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Beitrag vom 09.01.2019 - 16:20 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (240 Beiträge)
Also in Stuttgart ist mittlerweile fast alles storniert. EW, LH, Swiss....
Scheint auf jeden Fall ein wirkungsvoller Streik zu sein, auch wenn ich die Forderung nach 20 € für den Job, den die Personen da machen, absolut nicht nachvollziehen kann.
Wenn die jetzt schon 18 oder mehr Euro verdienen, dann wundert mich echt die meist sehr unprofessionelle Einstellung, die diese Mitarbeiter an den Tag legen.
Beitrag vom 09.01.2019 - 17:00 Uhr
Userzappa42m
User (60 Beiträge)
Ich dachte die wollten am 23.01.19 wieder verhandeln.
Warum macht Verdi nicht mal eine Umfrage an Flughäfen, wieviel die Passagiere bereit wären mehr zu zahlen, für die Sicherheit?

ISpass beiseite . Flugsicherheit ist für mich immer noch eine hoheitliche Aufgabe des Staates!
Beitrag vom 09.01.2019 - 17:14 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (240 Beiträge)
Ich dachte die wollten am 23.01.19 wieder verhandeln.
Warum macht Verdi nicht mal eine Umfrage an Flughäfen, wieviel die Passagiere bereit wären mehr zu zahlen, für die Sicherheit?

ISpass beiseite . Flugsicherheit ist für mich immer noch eine hoheitliche Aufgabe des Staates!

Flugsicherheit ist auch etwas, für das ich gerne mehr Geld ausgeben würde, aber was bringt es mir, wenn das Personal 20 € die Stunde verdient, dann aber am Sicherheitscheck mehr miteinander schnackt als sich wirklich um die Arbeit zu kümmern.
Wenn ich mir vorstelle, was ich schon alles (aus Versehen oder absichtlich) durch diese Sicherheitskontrollen geschmuggelt habe....da kann einem eigentlich nur schlecht werden.

Das ganze dann gepaart mit dem nicht vorhandenen Tempo, was viele dieser Mitarbeiter da an den Tag legen, gerade wenn es zu einer Rotation der Arbeitsstationen kommt, dann kann ich echt nur mit dem Kopf schütteln.

Es wurde am 07. Januar gestreikt, und es gibt eine neue Verhandlungsrunde am 23.01. Warum muss man da denn jetzt nach 2 Tagen gleich wieder und dann an 3 Flughäfen streiken? Sorry, aber das ist in meinen Augen absolut unverhältnismäßig, vor allem wenn man sich mittlerweile mal die Flugpläne für die drei Flughäfen anschaut für den morgigen Tag.

Der wirtschaftliche Schaden für die Fluggesellschaften, aber auch und vor allem die Reisenden steht da doch in keinem Verhältnis mehr.
Beitrag vom 09.01.2019 - 17:31 Uhr
UserNCC1701
User (279 Beiträge)
Verdi gehört zu der Gewerkschaft die am meisten Streiken. Ich will nicht das Recht als solches in Frage stellen. Nur ich sehe hier gerade von Verdi die Verhältnismäßigkeit der Menge an Streiks nicht mehr stimmt.
Bezüglich der Leistung an den Sicherheitscheck , kann ich den Vorredner nur zustimmen. Es ist oft ein Armutszeugnis, was da bzw. wie es bei den Kontrollen abläuft. Und die Hochnäsigkeit des einen oder anderen ist schon oft mehr als unverschämt.

Man muss auch mal sehen, dass die Gewerkschaften ihre Einnahmen ja anteilig aus dem Einkommen ihrer Mitglieder generieren. Jeder Euro mehr, macht sich auch positiv in deren Einnahmen sichtbar.

...NCC1701
Beitrag vom 10.01.2019 - 09:41 Uhr
Usershuttle737
User (106 Beiträge)
Ich dachte die wollten am 23.01.19 wieder verhandeln.
Warum macht Verdi nicht mal eine Umfrage an Flughäfen, wieviel die Passagiere bereit wären mehr zu zahlen, für die Sicherheit?

ISpass beiseite . Flugsicherheit ist für mich immer noch eine hoheitliche Aufgabe des Staates!

Flugsicherheit ist auch etwas, für das ich gerne mehr Geld ausgeben würde, aber was bringt es mir, wenn das Personal 20 € die Stunde verdient, dann aber am Sicherheitscheck mehr miteinander schnackt als sich wirklich um die Arbeit zu kümmern.
Wenn ich mir vorstelle, was ich schon alles (aus Versehen oder absichtlich) durch diese Sicherheitskontrollen geschmuggelt habe....da kann einem eigentlich nur schlecht werden.

Das ganze dann gepaart mit dem nicht vorhandenen Tempo, was viele dieser Mitarbeiter da an den Tag legen, gerade wenn es zu einer Rotation der Arbeitsstationen kommt, dann kann ich echt nur mit dem Kopf schütteln.

Es wurde am 07. Januar gestreikt, und es gibt eine neue Verhandlungsrunde am 23.01. Warum muss man da denn jetzt nach 2 Tagen gleich wieder und dann an 3 Flughäfen streiken? Sorry, aber das ist in meinen Augen absolut unverhältnismäßig, vor allem wenn man sich mittlerweile mal die Flugpläne für die drei Flughäfen anschaut für den morgigen Tag.

Der wirtschaftliche Schaden für die Fluggesellschaften, aber auch und vor allem die Reisenden steht da doch in keinem Verhältnis mehr.
...sehe ich genauso
Als fast „täglicher Kunde“ aergere ich mich ständig
über teilweise rotzfreche Mitarbeiter dort.
Jeder hat das Recht angemessene Vergütung zu fordern,
nur hier ist die Gegenleistung schwer erkennbar.
Hat die Bundespolizei diese hoheitliche Aufgabe nicht
aus Kostengründen abgegeben?
Und jetzt soll die „Luftsicherheits Aushilfskraft“ mehr bekommen als ein voll ausgebildeter Polizist?
Egal was rauskommt,der Bundespolizist sollte dann mindestens 50% mehr bekommen!
Beitrag vom 10.01.2019 - 10:21 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (240 Beiträge)
...sehe ich genauso
Als fast „täglicher Kunde“ aergere ich mich ständig
über teilweise rotzfreche Mitarbeiter dort.
Jeder hat das Recht angemessene Vergütung zu fordern,
nur hier ist die Gegenleistung schwer erkennbar.
Hat die Bundespolizei diese hoheitliche Aufgabe nicht
aus Kostengründen abgegeben?
Und jetzt soll die „Luftsicherheits Aushilfskraft“ mehr bekommen als ein voll ausgebildeter Polizist?
Egal was rauskommt,der Bundespolizist sollte dann mindestens 50% mehr bekommen!

Stimmt, über das Gehalt der Bundespolizisten habe ich noch gar nicht nachgedacht. In meinen Augen gibt es da dann nur eine langfristige Möglichkeit: Die Polizei bildet wieder mehr aus und führt diese Aufgaben selbst aus.
Dann sind bloß die ganzen Mitarbeiter, die Verdi vertritt, arbeitslos. Denn ich glaube nicht, dass diese Mitarbeiter die Qualifikation für die Polizei schaffen würden.
Beitrag vom 10.01.2019 - 11:55 Uhr
Usercontrail55
User (872 Beiträge)
Gute Idee, wir können ja immer öffentlich abstimmen lassen, welches Entgelt für welchen Job angemessen ist. Das könnte für den ein oder anderen, auch hier, zu unangenehmen Überraschungen führen. Aber wenn er wenigstens nett ist darf es auch ein Euro mehr sein. Wie schräg ist das denn??

Hoheitliche Aufgaben werden auch durch Verwaltungsangestellte im öffentlichen Dienst durchgeführt. Die werden durch, na, eben, die Verdi vertreten, sind sind auch streikerprobt. Das dürfte ein Nullsummenspiel werden. Beamte wird man wohl nicht an die Bänder stellen.

Dieser Beitrag wurde am 10.01.2019 11:56 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 10.01.2019 - 15:34 Uhr
Usershuttle737
User (106 Beiträge)
Ja,genau,wer nett ist sollte mehr bekommen,und frueher standen auch Beamte an der Sicherheitskontrolle,heute stehen
Sie halt dahinter...
Wie gesagt,man hat die Beamten abgeschafft um Geld zu sparen,sollten die Sicherheits Mitarbeiter jetzt hoeher entlohnt werden,kann man doch auch gleich Bundespolizsten nehmen,
da muss man sich glaube ich nicht streiten,wer das qualitativ besser darstellt...
Ist nur meine subjektive Meinung,ich koennte natürlich falsch liegen,hab vom fremde Taschen durchwuehlen keine Ahnung (Vorsicht Spaß)
Beitrag vom 10.01.2019 - 17:24 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (240 Beiträge)
Gute Idee, wir können ja immer öffentlich abstimmen lassen, welches Entgelt für welchen Job angemessen ist. Das könnte für den ein oder anderen, auch hier, zu unangenehmen Überraschungen führen. Aber wenn er wenigstens nett ist darf es auch ein Euro mehr sein. Wie schräg ist das denn??

Hoheitliche Aufgaben werden auch durch Verwaltungsangestellte im öffentlichen Dienst durchgeführt. Die werden durch, na, eben, die Verdi vertreten, sind sind auch streikerprobt. Das dürfte ein Nullsummenspiel werden. Beamte wird man wohl nicht an die Bänder stellen.

Ja, das wäre vielleicht manchmal wirklich eine gute Idee, denn dann würde es nicht zu so verkorksten Gehaltgefügen kommen, wie wir sie teilweise haben. Auch wenn mir natürlich bewusst ist, dass dieses Modell auch nicht funktionieren würde in der Realität ;-)
Meinetwegen sollen Sie die 20 € fordern, auch wenn ich es nicht verstehe, warum man bei dem Job so viel verdienen sollte. Mir geht es vor allem darum, dass ich den Streik an sich mehr als unangemessen finde, denn es gibt laufende Verhandlungen, der Arbeitgeber bietet mehr (teilweise bis zu 6%) und Verdi nennt das bei einer eigenen Forderungen von teilweise 20% "nicht verhandlungsfähig" und streikt so, dass 10 Tausende, Unbeteiligte nicht in den Urlaub, zur Arbeit oder von einer Dienstreise nach Hause zu Ihren Familien kommen.
Beitrag vom 10.01.2019 - 18:20 Uhr
Userrasch
😊
User (152 Beiträge)
Das liest sich jetzt aber ähnlich wie neulich bei den LH-Piloten… das Niveau ist anders aber ich lese durchaus Neid und Missgunst.

Ich kenne durchaus auch Wahrnehmungen wie sie hier beschrieben werden. Ich habe mich auch schon geärgert über Willkür, Arroganz oder Dummheit… aber es gibt auch viele freundliche und zuvorkommende Menschen dort die einem sogar etwas Vergessenes nachbringen oder nachbringen lassen.

Gibt’s alles! Den ganzen Berufsstand zu diskreditieren halte ich für falsch. Ich kann Menschen die mich kontrollieren und aufhalten überhaupt nicht leiden😉, aber die machen ihren Job.

Wofür sind 20 €uros die Stunde zu viel? Sicher nicht zum Leben!

Die Diskussion ist falsch! Wenn man die Securities mit Polizisten vergleicht, bekommen Polizisten zu wenig! Das ist der Punkt.

Jemand der den ganzen Tag arbeitet muss mehr bekommen als jemand der „nur zum Amt“ geht. Ich habe die Zahl nicht parat aber es gibt viele Menschen die trotz Arbeit noch zum Amt müssen um die Familie durch zu bringen. Ich vermute, Securities gehören oft dazu.

Und wenn dieser Jemand streiken muss um sein Auskommen zu bekommen ist das nicht nur sein Recht, sondern auch die einzige Möglichkeit sich durch zu setzen!

Ich lese oft Argumentation mit komplexem Aufgaben und Umfeld und von großer Verantwortung um ein höheres Gehalt zu erzielen. BULLSHIT! Da nickt der Arbeitgeber milde und sagt das er das auch so sieht… rückt aber Nix raus, wenn er nicht muss! Das einzige was hilft ist gute Organisation und eine Gewerkschaft… und natürlich ein Arbeitnehmermarkt den wir inzwischen häufig haben!

Und wenn jemand das Gefühl hat Ver.di würde zu viel streiken, dann kann es daran liegen das Ver.di ganz viele Arbeitnehmergruppen vertritt und nicht nur ein paar Piloten… zum Beispiel😊.
Beitrag vom 10.01.2019 - 18:28 Uhr
Usercontrail55
User (872 Beiträge)
„sollen Sie die 20 € fordern, auch wenn ich es nicht“
Ich fordere nichts oder war das „Sie“ ein Schreibfehler ;-)
Ich finde es jedoch immer wieder bemerkenswert mit welchem Verve nach Oben geschimpft wird, aber die schlechten Bedingungen Unten maximal mal erwähnt werden. Jetzt ist einer auf dem Weg von Unten nach Oben, weil er sich kümmert, da rutscht er in die böse Ecke. Völlig egal ob wir finden das ist Zuviel oder Zuwenig. Die Betroffenen haben ein Bedürfnis und haben sich organisiert das zu erreichen. Respekt. Mich stört hier das Gönnerhafte "ich finde xy schon ganz ordentlich". Sonst heißt es immer zu viel Staat, der verbockt es doch. Siehe BER. Und mit Beamten eine gefühlte mangelnde Dienstleistungsbereitschaft zu kompensieren ist ein eher revolutionärer Ansatz ;-) Ob er unterm Strich günstiger wäre, wohl nicht.


Dieser Beitrag wurde am 11.01.2019 08:30 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 10.01.2019 - 19:13 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (240 Beiträge)
Das liest sich jetzt aber ähnlich wie neulich bei den LH-Piloten… das Niveau ist anders aber ich lese durchaus Neid und Missgunst.

Ja, das stimmt, aber auch bei der Piloten Diskussion habe ich schon allen Menschen den höchst möglichen Lohn gegönnt.
Wie gesagt, es spricht in meinen Augen ja auch nichts dagegen, dass jeder für mehr Gehalt oder Lohn einsteht und es sei ihm vergönnt. Häufig wird aber, in meinen Augen, nur vergessen wer am Ende die Leidtragenden sind. Wenn man 6% geboten bekommt, aber mehr als 17% Prozent fordert, und dann streikt weil man es für nicht verhandlungsfähig hält. Wenn man das jetzt, mit den Forderungen der Piloten vergleicht, dann war das bei denen ja sogar noch mehr als verständlich.

Ich kenne durchaus auch Wahrnehmungen wie sie hier beschrieben werden. Ich habe mich auch schon geärgert über Willkür, Arroganz oder Dummheit… aber es gibt auch viele freundliche und zuvorkommende Menschen dort die einem sogar etwas Vergessenes nachbringen oder nachbringen lassen.

Gibt’s alles! Den ganzen Berufsstand zu diskreditieren halte ich für falsch. Ich kann Menschen die mich kontrollieren und aufhalten überhaupt nicht leiden😉, aber die machen ihren Job.

Vielleicht habe diese Erfahrungen nur noch nicht gemacht 😉 nein Spaß, ja natürlich gibt es solche und solche, aber unabhängig davon find eich alle Jobbereiche, die ich von diesem Berufstand kenne, im Vergleich zu anderen Jobs, mit 17 oder teilweise sogar 18,xx€ mehr als genug vergütet.
Und auch hier gilt wieder: natürlich haben die ein rechtvdarauf mehr zu verlangen, aber dann bei einer angebotenen Lohnsteigerung und laufenden Verhandlungen, 3 Flughäfen lahm zu legen, mehr als nur etwas überzogen.....

Wofür sind 20 €uros die Stunde zu viel? Sicher nicht zum Leben!
Das steht außer Frage, aber es kann nunmmal nicht jeder 200.000€ im Jahr verdienen. Das ist ein Teufelskreis: je mehr jeder verdient, desto teurer wird alles, desto mehr muss jeder wieder verdienen. Es muss die goldene Mitte gefunden werden.
Aber 17 €, wie sie derzeit bezahlt werden, sind sicherlich auch nicht zu wenig zum Leben. Im Handelsblatt war heute ein Interview mit einer Streikenden, die von Ihrem Leid geklagt hat. Im gleich Interview aber gerade davon berichtet hat, dass sie sich ein Haus gekauft hat. Wieviele Menschen werden sich das nie leisten können?

Die Diskussion ist falsch! Wenn man die Securities mit Polizisten vergleicht, bekommen Polizisten zu wenig! Das ist der Punkt.
Unterschreibe ich so.

Jemand der den ganzen Tag arbeitet muss mehr bekommen als jemand der „nur zum Amt“ geht. Ich habe die Zahl nicht parat aber es gibt viele Menschen die trotz Arbeit noch zum Amt müssen um die Familie durch zu bringen. Ich vermute, Securities gehören oft dazu.
Siehe oben, ich glaube nicht, das jemand mit 17€ am Hungertod leidet.

Und wenn dieser Jemand streiken muss um sein Auskommen zu bekommen ist das nicht nur sein Recht, sondern auch die einzige Möglichkeit sich durch zu setzen!

Streiken ja, aber bitte verhältnismäßig.

Ich lese oft Argumentation mit komplexem Aufgaben und Umfeld und von großer Verantwortung um ein höheres Gehalt zu erzielen. BULLSHIT! Da nickt der Arbeitgeber milde und sagt das er das auch so sieht… rückt aber Nix raus, wenn er nicht muss! Das einzige was hilft ist gute Organisation und eine Gewerkschaft… und natürlich ein Arbeitnehmermarkt den wir inzwischen häufig haben!

Und wenn jemand das Gefühl hat Ver.di würde zu viel streiken, dann kann es daran liegen das Ver.di ganz viele Arbeitnehmergruppen vertritt und nicht nur ein paar Piloten… zum Beispiel😊.
Beitrag vom 10.01.2019 - 19:58 Uhr
UserFloCo
Vielflieger
User (240 Beiträge)
„sollen Sie die 20 € fordern, auch wenn ich es nicht“
Ich fordere nichts oder war das „Sie“ ein Schreibfehler ;-)
Ich finde es jedoch immer wieder bemerkenswert mit welchem Verve nach Oben geschimpft wird, aber die schlechten Bedingungen Unten maximal mal erwähnt werden. Jetzt ist einer auf dem Weg von Unten nach Oben, weil er sich kümmert, da rutscht er in die Böse Ecke. Völlig egal ob wir finden das ist Zuviel oder Zuwenig. Die Betroffenen haben ein Bedürfnis und haben sich organisiert das zu erreichen. Respekt. Mich stört hier das Gönnerhafte, ich finde xy schon ganz ordentlich. Sonst heißt es immer zu viel Staat, der verbockt es doch. Siehe BER. Und mit Beamten eine gefühlte mangelnde Dienstleistungsbereitschaft zu kompensieren ist ein Eher revolutionärer Ansatz ;-) Ob er unterm Strich günstiger wäre, eher nicht.

Na, meinetwegen können auch Sie 20€ fordern, aber das war natürlich ein Tippfehler 😉
Klar darf jeder sich darum bemühen nach oben zu kommen. Es ist aber ebenso das Recht eines jeden, sich darüber zu beschweren und es nicht gut zu heißen, wenn es auf seinem Rücken ausgetragen wird.
Ich reise in der Woche 3-4 mal. Nicht immer mit dem Flieger, auch gerne mal mit der Bahn, wenn es nicht anders geht, dann auch mit dem Auto. Und es ist immer irgendwas: mal sind es die Fluglotsen, mal die Piloten, mal die Mitarbeiter am Flughafen, oder irgendjemand bei der Bahn.
Und ich? Ich habe ich nie gestreikt. Werde es wahrscheinlich auch nie tun. Alle meine Gehaltserhöhungen habe ich mir ohne Streik erarbeitet. Ich bin durch die Arbeit aufgestiegen, wenn es nicht mehr anders weiter nach oben ging und habe vor allem nie meine Probleme im Job auf koten anderer versucht zu lösen.
Daher sehen Sie es mit bitte nach, wenn ich einen solchen, in meinen Augen immer noch übertriebenen Streik, nicht verstehe und vor allem nicht gut heißen kann/will.
Und dann stört mich noch nicht einmal mein Schicksal, das ich jetzt mit meinen Kollegen bei einer ungeplanten Nacht in Stuttgart beim Bierchen zusammen sitze, da zu Hause eh keiner auf mich wartet, sondern dass meiner Kollegen, die alle zu Hause von ihren kleinen Kindern erwartet wurden und zumindest heute nicht wie ewiger nach Hause gekommen sind.
Beitrag vom 10.01.2019 - 21:27 Uhr
Usershuttle737
User (106 Beiträge)
Das liest sich jetzt aber ähnlich wie neulich bei den LH-Piloten… das Niveau ist anders aber ich lese durchaus Neid und Missgunst.

Ich kenne durchaus auch Wahrnehmungen wie sie hier beschrieben werden. Ich habe mich auch schon geärgert über Willkür, Arroganz oder Dummheit… aber es gibt auch viele freundliche und zuvorkommende Menschen dort die einem sogar etwas Vergessenes nachbringen oder nachbringen lassen.

Gibt’s alles! Den ganzen Berufsstand zu diskreditieren halte ich für falsch. Ich kann Menschen die mich kontrollieren und aufhalten überhaupt nicht leiden😉, aber die machen ihren Job.

Wofür sind 20 €uros die Stunde zu viel? Sicher nicht zum Leben!

Die Diskussion ist falsch! Wenn man die Securities mit Polizisten vergleicht, bekommen Polizisten zu wenig! Das ist der Punkt.

Jemand der den ganzen Tag arbeitet muss mehr bekommen als jemand der „nur zum Amt“ geht. Ich habe die Zahl nicht parat aber es gibt viele Menschen die trotz Arbeit noch zum Amt müssen um die Familie durch zu bringen. Ich vermute, Securities gehören oft dazu.

Und wenn dieser Jemand streiken muss um sein Auskommen zu bekommen ist das nicht nur sein Recht, sondern auch die einzige Möglichkeit sich durch zu setzen!

Ich lese oft Argumentation mit komplexem Aufgaben und Umfeld und von großer Verantwortung um ein höheres Gehalt zu erzielen. BULLSHIT! Da nickt der Arbeitgeber milde und sagt das er das auch so sieht… rückt aber Nix raus, wenn er nicht muss! Das einzige was hilft ist gute Organisation und eine Gewerkschaft… und natürlich ein Arbeitnehmermarkt den wir inzwischen häufig haben!

Und wenn jemand das Gefühl hat Ver.di würde zu viel streiken, dann kann es daran liegen das Ver.di ganz viele Arbeitnehmergruppen vertritt und nicht nur ein paar Piloten… zum Beispiel😊.

Kann ich so unterschreiben,Sie haben Recht.
Das „nicht gönnen“ rührt gerade bei der Berufsgruppe
des Sicherheitspersonals auf zu viel Emotionalität😀.
Es gibt viele Berufsgruppen auf Flughäfen,die voellig unterbezahlt sind,mir fallen da direkt Ramp Agenten und Loader ein,von deren Motivation haengt viel ab...
Auf der anderen Seite muss man sich allerdings fragen,
wer den(finanziellen) Schaden hat...
Bestreike ich als Mitarbeiter der Bahn oder einer Fluggesellschaft meine Firma,tut das hauptsaechlich der weh...
vielleicht aus gutem Grund!
Streikt das Sicherheitspersonal von securitas oder Klüh,
tut das in erster Linie nicht der eigenen Firma weh sondern
trifft auch wieder die Airlines,und einigen von denen geht leider
ganz schnell die Luft aus...
Ist so oder so ein mafiöses Geschäft geworden,der ganze Luftfahrt Zirkus...Leben und Leben lassen ist leider nicht mehr
sorry fuer den vom Thema Abschweif und ja,20 Euro Stundenlohn gerade fuer Schichtarbeiter im 24/7/365 Dienst
sind keines Falls zu viel...
Beitrag vom 11.01.2019 - 08:21 Uhr
Usercontrail55
User (872 Beiträge)
Na, meinetwegen können auch Sie 20€ fordern, aber das war natürlich ein Tippfehler 😉
Klar darf jeder sich darum bemühen nach oben zu kommen. Es ist aber ebenso das Recht eines jeden, sich darüber zu beschweren und es nicht gut zu heißen, wenn es auf seinem Rücken ausgetragen wird.
Volle Zustimmung. Es ging nicht um das Aufregen, es ging mir um das Urteilen für wieviel man noch kämpfen darf und wievel nicht mehr.
Ich reise in der Woche 3-4 mal. Nicht immer mit dem Flieger, auch gerne mal mit der Bahn, wenn es nicht anders geht, dann auch mit dem Auto. Und es ist immer irgendwas: mal sind es die Fluglotsen, mal die Piloten, mal die Mitarbeiter am Flughafen, oder irgendjemand bei der Bahn.
Und ich? Ich habe ich nie gestreikt. Werde es wahrscheinlich auch nie tun. Alle meine Gehaltserhöhungen habe ich mir ohne Streik erarbeitet. Ich bin durch die Arbeit aufgestiegen, wenn es nicht mehr anders weiter nach oben ging und habe vor allem nie meine Probleme im Job auf koten anderer versucht zu lösen.
Schön, wenn sich das so ausging. Aber ich unterstelle mal, man nimmt für gegeben mit was man heute alles hat, Gehaltsniveau, Urlaubstage, Kündigungsschutz, ... auch dafür wurde von einer Berufsgruppe gestreikt und wurde später allgemein etabliert. Nehmen wir mal den IG Metallstreik für die 30 Tage Urlaub. Da war ich Lehrling und dachte das Leben ist schön und alles fällt vom HImmel.
Daher hoffe ich auf einen Mechanismus, siehe oben, dass jetzt Bodenmitarbeiter zu den Securities wechseln, weil es da besser ist. Das zwingt dazu deren Bedingugen zu verbessern um sie zu halten. Ich bin in der FLT OPS und Ausbildung unterwegs und höre immer aus welchen Bedingungen die Neuen zu uns kommen. Das ist teilweise schockierend. Daher sehe ich das eher sportlich, auch wenn es mich betrifft. Für meinen Standard hat auch mal jemand gestreikt und andere genervt.
Was solllen die AN auch sonst machen? Der AG drückt im Hintergrund die Bedingungen und der AN kann nur sagen, nee, dafür nicht. Dadurch rückt das automatisch in den Vordergrund, auch an den Kunden. Einziger Hebel.
Daher sehen Sie es mit bitte nach, wenn ich einen solchen, in meinen Augen immer noch übertriebenen Streik, nicht verstehe und vor allem nicht gut heißen kann/will.
Und dann stört mich noch nicht einmal mein Schicksal, das ich jetzt mit meinen Kollegen bei einer ungeplanten Nacht in Stuttgart beim Bierchen zusammen sitze, da zu Hause eh keiner auf mich wartet, sondern dass meiner Kollegen, die alle zu Hause von ihren kleinen Kindern erwartet wurden und zumindest heute nicht wie ewiger nach Hause gekommen sind.
Ich weiß ja was Sie meinen und ich wiil gar nicht ausrechnen, was ich als Shuttler an Stunden und Geld wegen Streiks verballert habe. Hoffe das Bierchen hat geschmeckt :-) man muss das Beste draus machen.

Dieser Beitrag wurde am 11.01.2019 08:25 Uhr bearbeitet.
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