Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Flugbetrieb am BER wegen Klimaaktivi...

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Beitrag vom 24.11.2022 - 17:51 Uhr
Userrambazamba123
User (176 Beiträge)
Sämtliche verspäteten und ausgefallenen Abflüge und Divertations und Ansprüche aller Kunden nach EU261 1:1 auf die Aktivisten umlegen, dazu, falls Doppelmoral Aktivisten darunter sind lebenslanges Blacklisting für alle Airlines. Und natürlich ne Vorstrafe für den gefährlichen Eingriff in den Flugverkehr.
Beitrag vom 24.11.2022 - 17:59 Uhr
Userpemko
User (50 Beiträge)
Ausgleichszahlungen dürften im Fall einer solchen Sabotage nicht fällig werden. Aber die Fluggastrechte sehen ja weit mehr als nur die Ausgleichsleistung vor.

Hier wäre tatsächlich mal ne ordentliche Zivilklage angebracht.
Beitrag vom 24.11.2022 - 18:38 Uhr
UserMc Fly
User (13 Beiträge)
diese ..... müsste man sofort von der Startbahn entfernen egal ob angeklebt oder nicht. Einfach kräftig ziehen und wegsperren und auf die black list setzen dass sie nie fliegen können bzw dürfen.
Beitrag vom 24.11.2022 - 19:05 Uhr
UserX-Ray
User (300 Beiträge)
Einige Flüge mit Ziel BER wurden nach Dresden, Leipzig und Hamburg umgeleitet. Flüge aus Brüssel, Düsseldorf und Stuttgart sind schon kurz nach dem Start wieder umgekehrt. Dazu Verspätungen und evtl. Streichungen bei Abflügen, Kosten für Polizei und andere Einsatzkräfte sowie die Reparatur der Infrastruktur. Da kommen ein paar Euro Schaden zusammen, mal abgesehen von den Straftatbeständen, die hier sicherlich gegeben sein dürften.

Man sieht, wie sich die sogenannten "Aktivisten" immer weiter steigern wollen. Das hat jetzt noch mal eine ganz andere Qualität, als sich auf eine Straßenkreuzung in der Innenstadt zu kleben. Bin mal gespannt, welche Konsequenzen diese Aktion hier für die Verursacher haben wird.
Beitrag vom 24.11.2022 - 21:23 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (1119 Beiträge)
Vorab:

diese Sorte "Aktionen" erreicht leider das Gegenteil von dem, was sie bezwecken sollten, müssten und notwendig wäre: bewusst machen auf welchem katastrophalen Weg sich die Welt seit Jahrzehnten und insbesondere in den letzten 10 Jahren befindet.

Ich bin mir absolut bewusst: ich mache mich jetzt mit diesem Beitrag seeehr unbeliebt.

Ich bin jedoch sicher in 10 - 15 Jahren werden wir von einer "nur 2stündige" Flughafensperrung träumen.

Was bis dahin auf uns alle - die ganze Welt (und natürlich nicht nur durch die Luftfahrt verursacht) - an Katastrophen zukommen wird, dagegen ist das jetzt ein "laues Lüftchen".

Ja,ja ich weiß:
das will keiner hören, lesen, noch wahrhaben. Ist aber leider Tatsache.

Aber ja:
vielleicht erfindet ja die Wissenschaft doch noch ein Wundermittel gegen den Klimawandel ;).

Aber was wir da so im Augenblick als "Welt draufhaben" konnten wir ja gerade wieder auf das Feinste beim letzten Klimagipfel beobachten.

"Rette sich wer kann" ist das Motto - können aber viele Länder nicht. Und die paar 'Groschen' die wir zur "Unterstützung großzügig" rüberschieben reichen vorne und hinten nicht.

Naja, aber auch wir werden in ein paar Jahren uns auch nicht mehr retten können.

Und das tröstet dann doch irgendwie.
Beitrag vom 24.11.2022 - 23:12 Uhr
Usermuckster
User (245 Beiträge)
@JordanPensionär

Es hilft dem Klimaschutz nicht, wenn Ihresgleichen ständig mit Horrorszenarien um sich wirft, die jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehren – genauso diese sogenannte letzte Generation, die keine letzte Generation ist. Sie verhärten nur die Fronten und lassen sich leicht widerlegen.

Nach den aktuellen Prognosen wird sich die Durchschnittstemperatur auf dem Planeten bis 2100 um 3,6°C erhöht haben, also z.B. im Falle Deutschlands von 8,4°C auf 12°C. Das ist eine niedrigere Durchschnittstemperatur als gegenwärtig in Italien, einem beliebten Urlaubsland, wenn ich mich nicht irre. Von der Apokalypse, von der alle faseln, kann keine Rede sein.

Aber auch die unstreitigen Folgen des Klimawandels, wie z.B. häufiger werdende Hitzewellen oder Starkregenereignisse, werden wir gut verkraften können, wenn wir nur endlich mal das Thema Klimaanpassung angehen, anstatt Zeit damit zu verschwenden, uns von dem weitaus größten CO2-Emittenten China sagen zu lassen, dass wir ihm Reparationen (!) schuldeten (!).

Der Hitze kann man durch Klimaanlagen begegnen, die schon heute zu 60% mit Strom aus grünen Energien betrieben werden, dem Starkregen durch eine Entsiegelung von Flächen – und, und, und.

Warum also nicht ein bisschen Optimismus? Packen wir's an! Das nähme die Menschen mehr mit, als dieses selbstgerechte Gegreine hauptberuflicher Aktivisten-Zecken, die von unseren Sozialleistungen und aus Scham erteilten staatlichen Fördergeldern leben.

Verzichtet einer dieser Aktivisten auf Smartphone und Twitter? Natürlich nicht, dabei verursacht das Internet mehr Treibhausgas-Emissionen als alle Flüge auf der Welt. Ich gedenke nicht, mich von Heuchlern nötigen zu lassen, die ihr angebliches Recht zur Missachtung des demokratischen Prozesses auch noch aus ihrem Mangel an wissenschaftlicher Grundbildung ableiten.
Beitrag vom 25.11.2022 - 00:27 Uhr
User2heavy4u
User (18 Beiträge)
@JordanPensionär

Deutschland ist ein reiches Land und verfügt über ein halbwegs funktionierendes Gesundheitsystem. Hier muss niemand unbehandelt bleiben und auch sie können (ohne jegliche Kosten) wegen ihrer psychischen Probleme und Angstzustände einen Facharzt aufsuchen.
2012 war nur ein Film, ein fiktionales Ereignis. Auch Spiderman oder Raumschiff Enterprise sind nicht real. Vielleicht sollten sie erstmal auf Medien wie Film, Fernseh und Internet verzichten bis sie ärztliche Hilfe bekommen haben und zwischen Fiktion und Realität unterscheiden können
Beitrag vom 25.11.2022 - 03:48 Uhr
UserJordanPensionär
Pensionär
User (1119 Beiträge)
@muckster @2heavy4u

Genau dieses -btw. völlig bildungsferne Gefasel - habe ich erwartet, gepaart mit einer Prise hochmütiger Beleidigungen.

Aber kein Problem: immer schön nach dem "Drei Affen": nichts sehen, nichts hören, nichts sprechen (wollen).

Ja und natürlich: was interessieren uns die Probleme in so arme Leute Staaten wie in Afrika, denn "Deutschland ist ein reiches Land ...".

Mannoman, wie vernagelt kann man sein!

Beitrag vom 25.11.2022 - 05:56 Uhr
Usermuckster
User (245 Beiträge)
Genau dieses -btw. völlig bildungsferne Gefasel - habe ich erwartet,

Dann sollte es Ihnen ja nicht schwerfallen, wissenschaftlich fundierte Nachweise vorzulegen, die bestätigen, dass uns binnen fünfzehn Jahren das von Ihnen kreierte Szenar droht. (Was keine Aufforderung sein soll, Nachweise zu fälschen – denn dies müssten Sie in Ermangelung solcher Nachweise unweigerlich tun.)

gepaart mit einer Prise hochmütiger Beleidigungen.

Ich kann mich nicht daran erinnern, Sie beleidigt zu haben.

Ja und natürlich: was interessieren uns die Probleme in so arme Leute Staaten wie in Afrika, denn "Deutschland ist ein reiches Land ...".

Zum Thema Hochmut: Sie sollten anderen Menschen keine Bildungsferne unterstellen, wenn Sie derart viele Rechtschreibfehler in einem Satz unterbringen. Was Ihre moralischen Anwürfe angeht, so müssen Sie sich über Widerstand nicht wundern, wenn Sie es unterstützen, durch Straftaten eine Verhaltensänderung in einem Land erzwingen zu wollen, das kaum 2% des globalen CO2-Ausstoßes verantwortet.

Wir könnten unsere Wirtschaft komplett deindustrialisieren und wieder von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang auf den Feldern schuften; das Klima kümmert sich darum nicht. Es sind China, die USA und Indien, die Klimaschutzanstrengungen unternehmen müssen, da sie mehr Treibhausgase produzieren als der Rest der Welt zusammen. Komischerweise hat es Greta Thunberg und all die wackeren Rebellen noch nicht nach Peking verschlagen, woran das wohl liegen mag?

Jedenfalls, glauben Sie nur nicht diesen Unsinn von wegen "mit gutem Beispiel vorangehen", welchen die ins Außenamt geholten Greenpeace-Aktivisten Ihnen einzutrichtern suchen. Auf dem Gipfel unlängst hat man wieder einmal gesehen, dass die Welt keineswegs darauf wartet, am deutschen Wesen zu genesen.

Im Gegenteil, Staaten wie China (der weltgrößte CO2-Emittent) haben sich ins Fäustchen gelacht ob der Wettbewerbsvorteile, die wir ihnen mit unseren Selbstbeschränkungen servieren, und sogar noch feixend Reparationen verlangt – ganz so, als wären sie nicht selbst die größten Profiteure der Industrialisierung.

Wenn Sie den Menschen "in arme Leute Staaten wie in Afrika" helfen wollen, dann spenden Sie, um dort Klimaanpassungsmaßnahmen zu unterstützen. Denn der Zug mit den 1,5°C ist abgefahren. Es wird Zeit, sich dieser Herausforderung zu stellen, anstatt Menschen dafür anzugreifen, dass sie keine Einschränkung ihrer Grundrechte dulden wollen. Eine Leseempfehlung: § 240 (1) StGB. Und auch der Blick ins Grundgesetz mag helfen.

Ich muss mich nicht dafür rechtfertigen, meine Grundrechte ausüben zu wollen; die Klima-Kleber müssen es rechtfertigen, wenn sie die Einschränkung meiner Grundrechte fordern. Und zwar nicht mit Totschlagargumenten, sondern im Parlament, wie zivilisierte Gesellschaften dies tun. Wenn sie dort kein demokratisches Mandat erhalten, fehlt es ihnen ja womöglich doch nur an der Legitimation.

Mannoman, wie vernagelt kann man sein!

Wie gut, dass wir Sie haben, um uns die Nägel zu ziehen.

@2heavy4u

Was Sie da schreiben, ist auch nicht gerade hilfreich.

Dieser Beitrag wurde am 25.11.2022 05:57 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 25.11.2022 - 07:34 Uhr
UserGroße Krügerkl..
User (903 Beiträge)
Das Problem der Klima Kommunisten ist:

Sie haben keinerlei bessere Lösung, nur die immer alten linken Thesen vom Kommunismus, und sind ausgesprochen destruktiv unterwegs.
Denn sich auf die Straße kleben, Freitags nicht zur Schule zu gehen, Werke der üblen Klimasünder van Gogh oder Picasso mit Suppe zu überschütten oder auf Flughäfen einzubrechen bringt dem Klima garnichts.
Genauso wenig wie mit unrealistischen Szenarien den Weltuntergang predigen.

Sinnvoll wäre dann halt ein besseres Konzept vorstelle, oder eine bessere Lösung zu entwickeln. EIn Anfang wäre ein Ingenieursstudium.
Neben dem, das ohne Indien, China, Afrika aber auch SEA und USA sowieso egal ist.
Und die machen nur mit wenn es eine bessere Lösung gäbe.

Der Witz an der Sache ist, das es die ja sogar gibt. Deutschland könnte heute auf die Kohle fast gänzlich verzichten, wenn, ja wenn man den Atomstrom nicht abgeschaltet hätte.
Das war übrigens auf den massiven Druck der Vorgängerprotestler aus der selben Ecke.

Die aktuelle Energiepolitk macht uns Arm, rettet das Klima nicht und diese Irren haben keinerlei legitimation für ihre Panik und ihre Taten.
Hat ihnen eigentlich jemand mal gesagt das Kleber ein Erdölprodukt ist?

Finden sie eine Lösung für das Energieproblem oder das Speicherproblem. Sie werden unvorstellbar reich, und retten das Klima.
Aber dafür müssen sie halt Konstruktiv sein, nicht irgendwelche Fackelläufe zur Hetzjagt gegen XY machen.
Beitrag vom 25.11.2022 - 08:49 Uhr
Usermuckster
User (245 Beiträge)
@Große Krügerklappe

Alle, die sich in irgendeiner Weise politisch engagieren, sollten sich folgende Frage stellen:

Will ich mich rechtschaffen fühlen, oder will ich effektiv sein (sichere Ergebnisse erzielen)?

Wer sich für die Effektivität entscheidet, der wählt diejenigen Methoden, die am erfolgversprechendsten sind, selbst wenn sie für seinen Geschmack ungenügend sind, Kompromisse beinhalten oder nur langsam wirken.

Ich hatte mal eine Diskussion mit einer evangelikalen Christin, die als Beispiel für wirklich jede kontrovers geführte Auseinandersetzung taugt, egal welches Thema, und mir seit Jahren im Kopf herumgeht.

Sie wollte mich davon überzeugen, eine Petition für ein Verbot von Abtreibungen zu unterschreiben.

Ich fragte sie, warum sie auf ein Verbot beharren würde, das es niemals geben wird, und nicht stattdessen einen realistischeren Vorschlag macht, z.B. "nur" eine Verschärfung, die beide Seiten berücksichtigt. In meiner Naivität dachte ich: Aus Sicht dieser Frau musste doch eine Verringerung der Zahl von Abtreibungen besser sein als gar keine Veränderung?

Aber nein, sie bestand auf ihrer Maximalforderung. Weil es gerade nicht um die Forderung geht, sondern darum, sich über andere zu erheben. Denn was sagt es über das Anliegen eines Aktivisten aus, wenn er/sie sein Ego nicht um der Sache willen zurückzustellen bereit ist? Es sagt doch wohl, dass dieses Anliegen so wichtig nicht sein kann.

Hier verhält es sich genauso. Diese Klima-Aktivisten würden lieber alle Unterstützung für ihr Anliegen verspielen, als sich selbst zurückzunehmen und einen positiven Wandel auf demokratischem Wege herbeizuführen. Aber kein Anliegen, und sei es noch so wichtig, steht über der Demokratie. Abraham Lincoln hat gesagt: "Kein Mensch ist gut genug, einen anderen Menschen ohne dessen Zustimmung zu regieren." Und das gilt auch für selbsternannte Weltenretter.

Dieser Beitrag wurde am 25.11.2022 08:49 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 25.11.2022 - 08:50 Uhr
UserEricM
User (4266 Beiträge)
@JordanPensionär

Es hilft dem Klimaschutz nicht, wenn Ihresgleichen ständig mit Horrorszenarien um sich wirft, die jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehren

Wobei die wissenschaftliche Grundlage mit den aktuell noch nicht genau bestimmbaren "Kipppunkten" durchaus Horrorszenarien bereithält, die dann Richtung "Hothouse Earth" laufen.
 https://www.pik-potsdam.de/en/institute/departments/activities/copan/news/hothouse-earth-paper-most-impactful-climate-reseach-article-and-german-word-of-the-year-of-2018
Dabei ist, wenn wir so weitermachen, nicht die Frage, ob das eintritt, sondern nur, wie schnell.

Allerdings überzeugt Konfrontation mit diesen Themen wenige Menschen.
Alles zu abstrakt, zu langsam.
Ein Unfall in Zeitlupe, der mehrere Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte dauert, ist schlicht zu langweilig für die Meisten.

genauso diese sogenannte letzte Generation, die keine letzte Generation ist. Sie verhärten nur die Fronten und lassen sich leicht widerlegen.

Da bin ich voll bei Ihnen.
Auch Andersenekende als "bildungsferne Schwafler" zu bezeichnen schadet der Akzeptanz eher...

Nach den aktuellen Prognosen wird sich die Durchschnittstemperatur auf dem Planeten bis 2100 um 3,6°C erhöht haben,

Das UBA geht von 1,6 (starke CO2 Reduktion) - 4,7 ( keine CO2 Reduktion) aus.
D.h. selbst Ihre 3,6 schaffen wir nur, wenn wir CO2 reduzieren.

 https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimawandel/zu-erwartende-klimaaenderungen-bis-2100

also z.B. im Falle Deutschlands von 8,4°C auf 12°C. Das ist eine niedrigere Durchschnittstemperatur als gegenwärtig in Italien, einem beliebten Urlaubsland, wenn ich mich nicht irre. Von der Apokalypse, von der alle faseln, kann keine Rede sein.

Kann man so sehen, Sie unterschlagen bei Ihren "Urlaubsland Deutschland 2100" Bild aber ein paar Aspekte
- die Nordseeküste wird massive Landverluste hinnehemen müssen.
- dann wird es keinen deutschen Wald mehr geben. Der Taunus gibt da ein gutes Beispiel aktuell...
- In den meisten Gegenden werden wir zuweing Wasser haben (wie Italien heute schon)
- die landwirtschaftliche Produktion wird einbrechen

Wassermangel und landschwirtschaftliche Probleme haben wir ja dieses Jahr schon gesehen. Hier im RMG sind 2022 reihenweise Brunnenanlagen trockengfallen. Das gabs in dem Ausmaß noch nie.

und weltweit:
- die Küstengebiete werden massive Landverluste hinnehemen müssen. Die sind weltweit dicht besiedelt.
- es wird in Gegenden wo es heute schon trocken ist zu Kriegen statt um Öl um Wasser kommen
- Gegenden, die heute schon phasenweise zu trocken sind werden tendenziell unbewohnbar.
- Gegen die Fluchtbewegungen, die wir dann sehen werden, ist alles in den letzten 20 Jahren Kindergeburtstag.

Aber auch die unstreitigen Folgen des Klimawandels, wie z.B. häufiger werdende Hitzewellen oder Starkregenereignisse, werden wir gut verkraften können, wenn wir nur endlich mal das Thema Klimaanpassung angehen

Wie schützen wir uns denn gegen Überschwemmungen wie im Ahrtal? Bauen wir jetzt 6-8m Dämme um Bäche wie die Kyll ( 30 cm Wassertiefe?) oder die Ahr
Wie schützen wir uns gegen Trockenheit, die auch unsere fossilen und Atomkraftwerke lahmlegt?
Siedeln wir Gebiete ab, die von Hochwasser und Trockenheit bedroht sind?
Anpassung sagt sich leicht, bezahlen mag das aber keiner.

anstatt Zeit damit zu verschwenden, uns von dem weitaus größten CO2-Emittenten China sagen zu lassen, dass wir ihm Reparationen (!) schuldeten (!).

Ja, die anderen ..
Ist aber auch nur ein Ablenkungsargument, wenn man diskutert ob Klimaschutz notwendig ist oder nicht. Klar muss da letztendlich auch China mitmachen.

Der Hitze kann man durch Klimaanlagen begegnen, die schon heute zu 60% mit Strom aus grünen Energien betrieben werden, dem Starkregen durch eine Entsiegelung von Flächen – und, und, und.

Zur Verdeutlichung: die  https://de.wikipedia.org/wiki/Stauanlage_Kronenburg ist bei dem Ahr-Hochwasser innerhalb von 3h vollgelaufen. Über den Oberlauf der Kyll kann man normalerweise drüberspringen... Mehr als 2 Mio m3 in 3h. Entsiegelung als Maßnahme können Sie da vergessen.
Das Blöde ist ja, dasss bei weiterer Erwärmung solche Superzellen immer kleiner und dichter werden. D.h. ein Unwetter verteilt sich über eine immer kleinere Fläche um so intensiver.


Warum also nicht ein bisschen Optimismus? Packen wir's an! Das nähme die Menschen mehr mit

Ja, täte es, wenn es denn realistische Konzepte für die Anpassung gäbe.

Dieser Beitrag wurde am 25.11.2022 08:54 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 25.11.2022 - 10:13 Uhr
UserBlotto
User (315 Beiträge)
Nach den aktuellen Prognosen wird sich die Durchschnittstemperatur auf dem Planeten bis 2100 um 3,6°C erhöht haben, also z.B. im Falle Deutschlands von 8,4°C auf 12°C. Das ist eine niedrigere Durchschnittstemperatur als gegenwärtig in Italien, einem beliebten Urlaubsland, wenn ich mich nicht irre. Von der Apokalypse, von der alle faseln, kann keine Rede sein.

Einfach mal im IPCC nachlesen was bei 4 Grad so passiert. Klar, für Deutschland isoliert betrachtet mag das zu verkraften sein. Wobei ich mir da mit Blick auf die Bodenfeuchte auch nicht so sicher wäre. Weltweit wäre es eine Katrastrophe, die auch in D ankäme. Jetzt dieses Narativ zu spielen "haha, dann haben wir es endlich so warm wie in Italien, buon giorno" wird der Dramatik nicht gerecht. Darauf werden wir uns kaum vorbereiten können, wenn wir nicht mal Schienen in unter 20 Jahren verlegt kriegen
Beitrag vom 25.11.2022 - 10:16 Uhr
UserBlotto
User (315 Beiträge)
diese Sorte "Aktionen" erreicht leider das Gegenteil von dem, was sie bezwecken sollten, müssten und notwendig wäre: bewusst machen auf welchem katastrophalen Weg sich die Welt seit Jahrzehnten und insbesondere in den letzten 10 Jahren befindet.

Da gibts auch schon Studien zu aus GB. Es schadet der Sache nicht. Protest wirkt nur, wenn er radikal ist. Das haben die Jugendlichen nach Jahren FFF-Demos dann auch kapiert. Wer will es ihnen verdenken...
Beitrag vom 25.11.2022 - 12:46 Uhr
UserLHB748
User (144 Beiträge)
@JordanPensionär

Es hilft dem Klimaschutz nicht, wenn Ihresgleichen ständig mit Horrorszenarien um sich wirft, die jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehren – genauso diese sogenannte letzte Generation, die keine letzte Generation ist. Sie verhärten nur die Fronten und lassen sich leicht widerlegen.

Nach den aktuellen Prognosen wird sich die Durchschnittstemperatur auf dem Planeten bis 2100 um 3,6°C erhöht haben, also z.B. im Falle Deutschlands von 8,4°C auf 12°C. Das ist eine niedrigere Durchschnittstemperatur als gegenwärtig in Italien, einem beliebten Urlaubsland, wenn ich mich nicht irre. Von der Apokalypse, von der alle faseln, kann keine Rede sein.

Ist das Satire, Provokation oder eine Kombination aus Beidem?


Aber auch die unstreitigen Folgen des Klimawandels, wie z.B. häufiger werdende Hitzewellen oder Starkregenereignisse, werden wir gut verkraften können, wenn wir nur endlich mal das Thema Klimaanpassung angehen, anstatt Zeit damit zu verschwenden, uns von dem weitaus größten CO2-Emittenten China sagen zu lassen, dass wir ihm Reparationen (!) schuldeten (!).

Der Hitze kann man durch Klimaanlagen begegnen, die schon heute zu 60% mit Strom aus grünen Energien betrieben werden, dem Starkregen durch eine Entsiegelung von Flächen – und, und, und.

Warum also nicht ein bisschen Optimismus? Packen wir's an! Das nähme die Menschen mehr mit, als dieses selbstgerechte Gegreine hauptberuflicher Aktivisten-Zecken, die von unseren Sozialleistungen und aus Scham erteilten staatlichen Fördergeldern leben.

Verzichtet einer dieser Aktivisten auf Smartphone und Twitter? Natürlich nicht, dabei verursacht das Internet mehr Treibhausgas-Emissionen als alle Flüge auf der Welt. Ich gedenke nicht, mich von Heuchlern nötigen zu lassen, die ihr angebliches Recht zur Missachtung des demokratischen Prozesses auch noch aus ihrem Mangel an wissenschaftlicher Grundbildung ableiten.
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