Das ist doch total veraltet. Wenn man sich schon Atomwaffen zulegen möchte, dann ne moderne Rakete, oder allerwenigstens ne Drone, aber doch keine veraltete Bombertechnik. Wenns nur ne Milliarde wäre, von mir aus, aber 8 Milliarden um Weltuntergang spielen zu können, ne.


Und nochmal, es geht nicht darum sich Atomwaffen zuzulegen, sondern explizit um den Einsatz der amerikanischen B61 Bombe. Keine französchen oder englischen oder sonstwo her stammenden Kernwaffen. Nur um die Einsatzmöglichkeiten der amerikanischen Bombe.
Beitrag vom 29.07.2020 - 14:19 Uhr
UserEricM
User (2288 Beiträge)
Die Rafale steht nicht zur Wahl, da sie ebenfalls nicht für die amerikanischen B61 Bomben zugelassen sind und ebenso keine ELOKA Version verfügt.

Die Fokussierung auf diese B61 Bomben bzw auf diese Form der aus den 60igern stammenden "nuklearen Teilhabe" halte ich sowieso in 2020 für völlig unangebracht.
In keinem realistischen Szenario seit 1990 spielen von Jagdbombern abgeworfene Freifall-Atombomben noch irgend eine Rolle.
Militärisch ist dieses Konzept mittlerweile doch völlig sinnlos. Büchel ist stattdessen statisches Erstschlagsziel und wird in der ersten Stunde eines entsprechenden Konflikts aus dem Spiel genommen. Zusammen mit der Region um Cochem.
Das ist viel rausgeschmissenes Geld für nukleare Brauchtumspflege ohne den geringsten praktischen Nährwert.
Dieses Konzept taugt doch nicht mal mehr zur Abschreckung...

Beitrag vom 29.07.2020 - 16:55 Uhr
Usersf260
User (572 Beiträge)
Da steht auf einem anderen Blatt, Fakt ist dennoch, dass es eine der Anforderungen ist.
Beitrag vom 29.07.2020 - 17:44 Uhr
UserGroße Krügerkl..
User (98 Beiträge)
Die Rafale steht nicht zur Wahl, da sie ebenfalls nicht für die amerikanischen B61 Bomben zugelassen sind und ebenso keine ELOKA Version verfügt.

Die Fokussierung auf diese B61 Bomben bzw auf diese Form der aus den 60igern stammenden "nuklearen Teilhabe" halte ich sowieso in 2020 für völlig unangebracht.
In keinem realistischen Szenario seit 1990 spielen von Jagdbombern abgeworfene Freifall-Atombomben noch irgend eine Rolle.
Militärisch ist dieses Konzept mittlerweile doch völlig sinnlos. Büchel ist stattdessen statisches Erstschlagsziel und wird in der ersten Stunde eines entsprechenden Konflikts aus dem Spiel genommen. Zusammen mit der Region um Cochem.
Das ist viel rausgeschmissenes Geld für nukleare Brauchtumspflege ohne den geringsten praktischen Nährwert.
Dieses Konzept taugt doch nicht mal mehr zur Abschreckung...



Ganz genau das.

Und wenn hier behaupten wird die F18 Growler sei das beste was es gibt im bereich ELOKA, dann frage ich mich ob da wieder die BW gemessen hat und ob der selbe Unfug wie beim G36 rausgekommmen ist.

Wer seine eigene Rüstung nicht unterstützt und sich auf so einen Freund verlässt, der ist verlassen.
Europa muss hier ganz klar die Kante zeigen, wir brauchen diese Fähigkeit veraltete US Atombomben abzuwerfen nicht. Die Konflikte sehen heute anders aus.
Es wäre deutlich besser das Einsatztprofil anzupassen und dann EFA weiter zu entwickeln, dann hat man die Technik selbst anstatt das man Boeing kauft.
Der nächste Schritt ist dann sowieso einen europä. Fighter Gen. 6 im Gesamtkonzept zu entwickeln. Tatsächlich könnte das Programm in Dtl. da schon hinführen und technologie entwickeln.
Beitrag vom 30.07.2020 - 02:28 Uhr
Usersf260
User (572 Beiträge)
Sie ist das beste was es derzeit gibt.
Wir brauchen die Fähigkeiten heute und nicht erst in15 Jahren, wenn Airbus es mal,geschafft hat den eurofighter dementsprechend weiterzuentwickeln. Und bis das FCAS in Dienst geht, vergehen noch Jahrzehnte.
Wieso greift man denn auf ein amerikanisches Muster zurück? Richtig, weil man die Schnauze voll hat, von einem hingemurkse, was auf Jahre nicht richtig funktioniert. Das es dann nämlich genauso läuft hat Airbus ja bei diversen Programmen allzuoft bewiesen. Es hat schon einen Grund, wieso der neue Schwerlasthubschrauber ein Ami wird und wieso man C-130J bestellt hat, um damit die Fähigkeiten der Transall aufrechtzuerhalte. Eine Möglichkeit , die man ja eigentlich mit dem A400M schaffen wollte.
Das System F/A-18 Hornet ist verfügbar und funktioniert bestens.
Wie lange ist man bei eurofighter jetzt dran an der Integration der Luftbodenwaffen für deutsche Eurofighter zu integrieren? 5Jahre? 10 Jahre? Wieviele sind bisher zugelassen? Genau eine einzige, die GBU 48.
Und hey, Airbus bekommt doch den Großteil des Auftrages ab, unter anderem um eigene Masxhinen zu ersetzen, welche nicht mal 20 Jahre im Einsatz sind.
Wie lange war die Übergangslösung Phantom noch gleich im Einsatz? 40 Jahre. Die allererste F-4F war zugleich diejenige, welches als letztes ausgemustert wurde...
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