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Beitrag 1 - 14 von 14
Beitrag vom 03.10.2019 - 12:47 Uhr
UserDr. A.Mok
User (124 Beiträge)
Interessanter Artikel. Danke. Aero könnte ruhig öfter einmal historische Fakten aufbereiten!
Beitrag vom 03.10.2019 - 14:29 Uhr
Usersunjet
User (199 Beiträge)
Hier ist auch noch einmal die ganze Story des Fluges von einem damals Mitreisenden nachzulesen.

 https://australianaviation.com.au/2019/08/from-the-archives-longreach-qantas-boeing-747-vh-ojas-record-flight/
Beitrag vom 03.10.2019 - 14:30 Uhr
Userkallebernd
User (65 Beiträge)
"In einer Viertelsekunde verbrannte jeder der vier Rolls-Royce RB211-Triebwerke jeweils einen Liter Sprit und brachte damit das Flugzeug 70 Meter vorwärts."
Das erscheint mir etwas viel:
4x4= 16l Verbrauch pro Sekunde. Macht 16l x 60 = 960 l pro Minute, 960l x 60 = 57.600 l pro Stunde.
Eine Dichte von herkömmlichem Kerosin angenommen, die tatsächliche Dichte dürfte dank "Spezialkerosin" noch höher liegen, macht das 57.600l x 0,78 = 44.928 kg.
"Der Spritverbrauch hatte bei 177,7 Tonnen gelegen", dann dürfte der Flug nur ungefähr 4h gedauert haben, aber das halte ich bei diesem Fuelflow durchaus für möglich ;)
Beitrag vom 03.10.2019 - 14:35 Uhr
Usercontrail55
User (3269 Beiträge)
Da sind dem Herrn Späth ein paar Details durcheinander geraten. Der Großkris ist nur 17.000KM und selbst die von ihm beschriebene Route kommt nur au 17.600.

Dieser Beitrag wurde am 03.10.2019 15:53 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 03.10.2019 - 14:44 Uhr
Usersunjet
User (199 Beiträge)
Noch ein Link zum im Artikel besagten Längenrekord mit der B777-200LR, die HKG-LHR über den Pazifik und den USA flog. Allerdings nicht als QF7441, sondern als BOE002.

 http://edition.cnn.com/2005/WORLD/asiapcf/11/10/quest.record/
Beitrag vom 03.10.2019 - 23:05 Uhr
UserDr. A.Mok
User (124 Beiträge)
@kallebernd, @contrail55

Gut, aber bekannterweise liegen die Fähigkeiten des Herrn Spaeth ja eher im kulinarischen Bereich...

Beitrag vom 03.10.2019 - 23:22 Uhr
UserNeilArmstrong
User (422 Beiträge)
@kallebernd, @contrail55

Gut, aber bekannterweise liegen die Fähigkeiten des Herrn Spaeth ja eher im kulinarischen Bereich...

Stimmt. Deshalb durfte der Hinweis auf die 3 üppigen Mahlzeiten und dem kaspischen Kaviar nicht fehlen.

Dabei hätte mich eher interessiert, wie die Windverhältnisse während des Fluges gewesen waren.

Dazu die Frage an Piloten: eine Restspritmenge von 3,2% (=5,8 to) ist nach Flugende und Landung als sicherheitsrelevante Menge zu gering?
Beitrag vom 04.10.2019 - 09:31 Uhr
UserDavid_B
User (570 Beiträge)
Auch wenn die Zahlen nicht stimmen (sollten): Spannend geschrieben!
Beitrag vom 04.10.2019 - 10:16 Uhr
UserDigiflieger
User (1143 Beiträge)
@kallebernd, @contrail55

Gut, aber bekannterweise liegen die Fähigkeiten des Herrn Spaeth ja eher im kulinarischen Bereich...

Stimmt. Deshalb durfte der Hinweis auf die 3 üppigen Mahlzeiten und dem kaspischen Kaviar nicht fehlen.

Dabei hätte mich eher interessiert, wie die Windverhältnisse während des Fluges gewesen waren.

Dazu die Frage an Piloten: eine Restspritmenge von 3,2% (=5,8 to) ist nach Flugende und Landung als sicherheitsrelevante Menge zu gering?

Wahrscheinlich nicht...
Die damals zugrunde liegenden australischen Regeln müssen mit heutigen nichts zu tun haben.
Und mehr als eine halbe Stunde Sprit war das sicherlich auch noch... Ein Ausweichflughafen muss ja nicht notwendigerweise mehr drin sein🤷🏼‍♂️
Selbst nach heutigen Regeln könnte man es sich zurecht legen. Kommt ein bisschen auf die Definitionen an...
Geht aber aus dem Artikel nicht so richtig hervor. Ich gehe aber nicht davon aus, dass man sich bei einem solchen Unterfangen für die Konkurrenz angreifbar gemacht hat hat, indem man etwas "illegales" macht. ;-)
Beitrag vom 04.10.2019 - 10:29 Uhr
Usermenschmeier
User (648 Beiträge)
Tut man ja nicht, weil es kein Flug mit kommerziellen Fluggästen war und damit wahrscheinlich auch eine Sonderfluggenehmigung vorlag. Dann gelten auch die darin angegebenen Minima für Sprit an Bord usw. Und was da drin stand, weiß hier niemand und findet man auch nicht so einfach heraus.

Außerdem: Boeing und die FAA gibt das Minimum Fuel on Board after Landing für die B747-400 mit 5,5 Tonnen an.
Ich habe nur die Liste als Link für die B747-400F gefunden, die ist aber identisch mit der B747-400
 http://b747400.com/pdf/limits.pdf
Beitrag vom 04.10.2019 - 11:55 Uhr
UserX-Ray
User (221 Beiträge)
Da sind dem Herrn Späth ein paar Details durcheinander geraten. Der Großkris ist nur 17.000KM und selbst die von ihm beschriebene Route kommt nur au 17.600.

Der Autor hat auch nichts von Großkreis geschrieben. Nur dass Qantas auf Testflügen LHR-SYD eine Distanz von 18.001 km bewältigen will. Muss ja nicht die kürzeste Route sein.

Und mehr als eine halbe Stunde Sprit war das sicherlich auch noch...

Laut dem von @sunjet verlinkten Artikel auf "Australian Aviation" hätte der verbleibende Treibstoff bei der Landung noch für ca. 45 Minuten gereicht.

Alles in allem ein sehr interessanter und prima geschriebener Artikel. Weiß nicht, was das Gemaule über den Autor hier soll.
Beitrag vom 04.10.2019 - 12:29 Uhr
Usercontrail55
User (3269 Beiträge)
Da sind dem Herrn Späth ein paar Details durcheinander geraten. Der Großkris ist nur 17.000KM und selbst die von ihm beschriebene Route kommt nur au 17.600.

Der Autor hat auch nichts von Großkreis geschrieben. Nur dass Qantas auf Testflügen LHR-SYD eine Distanz von 18.001 km bewältigen will. Muss ja nicht die kürzeste Route sein.
Ich würde mal sagen, die Distanz ist die kürzeste Strecke. "Genau 18.001 Kilometer beträgt die Distanz zwischen London und Sydney, die es ohne Zwischenlandung zu bewältigen gilt. " Er hat ja auch die Wegpunkte benannt, selbst dann passt es nicht.

Und mehr als eine halbe Stunde Sprit war das sicherlich auch noch...

Laut dem von @sunjet verlinkten Artikel auf "Australian Aviation" hätte der verbleibende Treibstoff bei der Landung noch für ca. 45 Minuten gereicht.

Alles in allem ein sehr interessanter und prima geschriebener Artikel. Weiß nicht, was das Gemaule über den Autor hier soll.
Man hat sich ja dran gewöhnt, dass die Angaben der hier oft genutzen dpa Meldungen eine gewisse Bandbreite der Realität haben. Aber ein Luftfahrtautor, der selbst gerne kritsch kommentiert, der muss sich daran messen lassen.

Dieser Beitrag wurde am 04.10.2019 12:31 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 04.10.2019 - 16:33 Uhr
UserX-Ray
User (221 Beiträge)
Ich würde mal sagen, die Distanz ist die kürzeste Strecke. "Genau 18.001 Kilometer beträgt die Distanz zwischen London und Sydney, die es ohne Zwischenlandung zu bewältigen gilt. " Er hat ja auch die Wegpunkte benannt, selbst dann passt es nicht.

Am Ende waren es laut "Australian Aviation" beim damaligen Rekordflug bei einem optimalen Routing 17.850 km. Die 151 km Unterschied seien ihnen gegönnt.

Für mich lesen sich die 18.001 km wie eine Zielsetzung von Qantas, die man im Test erreichen möchte. Dies dürfte auch im späteren (möglichen) Linienbetrieb näher an der Realität sein. Gerade auf der Strecke SYD-LHR sollen in den nördlichen Sommermonaten die Windbedingungen oft so nachteilig sein, dass man eine Polarroute in Betracht zieht. Da kalkuliert man dann sogar bis ca. 18.500 km.

 https://www.reuters.com/article/us-qantas-strategy-idUSKCN1B41QY

Man hat sich ja dran gewöhnt, dass die Angaben der hier oft genutzen dpa Meldungen eine gewisse Bandbreite der Realität haben. Aber ein Luftfahrtautor, der selbst gerne kritsch kommentiert, der muss sich daran messen lassen.

"Gut, aber bekannterweise liegen die Fähigkeiten des Herrn Spaeth ja eher im kulinarischen Bereich..."
"Stimmt. Deshalb durfte der Hinweis auf die 3 üppigen Mahlzeiten und dem kaspischen Kaviar nicht fehlen."

Das ist keine sachliche Kritik.
Beitrag vom 04.10.2019 - 19:43 Uhr
UserNeilArmstrong
User (422 Beiträge)
"Gut, aber bekannterweise liegen die Fähigkeiten des Herrn Spaeth ja eher im kulinarischen Bereich..."
"Stimmt. Deshalb durfte der Hinweis auf die 3 üppigen Mahlzeiten und dem kaspischen Kaviar nicht fehlen."

Das ist keine sachliche Kritik.

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Um dem ganzen die Krone aufzusetzen, habe ich mir anschließend erlaubt sachlich nach dem Fehlenden zu fragen, nach den während des Fluges herrschenden Windverhältnissen. Unverschämt, meinen Sie nicht? Denn immerhin hat der Autor die schlechten Wetterverhältnisse kurz vor der Landung erwähnt. Er kann also, wenn er mag.

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Modhinweis:
Unsachliche, polemisierende und personenbezogende Kritik gehört hier in dieser Art nicht rein. Alternativ können sie diese dem Author ja direkt äußern.

Weideblitz, Moderator

Dieser Beitrag wurde am 04.10.2019 21:12 Uhr bearbeitet.