Beitrag vom 02.03.2026 - 20:59 Uhr
Ohne Flugbegleiter ist eine Passagierbeförderung rechtlich und sicherheitstechnisch ausgeschlossen.
Mal wieder die deutschen Bürokratie Hemmnisse, selbst im Notfall. Wir können einfach nicht über den eigenen Schatten springen.
Es sei an den letzten Flug einer Boeing C-17 Globemaster der US Air Force mit 640 Menschen in Kabul erinnert.
Beitrag vom 02.03.2026 - 22:22 Uhr
Ohne Flugbegleiter ist eine Passagierbeförderung rechtlich und sicherheitstechnisch ausgeschlossen.
Mal wieder die deutschen Bürokratie Hemmnisse, selbst im Notfall. Wir können einfach nicht über den eigenen Schatten springen.
Es sei an den letzten Flug einer Boeing C-17 Globemaster der US Air Force mit 640 Menschen in Kabul erinnert.
Das eine ist eine zivile Maschine, das andere ein Militärtransporter im Einsatz.
Da gibt es Unterschiede.
Beitrag vom 03.03.2026 - 00:31 Uhr
Ohne Flugbegleiter ist eine Passagierbeförderung rechtlich und sicherheitstechnisch ausgeschlossen.
Mal wieder die deutschen Bürokratie Hemmnisse, selbst im Notfall. Wir können einfach nicht über den eigenen Schatten springen.
Es sei an den letzten Flug einer Boeing C-17 Globemaster der US Air Force mit 640 Menschen in Kabul erinnert.
Wo sehen Sie denn Parallelen zwischen:
Einem Zivilflugzeug, das aus nicht verhandelbaren Sicherheitsgründen völlig zurecht nur mit einer ausreichenden Kabinenbesatzung Passagiere befördern darf,
-und-
Einem Militärtransporter, der auf dem Rollfeld von Kabul völlig unkontrolliert von (mehr als) 640 Menschen gestürmt wurde, woraufhin die Air Force-Piloten fluchtartig gestartet sind?
https://www.aero.de/news-40496/USAF-fliegt-800-Menschen-in-C-17-aus-Kabul-aus.html
Die Situationen und die Umstände sind überhaupt nicht vergleichbar, in keiner Weise.
Beitrag vom 03.03.2026 - 09:51 Uhr
In Dubai eine Kabinencrew für einen A380 zu finden wäre wahrscheinlich nur eine Nachfrage bei Emirates entfernt gewesen. Klar hätte man ein paar Regeln biegen müssen aber möglich wäre es mMn gewesen.
Beitrag vom 03.03.2026 - 11:23 Uhr
Einem Zivilflugzeug, das aus nicht verhandelbaren Sicherheitsgründen völlig zurecht nur mit einer ausreichenden Kabinenbesatzung Passagiere befördern darf,
@XRay, Sie bestätigen das deutsche Bürokratie Stigma. Dazu gibt es in Frankreich einen sehr charakterisierenden Witz: man hätte an der Maginotlinie nur Schilder aufstellen sollen, mit dem Hinweis "Durchgang verboten"
Beitrag vom 03.03.2026 - 11:53 Uhr
In Dubai eine Kabinencrew für einen A380 zu finden wäre wahrscheinlich nur eine Nachfrage bei Emirates entfernt gewesen. Klar hätte man ein paar Regeln biegen müssen aber möglich wäre es mMn gewesen.
Regeln biegen?? Gleich ein paar?? In einer der reguliertesten Industrie? Geile Idee!
Die hätten wahrscheinlich das FAP garnicht gestartet bekommen. Im Ernst, ich dachte immer es wäre eins der Hauptargumente gegen viele AOCs gewesen, weil man die Crews nicht untereinander austauschen kann, da zB die Notfallverfahren und Ausrüstungen unterschiedlich angelegt sind.
Dieser Beitrag wurde am 03.03.2026 12:51 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 03.03.2026 - 11:56 Uhr
Einem Zivilflugzeug, das aus nicht verhandelbaren Sicherheitsgründen völlig zurecht nur mit einer ausreichenden Kabinenbesatzung Passagiere befördern darf,
@XRay, Sie bestätigen das deutsche Bürokratie Stigma. Dazu gibt es in Frankreich einen sehr charakterisierenden Witz: man hätte an der Maginotlinie nur Schilder aufstellen sollen, mit dem Hinweis "Durchgang verboten"
Das hat doch mit Bürokratie oder über den Schatten springen nichts zu tun. Denken Sie Ihren Ansatz doch mal bis zu Ende durch...
Beitrag vom 03.03.2026 - 12:10 Uhr
Einem Zivilflugzeug, das aus nicht verhandelbaren Sicherheitsgründen völlig zurecht nur mit einer ausreichenden Kabinenbesatzung Passagiere befördern darf,
@XRay, Sie bestätigen das deutsche Bürokratie Stigma. Dazu gibt es in Frankreich einen sehr charakterisierenden Witz: man hätte an der Maginotlinie nur Schilder aufstellen sollen, mit dem Hinweis "Durchgang verboten"
Aber wieso denn bei diesem "Notfall" halt machen? Beim nächsten UFO-Streik könnte man dann ja auch mal ohne Kabinenpersonal fliegen. Das darf man halt alles nicht so eng sehen, dieses ganze Sicherheit-Gedöns im Luftverkehr ist doch eh nur eine Idee von irgendwelchen deutschen Bürokraten.
Man kann nur hoffen, dass ihr Username nicht ihr Beruf ist.
Beitrag vom 03.03.2026 - 17:42 Uhr
Bei aller verständlichen Angst gegen Gesetze und Regularien zu verstossen ist dann, wenn Menschenleben in Gefahr sind, gemäß StGB § 34 der "Rechtfertigende Notstand" in Erwägung zu ziehen.
§34
Wer in einer gegenwärtigen, nicht anders abwendbaren Gefahr für Leben, Leib, Freiheit, Ehre, Eigentum oder ein anderes Rechtsgut eine Tat begeht, um die Gefahr von sich oder einem anderen abzuwenden, handelt nicht rechtswidrig, wenn bei Abwägung der widerstreitenden Interessen, namentlich der betroffenen Rechtsgüter und des Grades der ihnen drohenden Gefahren, das geschützte Interesse das beeinträchtigte wesentlich überwiegt. Dies gilt jedoch nur, soweit die Tat ein angemessenes Mittel ist, die Gefahr abzuwenden.
Die Umkehrung ergibt sich durch StBG § 323c "Unterlassene Hilfeleistung".
(1) Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
Wer also Paxe stehen lässt die bereits vom Geschosshagel gefährdet werden, handelt nicht unbedingt richtig, wenn er sich auf die fehlende CabinCrew beruft, was sich durch $34 relativiert.
Beitrag vom 03.03.2026 - 18:21 Uhr
@mpilot
Ernsthaft? Sie wollen einen A380 ohne Cabin Crew mit 450 Paxen losschicken? Und wahrscheinlich überwacht die Cockpit Crew auch noch das Einsteigen.
Omg, wie naiv unwissend ...
Beitrag vom 03.03.2026 - 19:02 Uhr
Ernsthaft? Sie wollen einen A380 ohne Cabin Crew mit 450 Paxen losschicken? Und wahrscheinlich überwacht die Cockpit Crew auch noch das Einsteigen.
Omg, wie naiv unwissend ...
Sie haben es immer noch nicht kapiert - es geht um das Verhalten in einer extremen Notsituation, die Paxe würden sich dann schon selbst organisieren, das liegt in der Natur des Menschen in der Not.
Beitrag vom 03.03.2026 - 19:13 Uhr
Bei aller verständlichen Angst gegen Gesetze und Regularien zu verstossen ist dann, wenn Menschenleben in Gefahr sind, gemäß StGB § 34 der "Rechtfertigende Notstand" in Erwägung zu ziehen.
§34
Wer in einer gegenwärtigen, nicht anders abwendbaren Gefahr für Leben, Leib, Freiheit, Ehre, Eigentum oder ein anderes Rechtsgut eine Tat begeht, um die Gefahr von sich oder einem anderen abzuwenden, handelt nicht rechtswidrig, wenn bei Abwägung der widerstreitenden Interessen, namentlich der betroffenen Rechtsgüter und des Grades der ihnen drohenden Gefahren, das geschützte Interesse das beeinträchtigte wesentlich überwiegt. Dies gilt jedoch nur, soweit die Tat ein angemessenes Mittel ist, die Gefahr abzuwenden.
Die Umkehrung ergibt sich durch StBG § 323c "Unterlassene Hilfeleistung".
(1) Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
Wer also Paxe stehen lässt die bereits vom Geschosshagel gefährdet werden, handelt nicht unbedingt richtig, wenn er sich auf die fehlende CabinCrew beruft, was sich durch $34 relativiert.
Da muss man jetzt aber mal die Kirche im Dorf lassen. "Geschosshagel" gibt es in der Ukraine, Israel und Iran. In die Emirate "verirren" sich einige Drohnen. Und wer in so einem Gebiet Urlaub macht, ehrlich in Erdkunde gepennt? Die Spannungen Israel - Iran sind ja nicht plötzlich vom Himmel gefallen.
Und wie hätte man das auf die Schnelle organisieren sollen? Kommt nach Abu Dhabi in die Werft, die ersten 400 werden mitgenommen? Wer überprüft die Tickets, verlädt das Gepäck? Machen alles die zwei Piloten?
Die Lufthansa schafft es doch nicht einmal, wenn ein innerdeutscher Flug abends um 22 Uhr nach Leipzig umgeleitet wird, die Paxe am selben Tag geordnet zum eigentlichen Ziel weiterzubefördern.
Oder Paxe bei Schnee vor der Haustür aus dem eigenen Flieger ins eigene Terminal zu bringen.
Und Sie verlangen, dass die Hansa im Ausland an einem Flughafen, der nicht einmal ein reguläres Flugziel der Hansa ist, dies alles mit 2 Piloten bewerkstelligt. Merken Sie selber... ;)
Beitrag vom 03.03.2026 - 19:18 Uhr
Ernsthaft? Sie wollen einen A380 ohne Cabin Crew mit 450 Paxen losschicken? Und wahrscheinlich überwacht die Cockpit Crew auch noch das Einsteigen.
Omg, wie naiv unwissend ...
Sie haben es immer noch nicht kapiert - es geht um das Verhalten in einer extremen Notsituation, die Paxe würden sich dann schon selbst organisieren, das liegt in der Natur des Menschen in der Not.
Da muss ich Sie leider enttäuschen. In der Not liegt es in der Natur des Menschen, dass das Recht des Stärkeren gilt. Kann man bei quasi allen Katastrophen sehen.
Beitrag vom 03.03.2026 - 21:12 Uhr
Ernsthaft? Sie wollen einen A380 ohne Cabin Crew mit 450 Paxen losschicken? Und wahrscheinlich überwacht die Cockpit Crew auch noch das Einsteigen.
Omg, wie naiv unwissend ...
Sie haben es immer noch nicht kapiert - es geht um das Verhalten in einer extremen Notsituation, die Paxe würden sich dann schon selbst organisieren, das liegt in der Natur des Menschen in der Not.
???? ... Mensch, jetzt, wo _SIE_ es sagen, ja da hab ichs endlich verstanden ...
P.s. wofür steht eigentlich das _M_ vorm Pilot?
Beitrag vom 03.03.2026 - 22:05 Uhr
Immer wieder erschreckend, wie hier von einigen, die offensichtlich noch nie etwas mit Luftfahrt am Hacken hatten, rumkrakehlen. Ein Flieger ohne irgendwen in der Kabine geht mal überhaupt nicht. Über 17 FB kann man vielleicht noch diskutieren. Aber mal abgesehen davon, besitzt die Lufthansa auf der Strecke AUH-MUC keine Verkehrsrechte zur Beförderung von Paxen. Ja, es ist eine Ausnahmesituation, was aber nicht automatisch bedeutet, dass man der LH erlaubt deswegen auf der Strecke mal eben so, spontan, 500 Menschen zu transportieren. Wenn die Behörden in AUH das nicht abnicken, kommt da keiner in die Nähe des Flugzeugs. Weiterhin werkelt die LH seit zwei Tagen an den Streckenrechten, um einen abgeranzten A340 nach Muscat zu bekommen. Kaum zu glauben, aber so läuft das international in der Luftfahrt. Da nimmt man nicht mal eben einen Flieger und fliegt da hin, um ein paar Leute abzuholen, weil man ja der Retter ist. Da reden mal eine Menge Länder mit, die zu verhindern wissen, dass man da mal einfach so drüber fliegt. Da entscheidet LH mal überhaupt nichts alleine.