Beitrag vom 07.07.2025 - 10:09 Uhr
Die Not muss groß sein, wenn man die 787 mit gesperrten Business-Sitzen in Betrieb nehmen will, wobei das eingeschränkte Produktangebot zu Kapazitätsengpässen und somit zur verminderten Gewinnen führen wird. Hie zeiht sich wieder der Irrweg, der mit Allegris eingeschlagen wurde in Verbindung mit der verspäteten Flottenerneuerung. Die Planungsunsicherheit bleibt, alte Modelle mit unzureichendem Produktangebot auch. Der Betriebsverlust der Kernmarke wird wohl auf hohem Niveau bleiben.
Beitrag vom 07.07.2025 - 10:15 Uhr
15 in den USA stehende 787 sind eine Menge totes Kapital.
Beitrag vom 07.07.2025 - 10:18 Uhr
"Weil eine Zulassung auch im September noch nicht vorliegen dürfte,...".
Warum dauert das so lange? Sind die Test etwa nicht positiv verlaufen?
Oder sind das bereits schon Auswirkungen der "Zollstreitigkeiten", bzw. der sich abkühlenden Beziehungen EU - USA?
Muss/wird die EASA die Sitze für die B787 dann auch noch testen, oder übernimmt diese dann die (hoffentliche) Zulassung?
Danke für Antworten.
Beitrag vom 07.07.2025 - 10:29 Uhr
Die Not muss groß sein, wenn man die 787 mit gesperrten Business-Sitzen in Betrieb nehmen will, wobei das eingeschränkte Produktangebot zu Kapazitätsengpässen und somit zur verminderten Gewinnen führen wird. Hie zeiht sich wieder der Irrweg, der mit Allegris eingeschlagen wurde in Verbindung mit der verspäteten Flottenerneuerung. Die Planungsunsicherheit bleibt, alte Modelle mit unzureichendem Produktangebot auch. Der Betriebsverlust der Kernmarke wird wohl auf hohem Niveau bleiben.>
Genau genommen ist zumindest der Vorstand froh, da sich die LH Mutter damit mal wieder schön defizitär darstellen lässt.
Die Entscheidung zu diesem Sitzkonzept hat meines Wissens der Vorstand getroffen, die Fehler beim Gewicht, Traglast der Kabinenböden etc. wurden wohl auch nicht bei den Mitarbeitern der Mutter gemacht. Ich frage mich wie lange man noch niedrige Gewinne oder Verluste der Mutter bewerten möchte und wann man mal anfängt die entgangenen Gewinne durch zu späte und falsche Bestellungen, Kleinkrieg des Vorstands gegen seine Mitarbeiter, leer durch die Gegend geflogene Sitze etc. zu bewerten
Beitrag vom 07.07.2025 - 10:36 Uhr
"Weil eine Zulassung auch im September noch nicht vorliegen dürfte,...".
Warum dauert das so lange? Sind die Test etwa nicht positiv verlaufen?
Angeblich haben die Sitze die crash Tests nicht bestanden.
Oder sind das bereits schon Auswirkungen der "Zollstreitigkeiten", bzw. der sich abkühlenden Beziehungen EU - USA?
Das wird wohl nur King Donald beantworten können
Muss/wird die EASA die Sitze für die B787 dann auch noch testen, oder übernimmt diese dann die (hoffentliche) Zulassung?
Nach meinem Verständnis hat man sich wohl darauf geeinigt, dass die EASA die Sitze für Airbus zertifiziert und die FAA für Boeing und dies dann wechselseitig anerkennt. Die Besonderheit ist bei den Sitzen aber zusätzlich noch, dass sie von zwei verschiedenen Herstellern kommen.
Danke für Antworten.
Dieser Beitrag wurde am 07.07.2025 10:37 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 07.07.2025 - 11:05 Uhr
Ehrlich jetzt, ihr wollt dieselbe Diskussion erneut aufmachen? Und @F11 und @Jordan natürlich vorneweg ... ganz Wertfrei natürlich ... und ohne Hintergedanken natürlich ...
Manoman
Beitrag vom 07.07.2025 - 11:30 Uhr
Ehrlich jetzt, ihr wollt dieselbe Diskussion erneut aufmachen? Und @F11 und @Jordan natürlich vorneweg ... ganz Wertfrei natürlich ... und ohne Hintergedanken natürlich ...
Manoman
Ja, Manometer!
Ich habe lediglich ein paar ehrliche Fragen gestellt. Weil es nun ja offensichtlich weitere, unerwartete Verzögerung gibt.
Aber eben nullkommanullnichts geschrieben in Richtung:
LH ist schuld/böse/unfähig etc.!
Vielleicht überdenken Sie mal Ihre Voreingenommemheit?
@Heinzi:
Danke für Ihre sachlichen Antworten.
Vielleicht wissen Sie (oder jemand anderes) auch noch, was genau "Angeblich ...die crash Tests nicht bestanden." hat?
Die Sitze selber oder deren Befestigung/ Arretierung im Flieger?
Beitrag vom 07.07.2025 - 12:11 Uhr
Ehrlich jetzt, ihr wollt dieselbe Diskussion erneut aufmachen? Und @F11 und @Jordan natürlich vorneweg ... ganz Wertfrei natürlich ... und ohne Hintergedanken natürlich ...
Manoman
Ja, warum nicht? Warum sollte man auf die Dinge, auf Versäumnisse nicht wiederholt hinweisen? Genauso wie andere die Geschäftsführung loben und gut finden.
Beitrag vom 07.07.2025 - 12:13 Uhr
"Weil eine Zulassung auch im September noch nicht vorliegen dürfte,...".
Warum dauert das so lange? Sind die Test etwa nicht positiv verlaufen?
Angeblich haben die Sitze die crash Tests nicht bestanden.
Genau, deswegen ist ja auch die Hälfte zugelassen;-)
Oder sind das bereits schon Auswirkungen der "Zollstreitigkeiten", bzw. der sich abkühlenden Beziehungen EU - USA?
Das wird wohl nur King Donald beantworten können
Muss/wird die EASA die Sitze für die B787 dann auch noch testen, oder übernimmt diese dann die (hoffentliche) Zulassung?
Nach meinem Verständnis hat man sich wohl darauf geeinigt, dass die EASA die Sitze für Airbus zertifiziert und die FAA für Boeing und dies dann wechselseitig anerkennt. Die Besonderheit ist bei den Sitzen aber zusätzlich noch, dass sie von zwei verschiedenen Herstellern kommen.
Danke für Antworten.
Beitrag vom 07.07.2025 - 12:57 Uhr
Die Not muss groß sein, wenn man die 787 mit gesperrten Business-Sitzen in Betrieb nehmen will, wobei das eingeschränkte Produktangebot zu Kapazitätsengpässen und somit zur verminderten Gewinnen führen wird. Hie zeiht sich wieder der Irrweg, der mit Allegris eingeschlagen wurde in Verbindung mit der verspäteten Flottenerneuerung. Die Planungsunsicherheit bleibt, alte Modelle mit unzureichendem Produktangebot auch. Der Betriebsverlust der Kernmarke wird wohl auf hohem Niveau bleiben.
Höchste Zeit dass billigere Piloten auch die langstrecken cockpits übernehmen (wie es auf der Kurzstrecke durch Lufthansa City Airlines derzeit passiert)
so kann die langstrecke sicher wieder positiv bilanzieren
Beitrag vom 07.07.2025 - 14:06 Uhr
Die Not muss groß sein, wenn man die 787 mit gesperrten Business-Sitzen in Betrieb nehmen will, wobei das eingeschränkte Produktangebot zu Kapazitätsengpässen und somit zur verminderten Gewinnen führen wird. Hie zeiht sich wieder der Irrweg, der mit Allegris eingeschlagen wurde in Verbindung mit der verspäteten Flottenerneuerung. Die Planungsunsicherheit bleibt, alte Modelle mit unzureichendem Produktangebot auch. Der Betriebsverlust der Kernmarke wird wohl auf hohem Niveau bleiben.
Höchste Zeit dass billigere Piloten auch die langstrecken cockpits übernehmen (wie es auf der Kurzstrecke durch Lufthansa City Airlines derzeit passiert)
so kann die langstrecke sicher wieder positiv bilanzieren
Ja, das leuchtet ein: Die Gehälter der Piloten sind Schuld daran, dass die Business-Class Sitze der B787-9 bisher nicht zugelassen worden sind.
Mal im Ernst: Der Ruf nach niedrigeren Gehältern, also nach Einsparungen beim Personal, ist so alt, wie ich als ehemaliger Pilot die Lufthansa kenne. Es ist scheinbar der einfachste Weg, aber es ist der falsche Weg. Die Tätigkeit ist anspruchsvoll, sicherheitsrelevant, familienunfreundlich, man muss in Checks und medizinischen Untersuchungen seine Befähigung für diesen Beruf nachweisen.
Es ist immer sehr leicht, bei anderen Personen und Berufsgruppen Einsparungen einzufordern, das kann ich auch, mache es aber nicht.
Beitrag vom 07.07.2025 - 14:14 Uhr
"Weil eine Zulassung auch im September noch nicht vorliegen dürfte,...".
Warum dauert das so lange? Sind die Test etwa nicht positiv verlaufen?
Ich bin mir nicht sicher, was davon öffentlich schon bekannt ist, daher eher eine allgemeine Antwort: Der Sitz selbst hatte kein Problem beim Test, es steht noch die Zustimmung der FAA aus. Und das dauert leider.
Oder sind das bereits schon Auswirkungen der "Zollstreitigkeiten", bzw. der sich abkühlenden Beziehungen EU - USA?
nein
Muss/wird die EASA die Sitze für die B787 dann auch noch testen, oder übernimmt diese dann die (hoffentliche) Zulassung?
nein, die Zulassung gilt dann weltweit
Beitrag vom 07.07.2025 - 14:36 Uhr
Mal im Ernst: Der Ruf nach niedrigeren Gehältern, also nach Einsparungen beim Personal, ist so alt, wie ich als ehemaliger Pilot die Lufthansa kenne. Es ist scheinbar der einfachste Weg, aber es ist der falsche Weg. Die Tätigkeit ist anspruchsvoll, sicherheitsrelevant, familienunfreundlich, man muss in Checks und medizinischen Untersuchungen seine Befähigung für diesen Beruf nachweisen.
"Anspruchsvoll"? So herausfordernd kann er nicht sein, wenn man gerade mal Abitur und zwei Jahre Ausbildung benötigt.
"Sicherheitsrelevant"? Sind Busfahrer auch, nur die haben keinen Autopiloten und keinen Ko-Piloten, brauchen auch ihren Gesundheitscheck und haben gem. Statistik auch noch den viel gefährlicheren Beruf. Genauso ist Sicherheitspersonal "sicherheitsrelevant", die auch sehr oft "familienunfreundlich" in Schicht arbeiten müssen und dazu auch noch ein "familienunfreundliches" Gehalt beziehen.
Es ist immer sehr leicht, bei anderen Personen und Berufsgruppen Einsparungen einzufordern, das kann ich auch, mache es aber nicht.
Nein, nur bei einer Berufsgruppe die immer wieder durch exorbitante Gehaltssteigerungen und häufigere Streiks aufgefallen ist.
Und ich denke, einen Eurofighter zu fliegen ist noch viel anspruchsvoller, körperlich anstrengender, in heutigen Zeiten absolut sicherheitsrelevant... und wird wie bezahlt.
Nichts gegen den Beruf eines Piloten, hätte ich ja auch machen können (war mir nur zu langweilig und weniger herausfordernd), habe mich nur entschieden Flugzeuge zu konstruieren, aber Piloten bei den Flag Carrieren erhalten ein Gehalt, dass schon lange nicht mehr im Verhältnis zu ihren Fähigkeiten und Leistungen steht.
Beitrag vom 07.07.2025 - 14:36 Uhr
Die Not muss groß sein, wenn man die 787 mit gesperrten Business-Sitzen in Betrieb nehmen will, wobei das eingeschränkte Produktangebot zu Kapazitätsengpässen und somit zur verminderten Gewinnen führen wird. Hie zeiht sich wieder der Irrweg, der mit Allegris eingeschlagen wurde in Verbindung mit der verspäteten Flottenerneuerung. Die Planungsunsicherheit bleibt, alte Modelle mit unzureichendem Produktangebot auch. Der Betriebsverlust der Kernmarke wird wohl auf hohem Niveau bleiben.
Höchste Zeit dass billigere Piloten auch die langstrecken cockpits übernehmen (wie es auf der Kurzstrecke durch Lufthansa City Airlines derzeit passiert)
so kann die langstrecke sicher wieder positiv bilanzieren
Da scheint Ihr Hang zur Ironie (oder Polemik?) mit Ihnen durchgegangen zu sein. Niedrigere Gehälter hat jetzt hier in diesem Zusammenhang keiner gefordert, an anderer Stelle aber sehr wohl mehr Flexibilität und einige Privilegien weniger, die im Tarifvertrag festgehalten werden sollten.
Beitrag vom 07.07.2025 - 14:58 Uhr
Man muss Ironie (flydc) und Trolle (KonTra) natürlich auch als solche erkennen, das schon die eigenen Nerven ungemein ;-)
Zur Sache selbst: Allegris war und ist mMn eine katastrophale Fehlleistung. Nicht, dass das Produkt an sich selbst schlecht wäre (wenn auch lange nicht perfekt); doch die durch völliges Missmanagement der Entwicklung und Einführung entstandenen Unkosten (abgestellte Flieger, geblockte Klassen und Reihen, freigehaltene Sitze für Reseatings,…) stehen in keinem Verhältnis zum jetzt vorhandenen Produkt.
Da hat sich wohl in all den Jahren der Entwicklung niemand getraut, mal den Stecker zu ziehen und zu sagen "lasst uns doch einfach das beste, schon zugelassene Produkt am Markt nehmen".
Tja und nun ist man Getriebener, weil überall Flugzeuge fehlen. MUC musste ja auch den Langstreckenplan ausdünnen, weil man in FRA nicht nur auf die 787, sondern ja eigentlich auch auf die 777X wartet und man dort zur Linderung nun A350 stationieren musste. Man hält Boeing gnadenlos die Stange und Airbus ist mittlerweile natürlich bis auf Jahre ausverkauft.
Well played…