Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Grüne fordern bei Tui-Hilfen staatl...

Beitrag 1 - 12 von 12
Beitrag vom 09.09.2020 - 09:13 Uhr
UserEin_Fliegereiint..
User (489 Beiträge)
Wie auch bei Lufthansa: Diese Grünen Spezis raffen es einfach nicht. Wie soll ein Konzern gesunden und seinen Kredit bedienen, wenn er nach der Staatshilfe alle an Board halten muss, aber gleichzeitig weiterhin zu wenig Einnahmen und Arbeit da sind?
Beitrag vom 09.09.2020 - 09:40 Uhr
UserEricM
User (2437 Beiträge)
Wie auch bei Lufthansa: Diese Grünen Spezis raffen es einfach nicht. Wie soll ein Konzern gesunden und seinen Kredit bedienen, wenn er nach der Staatshilfe alle an Board halten muss, aber gleichzeitig weiterhin zu wenig Einnahmen und Arbeit da sind?

Andererseits: Dem Staat bzw der Politik sind die eigentlichen Firmen, nicht nur bei LH und TUI, idR völlig schnuppe.
Was den Staat interessiert und wofür die Hilfen gezahlt werden, ist tatsächlich der Erhalt der Arbeitsplätze, um die kommende Rezession abzufedern.

Wenn es der Firma hinterher dank der Hilfen BWL-seitig blendend geht (Kennzahlen, Börsenwert, Gewinn(-Ausschüttung)), die Firma aber nur noch 30% der vormaligen Angestellten in Deutschland beschäftigt, ist die Hilfe aus der volkswirtschaftlichen Sicht der Regierung eine Fehlinvestition.

Gerade weil sich Firmenziele und die Ziele der Politik nicht vollständig decken, ist eine Mitsprache aus Sicht der Politik sinnvoll.
Beitrag vom 09.09.2020 - 09:55 Uhr
Usergordon
User (2485 Beiträge)
Wie auch bei Lufthansa: Diese Grünen Spezis raffen es einfach nicht. Wie soll ein Konzern gesunden und seinen Kredit bedienen, wenn er nach der Staatshilfe alle an Board halten muss, aber gleichzeitig weiterhin zu wenig Einnahmen und Arbeit da sind?

Andererseits: Dem Staat bzw der Politik sind die eigentlichen Firmen, nicht nur bei LH und TUI, idR völlig schnuppe.
Was den Staat interessiert und wofür die Hilfen gezahlt werden, ist tatsächlich der Erhalt der Arbeitsplätze, um die kommende Rezession abzufedern.

Wenn es der Firma hinterher dank der Hilfen BWL-seitig blendend geht (Kennzahlen, Börsenwert, Gewinn(-Ausschüttung)), die Firma aber nur noch 30% der vormaligen Angestellten in Deutschland beschäftigt, ist die Hilfe aus der volkswirtschaftlichen Sicht der Regierung eine Fehlinvestition.

Gerade weil sich Firmenziele und die Ziele der Politik nicht vollständig decken, ist eine Mitsprache aus Sicht der Politik sinnvoll.

Nur ist das ja keine Mitsprache, sondern eine plumpe Forderung.
Vielleicht sollten neben dieser plumpen Forderung ein paar Ideen kommen, wie man das alles (Rückzahlung von Krediten, Zinszahlungen, Arbeitsplatzerhalt) realisieren kann. Auf der Couch sitzen und fordern kann ja jeder. Aber das wissen Sie ja am besten.
Beitrag vom 09.09.2020 - 09:55 Uhr
Usergordon
User (2485 Beiträge)
Wie auch bei Lufthansa: Diese Grünen Spezis raffen es einfach nicht. Wie soll ein Konzern gesunden und seinen Kredit bedienen, wenn er nach der Staatshilfe alle an Board halten muss, aber gleichzeitig weiterhin zu wenig Einnahmen und Arbeit da sind?

Andererseits: Dem Staat bzw der Politik sind die eigentlichen Firmen, nicht nur bei LH und TUI, idR völlig schnuppe.
Was den Staat interessiert und wofür die Hilfen gezahlt werden, ist tatsächlich der Erhalt der Arbeitsplätze, um die kommende Rezession abzufedern.

Wenn es der Firma hinterher dank der Hilfen BWL-seitig blendend geht (Kennzahlen, Börsenwert, Gewinn(-Ausschüttung)), die Firma aber nur noch 30% der vormaligen Angestellten in Deutschland beschäftigt, ist die Hilfe aus der volkswirtschaftlichen Sicht der Regierung eine Fehlinvestition.

Gerade weil sich Firmenziele und die Ziele der Politik nicht vollständig decken, ist eine Mitsprache aus Sicht der Politik sinnvoll.

Nur ist das ja keine Mitsprache, sondern eine plumpe Forderung.
Vielleicht sollten neben dieser plumpen Forderung ein paar Ideen kommen, wie man das alles (Rückzahlung von Krediten, Zinszahlungen, Arbeitsplatzerhalt) realisieren kann. Auf der Couch sitzen und fordern kann ja jeder. Aber das wissen Sie ja am besten.
Beitrag vom 09.09.2020 - 10:34 Uhr
UserEricM
User (2437 Beiträge)
Die Staatshilfen für den Reisekonzern Tui sollten aus Sicht der Grünen an Bedingungen zum Erhalt von Arbeitsplätzen und an ökologische Standards geknüpft werden.

Nur ist das ja keine Mitsprache, sondern eine plumpe Forderung.

Es geht erst mal nur darum, überhaupt eine Mitsprache von Seiten des Staats sicherzustellen.
Was daran ist für Sie "plump"?

Auf der Couch sitzen und fordern kann ja jeder.

Naja hier geht es immerhin um Forderungen der Geldgeber.

Aber das wissen Sie ja am besten.

Ja, auch ich knüpfe das Verleihen von Geld oftmals an gewisse Forderungen.

Dieser Beitrag wurde am 09.09.2020 10:45 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 09.09.2020 - 10:54 Uhr
Usergordon
User (2485 Beiträge)
Die Staatshilfen für den Reisekonzern Tui sollten aus Sicht der Grünen an Bedingungen zum Erhalt von Arbeitsplätzen und an ökologische Standards geknüpft werden.

Nur ist das ja keine Mitsprache, sondern eine plumpe Forderung.

Was an dieser Forderung, eine Mitsprache sicherzustellen, ist für Sie "plump"?

Es geht nicht um die "Forderung, eine Mitsprache sicherzustellen". Die Politiker können gerne mitsprechen und Vorschläge bringen, wie man bei weniger Erlösen, die Forderungen umsetzen kann. Da wartet die Geschäftsleitung nur darauf.
Plump ist, nur zu fordern, die Umsetzung aber anderen zu überlassen.

Auf der Couch sitzen und fordern kann ja jeder.

Naja hier geht es immerhin um Forderungen der Geldgeber.

Sind es jetzt Forderungen oder ist es Mitsprache?

Aber das wissen Sie ja am besten.

Ja, auch ich knüpfe das Verleihen von Geld oftmals an gewisse Forderungen.

Stellen Sie auch Forderungen auf, nachdem Sie das Geld verliehen haben?

Wobei: Natürlich kann TUI diese Forderung erfüllen. Es kommt einfach darauf an, was die Arbeitnehmer bereit sind zu geben.
Beitrag vom 09.09.2020 - 11:17 Uhr
UserEin_Fliegereiint..
User (489 Beiträge)
Wie auch bei Lufthansa: Diese Grünen Spezis raffen es einfach nicht. Wie soll ein Konzern gesunden und seinen Kredit bedienen, wenn er nach der Staatshilfe alle an Board halten muss, aber gleichzeitig weiterhin zu wenig Einnahmen und Arbeit da sind?

Andererseits: Dem Staat bzw der Politik sind die eigentlichen Firmen, nicht nur bei LH und TUI, idR völlig schnuppe.
Was den Staat interessiert und wofür die Hilfen gezahlt werden, ist tatsächlich der Erhalt der Arbeitsplätze, um die kommende Rezession abzufedern.

Wenn es der Firma hinterher dank der Hilfen BWL-seitig blendend geht (Kennzahlen, Börsenwert, Gewinn(-Ausschüttung)), die Firma aber nur noch 30% der vormaligen Angestellten in Deutschland beschäftigt, ist die Hilfe aus der volkswirtschaftlichen Sicht der Regierung eine Fehlinvestition.

Gerade weil sich Firmenziele und die Ziele der Politik nicht vollständig decken, ist eine Mitsprache aus Sicht der Politik sinnvoll.

Aber genau da hinkt es doch auch. Entlasse ich Niemanden und mache mit dem Kredit einfach so weiter wie bisher, bin ich kurze Zeit später komplett pleite, oder brauche den nächsten Kredit und komme aus der Endlosschleife nicht mehr raus, da ich das niemals zurückzahlen kann.

Dann habe ich zwar als Staat dafür gesorgt, dass erst mal Keiner entlassen wird. Am Ende werden dann aber Alle entlassen, wenn der Laden in die Liquidierung geht und ich vernichte dann Zugleich noch Arbeitsplätze bei den Zulieferern und abhängigen Unternehmen (Reisebranche etc.) mit.

Von da aus schließe ich mich Gordon an: Plumpe Forderung und - wie so oft bei den Grünen Kollegen - nicht zu Ende gedacht.

Dieser Beitrag wurde am 09.09.2020 11:19 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 09.09.2020 - 11:21 Uhr
UserEricM
User (2437 Beiträge)
Entlasse ich niemanden und mache mit dem Kredit einfach so weiter wie bisher,

Wer hat das denn gefordert?
Im Artikel steht das so nicht.
Beitrag vom 09.09.2020 - 11:33 Uhr
UserEricM
User (2437 Beiträge)
Es geht nicht um die "Forderung, eine Mitsprache sicherzustellen".

Im Artikel zu diesem Post schon.
Niemand hat (mWn bisher) völlig unrealistische Forderungen gestellt, wie zB Entlassungen komplett auszuschließen.

Aus dem Artikel:
Beim Thema Arbeitsplätze und Klimaschutz muss die Bundesregierung ein Mitspracherecht erhalten.
Sind es jetzt Forderungen oder ist es Mitsprache?
Forderungen nach einer Mitsprache? Worauf wollen Sie hinaus?
Beitrag vom 09.09.2020 - 12:10 Uhr
Usercontrail55
User (2059 Beiträge)
Auf der Couch sitzen und fordern kann ja jeder.

Naja hier geht es immerhin um Forderungen der Geldgeber.
Eigentlich nicht. Hier geht es um Forderungen der Opposition, die Absicht dahinter mal außen vor gelassen. Die Geldgeber haben ihre Forderunge ja vor der Kreditvergabe sehr klar formuliert.
Aber das wissen Sie ja am besten.
Ja, auch ich knüpfe das Verleihen von Geld oftmals an gewisse Forderungen.
Eben, so ist es ja auch passiert.

Dieser Beitrag wurde am 09.09.2020 12:11 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 09.09.2020 - 12:19 Uhr
Usergordon
User (2485 Beiträge)
Es geht nicht um die "Forderung, eine Mitsprache sicherzustellen".

Im Artikel zu diesem Post schon.
Niemand hat (mWn bisher) völlig unrealistische Forderungen gestellt, wie zB Entlassungen komplett auszuschließen.

Dann habe ich "Bedingungen zum Erhalt von Arbeitsplätzen" wohl überinterpretiert. Aber dann sind wir beide ja einer Meinung.


Aus dem Artikel:
Beim Thema Arbeitsplätze und Klimaschutz muss die Bundesregierung ein Mitspracherecht erhalten.

Auch aus dem Artikel:
Bedingungen zum Erhalt von Arbeitsplätzen

Sind es jetzt Forderungen oder ist es Mitsprache?
Forderungen nach einer Mitsprache? Worauf wollen Sie hinaus?

Selbstverständlich hat der Geldgeber ein Mitspracherecht, wenn dies so vereibart wurde. Wie Sie das doch als Geldverleiher genauso machen würden.
Was gibt es das jetzt noch zu fordern?
Beitrag vom 16.09.2020 - 22:04 Uhr
UserPLANEtruth
FQTV ex SEN CC-Lover
User (520 Beiträge)
Waere vielleicht keine schlechte Idee zu kontrollieren was mit den Staatshilfen bei einer Unternehmensgruppe wie der TUI-Group passiert, denn am Ende war keiner Schuld?! Wie sooft! Es handelt sich hier immerhin um Steuergelder.