Community / Kommentare zu aktuellen Nachrichten / Staatshilfe nützt auch den Kleinen ...

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Beitrag vom 23.01.2021 - 08:05 Uhr
UserSonnenbar
User (28 Beiträge)
Der jacobi...:) in der eigenen Firma bei allen Berufsgruppen kaum noch Rückhalt prescht hier also als Retter der Nation nach vorne...ich meine es waren doch sogar kürzlich Aufsichtsratswahlen, bei denen er ein mageres Ergebnis eingefahren hatte. Gegen wen ist er hier angetreten? Ach ja.. gegen Piloten der VC, die allesamt den Aufsichtsrat gestürmt haben.

Gerne hätte man Kurzarbeit gemacht. Jedoch hat sich TUi hier geweigert, mit dem Hintergrund, dass es natürlich schwieriger ist die Leute zu feuern. Herr Jacobi wird als Spalter in Erinnerung bleiben.
Beitrag vom 23.01.2021 - 08:23 Uhr
UserSonnenbar
User (28 Beiträge)
wenn man sich mal überlegt in welcher Funktion er hier gegen seine eigene Belegschaft wettert. Da braucht man meiner Meinung nach, selbst bei etwaigen Abneigungen ein gewisses Grad an Fingerspitzengefühl. Mir scheint es, als sei hier noch eine Rechnung offen. Sehr schade.

Ps. Nein ich bin kein Pilot...:)
Beitrag vom 23.01.2021 - 08:30 Uhr
Userflydc9
User (537 Beiträge)
"Never waste a good crises"........
Beitrag vom 23.01.2021 - 09:18 Uhr
UserHans M.
User (15 Beiträge)
Soviel ich weiß, sind die Piloten immer die, die in entscheidenden Verhandlungen die Arbeitsplätze (für alle) bei TUIfly gerettet haben. Denn Ihre Gewerkschaft hat Gewicht.

Allerdings haben sie (mit der LH) die höchsten, über Jahre weiterentwickelten Tarifverträge. Das ist etwas, was TUI stört. Daher soll dort so radikal gekürzt werden. Mit Steuergeld. Danach lässt man die TUI Gäste mit Nicht-EU oder osteuropäischen Noname-Airlines fliegen. Wer möchte sowas.

Daher kann ich verstehen, wenn Piloten bei so einer Entwicklung nicht vollumfänglich mitmachen. Würde ich auch nicht...
Beitrag vom 23.01.2021 - 09:56 Uhr
Userholzklasse
User (1 Beiträge)
Herrn Jakobi sollte man wegen Verleumdung verklagen. Die Piloten haben ebenfalls acht Monate lang auf ein 1/5 ihres Gehaltes verzichtet. Dieses wurde lediglich beendet, da die Geschäftsführung als Dankeschön an mehr als die Hälfte der Piloten die Kündigung versenden wird. Das Tool der Kurzarbeit für Piloten wurde ebenfalls vom Konzern abgelehnt, da er sich einer Aufstockung grundsätzlich verschlossen hat, obwohl sich da Millionenbeträge hätten sparen lassen.
Diese öffentliche Diffamierung dient nur der Absicht, die Piloten, wie so oft, als die geldgierigen Deppen hinzustellen.
Beitrag vom 23.01.2021 - 10:00 Uhr
Usernewcastle_flyer
User (11 Beiträge)
Den Piloten wird von Herr Jakobi vorgeworfen, dass sie keine Kurzarbeit wollen und auch nicht mehr auf ihr volles Gehalt verzichten werden. Entweder ist es ihm nicht möglich richtige und transparente Informationen vom aktuellen Geschäftsführer der TUIfly zu erhalten oder er möchte einfach falsche Informationen streuen und Stimmung gegen die eigenen Mitarbeiter vorantreiben.

Beides denkbar, aber letzteres wahrscheinlicher.

Die Piloten der TUIfly haben seit Beginn der Krise angeboten in Kurzarbeit zu gehen. Der Arbeitgeber hat jedoch darauf gepocht, lediglich eine Gehaltsreduktion zu vereinbaren. Bis heute verweigert sich der Arbeitgeber, die Piloten in Kurzarbeit zu schicken. Zudem hat sich die TUIfly zeitweise eine komplette Ersatzflotte von einem Wetleaseanbieter gesichert, damit Sie mitten in der Krise eine Streikbrecherflotte hat. Damit sind dann die ersten Monate des Krisenbeitrags der Mitarbeiter einfach verpufft. In einer Krise, in der jeder Euro zählt und die Crews sicher als letztes daran denken ihren Arbeitgeber zu bestreiken. Etwas überspitzt formuliert: Welche Flüge hätten denn bestreikt werden sollen?

Auch einer Fortführung der Gehaltsreduktion wäre problemlos möglich gewesen. Dafür müsste aber verhandelt werden, anstatt völlig empört aus der Verhandlung zu gehen, wenn Gegenvorschläge seitens der Gremien kommen.

Herr Jakobi, es ist sehr traurig wie Sie weiter zum schlechten Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Mitarbeitern beitragen. So wird Führung gelebt. Nur so werden erfolgreiche Unternehmen weiter am Markt bestehen.
Beitrag vom 23.01.2021 - 10:55 Uhr
Userpeter738
User (8 Beiträge)
Falls die TUIfly diese Krise in irgendeiner Weise überleben sollte und nicht komplett zugesperrt wird, sehe ich enorme innerbetriebliche Spannungen für die Zukunft. Scheinbar gibt es hier ja mehr Streithähne als nur Cockpit und Management. Wenn sogar der ehemalige? Arbeitnehmervertreter der AG sich nicht lumpen lässt, öffentlich Falschinformationen in die Welt zu setzen, frag ich mich ernsthaft was dort alls verkehrt läuft, bzw. wer mit wem noch alles eine Rechnung offen hat. Das betrifft TUIfly, TUI Deutschland und die gesamte TUI AG.
Bzgl. Krisentarifvertrag, Edelweiss machts vor, warum klappt das hier nicht?
Beitrag vom 23.01.2021 - 11:20 Uhr
UserSonnenbar
User (28 Beiträge)
Ich finde dieser Mann sollte zurücktreten.
Beitrag vom 23.01.2021 - 12:31 Uhr
UserCharlie Hotel
User (27 Beiträge)
Liebes aero-Team,

jeder interessierte Leser, der sich in den vergangenen Wochen und Monaten auch nur im Geringsten mit den Vorgängen bei TUIfly beschäftigt hat weiß, dass es sich bei den Aussagen von Herrn Jakobi um faktisch falsche Aussagen handelt die einzig und allein der Hetzjagd dienen, die dort derzeit gegen die Piloten betrieben wird. Um die Hintergründe zu verstehen, müssten sie prinzipiell nur Ihre eigenen Beiträge nochmal lesen.
Es ist schade, dass Sie sich als Berichterstatter instrumentalisieren lassen und gegen eine Berufsgruppe schreiben, die nicht nur zu Ihren Lesern zählt, sondern die ohnehin schon am Boden liegt.

Ich wünsche Ihnen alles Gute, Sie haben hiermit einen langjährigen Leser verloren.
Beitrag vom 23.01.2021 - 17:01 Uhr
UserContrail2000
User (3 Beiträge)
Ja, die armen Piloten....: ich kann‘s nicht mehr hören. Alles was bisher angeboten wurde dient nur dem Arbeitgeber und den anderen Berufsgruppen zu schaden. Wie trotzige kleine Kinder.

Wie kann man nur so verblendet sein und zu glauben, der TUI Konzern kann so weitermachen wie bisher? Seit über einem Jahr kommt kein Geld in die Kasse. Kredite müssen mit Zinsen zurückbezahlt werden. ALLE Berufsgruppen sehen, dass die TUI ein Sanierungsfall ist. Nur die Piloten wollen gerne so weitermachen wie bisher.

Das Angebot für 5 zusätzliche Maschinen hat man großkotzig ausgeschlagen.

Die „Retter der Arbeitsplätze“ bekommen jetzt die verdiente und lange überfällige Quittung für jahrelange Gier.

Condor ist schlank aufgestellt und Lufthansa steht in der Startlöchern.

In Deutschland braucht die TUI keine eigene Flotte, dennoch bekennt sich die TUI zur X3.

Anstatt in der Krise wenigstens 1 x zu zeigen, dass man auch dankbar für die fetten Jahre ist, verdreht man Tatsachen und bleibt uneinsichtig stur.

Eine Airline fliegt nicht, weil es so schön brummt - es muss Geld verdient werden.

Die TUI bestimmt was und mit wem sie fliegt. Nicht die Piloten - und die VC schon mal gar nicht.

Natürlich muss man um Arbeitsplätze kämpfen, man kann sich aber einer Sanierung nicht verweigern - und das macht die VC.

Die VC kommuniziert auch nicht offen was sie genau anbietet, sondern bleibt vage und erzählt nur die halbe Wahrheit. 50% TZ für 2 Jahre und dann fliegen alle wieder voll ohne das einer gekündigt werden darf.

= Piloten für 40 Maschinen aber nur noch 17 Flugzeuge in der Flotte. Da fliegt die X3 dann richtig günstig.

Lächerliches Angebot.

Nur weil hier kritische Stimmen fehlen, bedeutet das noch lange nicht, das der Arbeitgeber immer und grundsätzlich der Böse ist.

Einfach mal nüchtern betrachten, was die nötigen Schritte sind um als Gesamt TUI zu überleben.

Die VC verspielt hier die einmalige Chance, sich mit den anderen Berufsgruppen zu solidarisieren und sich dem Arbeitgeber als verantwortungsvoller Partner zu präsentieren mit dem man auch Projekte wie die 787 realisieren kann, ohne jedes Mal langwierig verhandeln zu müssen.

In fetten Jahren sollen sie von mir aus den 3. Porsche fahren, wenn‘s drum geht dem Laden den Arsch zu retten muss man auch mal zurückstecken.

Na dann mal los, fangt an zu bashen. Getroffene Hunde bellen :-)
Beitrag vom 23.01.2021 - 20:00 Uhr
UserSonnenbar
User (28 Beiträge)
Herr Jacobi. Treten Sie zurück! Als Betriebsrat solche Aussagen. Das er dem Arbeitgeber sehr nahe steht war bekannt, aber sowas geht gar nicht! Gut, dass alle Sparten sei es Boden, Cockpit oder Kabine zusammenhalten.
Beitrag vom 23.01.2021 - 23:30 Uhr
UserHans M.
User (15 Beiträge)
Na, Sie scheinen sich ja auszukennen. Auf e wer Lacher Seite stehen Sie? Arbeitnehmer? Das wäre traurig, denn dann würden Sie nicht über abhängig Beschäftigte so herziehen.
Arbeitgeber dann schon eher. Aber hey, es hat sich schon immer gezeigt, dass (gerade bei TUIfly) die Pilotenschaft das Unternehmen durch schwierige Situationen bis heute in dieser Form gerettet hat. Andere Gewerkschaften haben sich immer dem Kurs der Piloten angeschlossen und sich auf deren Kurs begeben, und abgewartet „was die Piloten“ machen.

Was gerade bei TUIfly passiert ist nichts anderes, als alte (zugegeben gute) Tarifverträge zu zerschmettern, und Abschläge von 30-40% zu erwirken.

Ich frage ALLE Arbeitnehmer: Wollen Sie so etwas unterstützen? Auch in Ihrem Betrieb?!? Sicher nicht...

Die Piloten der TUIfly sind die letzten, die sich einer Lösung verschließen. Allerdings ist es aufgrund der adozislen und völlig unverständlichen Verhandlungstaktik der TUI(fly)-Geschäftsführung schwer, Zugeständnisse zu machen.

ES SOLL BETRIEBSBEDINGT GEKÜNDIGT WERDEN, TROTZ HERVORRAGENDER GESCHÄFTSAUSSICHTEN NACH CORONA. TUI - WELTMARKTFÜHRER REISEN.

Ja, die armen Piloten....: ich kann‘s nicht mehr hören. Alles was bisher angeboten wurde dient nur dem Arbeitgeber und den anderen Berufsgruppen zu schaden. Wie trotzige kleine Kinder.

Wie kann man nur so verblendet sein und zu glauben, der TUI Konzern kann so weitermachen wie bisher? Seit über einem Jahr kommt kein Geld in die Kasse. Kredite müssen mit Zinsen zurückbezahlt werden. ALLE Berufsgruppen sehen, dass die TUI ein Sanierungsfall ist. Nur die Piloten wollen gerne so weitermachen wie bisher.



Das Angebot für 5 zusätzliche Maschinen hat man großkotzig ausgeschlagen.

Die „Retter der Arbeitsplätze“ bekommen jetzt die verdiente und lange überfällige Quittung für jahrelange Gier.

Condor ist schlank aufgestellt und Lufthansa steht in der Startlöchern.

In Deutschland braucht die TUI keine eigene Flotte, dennoch bekennt sich die TUI zur X3.

Anstatt in der Krise wenigstens 1 x zu zeigen, dass man auch dankbar für die fetten Jahre ist, verdreht man Tatsachen und bleibt uneinsichtig stur.

Eine Airline fliegt nicht, weil es so schön brummt - es muss Geld verdient werden.

Die TUI bestimmt was und mit wem sie fliegt. Nicht die Piloten - und die VC schon mal gar nicht.

Natürlich muss man um Arbeitsplätze kämpfen, man kann sich aber einer Sanierung nicht verweigern - und das macht die VC.

Die VC kommuniziert auch nicht offen was sie genau anbietet, sondern bleibt vage und erzählt nur die halbe Wahrheit. 50% TZ für 2 Jahre und dann fliegen alle wieder voll ohne das einer gekündigt werden darf.

= Piloten für 40 Maschinen aber nur noch 17 Flugzeuge in der Flotte. Da fliegt die X3 dann richtig günstig.

Lächerliches Angebot.

Nur weil hier kritische Stimmen fehlen, bedeutet das noch lange nicht, das der Arbeitgeber immer und grundsätzlich der Böse ist.

Einfach mal nüchtern betrachten, was die nötigen Schritte sind um als Gesamt TUI zu überleben.

Die VC verspielt hier die einmalige Chance, sich mit den anderen Berufsgruppen zu solidarisieren und sich dem Arbeitgeber als verantwortungsvoller Partner zu präsentieren mit dem man auch Projekte wie die 787 realisieren kann, ohne jedes Mal langwierig verhandeln zu müssen.

In fetten Jahren sollen sie von mir aus den 3. Porsche fahren, wenn‘s drum geht dem Laden den Arsch zu retten muss man auch mal zurückstecken.

Na dann mal los, fangt an zu bashen. Getroffene Hunde bellen :-)
Beitrag vom 24.01.2021 - 10:43 Uhr
UserSonnenbar
User (28 Beiträge)
Klingt für mich wie ein frustrierter Aspirant, dem es leider aufgrund mangelnder Eignung vergönnt war diesen tollen Beruf auszuüben. Ich finde wir sollten Ihm ein wenig Unmut ablassen zugestehen. Der Stachel des Neides sitzt noch zu tief.

Finde es super wie sich die VC und Verdi für Ihre Mitglieder einsetzen. Respekt und Anerkennung.
Beitrag vom 24.01.2021 - 11:16 Uhr
Usergordon
User (2652 Beiträge)
@ stanfield
Ach, die Kollegen sollen alles mitnehmen, was geht und dann wird der Laden halt dicht gemacht. Das sind gute Leute, die können sich ruig ALG 1 nehmen, n bisschen mehr Zeit mit der Familie und Hobby verbringen und in 2 Jahren steigen sie wieder ein bei einem AG, der begreift, dass er seine Flightcrew braucht. Sonst brummt es nämlich nicht so schön.

Ich unterstütze ausdrücklich Ihren Vorschlag!

Raus aus der Blase/Kaste, Freizeit genießen und sich dann dem (Arbeits-)Markt stellen und auch die dann herschenden Bedingungen akzeptieren. Der Arbeitgeber wird dann genau den Preis zahlen, der sich aus Angebot und Nachfrage ergibt.

Also meine Stimme haben Sie!


Nachtrag:
@stanfield

Dass Sie Ihren Kommentar anscheinend zurückgezogen haben zeigt mir, dass Ihnen die Konsequenzen Ihrer Empfehlung doch nicht so ganz geheuer sind.
Das kann ich gut verstehen!

Dieser Beitrag wurde am 24.01.2021 11:34 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 24.01.2021 - 11:22 Uhr
UserGesichtsfünf
User (1 Beiträge)
Schon spannend zu sehen, das die Herren der VC sich immer noch als Weltretter aufspielen. Eine Vereinigung die immer noch darauf behart, das nach einer gewissen Übergangsfrist(in der Mann großzügig auf unzählige Vergünstigungen verzichtet) das innerdeutsche Business Class Proceeding als Beispiel beibehalten werden muss.Die gleichen Personen werfen der TUI vor Sie möchte Ihnen diese so hart erarbeiteten Privilegien streichen. Es muss hier zwingend gesagt werden, dass niemand davon redet das es Kürzungen des Grundgehaltes gibt, es geht um Goodies die über 40 Jahre nach und nach in den Tarifvertrag aufgenommen wurden und in der heutigen Zeit jegliche Berechtigung verwirkt haben. Ja die Firma möchte das und es wird höchste Zeit. Die Ansage war DAUERHAFTE KOSTENREDUZIERUNG, das Angebot der VC beläuft sich dazu auf 1 Mio p.A. Sollte nicht langsam die Arroganz und Überheblichkeit aufhören und den Realitäten in die Augen geschaut werden, müssen sich die diejenigen die sich gerade noch als Rächer der Enterbten aufspielen, sich dafür verantworten wenn durch Ihr handeln alle in dieser Firma Ihren Job verlieren. Den Ihr handeln wird dazu führen das der Konzern sich dieser Firma und Ihren Betonköpfen entledigen muss um am Markt Konkurrenzfähig zu bleiben. Oder glaubt jemand von denen tatsächlich das nach dieser Aktion auch nur noch einer in der Führungsetage dazu Lust diesen Herren Ihren Job zu erhalten? Leider ist das diesen Herrschaften auch egal, den Sie sind ja alle vor Kündigung geschützt.


Dieser Beitrag wurde am 24.01.2021 11:46 Uhr bearbeitet.
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