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Beitrag 1 - 14 von 14
Beitrag vom 15.05.2019 - 22:45 Uhr
Userfbwlaie
User (4054 Beiträge)
Wie lang soll die Batterie, also auch das Flugzeug/Produkt halten?
Beitrag vom 16.05.2019 - 22:15 Uhr
Useraerotech
User (43 Beiträge)
Und bei einem Absturz geht die Kabine gleich in Flammen auf.
Beitrag vom 19.05.2019 - 20:43 Uhr
Userhinterfrager2
selbstständig
User (200 Beiträge)
3.Versuch (mal sehen ob mein Beitrag wieder "verschwindet).

"Wie lang soll die Batterie, also auch das Flugzeug/Produkt halten?"

Das frage ich mich auch, den der Lebenszyklus eines Flugzeuges ist doch wesentlich länger als der einer Batterie.
Beitrag vom 19.05.2019 - 22:49 Uhr
User21papacharlie
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User (190 Beiträge)
Dual Caebon Batterien sind nicht neu, dementsprechend auch die Forschung dazu nicht. Bitte einfach kurz googeln und dann hast du die Antwort auf deine Frage (diese Batterien sind voll recyclebar).
Oder ist aero.de die einzige Seite auf welcher ihr nach Informationen sucht?
Beitrag vom 20.05.2019 - 00:52 Uhr
Userhinterfrager2
selbstständig
User (200 Beiträge)
Dual Caebon Batterien sind nicht neu, dementsprechend auch die Forschung dazu nicht. Bitte einfach kurz googeln und dann hast du die Antwort auf deine Frage (diese Batterien sind voll recyclebar).
Oder ist aero.de die einzige Seite auf welcher ihr nach Informationen sucht?

Die Frage (nach Recycling der Batterien) hat niemand gestellt!? Es geht darum, wenn - wie im Artikel beschrieben - bei AB sozusagen das halbe Flugzeug die Batterie sein soll, das sich dann doch zwangsläufig die Frage stellt, wie lange die Lebensdauer dieser Batterie(n) sein kann. Genauso lange, wie die geplante/durchschnittliche Nutzungsdauer eines Flugzeugs? Denn diese Art Batterie wird man sicher nicht so einfach wechseln können.
Beitrag vom 20.05.2019 - 11:27 Uhr
UserEricM
User (1219 Beiträge)
Dual Caebon Batterien sind nicht neu, dementsprechend auch die Forschung dazu nicht. Bitte einfach kurz googeln und dann hast du die Antwort auf deine Frage (diese Batterien sind voll recyclebar).

Airframes haben aktuell so um die 30 Jahre Lebensdauer.

Heutige Li-On Akkus haben bereits nach 1000 Lade/Entladezyklen nur noch 80% Kapazität.
Und man möchte ja nicht alle 1-2 Jahre strukturell tragende Teile eines Flugzeugs recyclen müssen.
Die Frage nach der Lebendauer ist daher durchaus berechtigt - und völlig unabhängig von der Wiederverwendbarkeit der Akkus durch Recycling.

Oder ist aero.de die einzige Seite auf welcher ihr nach Informationen sucht?

Nö aber zu dieser Art Akkus lässt sich außer auf einigen Hype-Seiten wenig konkrete technische Infos finden.
Konkrete Produkte sind auch Mangelware.
Beitrag vom 20.05.2019 - 13:38 Uhr
User21papacharlie
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User (190 Beiträge)
Wenn tatsächlich der gesamte Rumpf dann der Speicher ist, müsste man eben die beiden 'Carbon Schichten' austauschbar gestalten. Die Technik hinter Dual Carbon Batterien ist nicht direkt vergleichbar mit Li-Ion Akkus
und noch dazu in frühen Entwicklungsstadium.
Das sind Informationen die ich in unter einer Minute gefunden habe, obwohl mich das Thema nicht mal interessiert.
Beitrag vom 20.05.2019 - 13:39 Uhr
User21papacharlie
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User (190 Beiträge)

Nö aber zu dieser Art Akkus lässt sich außer auf einigen Hype-Seiten wenig konkrete technische Infos finden.
Konkrete Produkte sind auch Mangelware.

Wie im Artikel beschrieben, daher wird ja auch über Forschung berichtet und nicht über ein fertiges Produkt.
Beitrag vom 20.05.2019 - 13:42 Uhr
User21papacharlie
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User (190 Beiträge)
Aber so gesehen, da gebe ich ihnen Recht, ist die gesamte Idee des Artikels unbrauchbar, sollte die Lebensdauer des Akkus die Lebensdauer des Flugzeuges (da ja sozusagen eins) begrenzen.
Beitrag vom 20.05.2019 - 14:39 Uhr
UserLP
User (88 Beiträge)
Aber als Grundidee ist das schon was. Da sind halt noch Jahre der Forschung notwendig, aber irgendwie muss ja angefangen werden.
Beitrag vom 20.05.2019 - 18:37 Uhr
UserFW 190
User (1121 Beiträge)
Angefangen wurde schon in den 1970er Jahren, dann noch einmal in den 1980 Jahren und 2014 wurde der Einsatz in einem Auto ab Ende 2014 verkündet. Ganz im Ernst seit über 15 Jahren beobachte ich die Li Akku Entwicklung. Ausser LiIo, Lipo, LiFePO4 hat sich fast nichts getan. Alle drei Jahre wird spätestens eine neue Sau sprich "Revolutionäres neues Konzept", "Durchbruch bei der Kapazität", "Durchbruch bei den Ladezyklen" usw. durchs Dorf getrieben.

Wenn dann mal ein wirklich neues Konzept mit mehr als 10.000 Stück im praktischen Einsatz ist glaube ich es. Gestern habe ich zum neuen Merceds EQ gelesen: 2,5t schwer, Batterie 650 kg bei 80 kWh Kapazität und 300km Reichweite. Wobei bei E Autos die Recuperation die vor allem in der Stadt mit vielen Brems- und Beschleunigungsmanövern ihre Stärke aus spielt beim Flugzeug nicht gegeben ist.

Zu den Li Akkus findet man bei Wikipedia: "Der Elektrolyt zwischen den Elektroden wird aus Lithiumhexafluorophosphat (LiPF6)" Phosphat und vor allem Fluor machen richtig aggressive Gase bei der Verbrennung, einfach mal Fluorwasserstoff googln.

Und ja, recyclebar sind die Li Akkus aber alle drei bisherigen Verfahren sind so teuer, dass das zurück gewonnene Lithium erheblich teurer ist als der aktuelle Marktpreis. Also werden wir bei einer gesetzlichen Recyclatquote keine nennenswerte Verbilligung bei fortschreitender Verwendung von Li Akkus ausgehen können.

Dieser Beitrag wurde am 20.05.2019 18:38 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 20.05.2019 - 21:42 Uhr
UserLP
User (88 Beiträge)
@FW 190:
Eben weil die derzeitige (Batterie) Technologie ungeeignet ist, sollte es doch lobenswert sein, dass an geeigneteren Lösungen gearbeitet wird.
Also ich bin gespannt, was da noch kommt. Die Frage ist halt der zeitliche Faktor. Das hier nicht über 5-10 Jahre geredet wird bis das alles serientauglich und massentauglich ist, sollte klar sein.
Beitrag vom 20.05.2019 - 22:13 Uhr
Usermenschmeier
User (368 Beiträge)
@FW 190:
Eben weil die derzeitige (Batterie) Technologie ungeeignet ist, sollte es doch lobenswert sein, dass an geeigneteren Lösungen gearbeitet wird.
Also ich bin gespannt, was da noch kommt. Die Frage ist halt der zeitliche Faktor. Das hier nicht über 5-10 Jahre geredet wird bis das alles serientauglich und massentauglich ist, sollte klar sein.

Also das was heute an Batterietechnik in den Autos zum Einsatz kommt gab es, zugegeben in nur kleinsten Mengen und zu extremen Preisen, schon kurz nach meinen Studienzeiten, und ich bin nun schon in Pension. Auf dem Sektor hat sich seit den späten 1970er Jahren nichts Grundlegendes getan. Heute kann man nur, dank anderer Fertigungsprozesse und Toleranzen, die Abständen in den Zellen minimieren und somit mehr Zellen in einem bestimmten Volumen unterbringen, inkl all der damals schon berechneten Probleme, die heute zu den Batteriebränden führen. (z.B.: Unterschreitung der Anoden-Kathoden Abstände durch Wärme/Kälte Einwirkung oder mechanischen Einwirkung von aussen usw.) Diese Grenzen sind fix und bekannt. Und damit ist die Weiterentwicklung begrenzt.

Um die Batterietechnik wirklich zur Alternative zu machen, müssten neue Verbindungen her, die Alterung ausschließen, die mehr Kapazität bei höherer Sicherheit bieten und die zudem deutlich umweltfreundlicher produziert werden könnten dabei dann noch schneller zu laden wären usw usw. Aber das ist nichts aber auch überhaupt nichts in Sicht. Die chemischen Elemente sind eigentlich alle bekannt und auch schon in den Verbindungen getestet und außer LI+x ist da nix.

Wir sollten uns also langsam nach einer Alternative ausserhalb der Elektromobilität umsehen. Zumal die Stromerzeugung für die ganzen Akkus ja auch überhaupt nicht gesichert wäre, wenn man mehr als 30% Elektrofahrzeuge im Umlauf wären.

Laut ManagerMagazon brauchen wir allein in Deutschland nur für den Zusätzlichen Bedarf der E-Autos dann bis 2050
Zitat:
20 Gaskraftwerke, 5000 Offshore-Windkraftanlagen, 35.000 Windkraftanlagen an Land, eine Million Blockheizkraftwerke für größere Gebäude oder 27 Millionen kleine Solaranlagen auf Privathäusern.
Zitat Ende

 https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/elektroautos-wie-wuerde-ein-verbrenner-verbot-funktionieren-a-1116158-9.html

, wenn man Flugzeuge mit dieser Technik ausstattet, sieht das noch ganz anders aus.

Ich bin nun wirklich Technikbegeistert und es ist spannend zu sehen, was möglich ist, es ist aber auch genauso spannend, was nicht möglich ist. Und dazu gehört in einem Flächenland wie Deutschland, anders als in einem Stadtorientierten China, die Elektromobilität im großen Stil. Für die Stadtautos funktioniert das sicher, aber nicht in der Fläche, dafür sind die Recihweiten und Ladezeiten einfach vollkommen realitätsfern.
Beitrag vom 21.05.2019 - 11:19 Uhr
UserBV 144
User (56 Beiträge)
Der Menschmeier hat die Dinge mal wieder gut auf den Punkt gebracht würde ich sagen.

Ich möchte noch anmerken das der erste Li-Ionen Akkumulator nicht von irgendeinem wichtigtuerischen Ami gebaut wurde sondern an der TU München, als man viele Organo-Metall Sandwichkomplexe entdeckt hat und ausprobiert hat für was man sie alles verwenden kann.